Mairüben

Wie sehen sie denn nun wirklich aus, die Teltower Ruebchen?

Wenn ich doch nur besser kochen koennte. Da ernten wir so eine feine Spezialitaet (ich denke jedenfalls, dass es eine ist 🙂 ), wissen aber nicht, was wir daraus machen sollen. Ja, ich weiss, es gibt genuegend Rezepte im Internet. Muss man aber auch erst mal die Lust dazu haben, sie zu suchen, die weiteren Zutaten zusammenzukaufen, wenn sie denn nicht vorraetig sind und sich an den Herd stellen. Ich spreche von Teltower Ruebchen.

Die konnten wir vor einigen Tagen als letzte aus der Ruebchenreihe ernten. In ausreichender Menge und in guter Qualitaet. Kaum eine, die von Maden befallen war, kaum eine, die Frassspuren zeigte, einfach schoene Ruebchen. Zwei verschiedene Sorten Mairueben, Rettich, und Stielmus haben uns schon eine recht grosse Ernte eingebracht, dank Abdeckung mit einem Vlies. Die Teltower wuchsen allerdings etwas langsamer als die anderen Sorten. Deswegen die verspaetete Ernte. …

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Von Gemuesefliegen und wie man derer Herr wird, oder Mairuebe ist nicht gleich Mairuebe (Video)

Wie ich nun vor Jahren auf Mairueben gekommen bin, kann ich nicht mehr sagen. Wahrscheinlich sind sie mir auf der Seite irgendeines Saatgutversenders aufgefallen, und ich musste sie einfach ausprobieren. Sie haben mich auch nicht enttaeuscht, sich im Standardprogramm unseres Gartens festgesetzt und stehen in jedem Jahr auf dem Anbauplan. Erstens weil, einige Grundregeln beachtet, sie gut schmecken, leicht anzubauen sind und schon sehr frueh im Jahr ausgesaet werden koennen, ja sogar sollten und somit unseren Speiseplan meist schon Anfang Mai, je nach Witterung, mit leckeren frischem Genuss bereichern. Die Kinder essen sie gerne, meist roh, aber auch geduenstet oder in Butter geschwenkt sind sie herzlich willkommen. …

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Vorgezogene Mairueben, ein voller Erfolg und besser als direkt ins Freiland gesaet.

Schon einige Male haben wir ueber unsere Versuche berichtet, Mairueben anzubauen. Nach dem letzten Jahr, in dem wir kein Gemueseschutznetz benutzt hatten und kaum ein Gramm Mairuebe madenfrei war, wachsen in diesem Jahr alle unter Netz. Die ersten haben wir im Fruehjahr direkt ins Freiland gesaet, spaeter ausgeduennt, und wir konnten auch reichlich ernten. Diese Arbeit mit dem Ausduennen und der Unkrautbekaempfung, gerade zu Anfang, hat uns aber nicht so zugesagt. …

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Eine bunte Ernte, auch optisch ein Genuss.

Obwohl mir der Mehltau noch in den Knochen steckt, noch schlimmer, der Rest der Familie scheint es mir gleichtun zu wollen, haben wir heute doch einen kleinen Ausflug in den Garten gemacht. Ein wenig die Tomaten und Gurken giessen, frische Luft schnappen und natuerlich etwas ernten. Und wie wir so unseren Korb gefuellt hatten, da fiel uns doch auf, wie farbenfroh unsere heutige Ernte war. Das Bild ist nachher bei Kunstlicht in der Kueche entstanden, gibt also die Farben nicht ganz so wieder wie sie in der Wirklichkeit zu erkennen sind. Und doch, man erkennt bestimmt worauf wir hinaus wollen.

Eine grosse gelbe runde Zucchini, lilafarbene Mairueben von denen wir immer noch eine Menge zu verwerten haben. Rote Kartoffeln (Rosara), rote Tomaten verschiedener Sorten. Dann einige gelbe Tomaten, eine schoene gruene Schlangengurke. Und rechts oben in der Ecke noch eine kleine Paprika und eine Rote Bete. Diese haetten wir besser aufschneiden sollen. Dann haette man die weiss roten Ringe dieser Sorte sehen koennen. Ein Genuss auch fuer die Augen.

Und wenn wir gewusst haetten, dass wir uns spaeter an den Farben so erfreuen wuerden, wir haetten noch Blaubeeren, Johannisbeeren, Blaetter vom sibirischen Kohl und einige Salatblaetter hinzugefuegt. Haette das Gesamtbild etwas abgerundet.

An solch einem Korb koennen wir uns immer wieder erfreuen. Da koennen die Regale im Edeka um die Ecke noch so prall gefuellt sein, das Gemuese optisch noch so ansprechend drappiert sein, wir wuerden unseren Korb nicht tauschen wollen. Hier wissen wir was wir haben. Hier wissen wir was drin ist. Hier koennen wir mit Appetit und Genuss hineinbeissen. Hmmmm.

buntes-gemuese

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Kleiner Erntesegen

Nach der “Schweren Kost” der letzten Tage, heute etwas leicht verdauliches. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben einmal einige Erntebilder der vergangenen Tage zusammengestellt. Generell wuerden wir sagen, das Gartenjahr laeuft nicht so gut wie erhofft. Wir konnten zwar ziemlich viele und auch grosse Radieschen ernten (dank dem Schutz unter Netz auch madenfrei). Andere Ernten liegen allerdings hinter unseren Erwartungen zurueck. Zum Beispiel Erdbeeren. Es hat hier in Aachen in den letzten Tagen viel geregnet, und als wir heute wieder einmal Erdbeeren ernten waren, mussten wir doch feststellen, dass eine Menge davon faul und ungeniessbar sind. Rettiche blieben auch ziemlich klein. Das Gleiche gilt fuer Kohlrabi. Mairueben allerdings ueberraschen uns positiv. Weniger des Geschmacks wegen, vielmehr deswegen, dass keine einzige Made zu finden ist. Wenn wir das mit dem letzten Jahr vergleichen, in dem wir kaum einen Bissen verwerten konnten, ein riesiger Erfolg. Nie mehr ohne Gemueseschutznetz. Geschmacklich haben wir beide Sorten, die Kiepenkerl anbietet probiert. Die rein weisse Sorte Market Express hat uns besser zugesagt als die Sorte Primera, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal versuchen. Sie schmeckt etwas streng, nicht so mild wie Market Express. Ohne Bild haben wir noch einen Tatsoi geerntet.

Was nicht ist kann ja noch kommen. Das Gartenjahr ist noch lang.

Ach ja, wir haben heute auch die erste Schlangengurke geerntet. Die Kleinen haben uns keinen Bissen uebrig gelassen. Jetzt haben wir also nicht nur “Fressfeinde” im Garten sondern auch an unserem Kuechentisch…:)

Und hier die Bilder. …

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Wir sind nicht negativ, nein, nein, nein!

Heute haben wir einige Aufnahmen davon gemacht, was sich so im Garten tut. Alles lechzt nach Wasser. Es hat schon seit Wochen nicht mehr vernuenftig geregnet. Einige Male ein wenig Spruehregen, der aber nicht einmal ins Erdreich eingedrungen ist. Dementsprechend oft laufen wir mit der Giesskanne umher. Wenn allerdings kein Regen faellt, koennen wir mit Giessen nur ein wenig gegensteuern. Richtig helfen tut es nicht. Bei der Groesse unseres Gartens, unserem Gartenboden und den vielen Toepfen mit Tomaten, Paprika und noch vielem mehr, ist ein Bewaessern mit der Kanne nicht machbar.

Fangen wir mit den Dicken Bohnen an. …

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