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Hühner und Enten schlachten, oder von der simplen, ungeschönten Realität. (Video)

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Au weia, ich kann mir lebhaft vorstellen, wie jetzt wieder die Gemueter aufwallen. Ich kann mir vorstellen, dass es wieder Kritik hageln wird, und ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass einige Menschen der Auffassung sind, Filme wie dieser dürften Kindern nicht zugaenglich gemacht werden. Fuer letzteren Kritikpunkt habe ich sogar Verstaendnis (ich konnte allerdings nicht herausfinden, ob YouTube eine FSK 18 Altersbeschraenkung anbietet).

Ich habe mir auch lange ueberlegt, ob ich meinen heutigen Film in dieser Form hochladen soll. Ich habe mir ueberlegt, gewisse Szenen herauszuschneiden oder wenigstens mit Musik zu hinterlegen. Ich haette ihn auch kuerzen koennen, was aber meiner Meinung nach den Film zerstoert haette. Habe mich also dagegen entschieden. Ich bin der Ueberzeugung, was ich in diesem Film zeige, ist die simple Realitaet. Es handelt sich um einen Vorgang, der taeglich hunderttausendfach gemacht wird, den nur viele verdraengen oder schlichtweg nicht wahrhaben wollen. Es ist die simple, ungeschoente, aber auch nicht dramatisierte Darstellung einer Enten- und einer Huehnerschlachtung durch einen Fachmann. Nicht mehr und nicht weniger.

Sollten Sie sich nicht in der Lage sehen, dies anzusehen, dann darf ich Sie bitten, einen anderen Artikel zu lesen und den Film nicht anzusehen.

Enten schlachten

Tja, ein wenig haben mir die Tiere doch leid getan.

Eingeschraenkte Schreibfreiheit

Bei mir kann ja sonst jeder schreiben was er will, so abstrus die Meinung auch sein mag. In diesem Falle allerdings werde ich keine beleidigenden Kommentare dulden. Sie werden ersatzlos gelöscht. Also am besten überhaupt gar nicht erst schreiben.

Warum?

Unser Ziel ist, eine Familie mit Lebensmitteln komplett zu versorgen (jedenfalls in der Theorie). Dazu zaehlt fuer mich auch Fleisch. Nicht taeglich, aber in einer gesunden Menge. Da uns die Moeglichkeiten fehlen, groessere Tiere zu halten, bleiben uns letztendlich nur Kleintiere. Huehner, Enten und Kaninchen. Wir halten diese, um sie zu nutzen. Es sind Nutztiere, die am Ende im Topf oder in der Pfanne landen. Dazu stehe ich.

Huhn zum rupfen vorbereiten

Einige Sekunden in heissem Wasser, und das Rupfen der Federn geht ganz leicht. Vor allem, wenn man eine Maschine benutzt.

Selbst ist “nicht” der Mann

Jetzt sehe ich mich, Weichei wie ich eines bin, ausserstande, selbst Tiere zu schlachten. Ein Huhn wuerde ich vielleicht noch schaffen, habe das auch schon mal gemacht. Aber Enten oder Tiere in groesserer Anzahl, das uebersteigt mein Koennen. Wir hatten wieder Tiere die geschlachtet werden mussten. Drei Enten und zehn Huehner. Fuer diese Arbeit habe ich mir einen Fachmann ausgesucht, von einem Gefluegelhof nicht weit von uns entfernt. Als ich den Inhaber fragte, ob ich filmen duerfe, bin ich nicht wirklich davon ausgegangen, eine positive Antwort zu bekommen. Aber ganz im Gegenteil. Ich konnte schalten und walten wie ich wollte und musste auch nicht darauf achten, Gesichter zu verbergen.

Ich zeige im Film, wie eine unserer Enten und eines unserer Huehner geschlachtet, ausgenommen und kuechenfertig gemacht wird.

Huhn mit der Rupfmaschine rupfen

Mit einer Maschine geht das Rupfen in Sekundenschnelle.

Wie geht es mit den Huehnern weiter?

Aber noch ein paar Worte dazu, wie ich mir die Sache mit den Huehnern weiter denke. Insgesamt werden es in diesem Jahr 24 Huehner, ein Hahn, zwei Enten und eine Laufente sein (sobald wir eine Partnerin finden zwei Laufenten), die bei uns leben werden (plus eine Ueberraschung :) ). Schlachten lassen haben wir die Haelfte der Huehner, naemlich alle Sperber. Diese waren zwar erst ein Jahr bei uns, und wir waren mit der Legeleistung durchaus noch zufrieden und haetten sie laenger halten koennen. In Zukunft soll es aber so ablaufen, dass wir in jedem Jahr die Haelfte schlachten lassen und die andere Haelfte ein weiteres Jahr bei uns bleibt. Auf diese Weise kommen wir auf einen Turnus von zwei Jahren. Der Einfachheit halber werden wir die Huehner farblich trennen. Ich muss sie dann nicht mit Ringen versehen.

Huehner ausnehmen

Eines haette ich ja noch hinbekommen, aber 13 Tiere, das war mir dann doch nicht geheuer

In einem Jahr kaufen wir helle, wie z.B. die Sussex, die geblieben sind. Mit denen bin ich naemlich sehr zufrieden. In der Zeit, in der noch keine neuen Huehner da waren, haben unsere 10 Hennen im Schnitt 9 Eier gelegt. Im naechsten Jahr kaufen wir dunkle, wie z.B. Rhodelaender dazu, wie in diesem Jahr. Es geht ja hier nicht um Rassegefluegelzucht, sondern darum Eier zu produzieren und ein paar Huehnersuppen zu kochen. Ich glaube, damit habe ich einen guten Mittelweg gefunden.

Geschlachtete Huehner

Auch das kann man essen. Ungelegte Eier von erbsengross bis fast legereif. Wuerden Sie das essen?

Jetzt koennte man sagen, in jedem Jahr Huehner zu kaufen waere ein Zuschussgeschaeft. Ich persoenlich glaube das nicht. Ein Huhn kostete uns 8 Euro, es legt in zwei Jahren vielleicht 400 bis 450 Eier. Auch wenn ich das Futter mit einberechne, machen wir damit keinen schlechten Schnitt. Sollte dann doch mal ein Huhn in Brutstimmung kommen, dann koennen wir ihm ja eine Hand voll Bruteier lassen, um des Spasses wegen und um den Kindern zu zeigen, wie kleine Kueken auf die Welt kommen.

Kleine Anekdote nebenbei. Dieser Artikel wurde von Google als gewaltverherrlichend eingestuft. Deswegen sehen Sie keine Werbung auf diesem Artikel. Was Sie davon halten, bleibt Ihnen ueberlassen. :)


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Veröffentlicht unter Dies und Das, Tierhaltung, Verarbeitung und Zubereitung Getagged mit: , , ,
46 comments on “Hühner und Enten schlachten, oder von der simplen, ungeschönten Realität. (Video)
  1. Turbo1 sagt:

    Was sind das denn für Follpfosten…..und Dilettanten dazu. Vom Tierschonenden schlachten noch nie was gehört!!!

  2. Heidi sagt:

    Nabend!
    Bin Heute über Dein Video gestolpert.
    Bin selbst Jägerin (Jungjäger im 2. Jahr) weil ich mich 1. irgendwann vor dem Zellophanmist in den Kühlregalen geekelt habe und 2. weil ich das Glück hatte, im Freundeskreis Jäger mit Achtung und großem Respekt vor der Natur erleben zu dürfen. 3. weil ich mit Karnickeln etc. groß geworden bin, die immer geschlachtet und gegessen wurden. Natürlich halt.
    Außerdem bin ich ein Allesfresser, ein Homo Sapiens eben. Vegetarismus wäre für mich nur eine Scheinwelt, denn dadurch, dass ich mich dem Fleischverzehr verweigere, würden trotzdem keine Massentierhaltungen verhindert werden.
    Stattdessen arbeite ich daran, mein Fleisch ausschliesslich aus dem zu erzeugen, was ich selbst produziere, erlege und (!) auch töte.
    Wenn schon- denn schon!

    Seit knapp 5 Monaten lebe ich konsequenterweise auch wieder auf dem Land, habe ein paar Hühner samt Hahn, 2 Milchziegen und werde auch die Karnickelställe wieder beleben- schliesslich ist nicht jederzeit Jagdsaison.
    Das Schlachten von Federvieh lernt man in der Jagdausbildung allerdings nicht.
    Und weil mein Jagd(gebrauchs-)hund Heute eine meiner (vermutlich besten, da 1 fast fertiges Ei samt 3 Dotter!) Hennen “vorschriftsmäßig gebracht” (also tierschutzgerecht und prüfungskonform abgetan und apportiert ;) ) hat, wollte ich sichergehen, dass ich Rupfen und Ausnehmen korrekt ausführe.
    Also meinen Dank an Dich auf diesem Wege!

    Auch als Jägerin kann ich nur sagen, dass ich leide, wenn ich einem Lebewesen sein Leben nehme. Es macht mich traurig und elend.
    Immer.
    Aber: es schafft gleichzeitig auch mehr Bewußtsein dafür, was Natur, was tatsächlich “nötig” ist und was einfach nur gendankenloser Konsum.

    Unsere hier Tiere haben Namen, werden gehegt und umsorgt, bewegen sich frei ohne Zaun oder Gatter- und am Ende ihres Lebens werden sie mit Achtung, Respekt und Wertschätzung – gegessen.
    So bin ich aufgewachsen.

    Das Wild, welches ich – ausschliesslich- schieße um es zu essen, hat zwar keinen Namen, aber auch dafür habe ich ( bzw. Jäger generell) ein Ritual der “Verabschiedung”.
    Ich finde es erholsam, dass es wieder Menschen gibt, die diesen Weg gehen… den Weg der Bewußtheit, der Achtsamkeit und Ausgewogenheit.
    Tja, jetzt ist es ein Roman geworden… muß wohl daran liegen, dass mich das Rupfen und Zubereiten meiner Sperberhenne echt mitgenommen hat….

    In diesem Sinne: weiter so!
    Die Gesellschaft braucht Leute wie Dich!

    • Christian sagt:

      Ja, liebe Jungjägerin. Als erstes möchte ich dir zustimmen. Du bist mit deinem Pack wirklich bei der Entwicklungsstufe des Homo sapiens hängengeblieben.
      Ebenfalls erwähnst du, dass Vegetarier auch nicht die Probleme der Massentierhaltung beenden. 1. Doch, tun sie. Durch Sie sterben ca. 1500 Tiere weniger (pro Vegetarier pro Leben) und zweitens: was änderst du bitte an den Umstände? Du wirst wahrscheinlich auch noch das ganze Qualfleisch (jedes Tier wird für den Luxus von Menschen gequält) kaufen es aber nicht zugeben, klar du isst weniger davon und so…. Aber dann bist du ja auch jemand, der wie die Vegies nichts ändert.
      Mal drüber Gedanken machen

  3. simon sagt:

    Hallo Ralf oder wie auch immer,
    ich finde es gut das du das verfilmt hast. Jeder sollte wissen wie seine chicken mc nuggets auf seinen Teller kommen. Die Schlachttiere sehen sehr gut aus. Aber es ist auch gut, das du das nicht selber machst. Ich arbeite hin und wieder in einer kleinen privaten Geflügelschlachterei und das ist echt nicht für jeden was. Werden bald die alten Sussex geschlachtet?

  4. Patrick sagt:

    Ich finde es gut das du auch mal zeigst wie das gemacht wird.

  5. martin eisenhuth sagt:

    hallo, kannst du mir die adresse zusenden,falls die auch puten schlachten, hätte 6 stück zu schlachten. im herbst ca 20 hähnchen, vielen dank

  6. Mike sagt:

    Ziehmlich beindruckend, aber ist knüppeln und ausbluten lassen wirklich schonender als einfach Kopf ab? Hast das mit sicherheit richtig gemacht, nur stellt sich mir die frage einfach.

    • Kirsten sagt:

      Ja, ist es. Es gibt Untersuchungen, dass im Gehirn ohne Betäubung die gleichen Schmerzreaktionen statt finden wie bei einer nicht tötlichen schweren Verletzung. Erst wenn das Gehirn durch den Blutverlusst stirbt, verliert das Huhn dann das Bewusstsein. Also ca 30 Sekunden nach dem Kopfabschlagen. Mit Betäubungsschlag ist es sofort ohne Bewusstsein.

  7. Leo sagt:

    Hallo,

    erstmal, ich finde ich es klasse was du alles machst, Daumen hoch.
    Trotzdem eine Frage, warum haltet ihr keine Rassehühner die sich selber vermehren können ohne dabei die Leistungsmerkmale zu verlieren?
    Ist doch irgendwie ungut wenn man jedes Jahr neue Hühner aus einem Fabrik kaufen muss? Wenn die Hühner sich selber vermehren hat man automatisch jedes Jahr neue Hennen die Eier legen und Hähne die man gut essen kann.

    Grüße Leo

    • admin sagt:

      Hallo Leo

      Ganz einfach, weil der Platz und die Zeit dazu fehlt. Wir leben nicht im Jahre 1813. da war das Leben noch beschaulicher. Wir sind eine moderne Familie mit zwei Kindern und kriegen das so schon kaum gebacken. Ich kann nicht an allen Fronten kaempfen.

    • Jensinger sagt:

      Die Idee hatten wir auch schon – und umgesetzt. Hatten aber im Inkubator ausgebrütet. Ergebnis: 19 Hähne, zwei Hennen. :) Seit dieser Zeit kaufen wir wieder Hühner.

      PS: Die Rupfmaschine ist ja ein Ding. Die steht auf der “Haben wollen”-Liste. Gibt es ja auch günstig als Bohrmaschinenvorsatz.

  8. Schredder sagt:

    Hallo Ralf,
    rein interesshalber würde es mich mal interssieren in welchem Verhältnis hier die guten Kommentare (also die die nicht gelöscht wurden) zu den gelöschten stehen. Selbst nach Ankündigung dürften es doch einige sein.

  9. Udo sagt:

    Tja Hase, da fehlte dir wohl der Mut, selbst die Keule zu schwingen??
    Mein Vater hat die Hühner anders geschlachtet. = Huhn geschnappt, Kopf auf den Hauklotz und …….zack Rübe ab. Danach flatterten die Hühnchen noch durch den Garten.
    Aber ehrlich, ICH könnte NIE ein Huhn schlachten. Meine Hühner sterben an Altersschwäche. (;-)))

  10. hanjo sagt:

    Hallo Ralf, ich schlachte meine Enten genau wie im Video gezeigt selber! Eine Rupfmaschine haben wir selber gebaut.
    Aber nun kommts: ich lasse meine Kinder (4,6 und 12) dabei zusehen, damit sie von Anfang an wissen woher ihr Entenbraten kommt. Sie waren sehr interessiert daran und fanden es nicht ungewöhnlich oder gar schlimm…
    Ich finde es wichtig dass sie es erleben dürfen, denn nur so verstehen sie die Kreisläufe…
    Also: dieser Film braucht keine FSK 18-Beschränkung…
    Weiter so!!!

  11. Kirsten sagt:

    Hallo Ralf,

    wir essen auch nur noch die Tiere, die wir persönlich kennen. Daher schlachte ich auch die Hühner selber. Schön ist es allerdings wie hier gezeigt, ein gut ausgestatteter Schlachtraum. Habe ich leider nicht, einen gekachelten Raum, Tisch in der Mitte, kochendes Wasser dabei, fertig. Geht auch gut. Das Rupfen eines normalen Huhns dauert mit einiger Übung keine 5 Minuten, dafür lohnt sich keine teure Rupfmaschine. Einen Schlachttrichter werde ich mir auch anschaffen, sehr gut, wenn die Tiere ausbluten. Wir werfen bisher die Tiere in den Rasen, dass stört mich schon lange. Das Ausnehmen mache ich viel vorsichtiger, aus Angst die Galle zu zerstören, wie hier schon jemand sagte.

    Sag’ mal, was sagte der Schlachter, wie lange sollen die Tiere ruhen, bis sie eingefroren werden? 1-2 Tage? Ich habe sie eigentlich immer sofort eingefroren, das soll aber nicht gut sein, weisst Du da mehr?

    Tolles Video, habe wieder was gelernt.
    Mach weiter so!
    Kirsten

  12. Shorty sagt:

    Hallo Ralf,
    Ich verfolge Deine Beiträge schon seit dem Du angefangen hast Sie zu dokumentieren.
    Ich bewundere das was Du machst und wie Du es machst. Es ist einfach in den Markt zu gehen und sich mit dem einzudecken was man braucht, oder auch nicht. Aber leider wissen die wenigsten wieviel Arbeit z.B. In ein Brot stecken, oder in den Gemüse oder Fleisch was wir täglich essen.
    Alle Achtung!!!

  13. Pefferschneck sagt:

    Also ich bin auch der Meinung, dass solche Filme jeder sehen sollte der Fleisch isst.
    Ich habe mich erst ein bißchen um den Film rum gedrückt, nachdem es ja jetzt im Frühling um Erwachen und Wachstum geht und ich voll motiviert durch meinen Garten renn’ und alles leben beim keimen und wachsen beobachte.
    Da wollte ich erst keinen Film vom sterben sehen.
    Zudem gehöre ich auch zu den Wenig-Fleisch-Essern im Gegensatz zu meiner besseren Hälfte die Vegetarier ist.

    Auch wenn es mich sehr gegruselt hat und ich kaum hingucken konnte (als die erste Ente geschlachtet wurde) finde ich deinen Film sehr wichtig und richtig.

    Mein erster Impuls:
    Ich esse keine Ente mehr!

    Beim Huhn fand ich den Vorgang nur halb so schlimm.

    Fakt ist, dass jedes Tier was verspeist wird irgendwann mal gelebt hat und wen so ein Film nicht zum Vegetarier macht, der sollte doch wenigstens das Fleisch vom Biobauern um die Ecke holen. Oder, idealerweise, sein eigenes Vieh halten.
    So wie du das machst!
    Respekt!

  14. Anna sagt:

    Hallo Ralf, Danke für die faire Warnung. Dies wird das erste Deiner Videos sein, welches ich mir nicht ansehe. Ich habe schon zu viele Videos zu dem Thema gesehen und möchte nicht unbedingt sehen wie ein Tier stirbt, allerdings finde ich es durchaus in Ordnung dieses Video zu zeigen und Du hast ja wie gesagt schon im Vorfeld gesagt worum es geht, wodurch jeder für sich selbst entscheiden kann, ob er das sehen will oder nicht. Als Kind war ich nicht so zimperlich, da habe ich mir alles angesehen, aber jetzt möchte ich das nicht mehr. Ich bin mir auch sicher, dass die Schlachtung für Deine Tiere sehr viel Schonungsvoller vonstatten geht als die in der Massentierhaltung, wo die Hühner Kopfüber an einen Hacken gehängt werden und dann beim Eintauchen des Kopfes in ein Wasserbecken einen tödlichen Elektroschock erleiden.

    Die Eier würde ich auf alle Fälle essen. Ich hatte mal ein Brathendl in dem noch Eier drinn waren, was recht selten ist, da man ja meistens nur die jungen Hähne zu kaufen bekommt weil die Hühner ja für die Eierproduktion benötigt werden. Die Eier waren extrem cremig und lecker, auf alle Fälle einen Versuch Wert.

  15. Uwe sagt:

    Hallo Einachs-Schummi.

    Ich finde es gut das Du dieses Video eingestellt hast!!! Leben und Tod gehören untrennbar zusammen. Leider vergessen (verdrängen) wir das in unserer Konsumissmus orientierten Welt. Es ist natürlich viel einfacher im Supermarkt ins Regal zu greifen und ein hübsch bunt (wohlmöglich noch mit Bio oder Öko Aufdruck) verpacktes Neutrum in den Einkaufswagen zu legen, als selbst ein Huhn zu schlachten und zu rupfen!

    Schlachten gehört zur Selbstversorgung dazu und irgendwann wirst Du es auch selber machen wollen. Es gehört am Anfang Überwindung dazu. Das unangenehme ist der Vorgang des Tötens, bis das Gezappele aufhört. Das Ausnehmen und Reinigen ist ein rein mechanischer Vorgang! Aber erst wenn Du Deine eigenen Tiere selber schlachtest bist Du ein wirklicher Selbstversorger.
    Frei nach Karl Ludwig Schweissfurth: “Der Schlachter muss seine Tiere lieben!”. Dazu gehört das wir Verantwortung für sie übernehmen und ihnen eine artgerechtes Leben bis zum Schlachttag bieten.

    Die im Video gezeigte Schlachtung hat mich allerdings nicht so begeistert!! Weiter oben gab es schon einen Kommentar dazu! Ich nehme mir die Freiheit heraus hier ein weiteres Video einzustellen welches meines Erachtens einen bessere Schlachtprozess zeigt. Polyface Farms Processing Overview!

    Achtung auch hier wird das Töten von Hühnern im Detail gezeigt, wer das nicht sehen kann oder will: NICHT ANKLICKEN!

    http://youtu.be/k4P229ArpZA

    Mach weiter so!

    Grüsse aus dem herbstlichen Brasilien!

    Uwe

  16. Katrin sagt:

    Jeder, der gerne Fleisch isst, sollte sich Filme wie diesen ansehen. Dann vergeht einem die Lust auf Industriefleisch. Deine Tiere hatten wenigstens ein schönes Leben!

  17. Biene sagt:

    Jetzt schreien bestimmt wieder alle “Ohh wie schrecklich”.
    Als ich das erste mal bei sowas geholfen haben, musste ich mich
    fast übergeben (alleine der Geruch). Aber so ist das halt wenn man
    Fleisch essen will.
    Das die “tirischen Nebenerzeugnisse” die sich Bic Mäck nennen oder
    Currywust mal gelebt haben kann sich ja heute keeeeiner mehr vorstellen.
    Da ist das was du da machst mir 1 Million mal lieber.

  18. Der Franz sagt:

    Seit einem Jahr verfolge ich mittlerweile Ihren Blog und bin wirklich begeistert. Besonders die Bienenbeiträge gefallen mir sehr gut. Sogar so gut, dass ich mich dafür entschieden habe, ebenfalls mit der Bienenhaltung anzufangen.

    Ich finde es wirklich gut, dass Sie sich dafür entschieden haben, dieses Video in der Art und Weise zu zeigen. Eine Schlachtung ist zwar für viele Menschen kein besonders schönes Erlebnis, aber jeder sich die unzähligen Meter Wursttheken bei uns anschaut und dort etwas kauft, sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass auch die Mettwurst oder der Schinken mal lebte. Nutztiere zu schlachten war im vergangenen Jahrhundert bei uns noch fast eine Tätigkeit, die jeder in seinem Garten gemacht hat. In anderen Ländern ist es auch heute noch der normale Alltag.

    Lediglich wir in unserer heutigen Zeit, kaufen die Wurst als würde diese in Ihrer Plastikverpackung am Baum wachsen. Sich ein Tier ARTGERECHT zu halten und dieses dann zu etwas Essbaren weiterzuverarbeiten finde ich absolut unbedenklich. Jedes andere fleischfressende Tier frisst ebenfalls ihm unterlegene Tiere und warum sollten wir dies nicht ebenfalls machen. Genau so hat die Natur es eingerichtet.

    Ich glaube sogar, dass die Art und Weise sich selber Hühner, Enten oder Hasen zu halten das Verständnis für das Produkt noch verbessert. Als Privatperson schlachtet man vielleicht mal fünf Hühner wenn man diese benötigt, alles kann eingefroren werden und später genutzt werden. Dem gegenüber stehen die Fließbandschlachtungen, bei denen mit nichten 100% des entstanden Fleisches überhaupt nur verkauft werden, geschweige denn auf einem Teller landen. Aus diesem Grund könnte es sein, dass das private Halten von solchen Tieren die Schlachtmengen drastisch reduzieren könnte. Außerdem würden viele Menschen erkennen, welche Arbeit da drinsteckt eine Hühnerbrust fertig auf den Teller zu bringen.

  19. Asella sagt:

    Hallo, dazu muss ich jetzt schreiben. Entweder man ist Vegetarier oder eben nicht. Dies ist doch wohl jedem selbst überlassen. Als Nichtvegetarier trägt man aber die Verantwortung kein Fleisch zu essen was von X nach Y aus Massentierhaltung mit allen Folgen gekarrt wird. Allein diese Tatsache reduziert den Fleischkonsum enorm.
    Ich ( und Familie ) muss mich eben damit abfinden dass im Hofladen das Angebot begrenzt ist. Wir haben Glück wenn wir ein ” Mistkratzerle” ergattern aber genauso oft, gibt es eben nix. ( im Süden wird viel direkt , über die sogenannten Hofläden verkauft, dies sind regionale Produkte direkt vom Erzeuger, hab keine Ahnung ob dies im hohen Norden auch so läuft ) .
    Das immer gern breitgetretene Argument, nur Leute mit dickem Geldbeutel können sich Biofleisch leisten ist völlig absurd. Wenn ich 4x die Woche Fleisch/ Wurst essen muss bin ich trotz Sonderangebot ( igitt ) 40 Euro los. Da kann ich mir doch locker ein Hähnchen ( 14 – 16 Euro) ab und an leisten, aber eben nicht jederzeit verfügbar. Ich denke dies ist das Problem, wir sind gewohnt, alles und jedes sofort erreichbar zu haben.
    Sei froh, dass ihr wisst wo euer Fleisch herkommt und wie es geschlachtet wird.
    Ich habe auch schon ein Huhn geschlachtet ( fast die Hand abgehauen, weil ich nicht hinschauen wollte!! ) es ist nicht wirklich prickelnd und müffelt beim rupfen ordentlich.
    Noch ein Wort zu Kinder die dieses Viedo nicht sehen sollen. Meine Tochter hatte ein Videoprojekt der Schule zu ” wie gehen wir mit unserer Nahrung um ” Allein die Videos auf you tube zur Massentierhaltung !!! stell die mal rein.
    Wo ist also das Problem Nutztiere zu schlachten ?
    gab es schon immer, wird es auch weiterhin geben, aber hoffentlich zunehmend mit dem nötigen Respekt.
    Schade dass du dieses Video rausgenommen hast.

  20. Markus sagt:

    … du hast aber nicht wirklich 5 Schnäpse getrunken und bist dann Auto gefahren? ;-)

    Oder?? ;-)

  21. Markus sagt:

    … oh, da hätte ich nach dem Film wohl erst noch deinen Artikel lesen sollen, bevor ich was schreibe.
    Da beschreibst du ja alles … 2-Jahres-Rhythmus – keine schlechte Idee – und Rhodeländer, die legen bestimmt auch gut …

  22. Markus sagt:

    ALLE ACHTUNG! Dass du den Mut hast, so ein Video einzustellen.
    Ich hab kein Problem damit, denn das ist die Realität … aber ganz ehrlich, du bist nach dem Schlachten bestimmt ziemlich “fertig” gewesen, wenn man das so direkt sieht – seine eigenen Tiere, nicht wahr? …
    Aber ich hätte die einjährigen Sperber auf keinen Fall schon schlachten lassen. Der Schlachter hat bei der einen ja selbst gesagt, daß die noch fleißig am Legen war … aber gut, das ist deine Entscheidung … bin schon gespannt, welche neuen du bekommen hast …
    LG,
    Markus

  23. Sven Kolbe sagt:

    Schöner Film sehr informativ und lehrreich und ist die harte Realität nun mal.
    Mach weiter so!!!

    LG von der schönen Insel Rügen.

  24. S.P. sagt:

    Also ich konnte den Film erst jetzt komplett sehen und muss doch noch vier Punkte los werden.
    a) Das Rezept für Schwatsuur (Schwarzsauer) geht gaaaanz anders und wird auch mit Schweine- nicht mit Hühnerblut gemacht…aber was versteht man im Süden schon von Norddeutschen Spezialitäten (es sei ehrlicherweise gesagt: Ich esse es nicht)
    Wer es mal machen möchte – hier ein Beispielrezept:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/
    600481159794040/Halstenbeker-
    Schwarzsauer.html

    b) Ich weiß schon, warum ich nicht selber rupfe – das ist eine Heidenarbeit, wenn man es manuell machen muss

    c) Es war sehr lehrreich, habe mir da wertvolle Tipps abgeholt, wie es einfacher geht, als ich einen Fasan ausnehme, leider habe ich nicht raus gefunden, wie er den Kropf entfernt.

    d) Nein – die Eier wären nix mehr für mich ;-)

  25. Matthias Just sagt:

    Im Video wird das Gericht “Schwarzsauer” erwähnt. Kann ich dir sehr gut empfehlen. Ist sehr sehr lecker. Das Blut kannst du auch super einfrieren. Ist aber weit ab von Gulasch. Eher wie eine Kreuzung aus Blutwurst und Hühnersuppe. Als Einlage nimmt man all jenes was man ansonsten nicht verwerten kann. Wie Kopf, Läufe, zu dürre Flügel und Innereien. Diese werden beim Servieren entfernt (das ist besser für das Auge) Der Geschmack bleibt in der Suppe. Ausprobieren. Top Video.

  26. brechti sagt:

    Super Video!!
    Respekt, da gehört auch Mut dazu, so ein Video zu veröffentlichen!
    Toll finde ich vorallem, dass du quasi das selbe Dilemma hast wie ich,
    schlachten muss halt sein, wenn man Fleisch mag, aber selber schlachten
    fällt mir auch jedesmal schwer!!
    Toll fand ich zu sehen, wie des der Profi macht. Was stell ich mich beim außnehmen immer an! Und der Schnitt, rausreißen, fertig!! So mach ich des in Zukunft auch..
    Und zu deiner Frage mit den Innereien….also wir haben noch gar keine gegessen.
    Hab ich irgendwie kein Verlangen danach…
    Kannst du mir bitte mitteilen, ob die ungelegten Eier denn noch schmecken?
    Weil des We sind bei mir wohl auch wieder 2 Hühner dran…
    Und noch eine Frage, die Hühner werden jetzt nur gekockt, oder?

    Gruß und weiter so!!
    Brechti

    • admin sagt:

      Hallo brechti

      Du solltest die Innereien wirklich probieren. Die sind lecker. Ich habe noch in meiner Kindheit von meinen Eltern oft einen Teller Huehnerherzen vorgesetzt bekommen. Reines Muskelfleisch. Die Eier sind eine psychologische Sache. Schmecken tun sie prima.

  27. elpaullos sagt:

    Hallo,

    super, das Sie das Video nicht so gestaltet haben, das die Realität dadurch in einem anderen (angenehmeren) Licht erscheint, ich sehe oft Ihre Videos und freue mich über die vielen nützlichen Tipps und Ihre angenehme Art, allerdings könnte man die Tiere, welche im Film gezeigt wurden, einzeln in den Schlachtraum bringen um zusätzlichen stress zu vermeiden.

    Liebe Grüße!

  28. Marco sagt:

    Ich hoffe Du hast die Regenjacke griffbereit für den “shitstorm”, der sicherlich wieder folgen wird. Ich finde es gut solche Sachen zu zeigen, wer Fleisch essen will, muss mit sowas klarkommen oder Vegetarier/Veganer werden.

    Schon irre, wie schnell so ein Huhn gerupft wird!

    Der örtliche Geflügelhof bietet den Service nicht an?

  29. Connie sagt:

    Es ist wichtig, sich vor Augen zu fuehren, woher das Fleisch kommt, Und wenn eure Huehner und Enten ein “glueckliches” Leben und hatten, und dann am Ende fachmaennisch geschlachtet wurden, dann ist daran gar nichts aussetzen. Und Kinder duerfen ruhig wissen, woher das Fleisch auf dem Teller stammt.

    An Massenviehhaltung und -schlachtung dann schon eher….

    Eine Anekdote am Rande (hat mein Chef kuerzlich erzaehlt): Er bezieht sein Rindfleisch vom BioBauern nebenan, besucht die Kuehe regelmaessig, und weiss genau, welches Tier am Ende in seiner Kuehltruhe liegt. Da seine Neffen (aus den USA) vorwiegend Hamburger essen, hat er ihnen mal die Tiere vorgefuehrt, von denen seine Hamburger stammen. Ergebnis: die Kinder haben kein Fleisch mehr angeruehrt, dass aus seiner Kuehltruhe stammte.

  30. Friedrich sagt:

    Das war keine fachgerechte Schlachtung, sondern Husch-Pfusch, vermutlich um die Sendezeit nicht zu überschreiten. Ich bin sicher er kann es!
    Die Tiere waren durch den Schlag nur benommen, aber nicht betäubt, erkenntlich an den starken Abwehrbewegungen beim in den Trichter stecken.
    Die exakte Einhaltung der Temperatur des Brühwassers wurde nicht erklärt, ebenfalls nicht die Reihenfolge beim händisch Rupf.
    Mit der Maschine ist es ja egal, doch wer hat eine?
    Wenn man danach das Messer so in den Unterleib rammt, wie gezeigt, wird ein Laie irgendwann die Galle erwischen oder einen Darm durchschneiden.
    Die Leber sollte jedenfalls ganz bleiben.
    Das minderwertige Abdominalfett sollte man bis auf einen kleinen Rest entfernen. Die Schlachtkörper von Geflügel werden zum raschen Abkühlen in Eiswasser gelegt und nicht aufgehängt, sonst trocknet die Haut an, leicht zu erkennen an der dunklen Verfärbung(letzte Szene).
    Zu dem Beitrag gehört tatsächlich Mut, aus unterschiedlichen Gründen.
    Wetten, daß Du den Kommentar löscht? ;-)

    • Der Franz sagt:

      Wette verloren ;)

    • admin sagt:

      Hallo Friedrich

      Warum sollte ich deinen Kommentar loeschen? Es ging nicht um Kritik, die kann ich ab. Es ging um die Beleidigungen der Tierschuetzer, siehe meine Filme ueber das Schlachten von Kaninchen.

      Kritik ist bei mir willkommen, wenn ich sie auch nicht immer gerechtfertigt finde. :)

  31. Hanna sagt:

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich habe das Schlachten von Hühnern und gerade Enten immer als sehr viel Arbeit und große Schweinerei in Erinnerung.
    Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die zu einem Geflügelhof zu bringen und dort schlachten zu lassen. Denn die sind nun viel besser ausgestattet und es geht wohl auch viel schneller.
    Mich würde interessieren, wie lange es insgesamt gedauert hat und was du dafür bezahlt hast. Denn es ist doch viel schöner, wenn man das Tier kannte und weiß wie es gelebt hat, wenn es auf den Teller kommt.

    Nochmals vielen Dank dafür.

  32. Peter sagt:

    Hi Ralf,

    toller Film. Die ganzen protestierenden Pappnasen der letzten Filme sollen sich das ruhig ansehen um auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen.

    Ich bin immer wieder entsetzt wie verschwenderisch und gleichgültig mit Fleisch umgegangen wird. Da wird sich beim goldenem M eine 20er Packung Chicken-Nuggets gekauft.. und 10 werden weggeschmissen weil man doch eher statt wurde oder sie inzwischen kalt sind.
    In diesen Augenblicken muss ich mich zurückhalten, am liebsten würde ich den Leuten meine Meinung geigen.

    Als ich meine Angelprüfung abgelegt habe musste man auch 1-2 Fische fachgerecht betäuben und schlachten. Das war für mich ein sehr wertvoller Moment. Wenn du das erste mal da stehst, mit einem zappelnden glitschigen Fisch. Dem sollst du jetzt mit einem Holz eins auf die Rübe geben, ausbluten lassen und dann ausnehmen. Man sieht die Welt danach mit anderen Augen.

    Ich finde es sehr wichtig dass bei der Aufzucht, Schlachtung und Verwertung respektvoll mit den Tieren umgegangen wird.
    Mitunter ein Grund warum ich nächstes Jahr selbst Hühner will.

    Toller Film! Weiter so!

    Gruß
    Peter

  33. S.P. sagt:

    Jetzt weiß ich endlich mal wie so eine RUpfmaschine aussieht…hatte mich das immer gefragt.
    Praktisch so ein Teil. Bei uns kostet der komplette Vorgang (ohne Schlachtung natürlich) 2,50 €, was zahlst du?

  34. Carsten sagt:

    Ich finde es gut, dass du auch mal zeigst wie es hinter den Kullissen abläuft. Ich denke das ist den meisten Fleischessern egal bzw. es wird bewusst verdrängt. Gibt viel zu wenige von solchen Filmen ;) Daumen hoch für die Aufklärungsarbeit.

  35. Yvonne sagt:

    Danke fürs teilen dieses Videos. Klar ist es hart zu sehen, aber ich finde es nicht nur normal sondern auch wichtig soetwas zu sehen. Töten gehört nunmal zum Kreislauf des Lebens und wird seit Jahrhunderten nicht nur von uns Menschen sondern ja auch im Tierreich praktiziert.
    Menschen die denken, Schnitzel wächst in der Fleischtheke, vermuten die Herkunft des Stroms auch in der Steckdose.
    Lass Dich nicht beirren und mach weiter so. Für mich sind Deine Videos eine tolle Inspiration für meine winzige Balkongemüse-Selbstversorgung (irgendwie muss man ja mal anfangen).
    Grüße, Yvonne.

  36. Sven sagt:

    Ist ein sehr informativer Beitrag und auch ein interessantes Video, dafür schon mal Danke

    Ist kein wirklich schönes Video, aber dafür hast du ja einen Hinweis am Anfang gemacht.

    Mich würde interessieren, wie viel man für so eine Auftragsschlachtung zahlen muss?

    Ich plane langfristig auch auf eine Selbstversorgung hin, aber selber schlachten ist ja so eine Sache, kennst du ja sicher…

  37. Martin sagt:

    Hallo Ralf, da hast du aber mal ganz schön was gewagt! Ich hab vor 4 Tagen auch mein erstes Huhn geschlachtet und es hat mich wirklich einiges an Überwindung gekostet! Letztlich habe ich mich daran orientiert, was meine Großeltern und natürlich auch schon deren Vorfahren gemacht haben, und es hat geklappt. Respekt!!!, das ist für mich das Stichwort !Ich habe meinen 3 Hühnern als “Henkersmahlzeit” noch 3 mal im Wechsel jeweils Feldsalat und Regenwürmer gegeben, aber es wurde halt Zeit für sie. Ich würde auch gern auf Eier und Fleisch verzichten (das Schlachten sowieso), aber ich kann das irgendwie nicht. Und dann halte ich mir doch lieber meine eigenen Hühner, biete Ihnen ein würdiges Leben und nehme ihnen dieses auch. Ist ´ne krasse Erfahrung, hat mich in meinem Leben aber auch auf jeden Fall ein Stück weiter gebracht.

    Ich find deinen Blog klasse (obwohl du von mir keine “Likes” oder ähnliches bekommst) !

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