Landleben

Grosse Bauerndemo in Berlin. Ich war mit dabei. (Video)

Das war beeindruckend, zweifellos. So viele Landmaschinen an einem Ort zusammen, hat es das schon einmal gegeben? Ich denke nicht. Schade nur, dass der Anlass der war, aus dem sich die Landwirte aus ganz Deutschland in Berlin zusammengefunden haben. Denn, um Traktoren und sonstige Maschinen ging es dort nicht. Die Landwirte haben ernste Sorgen und deren Sorgen Gehoer zu verschaffen, das war der Anlass. Ihnen blaest der Wind ins Gesicht. Kraeftig. Von allen Seiten wird auf die Landwirte eingeschlagen. Die Politik hat, so meinen die Bauern, das Verstaendnis fuer die Landwirtschaft verloren, der Verbraucher hat sowieso schon lange keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft. Was dort gemacht wird, und wie es gemacht wird, ist dem normalen Supermarktbesucher doch heutzutage nicht mehr klar. Er will es wohl auch gar nicht wissen. Hauptsache die Rechnung an der Kasse ist so niedirg wie moeglich. Oder aber, er schaut sich ein paar YT Videos an und mutiert schlagartig zum Experten fuer Pflanzenbau und Tierhaltung. Und dann gibt es ja noch die diversen Verbaende, die alle ihre eigene Meinung zum Thema haben. …

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Landleben ist auch nicht mehr das, was es einmal war, oder von Lagerfeuern, von Naegeln und von Autolack. (Video)

Das ist so eine Sache mit dem Landleben. Wenn man in der Stadt wohnt, dann malt man sich das Landleben in den schillernsten Farben aus. Man traeumt von Blumenwiesen so weit das Auge reicht, gluecklichen Kuehen auf saftig gruenen artenreichen Weisen, von alten Traktoren die rumpelnd ueber die kopfsteingepflasterte Dorfstrasse kriechen. Man glaubt an wabernden Guellegeruch, an rauschende Schuetzenfeste und an gemuetlich und zufrieden dreinblickende Dorfmenschen, die nichts aus der Ruhe bringen kann, die mit sich und der Welt im Reinen sind. Die Liste liesse sich noch endlos weiterschreiben. Sie wissen was ich meine. Wenn da nur nicht das Woertchen “Aber” waere. …

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High society meets Aborigines, oder was einem so auf dem Dorf passieren kann.

Ich bin sicher, die Stadtmenschen unter meinen Lesern wissen gar nicht, wie es ist, auf dem Dorf zu wohnen. Der Fairness halber muss man wohl umgekehrt das Gleiche annehmen. 🙂 Nehmen wir mal das Dorf, in dem wir wohnen. So weit weg vom Schuss ist das gar nicht. Duesseldorf ist in einer halben Stunde zu erreichen, Koeln in 40 Minuten. Moenchengladbach in 20, Neuss in 10. Also keineswegs in der “Pampa”, wie man so schoen sagt. Auch ist das Dorf selbst laengst nicht mehr so unberuehrt wie es frueher einmal war. Eine kleine Neubausiedlung, einige Einfamilienhaeuser neuerer Bauart auf der Hauptstrasse, aber zum Glueck noch kein Gewerbegebiet. Wer hier noch Fachwerkhaeuser sucht, der wird nicht fuendig. Wer hier Kuehe erwartet, die am Abend durch die Strassen getrieben werden, der wird enttaeuscht sein. Und wer glaubt, die Dorfbewohner truegen noch Lederhosen und Dirndl, der liegt auch falsch. Und das nicht nur, weil es nicht in Bayern liegt…

Nicht ganz der Nabel der Welt

Und doch, es ist schon ziemlich weit weg vom Schuss. …

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Mit dem Einachser im Schnee, oder ein Riesenspass fuer Gross und Klein (Video)

Ich habe es ja schon mehrfach erwaehnt: Man kann nicht einfach mit dem Gedanken, sich selbst so weit es eben geht mit Nahrung zu versorgen spielen, ohne sein Leben auch in anderer Hinsicht ein klein wenig abseits der gaengigen Trampelpfade zu leben. Es geht nicht an, so weitermachen zu wollen wie bisher, auf der anderen Seite aber ueber den oekologischen Fussabdruck zu schwadronieren und nach dem Motto “Schuld sind immer die anderen” zu handeln. Umdenken beginnt an allen Ecken und Enden, im ganz kleinen vor der eigenen Haustuer.

Man muss nicht weit fahren, um Spass zu haben

Wenn ich hoere, wie viele Menschen in diesen Wintertagen wieder weite Reisen unternommen haben, um den Schnee zu geniessen (kann man das ueberhaupt 🙂 ), das foerdert bei mir nur Unbehagen. Da ging es in die Berge, in noch hoehere Berge und in die ganz hohen Berge. Andere wiederum machen sich aus dem Staub und jetten in die Sonne, um dem hiesigen Winter zu entkommen. Thailand, Malediven und noch weiter weg. …

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Von Brathaehnchen, von einem unerwarteten Anruf und von neuen Bienen. (Video)

Es gibt Momente im Leben eines Selbstversorgers, da kann er nicht einmal in Ruhe mittags sein Brathaenhnchen verspeisen. Jetzt aber nicht wie Sie denken, keines aus eigener Produktion. Nein, eines vom Haehnchengrill, das ihm edle Spender mitgebracht haben. Da sagt auch der eingefleischteste Selbstversorger ja nicht nein. Jedenfalls gibt es Momente, an denen er am Mittagstisch sitzt, sich gerade das Haehnchenbein in den Mund schiebt und es sich schmecken lassen will (zugegeben, die sind zarter als meine Huehnchen 🙂 ), als das Telefon klingelt. Ein Kollege aus meinem Imkerverein meldet sich mit der Nachricht, in meinem Garten wuerden Bienen schwaermen. “Wo, in meinem Garten? Kann doch gar nicht sein. Es ist schon fast Mitte August und meine Bienen schwaermen nicht. Ich war doch gestern noch bei ihnen und da habe ich aber auch rein gar kein Anzeichen dafuer gesehen.” “Doch, das muessen deine Bienen sein, der Schwarm haengt in einem kleinen Baum auf dem Nachbargrundstueck, keine 20 Meter entfernt.”

In diesen Momenten muss jeder Selbstversorger das Haehnchenbein wieder aus dem Mund ziehen und sich auf den Weg machen. …

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Entenangeln, äh, Entenfangen im Garten. Ein Super-Samstagmorgenzeitvertreib. (Video)

Jetzt habe ich mir das Spiel mit den herumfliegenden Enten einige Wochen angesehen und schon lange drauf gewartet, dass einer der Nachbarn sich beklagt. Diesen Fall hatten wir nun. Die Enten wuerden die Pferde scheu machen, und sie wuerden auf der Terrasse anderer Leute herumlaufen und ka…n. Das moechte ich ja nun niemandem zumuten. So mussten wir etwas unternehmen. Ich hab’s kommen sehen.

Alleine keine Chance

So eine Ente alleine einzufangen habe ich schon vor einigen Tagen mal versucht. Die lachen mich nur aus. Hoffentlich hat mich niemand gesehen, wie ich mich dort zum Affen gemacht habe. Am Wochenende sieht das anders aus. Da ist meine Frau auch zu Tageslichzeiten zu Hause, und so haben wir das Problem mal in Angriff genommen. …

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