Energie

Viel Holz fuer einen alten Mann, oder warum der Selbstversorger einen Einachser braucht (Video)

Ich bin mit meinen Plaenen, unseren “oekologischen Fussabdruck” auf Erden ein wenig kleiner zu gestalten, immer noch nicht wirklich weiter gekommen. Ein paar Gedanken hatte ich mir ja schon vor einigen Monaten dazu gemacht, wo ich verschiedene Angebote von Solarfirmen besprochen habe. Ich habe weiter noch nichts unternommen. Mir erscheint diese Moeglichkeit nicht sonderlich lukrativ. Die Kosten sind hoch, und der Nutzen zweifelhaft. Jedenfalls bei den Moeglichkeiten, die unser Grundstueck bietet. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, unseren Stromanbieter zu wecheln und auf Oekostrom umzusteigen. Schande auf mein Haupt.

Ist ja auch nicht so, als dass wir nichts unternehmen wuerden. Bekommen wir mal Besuch, dann sieht man oft in unglaeubige Augen, wie wir hier so leben. Es wird wiederverwendet wo es nur geht, Neuanschaffungen halten sich in wirklich engen Grenzen (jedenfalls was meinen Teil der Anschaffungen betrifft 🙂 ) und wenn es nach uns ginge, dann muesste die gelbe Tonne nur noch alle drei Monate abgeholt werden. Soll heissen, wir unternehmen schon recht viel, um den Fussabdruck zu verkleinern. Aber sicher noch nicht genug. Das steht fest. …

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Welche ist die richtige Photovoltaikanlage fuer uns, oder von Angeboten, die kontraerer nicht sein koennten. (Video)

Den Traum, uns auch in energietechnischer Hinsicht ein wenig mehr auf eigene Fuesse zu stellen, habe ich ja noch nicht ausgetraeumt. Selbstversorgung, ohne sich auch Gedanken ueber den eigenen Energieverbrauch zu machen, ist eben nur eine Seite der Medaille. Wer die Sache Ernst nimmt, muss sich ueber kurz oder lang auch mit dieser Thematik befassen. So weit so gut.

Windkraft scheidet aus. Ich habe mir Anlagen angesehen, die aber, auf die erzeugte Energie gerechnet, viel zu teuer sind. Die rechnen sich selbst in Jahrzehnten nicht. Eine Photovoltaikanlage auf freier Flaeche im Garten ist nicht genehmigungsfaehig, so ist mir unisono mehrfach bestaetigt worden, faellt also auch weg. Ich habe eine Energiemesse besucht und nach Erdwaermenutzung gefragt, aber auch da keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Ich solle, bevor ich mich mit dem Gedanken Erdwaerme zu nutzen, erst einmal unser Haus (von 1928) soweit auf den neuesten Stand der Technik bringen, damit solch eine Anlage nicht zu gross dimensioniert werden muss. Gut, eine solche Nachruestung ist schlichtweg zu teuer. Das habe ich schon erfahren, als ich vor Jahren Aufnahmen mit einer Waermebildkamera habe machen lassen.

Bleibt also nur die Sonne als Energielieferant. Jetzt aber wird’s lustig. …

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So viel Geld spuelen wir den Abfluss runter, oder ueber eine Rechnung bei der ich graue Haare bekomme.

Meinen Unmut ueber die Strom- und Gasrechnungen in den letzten 12 Monaten habe ich hier schon kundgetan. Es gibt aber eine Rechnung, die mich noch weit mehr schockiert hat, als die beiden vorherigen zusammen. Das ist die Rechnung fuer unseren Wasserverbrauch. Dafuer muessen wir naemlich ziemlich genau 700 Euro berappen. Jetzt bitte nicht lachen, das hat mich wirklich schockiert. Wenn ich mir je einmal einen Gedanken uebers Wasser gemacht habe, dann habe ich nur an das Frischwasser gedacht. Dass es ja auch einen Abfluss gibt, habe ich irgendwie nie beruecksichtigt. Wir haben eben in den vergangenen Jahren solche Rechnungen nicht selbst begleichen muessen.

Wie setzt sich unsere Wasserrechnung zusammen?

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Unsere Heizkostenrechnung, oder wie koennen wir unseren oekologischen Fussabdruck verkleinern.

Im letzten Artikel “Strom sparen, alternative Energien” habe ich ueber unseren Stromverbrauch geschrieben. Heute moechte ich mir einige Gedanken zu unseren Heizkosten machen. Wir beheizen unser Haus mit Erdgas. Es sind zwei Gasbrenner installiert, einer im Keller fuer die Wohnung unten, und einer unterm Dach fuer die Wohnung oben. Und ich muss sagen, in Bezug auf unseren Gasverbrauch bin ich nicht einmal so unzufrieden. Fuer ein Haus Baujahr 1928 haben wir recht gut abgeschnitten. Wenn ich mich so umhoere, wie hoch die Gas- oder Heizoelrechnungen von Bekannten und Freunden sind, dann brauchen wir uns nicht zu beklagen. Wir sind mit 1110 Kubikmetern Gas ausgekommen, also um die 780 Euro.

780 Euro Gasrechnung, wir koennen zufrieden sein.

Dafuer haben wir aber auch einige Abstriche machen muessen. Mit Gas wurde z.B. die obere Etage gerade mal so weit geheizt,  dass die Temperatur um die 15 Grad lag. Die Etage war ja bis vor einigen Tagen auch noch eine “Umbaustelle”. Auf der unteren Etage, auf der wir leben, wurde nur das Wohnzimmer und die beiden Kinderzimmer geheizt. Kueche und Badezimmer blieben in den vergangenen 12 Monaten unbeheizt. Das war schon manchesmal ziemlich hart. In der Kueche haben wir ueber Wochen den Kuehlschrank abstellen koennen. Die Raumtemperatur lag unter 10 Grad. Dafuer halten wir uns ja auch selten in der Kueche auf, und wenn, dann wird gekocht. Beim Kochen gibt der Gasherd so viel Waerme ab, dass es auszuhalten gewesen ist. Viel haerter war allerdings das unbeheizte Bad. Da wurde es ganz schoen kalt an den “Vier Buchstaben”. …

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Strom sparen, alternative Energien oder ueber unsere ersten Ueberlegungen und Erfahrungen.

Zum Versuch, unser Leben autarker und selbstbestimmter zu machen gehoert natuerlich auch,  dass wir uns darueber Gedanken machen, wie wir unseren Energieverbrauch decken und ihn wenn moeglich senken koennen. Das erste Jahr in unserem eigenen Haus ist um. Der aufmerksame Leser wird wissen, dass wir bis Dezember 2009 in einer Betriebswohnung gewohnt haben und uns um Energiekosten und Energierechnungen, ja nicht einmal um die GEZ oder den Schornsteinfeger,  zu kuemmern brauchten (das war ein ruhiges Leben). Jetzt, in unserem eigenen Haus muessen wir, wie die meisten anderen auch, das was wir verbrauchen selbst bezahlen.

Wieviel haben wir verbraucht?

Um erst einmal einen Ueberblick ueber unseren Energieverbrauch zu bekommen, habe ich im Februar letzten Jahres begonnen, die Strom- und Gaszaehler taeglich (es sind jeweils 2, weil vorher Zweifamilienhaus) und die Wasserzaehler jeweils am Monatsende abzulesen. Jetzt zu Beginn des Jahres trudeln die Rechnungen ein, und es ist an der Zeit, uns einmal ernstlich Gedanken darueber zu machen, …

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Ueber ausgefallene Methoden, Heizkosten zu sparen.

Ich bin ja so ein kleiner Statistiker. Gebe ich zu. In meiner Kindheit habe ich akribisch meine ersparten Groschen aufgeschrieben (mir kommen jetzt noch die Traenen), ich habe jahrelang Tagebuch gefuehrt, und jeder Tag begann damit, dass ich notiert habe, was es mittags zu essen gab (meistens Reis). Ich zaehle jeden Tag die Eier, die unsere Huehner legen (siehe rechts), ich notiere jeden Tag wieviel Strom und Gas wir verbraucht haben (das sind dann nicht nur einzelne Traenen, die mir die Wangen herunterlaufen), und ich mache z.B. schon seit Jahren jeden Tag ein Foto von mir und der Familie.

Und auch jede Statistik, die ich irgendwo aufschnappe, sehe ich mir an. Statistiken sind einfach fabelhaft. Was man da so alles herauslesen kann!   …

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