Zuchini

Holzhackschnitzel im Garten, ein komplettes Gartenjahr. Oder warum ich diese Methode nicht weiter verfolge. (Video)

Versuch macht klug, sagt der Volksmund. Da stehe ich voll hinter. Wer nichts ausprobiert, wer anderen Herangehens – und – Denkweisen, nicht nur im Garten, nicht wenigstens offen gegenueber steht, der kann sich auch gleich in die Kiste packen lassen. Ich habe durch ausprobieren, durch “neugierig sein”, durch eigene Versuche und eigene Meinungsbildung schon so manches im Leben entdeckt, was mir ohne diese Eigenschaft entgangen waere. Eben auch im Garten. Mir fallen nur sehr wenige Gartenbaumethoden ein, die ich noch nicht ausprobiert habe. Ob das nun verschiedene Gruenduengungen waren, ob es Hochbeete oder Huegelbeete waren, Neuzuechtungen oder exotischere Gemuesesorten, ich bin immer offen geblieben. Ich habe Hochbeete, Huegelbeete und auch Holzhackschnitzelbeete ausprobiert.

Apropos Holzhackschnitzelbeet.

Ist mir doch aufgefallen, dass ich noch so einiges an Aufnahmen aus dem Jahr 2016 auf diversen Festplatten liegen hatte. Daraus habe ich Ihnen ein komplettes Gartenjahr auf meinem Holzhackschnitzelbeet zusammengestellt. Ueber dieses Beet habe ich ja schon einige male berichtet. Wie ich auf die Idee kam, wie ich mein Beet angelegt habe, was gewachsen oder nicht gewachsen ist und ich habe auch ein Fazit gezogen, in dem ich mich, fuer meine Wenigkeit jedenfalls, gegen das Gaertnern mit Holzhackschnitzeln ausgesprochen habe. …

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Gärtnern mit Holzhackschnitzeln. Was waechst und was waechst nicht! (Video)

Gärtnern mit Holzhackschnitzeln Was waechst und was waechst nicht Beitragsbild

“Angezapft is”, tschuldigung, “angepflanzt is” wollte ich sagen. Es geht heute um meinen Versuch, ein Beet mit einer Mulchdecke aus Holzhackschnitzeln zu bewirtschaften. Wie ich dieses Stueck angelegt habe, hatte ich vor einigen Wochen ja schon mal in einem Film gezeigt. Heute geht es darum, wie ich dieses Beet bestellt habe und was davon waechst und was nicht. Ich habe mir zur Bepflanzung einen bunten Gemuesemix aus Zucchini, Kohl, Zwiebeln und Bohnen ausgesucht. Dazu noch ein paar Maispflanzen und einige Hirsepflanzen, die ich noch aus meinem Hirseversuch uebrig hatte. Ich denke, damit habe ich einen guten Mix gefunden. Zucchini werden gepflanzt, Bohnen gesaeht, Kohl gepflanzt und die Zwiebeln wachsen aus Steckzwiebeln heran. Auf diese Weise laesst sich feststellen, was gut geht und was nicht.  …

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Zucchini im Garten, oder von gruenen, von krummen und von Riesenzucchinis. (Video)

Zucchinivielfalt im Garten

Auch wenn ich mich wiederhole, ein riesiger Vorteil, einen eigenen Garten zu betreiben ist, dass man Sorten anbauen kann, die im Laden nicht, oder nur sehr schwer zu haben sind. Denn, da sind wir uns einig, was uns im Laden angeboten wird, beschraenkt sich im Grossen und Ganzen auf das uebliche Einerlei der Gemuesesorten. Der Blumenkohl ist weiss, die Gurken sind alle gleich lang und von Magentaspreen, Stielmus, Oca oder Knollenziest haben die Damen und Herren von  AKEDE, von EWER und wie sie so alle heissen, noch nie was gehoert. Aus deren Sicht vielleicht auch verstaendlich. Etwas verbogene Gurken wuerden sie ja vielleicht noch an den Mann bringen koennen, mit viel Ueberzeugungskraft, aber wuerden da Blaetter vom Magentaspreen liegen, die winzigen Knoellchen vom Knollenziest, die wuerden dort in den Auslagen liegen, bis sie Schimmel angesetzt haben. Ich mache also keinem Ladenbesitzer in diesem Lande einen Vorwurf.  …

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Der Lohn der Muehe, oder ein wenig stolz darf man doch sein, oder? (Video)

Juli, August und auch noch der September sind fuer Hobbygaertner die allerschoensten Monate. Kein Tag, an dem in diesen Monaten nichts zu ernten ist. Meist kann man sich vor all dem (hoffentlich) chemiefreien Gemuese gar nicht retten. Die leckersten Dinge, frisch auf den Tisch, man schwimmt in einem Meer aus frischem Gemuese und weiss nicht, was man zuerst essen soll. Diese Monate sind die Monate, auf die man das ganze Jahr hingearbeitet hat, die man all die Monate vorher geplant hat und auf die man all die Monate, seit der letzten Ernte, gewartet hat. In diesen Monaten zeigt sich, ob sich all die Muehe gelohnt hat und ob all die Planungen und Vorbereitungen richtig waren. Es sind aber, jedenfalls bei mir, auch die Monate, in denen mir klar wird, woran ich noch arbeiten muss, was ich in der naechsten Saison anders oder besser machen muss.

Es ist erstaunlich. Ich habe ja schon vieles ausprobiert, und doch fallen mir in jedem Jahr Dinge ein, die ich im naechsten Jahr aendern muss, weil sie sich entweder als nicht sinnvoll, vollkommen unpraktisch oder schlichtweg als falsch herausgestellt haben.

Aber zurueck zur Ernte. Ich denke, jeder Hobbygaertner ist stolz auf das, was er erntet. Mit eigener Haende Arbeit, gesaet oder gepflanzt, gehaetschelt und gepflegt, gegossen und beschnitten, das ist ein ganz eigenes Erlebnis. Was bin ich froh, unser Gemuese nicht im Supermarkt kaufen zu muessen. Sicher, es saehe da besser aus. Besser als ich es je hinbekommen wuerde. Ich braeuchte mir keine Gedanken um Raupen im Blumenkohl zu machen, ich brauchte mir nicht die Muehe machen, Schuesseln voller Gurken haltbar machen zu muessen. Schildlaeuse im Kohl waeren ein Fremdwort und Schneckenfrass an immer den dicksten und schoensten Erdbeeren kaeme auch nicht vor.

Trotzdem, ich pfeiffe auf all das Supermarktgemuese. Selbst wenn meine Kochkuenste nicht ausreichen, um aus meinem eigenen Gemuese ein drei Sterne – Menue zu basteln, ich wollte nicht tauschen. Denn, das was ich daraus mache schmeckt so was von herrlich, besser geht es nicht.

Und weil Ernten so eine schoene Sache ist, habe ich einmal kurz mit der Kamera festgehalten, was ich heute so erbeutet habe. Das kann sich naemlich sehen lassen.

Viel Spass.

Uebrigens, heute Mittag gab es frische Rosmarin – Bratkartoffeln mit Lauchzwiebeln und Knoblauch. Dazu eine riesige Portion aus Blumenkohl und Brokkoli und eine grosse Schuessel Gurkensalat mit einigen Dillspitzen. Ein selbst hergestelltes Joghurt verfeinert mit selbst hergestelltem Gelee aus schwarzen Johannisbeeren. Zur Entspannung danach einen leckeren Zitronenverbenentee. Das hatte ich mir verdient.

Schade nur dass ich nicht noch mehr Anbauflaeche habe. Dann waere das Oel fuer die Bratkortoffeln auch noch aus eigenem Anbau gewesen. Ach so, Speck war auch noch mit drin. Da stellt sich mir die Frage, ob man auch aus Kaninchen Speck raeuchern kann? 🙂

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Zucchini ist nicht gleich Zucchini.

Mitte August, der Garten auf dem absteigenden Ast. (Wir sind nicht negativ, nein, nein, nein.) So haben wir gestern geschrieben. Ein weiteres Beispiel dafuer sind unsere drei Zucchinipflanzen. Und diese wollen wir uns heute etwas genauer ansehen.

drei-verschiedene-zuchinisorten

Wir wollten nicht wieder die Supermarktsorte anbauen. Haben wir oft genug gehabt. Und als experimentierfreudige Gaertner haben wir nach Alternativen Ausschau gehalten. Und wir sind fuendig geworden. …

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