Mäuse

Neubürger mit Migrationshintergrund: eine neue Gartenplage?

Die Welt ist voller Informationen. Ich brauche nur das Radio anzustellen, und schon flattern die tollsten Informationen ins Haus. Noch besser ist die Flimmerkiste. Was da so alles an Informationen und Fakten jeden Tag auf uns Menschen einprasselt ist schon erstaunlich. Aber auch Zeitschriften und Zeitungen bringen Informationen, die mich doch des oefteren schockieren, amuesieren oder die ich einfach nur unglaubig schmunzelnd zur Kenntnis nehme. Ist mir doch letztens ein Exemplar des “Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen- Lippe” in die Haende gefallen. Wie der Name schon sagt, ein Thema, mit dem Otto Normalverbraucher in der Regel nicht viel anfangen kann. Neuentwicklungen auf dem Agrarsektor, Testberichte und Statistiken zum Thema Landwirtschaft, Jagd und Ackerbau sind Dinge, mit denen der Normalmensch wenig zu tun hat und die auch selten in den Tagesthemen behandelt werden, es sei denn, es geht um Einkommenseinbussen der Bauern durch die “Deregulierung” des Milchmarktes. Welches Schweinefutter das beste ist, warum Guelle manchmal schaeumt, oder wie man Fusarium und Zuensler beim Maisanbau im Griff behaelt – alles Informationen, die Otto Normalverbraucher nicht zwingend zu seinem Leben benoetigt.

Den einen Abend hatte ich einmal ein wenig Zeit, die Kinder waren im Bett. So habe ich mir diese Zeitschrift einmal genauer angesehen. Da ist mir eine Information zum Thema Jagd ins Auge gefallen. …

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Wir koennen sie verstehen, wirklich….. Teil 2

Wirklich, wir koennen sie verstehen, die gaertner die sich nicht mehr mit Gemueseanbau herumplagen. Am 07.05.2009 berichteten wir, dass all unsere Moehren verschwunden waren. Vermutlich von Schnecken vertilgt. Wir haben diesen Rueckschlag weggesteckt und haben ganz von vorne angefangen. Das Beet wieder hergerichtet, wieder neue Moehren gesaet, reichlich Schneckenkorn (Sorry fuer die Chemie) gestreut, und es sah auch eine ganze Weile sehr gut aus. Das Wetter war unbestaendig, das Beet blieb ohne grosses Zutun unsererseits immer feucht, und wir konnten in den letzten Tagen wieder die ersten kleinen Moehrchen aus der Erde spriessen sehen. Unsere Gartenwelt war fuers Erste wieder hergestellt.

Und nun das. Als wir gestern unser Beet besahen, da mochten wir unseren Augen nicht trauen. Fast das gesamte Beet war wie umgepfluegt. Ob nun Wuehlmaus oder Maulwurf, wir konnten es noch nicht feststellen. Jedenfalls muss dieses Tier die “Mad Cow Disease” gehabt haben. Nicht einfach nur einen Gang quer durch. Nein, hin und her, kreuz und quer, der muss besoffen gewesen sein. Jetzt ist das Moehrenbeet doch nur gerade mal 1,2 Meter mal 3 Meter, darin allerdings knapp unter der Oberflaeche gut 10 Meter Gaenge. Ein Trauerspiel.

Jetzt lassen wir sie wachsen. Noch mal neu anzufangen macht keinen Sinn.

Ist auf dem Bild nicht ganz so gut zu sehen. Glauben Sie uns, es sieht aus wie auf einer Baustelle.

PS: Wir haben auf die unsanfte Methode herausgefunden, wer dafuer verantwortlich ist. Es sind nicht die Wuehlmause.

maulwurfgang-im-moehrenbeet

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Abtreibungspille fuer Maeuse, das ist doch mal wieder eine gute Sache

So wirklich viel tut sich in den letzten Tagen im Garten nicht. Es regnet, es stuermt, und wir moegen kaum aus dem Fenster sehen. Und keine Aussicht auf Wetterbesserung. So hatten wir Zeit, wieder einmal die Google News zu durchforsten.

Und so fiel uns eine Nachricht aus dem Internet auf. Abtreibungspillen fuer Maeuse. Die chinesische Regierung laesst in einigen Gebieten im Nordwesten Abtreibungspillen fuer Maeuse auslegen. Und da es in unserem Blog nicht nur um unseren eigenen Garten gehen soll, sondern auch um Dinge, die mit einem Garten, mit Pflanzen und allem was damit zusammenhaengt zu tun haben, schauen wir uns diese Meldung einmal genauer an.

Viele Hobbygaertner werden es kennen. Wuehlmause und Feldmaeuse sind nicht unbedingt die liebsten Bewohner im Garten. Abgefressene Salate, beschaedigte Obstbaumwurzeln und bis an die Oberflaeche abgenagte Schwarzwurzeln und Chicoree koennen einen schon zur Weissglut treiben. Kartoffeln und Topinambur werden nicht verschont, ebenso wie Rote Bete. Uns ist es so ergangen.

Da beruhigt es uns schon, dass es wieder clevere Mitmenschen gibt, die sich solcher Probleme annehmen. Denn, was in China in grossem Stil betrieben wird, warum sollte das nicht in unserem Schrebergaerten auch funktonieren? 🙂

Aber warum warten bis es die Abtreibungspille fuer Mauese bei Poetschke oder Baldur zu kaufen gibt? Vielleicht versuchen wir es einfach mit ein paar aufgeloesten Antibabypillen im Giesswasser. Das laesst sich doch wohl machen. Der ein oder andere mag sogar nichts dagegen haben, wenn er mal ein paar Wochen aussetzen muss. 🙂 Vielleicht noch ein wenig Antifaltencreme mit aufgeloest, damit bekommt man selbst die krauseste Endivie glatt
An dieser Stelle sei uns noch ein kleiner Hinweis an die Forschergemeinde erlaubt. Wie waere es denn mit Abtreibungspillen fuer Blattlaeuse oder besser noch fuer Schnecken. Eine Pille gegen den Kohlweissling waere auch nicht schlecht. Was ist mit einer Fernwehpille fuer Maulwuerfe? Und wenn ihr einmal dabei seid, unser liebstes Thema, verschont die Kaninchen bei euren Ueberlegungen nicht.

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Macht das alles Sinn?

Es gibt Tage, da fragt man sich wirklich, ob es Sinn macht einen Garten zu unterhalten. Gestern noch standen die Fenchel prima an ihrem Platz. Innerhalb einer Nacht dieses Ergebnis. Fenchel moegen die Mauese wohl besonders gerne. Von den acht Pflanzen sind jetzt noch 2 uebrig.

abgefressener-fenchel

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