Trockenbohnen

Kidneybohnen im Garten selbst anbauen, oder warum der Selbstversorger einen guten Draht zu Petrus braucht. (Video)

Bohnen, vor allem getrocknete Koernerbohnen sind fuer den ambitionierten Selbstversorger eine aeusserst interessante Sache. Energie und damit kalorienreich, spielend leicht zu lagern und lecker. Einmal trocken lassen sie sich viele Jahre verlustfrei aufbewahren. Man braucht keine Gefriermoeglichkeit, man muss sie nicht einkochen oder einlegen, einfach in eine Tuete und fertig. Bei Bedarf entnimmt man die benoetigte Menge, laesst sie ueber Nacht in Wasser einweichen und schon steht einem Mittagessen nichts mehr im Wege. Und wenn dann noch genuegend Speck mit ins Essen kommt, dann schmeckt das auch richtig gut. Saettigend und gesund. Was laege also naeher, als eine gehoerige Portion Koernerbohnen selbst anzubauen. Kidneybohnen z.B. sind doch eine tolle Sache. Sonntag morgens, mit ein wenig Tomatensosse und einem Spiegelei, da langen sogar die Kinder zu.

Wobei, sooo viele Hobbygaertner duerften Koernerbohnen nicht selbst anbauen. Ein paar Bohnen ausreifen zu lassen, um Saatgut fuer das naechste Jahr zu gewinnen, klar, das machen viele. Aber Koernerbohnen in all ihren verschiedenen Farben und Schattierungen in groesserer Menge anzubauen, davon habe ich noch nie gehoert. …

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Gärtnern mit Holzhackschnitzeln. Was waechst und was waechst nicht! (Video)

Gärtnern mit Holzhackschnitzeln Was waechst und was waechst nicht Beitragsbild

“Angezapft is”, tschuldigung, “angepflanzt is” wollte ich sagen. Es geht heute um meinen Versuch, ein Beet mit einer Mulchdecke aus Holzhackschnitzeln zu bewirtschaften. Wie ich dieses Stueck angelegt habe, hatte ich vor einigen Wochen ja schon mal in einem Film gezeigt. Heute geht es darum, wie ich dieses Beet bestellt habe und was davon waechst und was nicht. Ich habe mir zur Bepflanzung einen bunten Gemuesemix aus Zucchini, Kohl, Zwiebeln und Bohnen ausgesucht. Dazu noch ein paar Maispflanzen und einige Hirsepflanzen, die ich noch aus meinem Hirseversuch uebrig hatte. Ich denke, damit habe ich einen guten Mix gefunden. Zucchini werden gepflanzt, Bohnen gesaeht, Kohl gepflanzt und die Zwiebeln wachsen aus Steckzwiebeln heran. Auf diese Weise laesst sich feststellen, was gut geht und was nicht.  …

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Die drei Schwestern (Milpa) im Garten. Die Ernte und das Ergebnis. (Video)

Schimmel am Mais

Mais, Kuerbis und Bohnen auf einem Beet, auch Milpa genannt, mein vielleicht interessantester Gartenversuch in diesem Jahr. So (oder jedenfalls so aehnlich) haben es schon die Ureinwohner Amerikas gemacht. Was bei denen gut funktioniert hat, warum sollte es bei mir nicht funktionieren? Und da sich bei mir ja alles um den Versuch der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln dreht, habe ich den Versuch gleich auf einer ausreichend grossen Flaeche erprobt. Nicht nur eine Hand voll Maispflanzen, dazwischen ein oder zwei Bohnen und noch einen Hokkaido dazu, nein, ich habe es gleich auf 60 bis 70 Quadratmetern veranstaltet. Ueber die Aussaat des Mais und der Bohnen hat es schon zwei Berichte gegeben, die Sie sich vielleicht vorher noch ansehen sollten, falls noch nicht geschehen. Auch einen Zwischenbericht hat es von mir schon gegeben. Heute aber geht es ans Ernten. Heute geht es darum, ob mein Versuch die Erwartungen erfuellt hat und ob ich ihn in dieser Form wiederholen wuerde. …

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Mais, Bohnen und Kuerbis, die drei Schwestern. (Video)

Ich muss ehrlich sagen, mein Versuch Koernermais in Kombination mit Kuerbis und Bohnen anzubauen, auch die drei Schwestern genannt, hat sich zu meinem Lieblingsprojekt in diesem Jahr entwickelt. Keine Riesenzucchini, kein Riesenkuerbis, keine Suesskartoffel und auch kein Tabak kann da heranreichen. Bei diesem Experiment geht es ans Eingemachte.

Selbstversorgung, nicht Hobbygaertnern

Auf meinem Blog und in meinen Filmen dreht sich alles um Selbstversorgung, also darum, auf gegebener Flaeche so viele Kalorien zu erzeugen, um davon theoretisch mit einer Familie leben zu koennen. Dazu reicht es nicht, sich mit Kohlrabi, Radieschen und Stangenbohnen zu befassen. Alles gut und schoen, aber mit wirklicher Selbstversorgung hat das wenig zu tun.

Um wirkliche Selbstversorgung zu erreichen, muessen Grundnahrungsmittel her. Da fuehrt kein Weg dran vorbei. Ich versuche mich am Weizenanbau, und auf einem grossen Stueck Garten wachsen Kartoffeln. Walnuesse, oder besser gesagt deren Oel, koennen in einigen Jahren einen erheblichen Kalorienbeitrag zu unserer Ernaehrung leisten. Dazu noch die tierischen Nahrungsmittel, die wir erzeugen, ich bin guter Hoffnung, in einigen Jahren unsere Kalorienausbeute auf die Hoehe angehoben zu haben, die wir verbrauchen. Aber das ist ein anderes Thema.  …

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Mais als Grundnahrungsmittel, oder wieder so eine fixe Idee von mir. (Video)

Ob Sie das nun glauben oder nicht, es gibt gravierende Unterschiede zwischen dem Garten, den ich hier betreibe, und dem Gemuesegarten, wie ihn wohl die meisten anderen bewirtschaften. Nicht nur die Groesse, die um ein Vielfaches ueber dem liegt, was wohl der Normal-Hobbygaertner zu bearbeiten hat, auch nicht die Tatsache, dass ich, der “Herr der Pflanzen” einen ziemlichen “Hau mit der Pann” habe, nein, vielleicht der gravierendste Unterschied ist die Tatsache, dass ich mich auch an Grundnahrungsmitteln versuche. Ein Gemuesegarten ist ein Gemuesegarten, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ein Gemuesegarten wird immer nur Gemuese liefern und hat mit Selbstversorgung herzlich wenig zu tun. (Ich rechne es Ihnen noch vor, wenn ich mal die Zeit dazu finde)

Es geht um Selbstversorgung

Mein Ziel ist es aber, auf unserem kleinen Stueckchen Land so viele Kalorien zu produzieren, wie wir theoretisch verbrauchen wuerden. Das habe ich schon mal in einem Film dargelegt. Deswegen meine Versuche im Weizenanbau, deswegen ein so grosses Gewaechshaus, deswegen so viele und so unterschiedliche Obstbaeume. Ich versuche mich in der Erzeugung von Grundnahrungsmitteln. Kartoffeln gehoeren dazu, klar, den Gedanken an eigenes Brot aus eigenem Weizen gebe ich nicht auf. Welche Grundnahrungsmittel liessen sich aber noch anbauen?

Reis wohl kaum, obwohl ich auch das schon gehoert habe. Tef habe ich schon mal erfolglos versucht, Kartoffeln gehen so leidlich. Was noch fehlt ist Mais. Nein, kein Zuckermais. Der ist Gemuese. Ich rede von Koernermais, den man zu Mehl vermahlen kann und daraus Fladenbrot oder Polenta herstellt. Es soll ja Gegenden geben, wo Polente, also gekochtes Maismehl zu den Traditionsgerichten gehoert.

Heute geht es also um Koernermais, eines meiner Experimente in diesem Jahr.

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Von Tofu, von kleinen schwarzen Kugeln und von einem, der zuviel Zeit hat (Video)

Ich glaube, ich weiss was mit mir nicht stimmt. Ich muss definitiv zuviel Zeit haben. Ich scheine so viel ueberfluessige Zeit zu haben, dass ich mich auch noch damit beschaeftigen kann zu versuchen, aus ganz normalen heimischen Bohnen Tofu herzustellen. Der Winter mit seinen verregneten und verschneiten Tagen laedt ja auch geradezu dazu ein.

Tofu aus Sojabohnen, kein Problem

Tofu aus Sojabohnen hatte ich ja vor einigen Tagen selbst hergestellt und war von dem Ergebnis begeistert. Da die Sojabohnen aus eigenem Anbau stammten, ich aber mit der Ausbeute nicht sonderlich zufrieden war, dachte ich mir, ich versuche das doch mal mit einer Bohnensorte, von der ich weiss, dass sie zuverlaessig auch in unseren Gefilden ausreift und reichlich Ertrag bringt. Diese Bohnensorte hiess damals, als ich sie bei Dreschflegel bestellt hatte, “Schwarze Kugel” und macht ihrem Namen alle Ehre. Eher kleine tief schwarze Trockenbohnen, die nach der Zubereitung eher hart sind, trotzdem aber gut schmecken. Der Ertrag ist enorm, und sie wachsen problemlos. So soll es sein. …

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