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Der Horrorfilm fuer Hobbygaertner. (Video)

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Heute drehen wir den Spiess mal um. Nicht erst lesen und dann den Film ansehen, sondern zuerst den Film ansehen. Waere ja witzlos, wenn Sie schon wissen wuerden, welch einen Horrorfilm ich Ihnen heute praesentiere. Denn, es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um den ersten und bestimmt auch einzigen Horrorfilm speziell fuer Hobbygaertner, Selbstversorger und andere Menschen auf dem richtigen Weg. :) Also, erst mal viel Spass.

Und, habe ich Ihnen zuviel versprochen? 1654 Schnecken in laeppischen 3 Stunden Sucherei. Dabei ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Gesammelt habe ich sie ja nur auf einem kleinen Teil des Gartens. Ich kann Ihnen ruhigen Gewissens versichern, wuerde ich heute abend noch mal loslaufen, ich koennte Ihnen mindestens die gleiche Anzahl erneut liefern.

Noch nie so schlimm

So schlimm wie in diesem Jahr habe ich es in meinen acht Jahren des Hobbygaertnerns wirklich noch nicht erlebt. Egal wohin ich gehe, Schnecken ueber Schnecken. Ich habe schon Schnecken vor der Kuechentuer auf den Hofplatten verrecken sehen. Sie sitzen zu Dutzenden auf Giesskannen, Wasserfaessern und zu Hunderten auf dem Komposthaufen. Ich finde sie in den Futterbehaeltern fuer die Tiere, ich finde sie im Stroh, sie schleimen sich bis auf Augenhoehe in den Birnbaum. Sie zerfressen Paprika, Tomaten und Bohnen. Mit Muehe habe ich es geschafft, an jeder der Kuerbispflanzen einen Kuerbis durchzubringen. Das gilt auch fuer Zucchini. Sie kleben in Scharen auf den Blueten und fressen sie ab, bevor ueberhaupt eine Biene sie gefunden hat.

Keinen Sinn fuer Ostereier

Ich erinnere mich an den Tag, an dem die Kinder im Garten morgens Ostereier gesucht haben. Wir kamen am Folientunnel vorbei. Von aussen schleimten sich, ungelogen, mindestens 200 von diesen Tierchen die Folie hoch. Im Folientunnel kleben sie von innen an der Folie, sie fressen sich an den Tomaten hoch, sie loesen Melonen in Stunden auf, nein, so schlimm wie in diesem Jahr habe ich es noch nicht erlebt.

Dabei sind diese paar Schnecken im Film ja nur der Gipfel des Eisberges. Es gibt keinen Gang in den Garten, egal zu welcher Uhrzeit und bei welcher Witterung auch immer, auf dem ich nicht so im Vorbeigehen ein paar Viecher zertrete. Wo ich sie auch sehe, habe ich ein Messer dabei, zersteche ich sie.

In dieser Hinsicht kein angenehmes Gartenjahr.

Schon viele Vorschlaege

Jetzt kommen bestimmt wieder die gutgemeinten Ratschlaege, was ich alles gegen Schnecken unternehmen koenne. Kaffesatz, Schneckenzaun, Igel ansiedeln, Kroeten einladen, Blindschleichen importieren und heimisch machen. Mich haben schon sooo viele Vorschlaege erreicht, aber keiner von denen ist auch nur ansatzweise tauglich, dieser Schneckenpopulation zu begegnen.

Des Gaertners Horror

Sie koennen sie gerne haben. :)

Warum das so ist, werde ich Ihnen spaeter noch einmal genauer darlegen. Es liegt an den oertlichen Gegebenheiten und vor allem an der Zielsetzung meines Gartens.

Alleine 700 der gesammelten Schnecken habe ich auf dem Stueck erlegt, auf dem ich meinen Gruenduengungstest gemacht habe. Das waren vielleicht 60 oder 70 Quadratmeter, und ich kann Ihnen versichern, einmal hingehockt liessen sich 5 ach, 10 Schnecken problemlos ohne sich zu verrenken, von einer Stelle aus einsammeln. Besonders erfolgreich war der Fang auch unter den Beerenobststraeuchern. Um mir die Sache mit dem Unkraut etwas leichter zu machen, habe ich im Fruehjahr eine dicke Schicht altes Stroh darueber verteilt. Klappt auch prima. Kaum ein Unkraut zu sehen. Dafuer schleimen sich diese Viecher zu Hunderten aus dem Stroh heraus. Richtig fette Dinger.

Auch ich habe meine Grenzen

Sie glauben gar nicht, wie ekelerregend es ist, wenn ich auf einem einzigen Endiviensalat 10 Schnecken einsammele. Also ehrlich, da habe ich auch keinen Appetit mehr drauf. Dieser Schleim laesst sich nur sehr bedingt abwaschen. Man muss als Selbstversorger ja schon enorme Abstriche bei der Optik seiner Nahrung machen, aber da ist dann auch bei mir der Spass vorueber. Oder sehen Sie das anders?

Bitte nicht

Jetzt bitte nicht wieder mit den ueblichen Strategien zur Schneckenbekaempfung kommen. Viele davon habe ich ausprobiert, und sie haben sich an meinem Standort als untauglich erwiesen. Oder aber es sind Vorschlaege, die sich in einem kleinen Hausgarten vielleicht problemlos umsetzen lassen. Meine vier Blumenkohlpflanzen liessen sich da noch locker alle drei Tage mit Kaffeepulver umstreuen. In einem kleinen Hausgarten lassen sich die Viecher vielleicht auch noch durch Absammeln kontrollieren, vor allem dann, wenn angrenzend Bebauung zu finden ist. Und wenn Laufenten sicher aus dem Gemuesegarten fernzuhalten waeren, kaeme auch diese Option noch in Frage. Die Antwort ist allerdings schon mit dem Wort “Gemuesegarten” gegeben.

Ich habe hier ringsherum ein nahezu ideales Rueckzugsgebiet fuer Schnecken. Der eine Nachbar maeht nur zwei mal im Jahr seine Wiese um Heu zu machen. Die Hecken bieten Platz fuer Millionen dieser Tiere. Egal was ich auch unternehmen wuerde, gegen den Zuzug von Schnecken aus der Nachbarschaft laesst sich nichts unternehmen.

Sie koennen da ja gerne anderer Meinung sein. Trotzdem bin ich absolut sicher, an meiner Stelle erginge es Ihnen genau so.

Hallo Ihr Nuetzlingszuechter

Vielleicht ist ja ein Unternehmen bereit, mir im naechsten Jahr genuegend dieser Nematoden zur Verfuegung zu stellen, mit deren Hilfe man die Tiere auf biologische Art und Weise unter Kontrolle haelt. Die ueblichen Packungen sind schlicht zu klein und damit zu teuer. Ich brauche Nematoden fuer 2000 bis 3000 Quadratmeter. Bin auch gerne bereit, darueber ausfuehrlich zu berichten. Also liebe Neudorfs, Nutzlinge.de’s, Schneckenprofi.de’s und wie sie alle heissen, keine Lust Ihr Produkt einmal hier bei mir testen und beurteilen zu lassen?

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Im Internet gefunden, Tiere, Ungeklaerte Fragen, Versuche Getagged mit: , ,
30 comments on “Der Horrorfilm fuer Hobbygaertner. (Video)
  1. Lisa sagt:

    Hallo,
    wir zu Hause machen aus so einem Eimer Schneckenjauche und Giessen einmal um die Beete (auf keinen Fall auf die Pflanze). Es scheint sie wohl abzuhalten. Eklig ist es, das gebe ich zu aber einen Versuch ist es doch wert?!

  2. Tristan sagt:

    http://www.welt.de/print-welt/article396681/Kaffee-laesst-gefraessige-Schnecken-im-Garten-den-Herztod-sterben.html

    So wie es da steht, kann man Schnecken auch mit flüssigem Kaffe bekämpfen. Aufbrühen, ab in die Gloriaspritze und die Nurtzpflanzen und den Boden einsprühen. Angeblich fliehen die Schnecken schon vor dem Geruch. Ist sicher praktikabler, als jede Pflanze einzeln mit Kaffeesatz zu umhäufeln. Einen Versuch ist es sicher wert.

    Viel Erfolg dabei.

  3. Maulwurf Buddelflink sagt:

    Die Schnecken füttern wir auch jedes Jahr an die Warzenenten. Die haben sich richtig dran gewöhnt und sind gierig drauf. Wenn abends Zeit ist, lassen wir die unter Aufsicht in die robusten Kulturen (nicht unbedingt in den Salat ). Bzw. wir sperren dann mit E – Zaun (oder Netz) das ab (Jungpflanzen etc.), wo die nicht ran sollen. Ich muß aber sagen,daß die Enten auf der Jagd immer den Schnecken vor dem Grünzeug den Vorzug geben. Bei Jungenten muß man ein bisschen vorsichtig sein, mir ist auch schon mal eine an Schnecken erstickt. Schneckenkorn nehme ich nur bei Jungpflanzen und durch die mobile Umzäunung kommen nun die Enten an die “Leichen” nicht ran und mit dem Korn nicht in Berührung. Wir haben von 3 Seiten Felder anliegen, wo nichts gegen Schnecken gemacht wird und ohne die Enten müssten wir kiloweise Schneckenkorn streuen, was ich aber auch nicht will.

  4. Sascha sagt:

    Am schnellsten gehts mit Einsammeln und dann heisses Wasser zum sie gleich zu töten. Mit dem Messer gehts langsamm und sieht nocht schön aus. Gruss aus dem Garten. Wen du holzzäune hast mal ein bischen runtergraben, da meistens die Eier dort liegen.

  5. Wir haben das Einsammeln aufgegeben. Es sind ja so viele, so dass man schnell den Überblick verliert. da wir größtenteils schon abgeerntet haben, bleibt der Rest für uneingeladene Besucher.

  6. Klaus S. aus S. sagt:

    Hallo Ralf

    Durch Zufall habe ich auf Hausgarten net. einen Beitrag über Branntkalk und seine Wirkung auf Schnecken gefunden. Der dürfte für Dich auch interesant sein,weil die Kosten, im Gegensatz zum Schneckenkorn wesentlich geringer sind und Du tust deinem Boden etwas Gutes. Für dieses Jahr ist das zwar nicht mehr machbar, weil mittlerweile zu viele Kulturpflanzen auf den Beeten stehen, aber nächstes Jahr wäre es einen Versuch wert. Auch ich werde dann rund um mein Salat- und Gemüsebeet einen Streifen mit Branntkalk abstreuen.

    Mit den besten Wünschen

    Klaus S. aus S.

  7. Petra K. sagt:

    Ja, die Schnecken. DAS diesjährige Problem landauf landab. Und wenn es viele Schnecken gibt, gibt es auch einen strengen Winter?!

    http://auf-dem-weg-in-die-freiheit.blogspot.de/2014/06/baume-schnecken-und-der-nachste-winter.html

    LG Petra K.

  8. Uschl sagt:

    Hi
    ja H.R. ein Gartenrundgang wäre toll mit kurzem Update der Hühner/Gänse und Kaninchen ;)!

    LG
    Uschl

  9. Litti sagt:

    Da haste ja ein echtes Problem. Wir sammeln auch und haben das Glück das unsere Jungenten ( Warzenenten ) die Schnecken fressen. Ansonsten bekommen sie die Hühner. Aber um das sammeln kommen wir auch nicht rum.
    Liebe Grüße der Litti und Familie

  10. Christian sagt:

    Hallo Ralf,

    so geht es in diesem Jahr wohl jedem Gärtner. Das Problem mit der eingewanderten spanischen Nacktschnecke ist auf natürliche Weise kaum noch in den Griff zu bekommen, die milden Winter und die räuberische Ernährungsweise tragen ihren Teil dazu bei. Die Weinbergschneckenzüchter können ein trauriges Lied davon singen, wie diese braunen Nackten ihre Zucht fressen. Einen oder zwei natürliche Feide haben aber auch sie. Beispielsweise den Tigerschnegel (Limax maximus). Also wenn Du diesen im Garten findest, lass ihn bitte leben. Ist auch ein sehr schönes Exemplar. Hier noch ein link zur guten Orientierung, was Nacktschnecken angeht:

    http://www.weichtiere.at/Schnecken/
    land.html?/Schnecken/land/arionidae.html

    Unsere heimischen aas-, hundekot- und planzenfressenden Arten sind massiv bedroht. Ich sammele in meinem Garten nur die Braunen ab. Zugegebener Maßen machen die aber auch gefühlte 99% der Population aus.

    Schöne Grüße aus Magdeburg,

    Christian

  11. Mar191 sagt:

    Alle 6 Sekunden ein unerwünschtes Objekt einsammeln, da hätte Ich dich aber mit locker 3 Sekunden toppen können, wir haben es aufgegeben, 60€ Schneckenkorn war genug, da kann man gleich zum Discounter gehen ( wo bekommen die Ihre unangefressene Ware her?)

    Immerhin gabs Kartoffeln…und Gurken, aber die ohne Ende, mögen die Viecher wohl nicht, war echt ein katastrophenjahr, ich weiss nicht woran es lag, gibt ja viele möglichkeiten, auf jedem fall war der Winter viel zu warm, hat mich ja gefreut da man ordentlich Heizkosten gespart hat, dann viel viel Regen, war ja auch toll aber für die Viecher war es wohl das Paradies…

    Und so nebenbei, es ist diese Jahr kein Zeckenjahr, trotz des warmen Winters, unsere 6 Mäusefänger haben dieses Jahr so gur wie nix, selbst ich hatte dieses Jahr erst eine, vielleicht werden die ja von den Viechern ebenfalls verspeisst…

    Ach, fast vergessen, ist ja eine wichtige Frage, was hast Du mit diesem “leckeren” Eimer gemacht?

  12. Tristan sagt:

    Das hat mich gerade wieder an einen Artikel erinnert, den ich vor langer Zeit mal gelesen habe. Leider konnte ich mich nicht mehr entsinnen, wo genau das war, aber das hier wäre doch was für diesen Fall :D
    http://www.heise.de/tp/artikel/6/6511/1.html

  13. Kerstin sagt:

    Du hast mein vollstes Verständnis.
    Übrigens glaube ich nicht, dass hier weniger sind. Ich bin schon diverse male durch den Garten getigert und habe Eimer gefüllt. Nur hab ich dabei nicht gezählt ;)
    Wir haben ebenfalls das “ideale Rückzugsgebiet für Schnecken”. Naturnah ist halt in jeder Hinsicht naturnah. Mein Mann ist der Meinung, man muss halt zehn Salatköpfe mehr pflanzen, aber da lach ich nur… dann haben wir bald 100 Schnecken mehr hier sitzen.
    Ich streu zweimal im Jahr Ferramol (je eine Packung an den schlimmsten verdächtigen Stellen), obwohl ich auch kein Fan von sowas bin. Ansonsten halte ich “in einen Eimer sammeln und überbrühen mit kochendem Wasser” für fairer – das geht rasend schnell vorbei und niemand muss lang leiden. Beim Ferramol ist es halt so, dass man das Leiden einfach nicht sieht, denke ich.
    Aber eben – wir haben auch nen Riesengarten, da komm ich doch gar nicht durch.
    Ich werde heute oder morgen nicht drum rum kommen, mal wieder Schneckengroßkampftag zu machen. Als hätte man nichts anderes zu tun!!
    Also, mein Mitgefühl!

  14. Andreas Spörri sagt:

    Nach meinen Erfahrungen, helfen dieses Jahr nur 40 kg Schneckenkorn auf 300M2. Bei ihnen also um die 500kg. was sicher auch bei Ihnen eine finanzielle und zeitliche Angelegenheit ist. und dann Meter für Meter Schneckenzaun und Kupferband.

    Zur Orientierung ich kämpfe seit Jahrzehnten gegen Schnecken.

    Und seit Jahren intensiv.

    Was wichtig ist .alle 3 Tage wieder Schneckenkorn grossflächig streuen.

    Eine Schnecke kann 500 baby haben

  15. Jörg sagt:

    hast du nicht nen Nachbarn den du nicht leiden kannst? =)
    Das Problem ist bei mir dank einbetonierter Rasenkanten mit Schneckenzaun ringsherum ziemlich gelöst. Bei deiner Anbaufläche wäre das eine ziemliche Investition und haufen Arbeit, aber dafür könntest du wahrscheinlich auf der Hälfte der Fläche die selbe Menge ernten..würde sich quasi auf Dauer auch lohnen.

  16. zebra1001 sagt:

    Hallo,
    Schneckenkorn von Neudorff ist voll bio und schadet anderen Tieren nicht, die Schnecken werden auch nicht aufgelöst sondern ein Verdaungsorgan verkümmert, und sie gehen ein.

  17. Alexandra sagt:

    bei Kübelweise gesammelten Schnecken, verwende ich kochendes Wasser um sie abzutöten. Laut Internet soll das die “Tierfreundlichste” Methode sein die Vicher schnell und schmerzlos zu töten, izudem vernichtet man auch die Eier sofern die Schnecken welche in sich haben. Am besten Kübel mit kochendem Wasser vollgießen, weggehen und am nächsten Tag mit geschlossenen Augen wegleeren.

  18. Elfriede sagt:

    ein Loch graben, richtig tief und rein damit!
    Schade, einen Tigerschnegel habe ich unter dem Gewimmel gesehen.

  19. Vaijon sagt:

    Hallo, ich verfolge das Blog jetzt schon lange und das einzige was ich dazu sagen möchte: hör doch bitte mal auf zu jammern. Das ist ja schrecklich! Du hast Dich nunmal für diesen Weg entschieden und bist Selbstversorger für ein relativ kleines Stück Land. Ja du hast ein Haus und auch Kinder. Hast Dir Nutztiere inklusive Bienen angeschafft. Und in jedem Beitrag jammerst Du rum wie viel Arbeit das alles macht und wie scheiße alles ist. Der Kohl wird nix, die Bienen schwärmen, die Kinder helfen nicht mit, im Supermarkt ist alles billiger. Es gibt Schnecken, die Hühner, Enten, Hasen und sonstigen Tiere werden krank und sterben.

    Ja kurz und knapp – das ist halt so! Das Landleben ist eben kein Zuckerschlecken und Selbstversorgung ist verdammt harte Arbeit. Aber: wie man sich bettet so liegt man. Du hast das so gewollt, von daher nimm das mal wie ein Mann und hör auf zu jammern. Wenn ich daran denke, wie das meine Großeltern noch machen mussten (die nebenbei noch 6 Kinder groß gezogen und einen Weltkrieg mitgemacht haben).

    Es gibt für alles Lösungen. Und mit manchen Dingen muss man einfach leben.

    Sorry – vielleicht verstehe ich auch deinen besonderen Humor nicht. Aber jedesmal wenn ich deine Beiträge lese, dann denke ich mir: wäre er doch in einem Büro oder ähnlichem geblieben und würde die viel billigeren Kohlköpfe im Supermarkt kaufen …

  20. Biene sagt:

    Guten morgen lieber Ralf!

    Gönn mir die Schadenfreude:
    Es ist sooo schön zu sehen das es NICHT NUR uns so geht dieses Jahr! :-D

    So ein Video könnten wir alle 2-3 Tage drehen und das auf nur 1000m² :-( :-( :-(
    Und trotz des vielen Absammelns sind die Schäden nicht zu übersehen.
    Alles in allem entwickelt sich diese Saison zu einer Katastrophe, obwohl es erst gar nicht danach aussah. Aber dazu ein andern mal mehr.

    LG

    • Biene sagt:

      Hallo,
      also jetzt mal in Ruhe zur Saison.
      Im Frühjahr dachten wir alle, das wir eine super Saison bekommen.
      Mildes Wetter, keine späten Fröste usw.
      Ein Trugschluss, wie sich herausstellen sollte!

      Seit Anfang Juni wechseln sich hier extrem heiße Schwüle und Unwetter ab.
      Die Folge: Heimische Gewächse wie Kohl schossen bereits vor der Fruchtbildung durch.
      Ein Totalausfall.
      Als nächstes machten die Obstbäume schlapp. Das Obst fault an den Bäumen bevor es reif ist … auch hier erleben wir nahezu einen Totalausfall.
      Die Bäume sehen Krank aus und verlieren bereits seit Mitte JuLi ihr Laub.
      Schnecken vernichten das was (noch) da ist. Ich habe irgendwann bei 1600 mal aufgehört zu zählen! Zuerst schien es weniger zu werden, aber dann explodierte die Population. Man kann jeden(!) Abend einen 5L Eimer voll sammeln ohne groß suchen zu müssen.
      Unsere Zucchini hat bis jetzt 30 Früchte getragen, 2 konnten wir ernten. Noch Fragen?
      Und egal was man erntet, 1 Tag liegt es in der Küche und schon “lebt” es vor Ge-viehch …
      Bah!
      Um den 10. August ist das Wetter dann abgeschmiert und es herbstet sich nun bereits bei Aprilwetter und rund 20 Grad ein …
      Wenn ich mir im Juli und August die Zeit nehme um die Wohnung zu renovieren, dann kann man sich in etwa vorstellen wie traurig es um den Garten bestellt ist!
      Wenn ich mir überlege, was man sich im Frühjahr wieder für einen Aufwand gegeben hat und was dabei jetzt effektiv rum gekommen ist …. man denkt besser nicht drüber nach!
      Wirklich nicht!
      Wir werden noch rausholen was geht und dann können wir nur auf einen markanten knackigen Winter hoffen, damit sich draußen alles mal wieder reguliert!

      Na ja, auch solche Jahre gibt es.

  21. Tina sagt:

    Ich weiß nicht, inwieweit sowas geht, aber vielleicht kann man sich Laufenten ausleihen oder selbst halten. Sie fressen Schnecken soweit mir bekannt ist.

  22. H.R. sagt:

    Lass die Schnecken nicht zerstochen oder zerschnitten liegen denn JEDE SCHNECKE enthält EINIGE HUNDERT EIER.

    Viel Grüße H.R.

  23. claus sosnowski sagt:

    Deine Filme sind immer wieder stark und informativ, aber hiermit hast du einen neuen Maßstab gesetzt :-) meine Frau Sabine und Ich sind große Fans von Dir und deiner Arbeit. Waren auch am Tag der offenen Tür bei Dir (die beiden mit dem T-Shirt “…ich weiß es nich…” und wollten nochmal Danke sagen, für die ganze Mühe die Du Dir machst. P.S. Tolle Familie hast Du und die Waffeln deiner Mutter und der Kuchen waren sehr lecker !!!

  24. Andi sagt:

    Hallo Ralf!

    Echt grausig dieser Anblick. Und ich dachte bei uns haben wir dieses Jahr extrem viele Nacktschnecken…
    Was uns die Viecher schon dieses Jahr weggefuttert haben… Heute erst wollten sie sich über unsere Hokaido’s hermachen. Blätter und Blüten waren ja ab und an mal angefressen. Aber jetzt auch auf die Frucht selbst?!? :-(

    Manchmal ist das Gärtnern echt nicht einfach!

    Grüße aus Österreich!

    Andi

  25. Stefan D. sagt:

    Heute abend gibs Gulasch ?

  26. H.R. sagt:

    Mach bitte einen Gartenrundgang

  27. H.R. sagt:

    GARTENRUNDGANG

  28. wranger sagt:

    Moin,

    oh ja dieses Jahr ist es wirklich schlimm 3m Salat, 50cm breit 1,5m² bei 60 Schnecken habe ich aufgehört zu zählen ….. Ich streue schon das ganze Jahr Schneckenkorn + Messer ;)

    Weiter so!

  29. Tom T sagt:

    Wenn man Schnecken mit Laufenten bekämpfen will muss man einen Zaun um den Garten haben und dort einen Zaun für die Laufenten aufbauen! :)

2 Pings/Trackbacks für "Der Horrorfilm fuer Hobbygaertner. (Video)"
  1. […] nicht mehr in der Erde wuehlen und muehselig meine Kartoffeln ernten, muesste mich nicht mehr mit Schnecken, Wuehlmaeusen, Pilzerkrankungen und sonstigem Unbill herumschlagen. Ich hatte geglaubt, ich muesste […]

  2. [...] kraeftiger Hagelschaeuer kommt zwischendurch auch immer gut. Faellt der Winter aus, freut es die Schnecken. Es gibt immer einen Grund, ueber das Wetter zu klagen. Aber haetten Sie gedacht, dass auch der [...]

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