clips aus dem Internet

3 Mal Duenger, 2 Mal Herbizid, 1 Mal Fungizid, 2 Mal Wachstumsregler, Aehrengabe, Fahnenblattbehandlung, Bluetenbehandlung und eine gegen Laeuse: Guten Appetit.

Wissen Sie eigentlich, dass in unserem Garten wahre Wunder geschehen? Kein Scherz. Hier passieren Dinge, die duerfte es eigentlich gar nicht geben. Die sind so unwahrscheinlich, da muessen schon ziemlich viele Goetter, Engel und Geister ihre Hand im Spiel haben. Das groesste Wunder von allen ist, Sie werden es nicht glauben, dass hier ausser Brennesseln auch nur eine einzige Nutzpflanze  waechst und diese dann auch noch essbar und geniessbar ist. Ich selbst habe mir da nie so wirklich Gedanken drueber gemacht. Fuer mich war das eigentlich immer selbstverstaendlich. Dem ist aber gar nicht so. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie weiter. …

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Was haben Hobbygaertner und Zugvoegel in diesen Tagen gemeinsam?

Klar doch, sie warten auf den Fruehling!

Letztens habe ich sie wieder gesehen. Zugvoegel, die in meisterhafter Formation ueber den Himmel zogen. Als wir noch in der Stadt wohnten, ist mir dieses Schauspiel nie aufgefallen. Normalerweise schaut man ja nicht in den Himmel, und bei dem Geraeuschpegel in unseren Staedten nimmt man das Geschnatter gar nicht erst wahr. Seit wir aber auf dem Land leben, beobachte ich die Zugvoelel in jedem Herbst und in jedem Fruehjahr und kann mich nie satt dran sehen. Ich kenne mittlerweile auch die Richtung, in die sie fliegen muessen. Kommen sie aus Richtung Garten, wird es Zeit, die Wollmuetze herauszuholen. Kommen sie aus Richtung der RWE Kraftwerke angeflogen, weiss ich, ich sollte mich schleunigst an die Aussaat der Tomaten machen. Eigentlich brauchte ich gar keinen Kalender. …

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Warum Hausmaenner Menschen zweiter Klasse sind!

Ist ja nicht so, als das wir nur in nahrungtechnischen Angelegenheiten nicht ganz so spurtreu leben, wie es vielleicht einige der “Wichtigen und Maechtigen” da oben gerne sehen wuerden. Wir versuchen 🙂 Pferdefleisch gar nicht erst ins Haus zu holen und halten uns, so weit es eben geht, von all den “Errungenschaften” der modernen Agrarindustrie fern. Nein, wir gehen auch in anderer Hinsicht abweichende Wege. Einer der wichtigsten Punkte ist, dass in unserer Familie die Frau das Geld verdient und ich mich um den Haushalt (soweit es in meiner Macht steht 🙂 ), den Garten und vor allem um die Kinder kuemmere. Haushalt eher weniger, aber Garten und vor allem die Kinder, das ist mein Ding. Ja, Sie koennen ruhig ueber mich lachen.

Waehrend andere Maenner in meinem Alter sich schon laengst auf die Rente vorbereiten, allerhoechstenfalls noch die Enkelkinder im Kinderwagen bei Not am Mann spazieren fahren, stehe ich noch voll im Leben. Die Gartenplaene werden immer umfangreicher, und auch die Kinder verlangen mit Recht ihren Tribut meiner Zeit.

Jetzt hat das alles natuerlich nichts mit Garten und Selbstversorgung zu tun. Aber mit einer anderen Lebensweise, und irgendwie gehoert es damit eben doch zusammen. …

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Von Hobbygaertnern und vom Klimawandel

Reichen eigentlich die Fressfeinde, die wir per se schon haben, nicht aus? Bohnenlaeuse, Kohlweissling, Moehrenfliege, Wuehlmaeuse und was weiss ich noch alles. Wir haben doch nun wirklich genug davon. Ich jedenfalls muss nicht unbedingt mehr davon haben. Bin so schon beschaeftigt genug damit, diese unter Kontrolle zu halten. Jetzt aber noch Buchsbaumzuensler und Citrusbockkaefer? Was in Gottes Namen ist ein Citrusbockkaefer? Ich kann auch keine Beifuss Ambrosie gebrauchen. Quecken reichen mir voll und ganz. Oder ist das vielleicht auch ein Tier. 🙂

Was so alles in der Zeitung steht!

Letztens fiel mir ein Artikel aus der Tageszeitung “Die Glocke” in die Haende. Die hat ihr Verbreitungsgebiet irgendwo auf der falschen Rheinseite, so in der Ecke Muensterland (Heimat meiner Frau). Dort gab es den ersten Teil einer Artikelserie, die sich damit befasst, wie Hobbygaertner mit dem Klimawandel umgehen sollten. Jetzt hat also der Klimawandel auch schon uns Hobbygaertner erreicht. Ich hab’s geahnt. Ich sehe dunkle Wolken heraufziehen, oder sollte ich besser sagen Sandstuerme. …

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Von Aprilscherzen, die keine mehr sind und von Pflanzen die es eigentlich gar nicht geben duerfte

Jetzt mal im Ernst. Wuerden Sie sich so eine Blume in die Wohnung stellen? Eine Pflanze, die tagsueber Licht speichert und dieses Licht bei Dunkelheit wieder abgibt? Vielleicht noch, wenn sie wirklich so in der Natur vorkommen wuerde. Habe ich aber noch nie von gehoert, dass irgendeine Pflanze nennenswerter Groesse dies tut. Ich jedenfalls nicht.

Nun, ich befasse mich ja nun recht viel mit Garten und Pflanzenangelegenheiten. Bringt das Hobby so mit sich. Ich habe eine recht grosse Zahl Blogs im Feedreader, ich bekomme (manchmal aus mir unersichtlichen Gruenden) allerlei Newsletter zugeschickt, und auch sonst fuellt sich mein Postfach oft schneller als ich tippen kann. Letztens aber bekam ich eine Benachrichtigung von einem grossen Versandhaendler. Der, bei dem die Bilder immer so aussehen, als waeren sie gerade aus Photoshop entkommen (sind sie wahrscheinlich auch). Sie wissen schon von welchem Versandhaus ich spreche. 🙂 …

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Vom Landhandel, vom Huegelbeet und von meiner Meinung dazu.

Ich habe doch im Mai ueber unseren oertlichen Landhandel berichtet. Der tut sich naemlich besonders hervor, indem er am Rande des Parkplatzes einen kleinen “Bauerngarten” angelegt hat. Der erste Teil der Anlage war ein “fast perfektes Huegelbeet“.

Jetzt komme ich nun zwangsweise recht haeufig dort vorbei. Mindestens alle zwei Wochen, weil wieder irgendein Futter fehlt. Meist Kaninchenfutter. 🙂 Und jedesmal wenn ich dort auf den Parkplatz fahre, sehe ich mir den Garten an, wie er waechst, wie es waechst oder eben auch nicht.

Es kommt immer mehr dazu

Mittlerweille ist der Garten naemlich recht umfangreich geworden und so mancher wuerde sich freuen, so ein Stueckchen Garten sein eigen nennen zu koennen. Ein Huegelbeet von mehreren Metern Laenge, ein kleines Steinmauerchen fuer die Nuetzlinge, einige Dekorationen und noch einiges an Anbauflaeche. Mit Rindenmulch bedeckte schmale Wege, Blumen aller Art, ein wirklich huebsches kleines Idyll was dort entsteht. …

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