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Ueber den Selbstversorger, den Gesetzgeber und die Schnittmenge von beiden. (Video)

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Der Selbstversorger und der Gesetzgeber, was haben die beiden miteinander zu tun, fragen Sie sich? Der eine wurschtelt in Berlin, Duesseldorf oder in der Gemeindeverwaltung herum, faellt Entscheidungen die mehr oder weniger nachvollziehbar sind (oft eher weniger), der andere wurschtelt auf seinem Stueckchen Acker und quaelt sich mit Schnecken, Schimmelpilzen oder Wuehlmaeusen herum. Wo ist da die Schnittmenge?

Normalerweise hat das eine mit dem anderen wenig zu tun. Wenn nicht gerade wieder Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten ueber TTIP Abkommen laufen, wenn nicht gerade wieder nette Unternehmen aus Uebersee ihre genmanipulierten Pflanzen in den europaeischen Markt druecken wollen und wenn nicht gerade wieder ein Stueck Ackerland, 14 Fussballfelder gross, fuer einen Konverter plattgemacht werden sollen. Wenn nicht gerade wieder Bienen sterben, weil Pestizide, Insektizide oder Fungizide unsachgemaess benutzt werden, wenn nicht wieder irgendeine Saatgutverordnung auch die letzten verbliebenen regionalen Gemuesesorten aus dem Markt draengt, ja sogar verboten werden sollen. Wenn nicht gerade wieder die Auflagen fuer die Haltung eines Hausschweines so hoch angesetzt werden, dass kaum ein Selbstversorger diese noch ueberwinden kann und wenn nicht gerade wieder die hoechst zulaessige Hoehe eines Kleinwindkraftrades auf 0,75 Meter festgelegt wird. Wenn nicht gerade wieder darueber gestritten wird, ob der Selbstversorger fuer das Giesswasser, welches er im Garten verwendet, Abwassergebuehren zu entrichten hat und wenn nicht gerade wieder ein Zugvogel, irgendwo aus dem fernen Norden ueber dem Emsland tot vom Himmel faellt und darin das ein oder andere Grippevirus gefunden wird.

H5N8

Da fliegt nichts, ausser die Spatzen und Meisen in meinem Garten. Und ich habe geglaubt, ich haette Glueck gehabt.

Uh, es gibt doch eine Schnittmenge, und die ist gar nicht so klein. :)

Apropos Grippevirus, auch H5N8 genannt. Die soll ja wieder in Gefluegelmaestereien aufgetreten sein. Und, so habe ich gehoert, soll wohl auch irgendwo ein wilder Vogel tot aufgefunden worden sein, der das Virus in sich trug. Hat mich alles bisher nicht tangiert. Wir liegen nicht auf einer der bekannten Zugvogelrouten, es gibt hier in der Gegend keine groesseren Wasserflaechen, keine Sumpflandschaften, keine groesseren Wildvogelansammlungen, mal abgesehen von den Spatzen und Meisen in meinem Garten. Kann es sein, dass dafuer auch die Politik mitverantwortlich ist, die die industrielle Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten so gepusht hat, dass fuer die Natur nur noch wenig Raum blieb? Die Zeche zahlen wir uebrigens alle.

Andere hat es da schon haerter getroffen. Wer als Selbstversorger in einem dieser Gebiete wohnt, dem hat der Gesetzgeber schon vor einigen Monaten zur Auflage gemacht, sein Gefluegel so vor Wildvoegeln zu schuetzen, dass eine Ansteckung ausgeschlossen ist. Welch ein Glueck, diese Auflage haette ich nie und nimmer erfuellen koennen. 24 Huehner, 2 Haehne, ein halbes Dutzend Enten und fuenf Gaense, dafuer fehlt mir schlichtweg der Platz, diese den ganzen Tag einzustallen. Wo haette ich die hin stecken sollen?

Gaense halten

Gut gepflegt, gut gefuettert. Die werden einen leckeren Braten ergeben, wenn……

Glueck gehabt, oder etwa doch nicht?

Klar, naechtens ist das kein Problem. Da passen die Huehner locker in den Stall, sitzen ja nur auf der Stange und picken sich das Gefieder. Aber was waere tagsueber? All die Huehner im Stall zu lassen, die haetten sich gegenseitig die Augen ausgepickt. Die Gaense waeren an Depressionen verendet und die Enten waeren in den Hungerstreik getreten. Unmoeglich.

Umso gluecklicher war ich, dass dieser Kelch an mir vorueber gegangen ist. Andere hatten da weniger Glueck. Mein Mitleid, nicht nur der Tiere wegen, sondern auch der Halter wegen. Die koennen doch nun wirklich nichts dafuer. Oder haben Sie jemals davon gehoert, dass einem Hobbyhalter oder Moechtegern-Selbstversorger alle Huehner innerhalb von drei Tagen verstorben sind? Das waere naemlich die Folge, wenn sie mit H5N8 infiziert waeren. Habe ich mir sagen lassen, Huehner machen das keine drei Tage mit, bevor sie tot von der Stange fallen, waehrend Gaense und Enten keinerlei Symptome zeigen.

Gaense selbst halten

Praechtige Tiere, auch wenn sie mir immer und immer wieder die Schaumstoffstreifen aus den Bienenbeuten gezupft haben. :)

Sie gehoeren in die Pfanne

So, jetzt haelt der Selbstversorger seine Tiere nicht zum Spass. Sie sollen, wenn sie gross genug und schlachtreif sind, in der Pfanne landen. So ist der Lauf der Dinge und der ist auch gut so. So auch bei mir. Meine Gaense sind jetzt fast acht Monate bei uns, also bestimmt schon 9 bis 10 Monate alt. Die muessten laengst im Tiefkuehlfach liegen, schoen zerteilt in Gaensebrust und Gaensekeulen. So war es jedenfalls geplant.

Als ich aber vor einigen Tagen beim oertlichen Gefluegelzuechter vorbei schaute, der mir schon oft Tiere geschlachtet hat, wurde ich bitter enttaeuscht. Da hat mir doch tatsaechlich der Gesetzgeber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der hat naemlich, kurz nach Weihnachten, wie ich erfahren habe, ein Transportverbot fuer Gefluegel erlassen, um die weitere Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. Der Zeitpunkt war gut gewaehlt. Waere ja traurig gewesen, wenn auf den weihnachtlichen Tafeln der Gaensebraten gefehlt haette. :)

Gaense selber halten

Was schaut die mich so an? Hat die vielleicht eine Ahnung, worum es geht? :)

Oder sagen wir es mal so, Tiere, die transportiert werden sollen, duerfen maximal 7 Tage vor dem Transport auf H5N8 getestet werden. Liegt eine Ansteckung nicht vor, darf transportiert werden. Wieder so eine Auflage, die der Hobby-Selbstversorger mit Leichtigkeit erfuellen kann. Kostet bestimmt nur “eineurofuffzig”, so eine Untersuchung.

Jetzt stehe ich dumm da,

mit meinen Gaensen. Ich wohne, wenn es hoch kommt, 300 Meter vom oertlichen Gefluegelzuechter entfernt, der vornehmlich Gaense haelt, und darf meine Tiere die paar Meter nicht zum Schlachten hin bringen. Mal kurz nebenbei gefragt: Haette das Virus nicht laengst schon die 300 Meter Entfernung ueberwunden, wenn es denn hier schon angekommen waere?

Da hat mich der Gesetzgeber tatsaechlich doch noch am Schlawittchen gepackt. 5 ausgewachsene Gaense, gut gefuettert, prachtvolle Tiere, alles Bio, besser koennte ich es nicht haben, und ich bekomme sie nicht um die Ecke gebracht, dank irgendeines netten Herren in Berlin, der wahrscheinlich noch nie eine Gans in den Haenden gehalten hat. Kann es vielleicht sein, dass da wirtschaftliche Interessen der Grossen der Branche mit im Spiel sind?

Gaensefutter

Gaense sind Feinschmecker, offensichtlich. Das feine Zeug im Futter lassen sie liegen.

Jetzt muss ich mich wohl damit abfinden, meine Gaense noch weitere zwei Monate durchzufuettern, in der Hoffnung, dass das Transportverbot dann nicht mehr gilt. Ich habe mir naemlich auch sagen lassen, dass das Virus hoehere Temperaturen, wie sie bei uns im Sommer herrschen, nicht sonderlich mag. Das soll mit ein Grund dafuer sein, dass die H5N8 Schlagzeilen meist nur im Winter zu lesen sind. Was mir allerdings nicht ganz einleuchtet. Soll das nicht aus Asien gekommen sein? Da ist es doch auch immer schoen warm. Ist aber nur eine Vermutung von mir.

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Ach so, bevor jetzt wieder Kommentare eingehen, als Selbstversorger muesse man solch eine Arbeit doch selbst machen. Klar, ich bastele auch meine Gartenstiefel aus alten Autoreifen, sitze am Abend, anstatt YT Videos zu schneiden mit den Stricknadeln auf dem Sofa und schneide mir auch selbst die Haare vor dem Spiegel. Reicht das als Erklaerung?

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Im Internet gefunden, Schaedlinge, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen Getagged mit: , , , ,
22 comments on “Ueber den Selbstversorger, den Gesetzgeber und die Schnittmenge von beiden. (Video)
  1. Stefan Wende sagt:

    Hallo Ralf,

    nur mal so eben lapidar nachgedacht: Was bedeuted TRANSPORTverbot eigentlich?
    transport, ist doch: ich packe die Tiere irgendwie ein, verstaue sie auf einem gefährt und verfrachte sie zum Zielort.
    Wenn dein geflügelzüchter jetzt 300m von dir weg wohnt: Könntest du die da ja auch hinlaufen lassen, einzeln, an der leine oder irgendwie anders, keine Ahnung. Du hast die Tiere dann ja nicht Transportiert, sie sind ja selber gelaufen.
    Das nur mal so lapidar drüber nachgedacht… Aber ich glaub, selbst da hat der Gesetzgeber nen riegel vorgeschoben… Wir sind ja schließlich in Deutschland!

    beste grüße, Stefan

    • gartenadmin sagt:

      hallo!! nicht ich habe damit ein Problem, sondern der Gefluegelzuechter. Der riskiert Probleme und seine Existenz. :)

      • Biene sagt:

        Dann soll er gegen ein Tauschgeschäft/ Gefallen zu dir nach Hause kommen !!! Du hängst immer noch viel zu sehr im System drin. Das wird dir auf dauer (bei deinen Maßstäben) das Genick brechen.
        Auch ich musste jetzt Situationsbedingt lernen das weniger oft mehr ist bzw. Klasse statt Masse.
        Würde mir nie wieder ein 1000m² Areal zulegen bzw. es bewirtschaften für 2 Personen.
        Das Aufwand/ Nutzen Verhältnis ist jenseits von gut und böse!
        Wenn ich hinter meinem Haus ein vernünftiges Gewächshaus habe, nen paar Obstgehölze und auf Breite des Gewächshauses meine 15-20m Acker nebst einer Schar Hühner, dann kann ich eine 2-3 Köpfige Familie damit genau so gut durchbringen als wenn ich auf 1000m² rumwusel und nicht mehr weis wo mir der Kopf steht und die Hälfte in die Dutten geht bzw- liegen bleibt weil ich nicht hinterher komme.
        Wenn man irgendwann an den Punkt kommt wo an fest stellt das man das ganze nicht mehr genießen kann weil man nur noch am routieren ist sollte man sich Gedanken machen. So erging es mir zumindest. Dann mache ich lieber etwas weniger, aber das dann mit Ruhe und Liebe und autark als das ich mir 10.000 Projekte aufhalse und dann da stehe und nicht weiter komme (siehe jetzt das Schlachten). Zumal nicht jeder das Geld für teure Geräte hat. HIER ist wirklich noch alles Handarbeit. Ich habe keinen Einachser, ich habe einen Spaten (Punkt). :)
        Ich würde mir auch nie so viele Tiere anschaffen. Die Unterhalts und Futterkosten und der Aufwand 365Tage im Jahr stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag (Fleisch).

        • gartenadmin sagt:

          Das sehe ich anders. “dann kann ich eine 2-3 Köpfige Familie damit genau so gut durchbringen” kannst du nicht einmal annehernd. Rechne die Kalorien mal aus, und du wirst schockiert sein, wie wenig das ist. Ganz abgesehen davon, ist mein Vorhaben ja hier auch oeffentlich, also ein klein wenig anders als das, was ich machen wuerde, wenn ich nicht darueber berichten wuerde. Du kannst dich als Gartenfan nicht mit mir vergleichen, der dies als so eine Art Beruf ausuebt.

        • Jensinger sagt:

          Also wenn man sich aus dem System “ausklinken” will, sollte man zu allererst die Kosten/Nutzen-Rechnung vergessen bzw. den “Nutzen” viel höher ansetzen. Es geht doch nicht nur darum, sich einfach nur selbst zu versorgen. Es ist auch ein Lebensgefühl, eine innere Zufriedenheit dabei, das, was man isst, mit den eigenen Händen angebaut/aufgezogen zu haben. Ich habe mich nicht aus dem System “ausgeklinkt”, nur mein Leben ein bisschen geändert. Und da habe ich mich längst von solchen Rechnungen verabschiedet. Allein das Ergebnis zählt.

          Und liebe Biene, mach Dir mal keine Sorgen wegen den Karomustern am Himmel, da will uns jemand mit einer ganz schäbigen Absicht einen ganz dicken Bären aufbinden…

  2. Petra sagt:

    Hühnergrippe,vergiftete Bienen, TBC bei den Rindern in Deutschland. Wir haben der Natur soviel angetan, nun kommt die Rache, denke ich immer.
    Anstatt die Regierung mal vernünftige Gesetze auf den Weg bringt, verbieten sie die Hausschlachtung und fördern die Massentierhaltung mit Subventionen.
    Ich verstehe das schon lange nicht mehr, oder doch? Es geht ums Geld!
    Es geht darum die Menschen zu kontrollieren, warum sollte man sonst die Vielfalt von Äfeln, Kartoffeln verbieten?

  3. Else sagt:

    hallöchen, ich schlachte auch nicht gerne aber Hühner und Enten schlachte ich alleine. Ich mache das vorher mit mir klar, bevor ich mir Tiere zum schlachten anschaffe aber hätte ich coole Nachbarn die das Schlachten gut können (ohne Qual) würde ich diese Arbeit auch vergeben.
    Aus diesen Grund habe ich noch keine Gänse und keine Ziege.
    ;-) sonst hätte ich.
    Scheiß Hühnergrippe ;-))

  4. Günther sagt:

    ich möchte auch noch bemerken, das in der öffentlichen deutschen Verwaltung durchaus Menschen sitzen, die fähig sind und einen guten bezug zur praxis haben, da auch so gut wie immer darauf geachtet wird, das für die jeweilige Stelle Leute eingesetzt werden, die durchaus Erfahrung mit diesem Thema haben

    • frei von und zu sagt:

      Nun ja, Rechtschreibung sagt zwar nicht alles, aber einiges.
      Bedauerlicherweise gab und gibt es in D zu viele Leute, die immer alles mitmachen. Die gleichen Leute wollen es hinterher nicht gewesen sein. Das hat Tradition. Günther, prüfen Sie doch selbst, wie oft Sie hinter den Entscheidungen und Verordnugen stehen und das aufgrund Ihrer Kenntnisse und Prüfungen.
      Wie verhalten Sie persönlich sich im Fall von TTIP? Früher oder später müssen Sie Farbe bekennen und vor allem vor sich selbst gerade stehen: Habe ich für die vielen Menschen oder für die wenigen gewirkt?
      Öffentliche Verwaltungen müssen sich wohl auf immer mehr Gegenwind einrichten, weil sie die Menschen immer mehr pressieren und, wie Sie richtig bemerken, “abkassieren”. Das ist eine Gewissensfrage. Verwaltungen haben keines, nur deren Mitarbeiter. Und das sind z.B. Sie.
      Ralf Roesberger hat deswegen meine Sympathie, weil er selbst denkt. Auch auf das Risiko der Fehler.

      • Günther sagt:

        Und jetzt kommt der Oberschlaue!
        1. Vielen dank, dass Sie mir aufzeigten, dass ein Tippfehler vorhanden ist.
        2. Durch ihren Kommentar zieht sich kein roter Faden! Kommen Sie mir jetzt bitte nicht damit, dass ich es nicht verstehe!
        3. Als ich vom abkassieren sprach, sprach ich nicht von meiner Position in der Verwaltung sondern von meiner Position als Landwirt! Hierbei war die Reden von staatlichen Förderungen!
        4. Gegen das Freihandelsabkommen bin ich in meinen BEIDEN Positionen, auch wenn es trotzdem Vorteile hat.
        5. Wenn Sie meinen, die Regierung macht Dinge, die vielen nicht passen, dann lassen Sie sich doch selbst in die Politik. Doch wahrscheinlich würden Sie es nicht einmal in den Stadtrat schaffen!!!

        Im Übrigen ist mir Herr Rosenberger auch SEHR sympathisch, denn nur solche Leute, die sich selbst versorgen oder Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung kaufen dürfen sich meiner Meinung nach über Missstände in der deutschen Landwirtschaft beschweren!!!

  5. Günther sagt:

    Ich arbeite in der öffentlichen Verwaltung, Veterinäramt
    Bin aber auch Hofbesitzer mit allem drum und dran, u. A achterlei Sorten Geflügel und kann das Transport verbot seht gut nachvollziehen denn ab welcher Anzahl von Metern sollte es deiner Meinung nach erlaubt sein die Tiere zu transportieren. Es ist auch gut so, das nicht der Transport zum Nachbar erlaubt ist und ich möchte mich trotzdem noch Fragen, ob du dir nicht die knapp zwei Stunden Zeit nehmen könntest, um deine fünf Gänse zu schlachten

    • gartenadmin sagt:

      Hallo

      In meinem Film ist nicht alles zur Sprache gekommen, was ich erfahren habe. Da war z.B. nicht erwaehnt, dass so gut wie kein Fall belegt ist, wo das Virus auf den Menschen uebergesprungen ist. Allerhoechstenfalls bei Menschen, die in extrem engen Kontakt mit den Tieren stehen, Faenger z.B. in den grossen Anlagen. Die Gefahr ist also nicht sonderlich gross. Wem dient dann das Transportverbot. Den grossen der Branche, die durch die Haltungsbedingungen vielleicht mit verantwortlich sind, weil sie Tiere halten, die nicht mehr die noetigen Abwehrkraefte haben? Nur so ein Denkastoss.

      Es ist auch weiterhin gesagt worden, dass das Virus schon immer in der Umwelt war. Frueher hat das nur niemanden interessiert und ist dir ein Fall bekannt, wo ganze Gebiete von Voegeln entvoelkert wurden? Auch nur ein Denkastoss.

      Mir scheint, hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

      Gruss RR

      • Günther sagt:

        Ja es geht auch nicht um die Übertragung auf dem Menschen sondern um die Geflügelbeständestände! Das Virus kamvon Asien her über Wildvögel zu uns und somit ist auch nicht die Massen Tierhaltung schuld, die im Übrigen, liebe Petra, VIEL WENIGER subventioniert wird als die kleinbäuerlichen Umwelt und Tier freundliche landwirtschaft; ich glaube ihr würdet euch alle ggrün und blau in Grund und Boden ärgern, wie viele zehntausend Euro ich Jahr für ja von euren Steuergeldern abkassiere für wildäcker, geringe GV’s und fürs KULAP

        • Günther sagt:

          Oh ich habe die Mehrwertsteuer vergessen, die wir ja selbst ein kassieren dürfen wenn wir unsere Produkte verkaufen das ist auch eine Menge Geld

  6. H5N8 ??? Komisch, der Vogelgrippevirus hieß einst H5N1…
    Ein “Virus”(Krankheit) aus dem Labor mit fortlaufender Nummer???
    Na ja, wie auch immer, wäre ja nicht die erste Krankheit, wo zuerst die Pille erfunden wurde und dann die Krankheit, die damit “behandelt” werden soll.
    Vielleicht lernen die Leute ja auch noch das fortlaufende Denken, um zu erkennen, daß sie fortlaufend verars..t werden. Oder sie werden endlich erwachsen und kümmern sich einen Sch… um irgendwelche Vorschriften, womit sie nur geknebelt werden, und machen einfach ihr Ding. Wird auch weitergehen! Und ganz bestimmt besser, als jetzt.
    Oh, ich höre schon die “Systemgläubigen” aufschreien. Von mir aus schreit, man kann sich ja die Ohren zuhalten. Nur freue ich mich auf den Tag, wo es diesen Leuten die Sprache verschlägt, weil es sie selbst trifft. Dann haben wenigstens die Anderen mal was zu lachen.

    LG Petra K.

  7. iomc sagt:

    Die alten Autoreifen :) das wäre Recycling und keine Selbstversorgung hihi aber ohne Scherz darf der Schlachter/Metzger nicht zu dir kommen und die Tierchen bei dir zu opfern? (ich bevorzuge das Wort opfern anstatt vom schlachten – doch am ende ist es das gleiche Ende für die Tierchen)…

  8. hanjoh sagt:

    Hallo Ralf-
    würde ich nicht im enternten mecklenburg wohnen- ich wäre zu Dir gekommen und hätte die Gänse fachgerecht geschlachtet! Evtl findest du ja bei Dir in der Nähe jemanden, der das kann…?? Gibt doch sicher noch mehr geflügelhalter in Eurem Dorf…
    Wie dem auch sei- ich wünsche dir eine baldige Lösung… Ich habe übrigens wegen der Aufstallungsverordnung meine Zuchtenten schlachten müssen und für die Hühner extra eine grosse voliere bauen müssen… Über den Sinn und Nutzen einer solchen Verordnung lasse ichich lieber hier nicht aus… Das käme meinem Blutdruck nicht zugute… Viele Grüsse aus MV!

  9. Toni sagt:

    Was ist denn mit der Option der Hausschlachtung.

  10. Biene sagt:

    Hallo Ralf,
    nach längerer Zeit melde ich mich auch mal wieder.
    Ehrlich gesagt denke ich nicht das dieses Virus überhaupt
    existiert, denn ich glaube dieser Lügen-truppe in Berlin und
    Co. schon lange gar nichts mehr.
    Wenn ich sehe das wir hier annährend täglich ein hübsches Karo-muster an den Himmel gesprüht bekommen, dann macht ich mir um ganz andere Sachen Sorgen aber bestimmt nicht um einen kranken Vogel der angeblich irgendwo vom Himmel gefallen ist.
    Vor ein paar Jahren war das Thema Vogelgrippe schon mal aktuell.
    Mein damaliger Nachbar hielt zu der Zeit mehrere Strausse, die er dann aufgrund einer erlassenen Verordnung Monatlang einsperren durfte. Das war natürlich alles andere als Artgerecht und die Tiere litten sehr, so das er die Tiere dann schlachten lies und es aufgab mit der geplanten Zucht.
    Wenn wir im laufe des Jahres umgezogen sind, will ich auch unbedingt Hühner halten. Glaube nicht, das ich das irgendwo melde/ anmelde.
    Ich kann verstehen das du nicht selber schlachten willst. Aber vielleicht bekommst du einen Schlachter unter der Hand der zu dir nach Hause kommen kann. Vielleicht machst du dir dafür einen Raum fertig. Ich weis ja nicht wie die Leutchen bei euch so drauf sind?
    Also, hier geht fast alles nur noch so unter der Hand. Und je mehr Vitamin B (Kontakte) man hat, desto besser kann man leben.
    Wie gesagt, offiziell traue ich hier inzwischen so gut wie nichts und niemandem mehr. Man sollte sich wirklich weitestgehend aus dem System ausklinken in jeder sich bietenden Hinsicht. Alles andere hat hier schon lange keinen Sinn mehr. Guck dir die Leute/ die Gesellschaft doch an.

    Beste grüße aus Ostwestfalen,
    wo heute zum ersten mal seit Wochen(!) blauer Himmel zu sehen ist.

    • Günther sagt:

      Also bei so einem Mist fehlen mir die Worte!
      Unglaublich”!

      • Balder sagt:

        Geile Argumentation.
        Beschäftige dich einfach mal mit den Technologien zur Wettermanipulation. Das ist kein Hexenwerk, nichts Futuristisches, sondern wird schon seit Jahrzehnten betrieben, indem Chemikalien in der Atmosphäre ausgesprüht werden. Unter anderem mischt man Schwefel in den Flugzeugtreibstoff, damit die in der Luft gebildeten Schwefeloxide zur Abkühlung und “Vorbeugung des Klimawandels” beitragen. Auch Aluminiumpartikel und Ähnliches wird fleißig versprüht, um die Wirkung / Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen in der Atmosphäre zu stärken, im Zusammenhang mit HAARP.

        Ich glaub schon längst nicht mehr an den Schmarrn von “tödlichen” Viren, Bakterien usw…. So eindeutig, wie es die Medizin und Behörden immer darstellen, ist die Sachlage gar nicht. Im Gegenteil, zahlreiche Nobelpressträger und unabhängige Wissenschaftler lehnen beispielsweise die Theorie ab, dass HIV AIDS verursacht, weile es schlicht keinen wissenschaftlichen Beweis für diese Behauptung gibt. Das ganze ist ein riesen Irrtum, wo am Ende weder die MPharmalobby ein Interesse hatte, das Geschäft mit den Antiviralen medikamenten und Therapien aufzugeben, ja sich gar einer Millionenfachen Klagewelle von schulmedizinisch geschädigten auszusetzen, einshcließlich aller Todesfälle (beispielsweise Mütter, welche ihr Kind durch solche Therapien verloren),
        noch möchten die Regierungsbehörden sich diesen Schuh überziehen.
        Daher ist es allzu naheliegend, dass betrug, desto geschäftstüchtiger er ist, nicht gern aufgedeckt wird.

        Und überhaupt ist noch völlig unklar, was HI-Viren genau sein soll, Retroviren im Allgemeinen, weil diese sich von körpereigenen Strukturen wenig bis gar nicht unterscheiden, da Viren keine Lebewesen sind, sondern nur DNS-Stückchen mit einer Eiweißhülle, wobei sich in unserem Erbgut ständig sich ständig körpereigene DNS-Abschriften verselbstständigen.
        Man findet dementsprechend auch bei jedem Säugetier Retroviren!
        Duesberg, ein weltweit hoch angesehener Retrovirologe, der diese Viren jahrzehnte erforschte, konnte nicht beobachten, dass diese Körperzellen töten, gar die Immunzellen – wie es so schön heißt –, ganz im gegenteil, diese Viren förderten sogar das Zellwachstum, weshalb man sie – logischerweise – als mögliche Geschwürauslöser verdächtigte. Aber selbst diese Vermutung konnte man nicht bestätigen. Kurzum muss man zusammenfassen: Retroviren wie HIV sind völlig harmlos und noch rcht unverstanden.
        Warum soll es also bei solchen Sachen wie “H5N1″ anders sein=!
        Das westliche System issbraucht hier mal wieder eine Fantasiekrankheit, um seine Agenda durchzudrücken: mehr Überwachung und mehr Unkosten für Kleinbauern und Heimanbauer, um die Selbstversorgung so teuer zu machen, damit sie sich niemand mehr leisten kann, und wir alle von der Aggraindustrie abhängig sind.

        Eigentlich doch recht logisch?! Ursache und Wirkung, die Absichten, …

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