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Buergerprotest gegen die Energiewende, oder wie auch der gruenste Gruene zum Verweigerer werden kann. (Video)

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Stellen Sie sich mal vor, Sie setzen sich am Abend vor den Rechner, wollen kurz Ihren Lieblingsblog und Ihren Lieblings-youtubekanal besuchen (natuerlich den von mir :) ), aber die Mattscheibe bleibt schwarz und der Rechner startet nicht, weil kein Strom aus der Leitung kommt. Eine schauderhafte Vorstellung, nicht wahr?

Wir sind uns also einig

Strom muss aus der Leitung kommen, jeden Tag in ausreichender Menge. Ohne Strom ist unser Leben nicht mehr denkbar. Jetzt spinnen Sie den Gedanken aber mal weiter. Der Strom, der bei Ihnen aus der Leitung kommt, muss ja auch irgendwo produziert werden. Bisher vornehmlich in AKW und Kohlekraftwerken, beide nicht gerade bekannt dafuer, besonders umweltschonend zu sein. Fuer den Muell aus ersteren sucht man jetzt schon seit Jahrzehnten nach einer Bleibe, und ich befuerchte, man wird diese auch nie finden. Wer diese Technik noch befuerwortet, der hat den “Schuss nicht gehoert”.

Contra Konverter Demo

Eine solche Veranstaltung hat das Dorf noch nicht gesehen. Es blieb aber alles friedlich. :)

Klimakiller Kohle

Die Kohlekraftwerke tragen Ihren gehoerigen Anteil an der globalen Klimaerwaermung bei. Millionen von Jahren hat die Natur gebraucht, um die Kohle zu bilden, und wir schaffen es, diese in wenigen Generationen zu verpulvern, gilt uebrigens fuer Oel gleichermassen. Was liegt da nahe, als schon rechtzeitig nach Alternativen zu suchen. Ueber kurz oder lang muessen sie so oder so kommen, die Alternativen und regenerativen Energiequellen meine ich.

Herrje, es hat lange gedauert

Man glaubt es kaum, auch die Verantwortlichen dieses Landes, jedenfalls einige davon, haben das auch erkannt. Nicht ganz ohne kraeftig “in den A…. getreten worden zu sein” (siehe Fukushima), aber sie haben es kapiert. Verpackt hat man das dann in das wunderschoene Wort Energiewende. Eigentlich eine ganz tolle Erfindung. Weg von fossilen Brennstoffen und hin zu Energiequellen, die nicht zur neige gehen und die auch keinen Abfall produzieren. Wir lassen mal geflissentlich die unangenehme Geschichte mit den Energiepflanzen aussen vor. Sonnenenergie, Wind und Wasserkraft sollens richten. Ein Depp, der dieses Vorhaben nicht unterstuetzt, denn kommen wird die Energiewende frueher oder spaeter auf jeden Fall. Ist nur eine Frage, ob sie uns kalt erwischt, oder ob wir halbwegs darauf vorbereitet sind.

Wird daraus ein “Energiekrepierer”?

Dass so eine Energiewende nicht so mir nichts dir nichts aus dem Arm geschuettelt werden kann, dass dafuer Bauten, Leitungen und Umspannstationen gebaut werden muessen ist auch einleuchtend. Von nix kommt nix. Im Norden weht der Wind, im Sueden scheint die Sonne und gebraucht wird der Strom im Rhein-Main-Gebiet. Da muss schon so einiges verlegt und errichtet werden, damit aus der Energiewende kein Energiekrepierer wird. Da sind wir uns auch einig.

Protest gegen den Konverter

Auch auf dem Land wird nicht mehr alles was von oben kommt kritiklos angenommen.

Die meisten Menschen wird es nie betreffen. Denen wird keine Windmuehle vor die Nase gesetzt, denen legt man keine Hochspannungsleitung uebers Dach, und die werden auch nicht fuer ein Pumpspeicherkraftwerk enteignet. Energiewende, prima Sache. Alle wollen Oeko, alle wollen Bio und keiner gibt zu, weiterhin an der Klimaerwaermung teilnehmen zu wollen.

Was aber, wenn es einen doch trifft?

Was aber, wenn die kirchturmhohe Windanlage in Sichtweite Ihres Gartens gebaut werden soll? Was aber, wenn eine Leitung in der Naehe der Schule Ihrer Kinder verlegt werden soll und was, wenn eine Umspannstation, oder auch Konverter genannt, genau bei Ihnen um die Ecke gebaut werden soll. 14 Fussballfelder gross, 100000 Quadratmeter mitten in die Landschaft. 100000 Quadratmeter bestes Ackerland sollen dafuer unwiederbringlich weichen. Der sonntaegliche Spaziergang fuehrt dann nicht mehr an gelbbluehenden Rapsfeldern und herumspringenden Rehen vorbei, sondern an einer Industrieanlage mit 20 Meter hohen Gebaeuden, Elektrosmog emittierend, haesslich nun gar nicht in die Landschaft passen wollend. Was, wenn der Wert Ihres Hauses um einige 10000 Euro sinkt und was, wenn Sie sich bei der Standortwahl fuer diese, ja im Grunde genommen erstrebenswerte Anlage, verar…. vorkommen?

Dann kommt die Gesinnungswende

Ja, dann sieht die Sache mit der Energiewende schon ganz anders aus. Dann kann auch der gluehendste Verfechter auf einmal zum Protestierer gegen eben diese Wende werden. Das glauben Sie nicht? Ganz sicher, ich kann ein Lied davon singen. Genau das passiert hier bei uns naemlich gerade jetzt. Keine 10 Minuten Einachserfahrt von uns entfernt liegen zwei in Frage kommende Standorte fuer einen Konverter. Ich koennte die Anlagen fast vom Gartentor erkennen, stuenden da nicht ein paar Baeume im Weg. Mitten in die Landschaft, auf einem Gelaende so gross wie 14 Fussballfelder soll der Konverter gebaut werden, wenn es nach dem Willen der Entscheidungstraeger in diesem Lande gehen soll. 100000 Quadratmeter bestes Ackerland sollen dafuer weichen. 20 Meter hohe Gebaeude ragen dann in die Landschaft.

Protestdemo gegen den Konverter

Auffallend viele Neubuerger. Wo waren die Alteingesessenen?

Mal abgesehen von der Landschaftszerstoerung, mal abgesehen von der Haesslichkeit emittiert die Anlage auch noch Elektrosmog, vielleicht noch Infraschall, sorgt fuer monatelangen, wenn nicht jahrelangen LKW Verkehr waehrend der Bauzeit und schafft nicht mal Arbeitsplaetze. Jetzt frage ich Sie, wollten Sie so ein Ding vor die Nase gesetzt bekommen?

Irgendwo aber muss das Ding hin

Die Betreiber werden ihr Augenmerk auf die Kosten legen, die Anwohner auf ihre Sicherheit und Gesundheit, die Verantwortlichen werden Wert darauf legen, dass der Konverter so schnell wie moeglich betriebsbereit ist, um die auf diversen Konferenzen und Vertraegen festgeschriebenen Klimaschutzziele auch einzuhalten. Ein ziemliches Dilemma.

Protestdemo gegen den Konverter

Mit Fackeln wurde das Gelaende symbolhaft markiert. Einfach riesig und vollkommen unpassend.

Dass der Plan, einen Konverter hier in die Gegend zu platzieren bei der Bevoelkerung Protest hervorruft, war abzusehen. Auch auf dem Land lassen sich die Menschen nicht mehr an der Nase herumfuehren. Buergerinitiativen waren schnell gebildet, eine Buergerversammlung mit Anwesenden der Betreiberfirma wurde auch schon erfolglos abgehalten, was noch fehlte war ein Protestmarsch mit Plakaten, Sprechchoeren und allem Drum und Dran.

So geschehen am letzten Sonntag

Da trafen sich rund 1000 Konvertergegner zu einem Protestmarsch, dessen Weg an den geplanten Standorten vorbeifuehrte. Mit Strohballen war dort das projektierte Gelaende markiert. Ich kann Ihnen sagen, das war riesig und passt nun wirklich nicht in diese Landschaft. Die groesste Veranstaltung in dieser Gegend seit Menschengedenken. Ich weiss das ganz sicher, ich habe hier meine Jugend verbracht.

Natur vor Konverter

Meine Position ist klar. Keine weitere Naturzerstoerung. Nicht fuer Konverter, auch nicht fuer neue Autobahnen. Es gibt Alternativen. Man muss sie nur wollen.

Aber was ist die Loesung fuer dieses Problem? Nun, die Gegner legen bei der Standortwahl das Kriterium “Abstand zur ansaessigen Bevoelkerung” zu Grunde. Kann ich bis zu einem gewissen Mass nachvollziehen. Allerdings, und das ist jetzt meine ganz persoenliche Meinung und nicht die der grossen Masse der Gegner, halte ich die Angst vor Elektrosmog ein klein wenig uebertrieben. In Zeiten, in denen die Menschen ein Drittel des Tages mit dem Handy am Ohr verbringen, in Zeiten, in denen in jedem zweiten Wohnzimmer ein quadratmeter grosser Fernsehbildschirm zu finden ist, wo Laptops, GPS und was weiss ich noch alles zur Standardausruestung gehoert, mag ich die Hysterie nicht ganz nachvollziehen. Sicher, diese Anlage wird Elektrosmog emittieren, aber, ich bin zwar kein Techniker, liesse sich der nicht vielleicht fuer ein paar Millionen Euro mehr, auf die es auch nicht ankommt, besser abschirmen?

Es wird schon genug Landschaft zerstoert

Mir geht es viel mehr um die Landschaftszerstoerung. So eine grosse Flaeche bestes Ackerland, auch wenn es nur konventionell genutzte Felder sind, unwiederbringlich zu opfern. Wir pflastern so schon genug Landschaft zu. Keine Stadt, die nicht Gewerbegebiete ausweist, kein Dorf, das nicht Flaechen fuer Einfamilienhaeuser zur Verfuegung stellt. Keine Autobahn, die nicht auf 6 Spuren erweitert werden soll, kein Flughafen der nicht noch eine zusaetzliche Startbahn braeuchte. Das kann doch so nicht weitergehen.

Gibt es denn gar keine Alternativen?

Doch, die gibt es. Wieder mal meine ganz persoenliche Meinung. Hier in der Gegend liegen die grossen Braunkohletagebaue Garzweiler und Hambach. Natuerlich stehen auch ein halbes Dutzend grosse Braunkohlekraftwerke hier. Erst letztens noch eines ans Netz gegangen, das ueber Jahre hinweg die groesste Baustelle Europas war. Dafuer wird ein anderes stillgelegt. Eine dieser nicht mehr zu modernisierenden alten Dreckschleudern. Da koennte man doch problemlos einen Konverter bauen. Schon seit Jahrzehnten steht dort ein Kraftwerk, auch Elektrosmog und Umweltgift ausstossend. Kein Quadratmeter Natur muss dafuer geopfert werden.

Sicher, auch dort leben Menschen, die nicht begeistert sein werden. Nur, sie leben schon seit vielen Jahren mit einem Kraftwerk nebenan. Es wuerde bestimmt nicht schlimmer. Keine Kuehltuerme mehr, weniger Feinstaubbelastung aus den Schloten. Ein paar Millionen Euro mehr in die Abschirmung investiert, da koennte man mit leben.

Aber wie gesagt, das ist meine ganz persoenliche Meinung und spiegelt nicht die offizielle Meinung der Gegner wider. Die bevorzugen einen Standort in der Naehe von Kaarst, bei dem aber auch Landschaft zerstoert werden wird. Dafuer ist der Abstand zur Wohnbebauung mit der groesstmoegliche.

Sie sehen, Energiewende ist ein schwieriges Geschaeft. Alle wollen sie, aber keiner will sie vor der Haustuer.

Die Webadresse der Bürgerinitiative

Und die auf Facebook

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8 comments on “Buergerprotest gegen die Energiewende, oder wie auch der gruenste Gruene zum Verweigerer werden kann. (Video)
  1. Maik sagt:

    Das Problem sind die Kosten. Da wir von im Prinzip von Kaufleuten regiert werden (gemeint sind die großen Firmen die die Politiker fernsteuern) ist das Kostenargument das Allerwichtigste. Alle anderen Punkte wie Umweltschutz usw. werden nur wiederwillig zur Kenntnis genommen wenn starker Gegenwind aus der Bevölkerung droht. Aber auch nur, weil dann das Eigeninteresse der Politiker auf Machterhalt ins Spiel kommt.

    Meiner Meinung nach, muß es eben viel teurer werden, Ackerflächen zu bebauen. Es müßte zwingend vorgeschrieben sein, das nur bereits bebaute Flächen neu bebaut werden dürfen bzw. das bei Bebauung von Naturflächen z.B. die 10 fach Fläche renaturiert werden muß. Gäbe es dieses Gesetz, wäre die Bebauung von Ackerland sofort vom Tisch und man müßte sich z.B. mit den Eigentümern des alten Kraftwerksgeländes auseinandersetzen und nicht einfach 10 ha Feld aufkaufen, weil es ja so schön einfach ist.

  2. Andreas Kapitzke sagt:

    Dieses mal geht mir wirklich der Hut hoch:

    “Die Kohlekraftwerke tragen Ihren gehoerigen Anteil an der globalen Klimaerwaermung bei. Millionen von Jahren hat die Natur gebraucht, um die Kohle zu bilden, und wir schaffen es, diese in wenigen Generationen zu verpulvern, gilt uebrigens fuer Oel gleichermassen. Was liegt da nahe, als schon rechtzeitig nach Alternativen zu suchen. Ueber kurz oder lang muessen sie so oder so kommen, die Alternativen und regenerativen Energiequellen meine ich.”

    CO² ist kein Klimakiller sondern ein Spurengas, welches für uns überlebenswichtig ist. Es gab in der Erdgeschichte schon höhere Konzentrationen an CO², da hat der Mensch erst Millionen Jahre später in die Atmosphäre gefurzt….
    Tatsache ist, daß nicht das CO² der Klimakiller ist (Klima war, ist und wird niemals statisch sein), sondern der Klimakiller ist der Mensch durch den Raubbau an den Wäldern, an den Ressorcen, und an der Natur. Und wenn die Politik befiehlt, NULL CO² zu emittieren, sprich die Menschheit rottet sich von heute auf morgen aus, der CO² Pegel und das Klima wird weiter schwanken. Je höher der CO² Gehalt der Luft ist, umso mehr Pflanzenwachstum gibt es. War und ist ein gutes Mittel bei Treibhauskulturen, um den Ertrag zu erhöhen (Anhebung des CO² Spiegels in den Gewächshäusern)

    Keine Windkraftanlage dieser Welt schafft es im Moment, den Energiebedarf für die Herstellung selbigens wieder einzuspielen. Alleine schon die Herstellung des Stahlbetonfundaments verbraucht mehr Energie als der Vogelschredder jemals erzeugen kann, die Technik in der Gondel benötigt Kupfer, Stahl, seltene Erden, die aus der gesamten Welt zusammengerafft werden müssen.
    Und hinterher produzieren diese Anlagen Zappelstrom, der die komplette Energieversorgung zu einem russischen Roulette werden lässt.
    Selbst wenn sich diese Wolkenschieber mal drehen, heiß es noch lange nicht, daß sie auch Energie produzieren. Die optimale Windgeschwindigkeit, bei der die Nennleistung erreicht wird, liegt bei Windstärke 7 (ca 70km/h). Wie oft im Jahr gibt es diese Windgeschwindigkeit? Und darüber gehen diese Miefquirle in die Sicherheitsabschaltung….

    Elektroenergie ist eine adhoc Energie- in dem Moment wo s ie erzeugt wird, muß sie verbraucht werden…..
    So lange, wie es keine WIRSCHAFTLICHEN Speicher gibt, ist jede kwh verlorene Energie. Das gilt im übrigen auch für Solar….
    Da helfen werder Stromtrassen, Konverter oder politische Entscheidungen.

  3. Sebastian sagt:

    Guten Abend Herr Roesberger,
    Auch ich als Rommerskirchener (Sinsteden) bin gegen den Konverter. Allerdings enttäuscht mich die Aussage ” soll der Konverter doch da hin wo das alte Kraftwerk abgerissen wird ( meinen sie das bei Allrath?)” etwas… Natürlich leben wir schon seit langer Zeit mit diesen hässligen Industriebauten… Aber ist es uns deswegen zuzumuten die nächsten 50 Jahre mit einem noch hässlicheren Bau zu leben? Von den Gesundheitsproblemen in Niederaußem und co mal abgesehen ( Krebs…) Ich schaue schon mein ganzes Leben auf die Dinger ( erst aus Pulheim, jetzt aus Sinsteden) und konnte mich doch nie dran gewöhnen. Ich finde diese Aussage etwas einfältig. Natürlich muss er irgendwo hin doch sollte er dahin wo er niemanden stört. Und nicht 1000m( was lachhaft ist…) an schöne alte Wohngebiete. Just my two cents

  4. Jasmin sagt:

    Meine Meinung ist, dass die wirkliche Energiewende eine Wende hin zur dezentralen Energieerzeugung ist. Ohne große Kraftwerke, Hochspannungsleitungen und Umspannwerke.

    Wenn alle Leute die demonstriert haben Solar auf ihren Dächern hätten, alternative Heizmethoden und weiß der Geier was es alles gibt – dann wäre so eine zentrale Umspannanlage in der Gegend nicht notwendig.

  5. Christine sagt:

    Wenn man auf dezentrale erneuerbare Energien setzt, kann man sich ne Menge Konverter sparen… Jeder schraubt sich so´n Ding auf´s Dach und fertig. Ist nur die Frage, ob das politisch gewollt ist, dieses anarchische Modell. Nee, da möchte Herr Gabriel dann lieber die Sonnensteuer einführen (und sich damit einen Aufsichtsratsposten bei der RWE erschleimen?!)

  6. noir sagt:

    Oh jeh, jetzt muß ich die echt mal wider ein paar Zeilen hinterlassen. Ihr Leute seid zu feige euch mit der Siedlungspolitik auseinanderzusetzten(das währe ja NAZI), ihr seid zu blöd euch mit dem Geldsystem auseinanderzusetzen, ihr seid zu bequem euch anzusehen wo der ganze Strom hingeht, ja, wird der Strom der hier produziert wird auch von in Deutschland lebenden Leute verkonsumiert?

    Die ganze Politik Kaste mal öffentlich als daß hinzustellen was sie isttraut ihr euch nicht. Denn das währe Kampf und der ist euch zu anstengend.

    Ganz besonders heuchlerisch finde ich das gelaber wegen der Kinder, die Kinder hier und die Kinder da, aber wenns mal an die Substanz geht dann dann kommen wieder die alten Phrasen rüber und die Kinder müssen dann irgentwann der Sache ins Gesicht sehen. Aber sie werden dann genauso handeln.

    Ich habe keine netten Worte mehr übrig, bei all der heuchelei habe ich nur noch Verachtung übrig. Sagt man etwas über Siedlungspolitik, das bedeutet mehr Kulturfremde auf eigenem Boden, ergo weniger Boden für die eigenen. Zu sagen das Achmet und Aische hier mit 10 Kindern leben dürfen ist Ignoranz und wird sich in einem Bürgerkrieg entladen. Aber man ist sowieso ein Nazi wenn man von gewissen Dingen redet unddamit ist das dann auch immer sofort ad Akta.

    Aber eigentlich ist es egal was ich hier schreibe, du wirst dich sowieso nicht damit auseinander setzen weil du dabei in erster Linie dein gutes Gefühl am Leben verlieren würdest und zudem sehr viele Abbonenten und somit dein heißgeliebtes Geld verlieren könntest. Übrigends wirbst du mittlerweile wie eine Straßennutte, grausam mit anzusehen. Dabei sind gerade so Leute wie du, die viele andere haben die ihnen zusehen absolut nicht an der Politik und dem damit verbundenen interessiert, zumindest nicht wirklich, ihr wollt überhaupt keinen Tiefgang in die Thematik und deswegen laß einfach die Sätze von wegen >>der Kinder<< einfach weg.

    Sollten sie bei euch das völlig sinnlose Fracking anfangen, zufällig dann wenn alle Trinkwasserquellen von großkonzernen aufgekauft sind kannst du deinen Kindern erzählen was für ein toller friedlicher Demonstrant du gewesen warst.

    Ihr Leutchen habt keine Ahnung was bald passieren wird und ungelogen, ein Bekannter hat einen von der Polizei in der Verwandschaft und der riet zur bewaffnung. Aber das ist alles Naziverschwörung o.ä. und somit so gut wie gelöscht, im Hirn und digital auch.. see no evil, feel no evil…
    [Du mußt den Text hier nicht stehen lassen, löschen ist bequemer.]

  7. Matthias sagt:

    Da würde ich auch Sturm laufen, wenns bei uns solche Pläne gäbe.
    Die ganze Energietransportiererei ist sowas von Effizienzvernichtend.

    Vor Ort, wo große Strommengen benötigt werden, muss man auch Energie produzieren.

    Die Dächer von Industriebauten liegen meist hoch und somit Schattenfrei.
    Also Solarpanels drauf! Oder Klein Dimensionierte Windräder mit 3-4m Durchmesser.

    Früher waren Mühlen, Sägereien etc an Flüssen gelegen, weil man sich die Wasserkraft als Antrieb zunutze machte, bevor Dampfmaschine etc verbreitung fanden.
    Also könnte man damit auch Generatoren antreiben!

    Das Problem ansich sind aber die Ursachen für die hohen Energieverbräuche!

    Sind Klimaanlagen zwingend, oder tuts oftmals nicht ein offenes Fenster?

    Muss es in jedem Bahnhof, Flughafen oder Kaufhaus und Sonstwo Rolltreppen geben die 3/4 vom Tag leer laufen? Sind 20 Treppenstufen schon zuviel?
    Lieber Abends ins Fitnessstudio (Mit dem Auto) und dort auf einem elektrischen Trainingsgerät gestept oder gelaufen?

    Kann man seine Rolläden nicht per Hand bedienen, muss das elektrisch sein?

    Müssen Autos wirklich 250 fahren, oder tuns auch 130 bei angepasstem Getriebe und entsprechend optimiertem Verbrauch? WANN Fährt man denn noch beim heutigen Verkehr mal sein Auto aus?

    Muss man Sachen oder Lebensmittel kaufen die am Arsch der Welt produziert werden und beim Transport unsummen an Öl/Diesel/Strom vernichten?

    Eon/Vattenfall/EnBW/RWE haben Keinerlei Interesse am Strom sparen!
    Bei jeder KW/h klingelt die Kasse!
    Sie stellen auch politisch eine große Lobby.
    Diverse Patente mit hohem Stromsparpotential wurden aufgekauft oder ihre Erfinder Mundtot gekauft.

    Man vergleiche auch mal mal den Fortschritt bei Autos der letzten 30 Jahre.
    Hat man diesen auch in der Energiegewinnung erlebt? NEIN !
    Da entwickelt man im Kreis. Wo ist das berühmte “German Ingeneering”?

    Dieser Hype um Elektroautos ist auch so ein Wahnsinn.
    Der Strom für die Dinger muss ja auch irgendwo her kommen!
    Solange das Fossil passiert, kann man sich diese Autos sparen.
    Nutzt der Umwelt 0.

    Elektroautos werden aber gehypt! Dann verdienen die Stromkonzerne an jedem KM statt die Ölmultis in S.Arabien und Texas! DA wird ein Entwicklungsschub kommen. 100%.

    gruß Matthias

  8. Markus sagt:

    Ich kann und möchte die Situation bei euch vor Ort nicht beurteilen. Ich persönlich wäre aber bereit große Opfer zu bringen, wenn wir die Atomkraft und vor allem den daraus entstehenden Müll, verhindern könnten. Denn damit müssen nicht nur unsere Kinder, sondern wohl alle Menschen bis in die Ewigkeit leben. Auch in unserem Ort gibt es aktuell eine Bürgerinitiative die gegen geplanten Windräder demonstrieren, die hier auf dem Acker aufgestellt werden sollen. Und ich kann nur sagen, in Punkto Verlogenheit, Übertreibungen, falscher Panikmache und verdrehten Kernzahlen, stehen die Sprecher dieser BI, den Energiekonzernen mit ihren Fraßen in nichts nach. Auch hier wird vor der Verschandelung unserer schönen Natur gewarnt.
    Fakt ist aber, Ackerland ist keine Natur. Ackerland ist in der Regel kein natürlicher Lebensraum für irgendwelche heimischen Tiere und Pflanzen. Ackerland ist eine von Menschen, mit schweren Maschinen und unter Einbringung großer Mengen Energie und Chemie plangezackerte Fläche, auf der alles was sich hier ungeplant (und das wäre dann Natur) breit machen will, verbannt wird. Und das ist auch gut so, sonst hätten wir nichts zu Essen und der Bauer keinen Verdienst. Möge doch bitte jeder mal aus dem Fenster schauen und überlegen wie viel Anteil der Mensch an diesem Bild hat. Unsere Kulturlandschaft gibt es doch nur, weil der Mensch sie so braucht, um sich zu ernähren und seinen finanziellen Profit daraus zu ziehen.
    Der Spruch auf deinem Plakat sollte dann doch eher „ Agrarwirtschaft vor Energiewirtschaft“ lauten. Und nicht „Natur vor Konverter“.

2 Pings/Trackbacks für "Buergerprotest gegen die Energiewende, oder wie auch der gruenste Gruene zum Verweigerer werden kann. (Video)"
  1. […] jetzt die ganze Geschichte und auch der damit verbundene Buergerprotest nicht aus den Augen und dem Sinn geraet, hat die hiesige Buergerinitative einen, man wurde […]

  2. […] hatte ich schon einmal berichtet, oder besser gesagt, darueber, wie dieser geplante Konverter bei der hiesigen Bevoelkerung Proteste ausgeloest hat. Auf meinen Artikel und meinen Film aus dem November letzten Jahres haben mich doch eine ziemlich […]

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