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Wie Mykorrhiza Pilze im Garten Ihre Ernte verbessern können. (Video)

Heute wieder ein Special aus der Serie „DerMuster Biogarten“. Heute gehtes heute um Pilze. Nein, keine Champignons oder andere Speisepilze. Aber die Pilze, um die es geht, sorgen auch für mehr Nahrung – jedenfalls indirekt. Wie im Bodenspecial Video sind auch wieder Wieland und Conrad bei uns als Experten zu Gast. Neben sehr viel Wissen über Mykorrhiza zeigen sie auch eine spezielle Pflanzenerde, welche sie entwickelt haben und uns helfen soll eine bessere Ernte einzufahren.

Das Wort Mykorrhiza bezeichnet erst einmal nur die Symbiose zwischen bestimmten Pilzarten und Pflanzen. Im Boden dringen die Pilze in die Zellen der Pflanze ein und beginnen im umliegenden Bodenbereich ein Netz an Pilzfäden (Hyphen) zu bilden.

Hier lösen sie Nährstoffe aus dem Boden und geben einen Teil an die Pflanze weiter – im Gegenzug bekommen sie dafür Zucker welches die Pflanze aus der Photosynthese gewinnt. Die Pflanze kann so wesentlich mehr Nährstoffe aufnehmen als ohne die Pilze, wächst besser und ist gesünder. Nebenbei helfen sie den Boden zu verbessern.

Tolle Sache und doch bestimmt eine Erfindung der Neuzeit. Keineswegs – denn diese Art der Symbiose gibt es solange es Landpflanzen gibt. Heute leben fast 80-90% aller Pflanzen in Symbiose mit Mykorrhizapilzen.

Warum sich also darum kümmern – soll doch die Natur machen. Macht sie auch aber eben nicht in unseren Beeten. Denn durch Zeiten wo die Beete leer stehen (bei einjähigen Kulturen) finden die Pilze keinen Partner und sterben ebenfalls.

Aus diesem Grund findet man auch immer öfter Produkte im Gartenbedarf, welche Mykorrhizapilz, bzw. deren Sporen enthalten.

Wie bereits erwähnt haben Wieland und Conrad ebenfalls eine Gartenerde auf den Markt gebracht. Ur-Erde haben sie diese genannt. Natürlich komplett torffrei und mit dem strengen österreichischen Siegel „Natur im Garten“. Das ganze ist keine Anzuchterde sondern eine Gartenerde welche man in Töpfen verwenden kann, aber auch in den Beeten direkt an der Pflanze. Geht der Pilz erfolgreich die Symbiose mit den Nutzpflanzen ein, ist mit einer höheren Ernte und stärkeren Pflanzen zu rechnen.

Dabei behaupten die beiden aber keineswegs, dass sie ein neues Wundermittel für Pflanzenwachstum erfunden haben. Sie haben versucht, eine Erde mit einem besonders hohem Anteil wirksamer Mykorrhizasporen und nachhaltigen Bestandteilen zu entwickeln. Tiefergehende Informationen gibt es im passenden Selfbioartikel

Seite von Wieland und Conrad finden Sie hier.

Ich hoffe, Sie lernen genau so etwas von Conrad und Wieland, wie ich es getan habe. Auch wenn Sie auf dem Standpunkt stehen, es ginge auch ohne, kann Wissen nicht schaden. 🙂

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Eine Antwort

  1. Sehr interessanter Artikel! Vor allem, da die meisten Menschen, mich eingeschlossen, keinerlei Verständnis über die Wirkung von Mykorrhiza Pilze mitbringen. Meist ließt man es nur und versteht aber nicht was dahinter steckt oder worin sich die verschiedenen Produkte unterscheiden. Wenn es die Pflanze in der Versorgung unterstützt, ist es die Ur-Erde definitiv wert.
    LG
    Daniel

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