ackerwinde

Der ganz normale Selbstversorgerwahnsinn Teil 35 (Video)

Der Spass geht weiter. Teil 35 meiner Serie “Der ganz normale Selbstversorgerwahnsinn”. Heute wieder mit vielen grossen und kleinen Episoden aus meinem Selbstversorgergarten. Es gibt viel zu lachen, mit mir und über mich, es gibt viel zu schmunzeln und vielleicht gibt es auch das ein oder andere zu lernen. Lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie eine halbe Stunde guter Unterhaltung.

Viel Spass beim Video

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Der ganz normale Selbstversorgerwahnsinn Teil 33 (Video)

Ich “kämpfe” weiter. Ich “kämpfe” gegen Trockenheit, gegen den Unbill der Natur, gegen den eigenen Schweinehund und natürlich gegen die Ackerwinde. So ist das eben mit dem Gärtnern und der Selbstversorgung. Auf dem Sofa liegen und Netflix schauen, da kommt man nicht weit. Selbstversorgung ist ein harter Job. 🙂 “Der ganz normale Selbstversorgerwahnsinn Teil 33”. Lehnen Sie sich wie immer zurück und geniessen Sie, mir bei der Arbeit zuzusehen.

Viel Spass dabei, mir bei meiner Schufterei zuzusehen. 🙂

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Wir graben eine Ackerwinde aus, oder warum der Nibelungenschatz doch nicht in meinem Garten vergraben ist. (Video)

Da konnte ich doch nun wirklich nicht nein sagen, als ich das Angebot von Sebastian bekam, bei mir im Garten die Ackerwinden auszugraben. Was ich von dieser Methode, diesem laestigen Unkraut Herr zu werden, halte, habe ich ja schon einmal in einem Video gesagt. Aber wenn sich dann schon jemand anbietet, das mal bei mir zu versuchen, da musste ich zuschlagen. Sebastian, ein begeisterter Zuschauer auf meinem Kanal, der zwar selbst keinen Garten hat, dafuer aber anscheinend viele “ueberschuessige Kraefte”, 🙂 hat mich naemlich angeschrieben und mir diesen Vorschlag unterbreitet. …

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Problemunkraeuter im Garten, Teil 2, oder warum man sich doch an die Angaben auf der Packung halten sollte. (Video)

Ich hatte es fast befuerchtet. Entweder, meine Dosierung war vollkommen unterdimensioniert, oder aber, ich habe die Wirkung von Finalsan mit dem Wirkstoff Pelargonsaeure maechtig ueberschaetzt. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem gewesen. Ganz wohl ist mir bei der Sache ja auch nicht gewesen. Wollte es aber ausprobieren. Aber eben vielleicht nur halbherzig. Ich haette da doch einige Vorarbeiten leisten sollen. Wie auch immer, dem Bewuchs und der Ackerwinde hat meine Behandlung nun wirklich nicht geschadet. Die haben darueber gelacht. Anders kann man es nicht sagen.

Nur die Blaetter, aber auch wirklich nur die, die von dem Mittel getroffen wurden, sind vergilbt und abgestorben. Alles anderer ist munter weiter gewachsen, als waere nichts passiert. So kann ich beim besten Willen der Winde nicht beikommen. …

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Ackerwinde, oder wie man mit ihr leben kann.

So ein Gaertnerleben ist schon nicht einfach. Nicht nur, dass die Evolution doch so gut wie fuer jede Nutzpflanze einen Schaedling bereithaelt. Nein, es gibt dazu noch unzaehlige “Unkraeuter”, die uns Gaertnern das Leben schwer machen. Sei es nun Giersch, seien es Disteln, sei es Vogelmiere, sei es Loewenzahn, seien es Gaensebluemchen oder was auch immer mehr. Mit manchen von ihnen kann man gut leben, andere wiederum werden nur laestig, aber einige davon, die gehen einem schon “ziemlich auf die Nerven”. Wir haben sie alle und nicht nur vereinzelt. Auch in diesem Jahr starten wir wieder unseren vergeblichen Kampf gegen all die “Unkraeuter”, die an allen Ecken und Kanten in Scharen aus der Erde spriessen. Und wie auch jedes Jahr halten wir den Kampf einige Zeit lang durch, bis wir uns irgendwann doch geschlagen geben muessen und uns lieber in die Haengematte legen, als uns in einem Kampf aufzureiben, den wir doch nicht gewinnen koennen.

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Eines der “Unkraeuter” das uns ziemlich auf die Nerven geht ist die Ackerwinde. Bis jetzt war Ruhe, aber so gegen Anfang Mai finden wir taeglich mehr dieser Schlingpflanzen, die ueberall aus der Erde kommen. Nicht dass wir beim Umgraben nicht darauf geachtet haetten, die leicht zu erkennenden weissen dicken Wurzeln aus der Erde zu holen. Wir haben sie eimerweise gesammelt. Aber gereicht hat unsere Muehe nicht. Die Ackerwinde ist bei uns nicht zu kontrollieren. Und durch die vielen Erdbewegungen, die wir im Laufe der Zeit in unserem Garten durchgefuehrt haben, (wir starteten mit einer Pferdewiese), hat sie sich ueber fast den ganzen Garten ausgebreitet. Auch jetzt im Fruehjahr versuchen wir noch, jede aus der Erde schiessende Pflanze so tief auszugraben, um die dicke Wurzel, aus der sie hervorgegangen ist, zu erwischen. Aber diese liegt teilweise so tief. Da kommen wir nicht ran.

Uns scheint, Ackerwinde wird jedes Jahr mehr. Kann ja auch sein, denn bei jedem Umgraben werden die Wurzeln in kleine Stueckchen zerteilt, und uns ist es nicht moeglich sie alle aus der Erde zu sammeln. Und aus jedem kleinen Stueckchen Wurzel entwickelt sich wieder eine neue Pflanze. Und liegt sie auch noch so tief. Die Ackerwinde ist ein Meister im Verstecken. Wir haben schon Ackerwinden aus unseren Stangenbohnen geholt, als wir die ersten Blueten entdeckt haben. Vorher hatte sie niemand gesehen. Sie wickeln sich um Kohl, sie kriechen die Johannisbeeren hoch, sie verstecken sich in den Kartoffeln und wenn wir nicht aufpassen, haben unsere Tomaten irgendwann nicht gelbe sondern rosa weisse Blueten.

Was machen wir nun damit? Wikipedia schreibt ueber die Ackerwinde, dass sie “Herz-Kreislauf-Glykoside” enthaelt, somit zu den Heilpflanzen zaehlt. Sollten wir vielleicht einmal einen Tee draus zubereiten.

Viel interessanter erscheint uns allerdings die Aussage, sie enthalte auch “psychoaktive Alkaloide”, waere also ein Rauschmittel. Das laesst die Ackerwinde natuerlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Jetzt wissen wir, was wir damit machen. Wir lassen sie einfach wachsen, ernten die Blaetter, trocknen sie in unserem Doerrapparat und drehen uns daraus einen Joint. Hat jemand vielleicht schon Erfahrung damit? 🙂
Faellt sie somit unter das Betaeubungsmittelgesetz?!

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