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Erntemengen im Selbstversorgergarten, oder kann man 1210 Gramm Pflanzenkost taeglich essen? (Video)

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Dass 440 Kilo Kartoffeln zu viel sind, auch fuer den hartgesottensten Selbstversorger, steht ausser Zweifel. Irgendwann will auch der mal eine Portion Fried Rice oder einen Teller Spaghetti essen. Fuer 61 Kilo Wassermelonen gilt das gleiche. Wer soll die alle essen? Ist ja nicht so, als koenne man Wassermelonen ganz leicht in der Tiefkuehltruhe monatelang aufbewahren. Und wenn ich darueber nachdenke, wer den Saft aus 26 Kilo Suesskirschen trinken soll, dann fallen mir auch nicht viele ein. Ich selbst falle ja als Konsument aus. Diese fiesen Maden in den Kirschen verderben mir naemlich ziemlich den Appetit, auch wenn sie durch den Dampfentsafter gegangen sind.

Diese Statistik hat Nerven gekostet

24 Kilo Kohlrabi, und das ist nur die Ernte der Superschmelz, lassen mein Gaertnerherz auch nicht gerade hoeher schlagen. Da kann man einen ganzen Kindergarten eine Woche lang mit Kohlrabiauflauf versorgen, wohin soll das erst bei einer Selbstversorgerfamilie fuehren? :)

Gurken, ach hoeren Sie mir auf mit Gurken. Wir hatten so viele Gurken, ich haette einen Laden damit aufmachen koennen. 35 Kilo Schlangengurken, 24 Kilo Einlegegurken, dazu noch Minigurken und Freilandsalatgurken, ich kann sie nicht mehr sehen. Und dabei sagt man doch eher den Zucchini (22 Kilo) nach, sie wuerden so viele Fruechte produzieren, eine Pflanze reiche locker fuer eine Grossfamilie.

41 Kilo Paprika sind da schon eher eine Ernte, die auch sinnvoll verwertet werden kann. Viele davon sind frisch von der Pflanze direkt in des Selbstversorgers Bauch verschwunden, ziemlich viele aber auch in kleine Stuecke geschnitten in der Tiefkuehltruhe gelandet, von wo sie, wenn Appetit aufkommt, wieder hervorkommen und in der Pfanne enden. Auch die unzaehligen Glaeser Tomatensauce, die ich aus den 62 Kilo Tomaten gekocht habe, werden noch im Laufe der naechsten Monate verpinselt werden. Da bin ich mir sicher.

Wohingegen die 11 Kilo Rhabarber, unsere Ernte von zwei Pflanzen im letzten Jahr, schon eine haertere Nuss zu knacken sind. Aber zum Glueck ist vieles davon sicher in Glaeser als Mus eingekocht. Und wenn ich noch ein Wort ueber die Spaghettikuerbisernte (21,5 Kilo) verlieren darf, mir scheint, Hokkaido (4,5 Kilo) die bessere Wahl zu sein. Ein Drittel aller Spaghettikuerbisse sind uns naemlich im Keller verschimmelt. Scheinen nicht so gut lagerfaehig zu sein wie Hokkaido.

Heute geht’s ans Eingemachte

Heute geht es naemlich um die Erntemengen aus unserem Garten im letzten Jahr. Die hatte ich ja, bis auf ganz wenige Ausnahmen, allesamt auf die Waage gelegt. Nicht ein Radieschen (3,3 Kilo) , nicht ein Staengel Stielmus (11 Kilo) , nicht ein Blaettchen Spinat (4,1 Kilo) und nicht eine Walnuss (10,6 Kilo) , die vor dem Verzehr nicht den Umweg ueber die Waage gemacht haette. Ich wollte einfach feststellen, wie viel denn da ueberhaupt so zusammen kommt. Ich wollte wissen, wie nahe wir dem Ziel “Nahrungsmittelselbstversorgung fuer eine vierkoepfige Familie” denn ueberhaupt sind, oder respektive, wie krumm ich meinen Ruecken noch machen muss, um dieses Ziel zu erreichen. :)

Dass wir ziemlich viel ernten wuerden war mir klar. Immerhin habe ich unseren Garten auf 700 m2 Anbauflaeche, rund 30 Obstbaueme und einen 55 m2 grossen Folientunnel erweitert. Haette ich es aber vorher beziffern muessen, ich bin sicher, meine Schaetzung haette weit darunter gelegen. So aber, kenne ich die Zahl ganz genau. 1339 Kilo pflanzlicher Nahrungsmittel sind dabei herum gekommen. Netto versteht sich. Im Bioladen haetten sie dazu mehr als 1,6 Tonnen Nahrungsmittel kaufen muessen. Ich glaube nicht, jedenfalls ist es mir nicht bekannt, dass sich schon mal jemand vor mir die Muehe gemacht haette, genau nachzuhalten, wieviel denn da so aus dem Garten auf den Teller kommt. Das berechnet, was letztendlich wirklich im Topf landet. Bei meinen “Berechnungen” wurden die Kartoffeln ihrer Schale beraubt, die Radieschen ihres Wuerzelchens und die Kuerbisse ihrer Innereien. 1339 Kilo ist die Menge, die in letzter Konsequenz unserer Ernaehrung haette dienen koennen. Nach bestem Wissen und Gewissen.

Zu viel oder zu wenig

Von einigen Dingen viel zu viel, siehe oben, von anderen, wie z.B. Heidelbeeren (0,34 Kilo) , Trauben (3,2 Kilo), Pflaumen (2,3 Kilo) oder gruenen Erbsen (2,9 Kilo) allerdings auch viel zu wenig. Die allermeisten Gemuesearten allerdings in Mengen, die durchaus noch vertretbar und verwertbar sind. 11,7 Kilo Brokkoli oder knapp 20 Kilo Blumenkohl lassen sich durchaus mit einer Familie in einem Jahr verbrauchen. Auch 18 Kilo Stangenbohnen oder 20 Kilo Porree lassen sich noch verzehren.

Zu viel meinen Sie?

Ganz im Gegenteil. Wer auf Selbstversorgung aus ist, dem steht natuerlich auch eine Nahrungsumstellung ins Haus. Da kommen eben am Abend keine Broetchen mit Leberwurst auf den Tisch, sondern ein Kartoffel-Blumenkohlauflauf oder nur eine Schuessel Eiersalat. Da gibt es eben zum Fruehstueck keine Smacks, sondern ein Muesli aus Haferflocken, Apfelmus, gemischt mit schwarzem Johannisbeergelee, und das dann noch mit ordentlich Walnuessen aus eigener Produktion garniert. Klar, kaum eine Familie wird je in einem Jahr 11 Kilo Gemuesezwiebeln vertilgen. Auch 31 Kilo Erdbeeren duerften nur die allerwenigsten im Jahr verbrauchen. Das liegt daran, weil sie viel zu viele Nahrungsmittel zukaufen, die in dieser Form nicht selbst zu produzieren sind.

Beschaeftigt man sich ernstlich mit dem Gedanken der Selbstversorgung, dann kommt ueber kurz oder lang die Nahrungsumstellung unausweichlich hinzu. Ginge es nur um das bisschen Gemuese, welches der Durchschnittsverbraucher mit Durchschnittsessgewohnheiten im Jahr isst, dann haette das alles nicht die Bezeichnung Selbstversorgung verdient.

Noch mehr Vorteile

Einen weiteren nicht zu vernachlaessigenden Nebeneffekt der ganzen Muehe soll hier noch kurz erwaehnt sein. Ist ja nicht nur so, als dass ich jetzt wuesste, wie viel ich aus unserem Garten herausgeholt habe und welche Gemueseart ich in den kommenden Jahren verstaerkt anbauen oder verringen muss. Das ist nur ein Aspekt. Ein weiterer ist die Tatsache, dass ich recht genau weiss, wieviel Flaeche ich fuer die einzelnen Ernten einplanen muss. Ich weiss, dass drei Meter Beet fuer Rote Beete (11,5 Kilo) viel zu viel sind (und dabei ist noch gut die Haelfte an die Wuehlmaeuse gegangen), 5 Meter Beet vernachlaessigte im Schatten stehende Trockenerbsen (0,26 Kilo) ganz sicher nicht ausreichen, ich weiss auch, dass ich um keinen Preis der Welt mehr als eine Chinesische Schlangengurke (33,8 Kilo) pflanzen muss und auch die Produktion an Zuckermaiskoernern (8,4 Kilo) im Grunde genommen viel zu hoch ist.

Fuer jede Ernte, die wir im vergangenen Jahr eingefahren haben, kenne ich die benoetigte Flaeche. Das hilft ungemein bei der Gartenplanung in den kommenden Jahren und vermeidet (hoffentlich :) ) in Kartoffeln zu ersticken.

Was mochte ich Ihnen damit nun sagen?

Ganz einfach, sehen wir es einmal ganz nuechtern. Wir sind vier Personen, zwei Erwachsene und zwei kleine Kinder. Der Einfachheit halber rechne ich mit drei Erwachsenen,was wohl ganz gut hin kommt. Dann ergibt sich aus den 1339 Kilo pflanzlicher Nahrung fuer jede Person 445 Kilo, die es zu verpinseln gilt. Das entspricht 1,21 Kilo pro Tag und Person. Gehen Sie einmal in sich und fragen sich, ob sie so viel am Tag essen? Ich persoenlich denke nicht, so viel habe ich noch noch nie an einem Tag gegessen. Jedenfalls nicht von diesem gesunden Gruenzeugs. Soll heissen, wenn Sie Selbstversorgung alleine ueber die Menge an Nahrung definieren, dann sind wir faktisch Selbstversorger. Und wenn noch nicht im letzten Jahr, dann aber bestimmt in ein oder zwei Jahren. Denn ich bin sicher, es ist ein Leichtes, die Erntemengen noch erheblich zu steigern. Die Obstbaeume sind alle noch jung und fangen gerade erst an zu tragen, auf einem Drittel der Gartenflaeche stand Weizen, den ich ja an die Huehner verfuettert habe, und ein weiteres Fuenftel war entweder ungenutzt, oder es wuchsen Futterrueben fuer die Tiere darauf.

Haette ich diese Flaechen auch noch fuer Gemuese genutzt, ich haette locker die 2000 Kilo Marke ueberschritten. Und das schon im letzten Jahr. Was soll da erst in den kommenden Jahren noch werden?

Deswegen die Definition ueber die Anzahl der Kalorien

Und genau das ist der Grund, warum ich meine Definition der Selbstversorgung an der Menge der erzeugten Kalorien festmache. Kalorien sind eine Zahl, mit der man rechnen kann. Der Gehalt des Spurenelementes Zink in der Nahrung kann dazu einfach nicht dienen. Auch wenn ich aus einigen Kommentaren herauslese, dass manchem Leser die Definition ueber Kalorien zu einseitig ist. Dass bei dieser Menge an Gemuese der Koerper wohl kaum Mangelerscheinungen entwickeln kann, versteht sich von selbst. Bei den Kalorien herrscht aber weitestgehende Einigkeit. Ob das nun 1200, 2000 oder 2800 Kalorien pro Tag und Durchschnittserwachsenem sind, darueber laesst sich streiten. Trotzdem, auch wenn ich kein Ernaehrungswissenschaftler bin, es leuchtet mir ein, dass ein Mensch eine Mindestmenge Kalorien braucht. So sehr sich das mancheiner auch schoen redet, so sehr mancheiner auch glaubt, man muesse nur genuegend Salat, Birkensaft oder Brennesselpampe in sich hinein stopfen, um die Fakten kommt man damit auch nicht herum.

Wenn ich mich selbst dabei zugrunde lege, dann bin ich der Auffassung, dass ich wohl eher zu denen gehoere, die 2800 Kalorien pro Tag verbrauchen, vielleicht sogar etwas mehr. Das mag aber auch an den vielen unnuetzen Gedanken liegen, die ich mir hier so mache und von der Seele schreibe. Das menschliche Gehirn ist ja bekanntlich der groesste Energiefresser im ganzen Koerper. :)

Und hier die harten Fakten :)

Bevor es also zu meinem heutigen Film geht, hier noch einmal die genauen kompletten (fast) Daten aus dem letzten Jahr. Links die Gemueseart und rechts die Nettoernte in Gramm. Die teils sehr krummen Zahlen ruehren daher, dass ich bei den meisten Ernten die Nettomenge aus der gewogenen Bruttoernte errechnet habe.

Salate 15000
Rhabarber 11039
Radieschen 3300
Tatsoy 550
Mizuna 4780
Kohlrabi gruen 2431
Asiasalate 700
Spinat 4100
Rettich Ostergruss 675
Erdbeeren 31270
Kohlrabi Rot 4148
Stielmus 11000
Mairuebe rot 4037,5
Mairuebe weiss 1197
Schlangengurke 34830
Chinesische Keule 2256
Zuckerschoten 4760
Rote Bete 11511
Erbsen Rheinlaenderin 2870
Lauchzwiebeln 2500
Kartoffeln zweite Sorte 104813,5
Kartoffeln dritte Sorte 55755,5
Kartoffeln vierte Sorte 185126,5
Kleine Kartoffeln 11730
Kartoffeln Sarpo mira 9880
Kartoffeln Rosara 51186
Blumenkohl lila 8610
Neuseelaender Spinat 1800
Brokkoli 11760
Zucchini gelb 10100
Zucchini gruen 22810
Minigurke 15050
Chinesische Schlangen 33885
Dicke Bohnen 1910
Tomaten 49818
Tomaten Freiland 12084
Paprika 41112
Chili Rot klein 2250
Chili Elefantenruessel 940
Gemuesezwiebel 11419
Tomatillos 5590
Bohnen gelb 6700
Trockenbohnen schwarz 1550
Sojabohnen 1230
Rotkohl 3910
Pastinaken 7992
Ulmer Ochsenhoerner 4752
Blumenkohl weiss 11540
Salatgurke 3730
Aubergine weiss 3141
Aubergine Mini 2061
Aubergine gestreift 2709
Buschbohnen gruen 9720
Rettich 2320
Einlegegurke 24560
Mangold 3220
Zwiebeln 22392
Stangenbohnen 18400
Trockenerbsen 260
Maiskolben 8424
Karotten 14003
Fenchel 8268
Wirsing 7839
Superschmelz 24460
Porree 20100
Pak Choi 8110
Spaghettikuerbis 21592
Sellerie 1592
Chinakohl 10566
Hokkaido Kuerbis 4500
Kaeferbohnen 1270
Oca 1000
Rote Johannisbeeren 1270
Kirschen 26640
Sommerhimbeeren 310
Sauerkirschen 693
Stachelbeeren gruen 90
Stachelbeeren Rot 1630
Brombeeren 1130
Schwarze Johannisbeeren 8580
Weisse Johannisbeeren 9380
Jostabeeren 1850
Heidelbeeren 340
Japanische Weinbeere 2520
Trauben 3213
Herbsthimbeeren 13510
Aronia 3160
Maibeere 0
Pflaumen 2376
Pfirsisch 4700,5
Mirabellen 8653
Apfel 22482
Nashi 2115
Birnen 63045
Holunderbeeren 5400
Walnuss 10592
Quitten 6168
Yacon 2560
Wassermelone 61120

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22 comments on “Erntemengen im Selbstversorgergarten, oder kann man 1210 Gramm Pflanzenkost taeglich essen? (Video)
  1. Clara sagt:

    Hallo,
    super Blog und toller Film.
    Tatsächlich gibt es genau solche Berechungen schon seit vielen Jahren. 1972 hat Ecology Action um John Jeavons in den USA genau ausgerechnet, wieviel von welchen Gemüsesorten man anbauen muss, um sich selbstversorgen zu können. Dabei gehen die von Landwirtschaft ohne Tiere aus.
    Super empfehlenswertes Buch für jeden der einen Selbstversorgergarten anlegen möchte: How to grow more vegetables von John Jeavons. Bin nicht sicher, ob es das auf deutsch gibt.
    http://www.amazon.de/Grow-More-Vegetables-Eighth-Edition/dp/160774189X

  2. Ilini sagt:

    Nach vielen Wochen schon fast suchtmäßigem Sehen deiner Videos hab ichs nun zu deinem Blog geschafft. Wow das wird mir auch viele genüssliche Leseabende bescheren.
    Zu deinen Erntemengen: Da werd ich ja ganz grün vor Neid:) Bei uns liegen in diesem Jahr die Schnecken im Kampf ums Gemüserevier vorn. Eine Idee zu den überschüssigen Mengen. Warum nicht ab und zu verkaufen?Zettel an die Gartentür …. machen bei uns einige Gärtner.LG

  3. Hallo Ralf,

    ich bin ein großer Fan deiner YT Videos. Die Auflistung deiner Ernte und Erträge finde ich wirklilch Beeindruckend.
    Ich hätte dazu eine Frage: Das sind ja wirklich riesige Mengen! Kanst du und deine Familie das alles verwerten?
    Habt ihr das alles selbst gegessen, oder anderweitig verwertet? (z.B. als Futtermaterial für eure Tiere genutzt)

    Beste Grüße

  4. Tina sagt:

    Vielen Dank fuer dieses tolle Video und die Zahlen. Ich habe dieses Jahr das erste Mal einen echten Garten, 300 qm und bin nun doch zuversichtlich, das dabei “auch was raus” kommt

  5. Ingmar sagt:

    Böhmigs Rat für jeden Gartentag schreibt, dass man ca. 50qm braucht um eine Person mit Gemüse zu versorgen. Du kannst also 14Leute locker mit Gemüse versorgen^^. Scheint ja auch ungefähr hinzukommen.

    Ich glaube du musst dich dem Getreidebereich nochmal zuwenden um die Fläche sinnvoll zu nutzen. Der Trick am Getreide ist doch, dass man bei der Ernte und dem Dreschen soviele Leute da hat, dass es schnell vonstatten geht. Nicht umsonst haben ja früher die Dörfer gemeinsam geerntet und gedroschen. Genug Fans hast du doch, ein Erntefest wäre doch gar keine schlechte Idee? Die Kirschen machst du zu Wein, der dann nach getaner Drescherei an die Helfer verteilt wird und überschüssige Erntemengen kannste gleich mit ans Volk verteilen.

    Und dann eine große Dreschtrommel bauen und die mit Fahrradkettenantrieb ausstatten und die Feierwütigen zum vorherigen Treten verpflichten. Bei 20 Leuten könnteste du dauerhaft mit sicher 2,5kW dreschen, da sollte was gehen. Und beim Dreschen/Pedalieren könnte man sitzen und sich dabei noch unterhalten.

  6. summeryam sagt:

    Hallo!
    Nochmal vielen Dank für deinen doch erheblichen Zeitaufwand, indem Du uns an deinem Leben teilhaben läßt. Wenn du deine Kirschen zu Gelee verarbeiten würdest, wäre ich die Erste die online bei Dir einkauft ;-)
    Wäre nicht der erste Selbstversorger der nebenbei seine Sachen verkauft. Und wenn ich mir die vielen Obstbäume ansehe die du gepflanzt hast, alle Achtung. Habe ich übrigens im Kleinen mit einer Wildobsthecke nachgeahmt ;-)
    Wie bei Youtube schon geschrieben: Ich werde definitiv nur noch Einzelpflanzen Zuccini einbuddeln. Dafür bin ich bei deinem Ertrag der Zwiebeln ganz grün vor Neid. Momentan baue ich den Garten um, Hochbeete stehen auch noch nicht, Baumaterial ist aber schon da. Es wird! Deine wöchentlichen Videos machen mir Mut und ich raff mich dann viel lieber dazu auf, nach der Arbeit noch 2h in den Garten zu gehen. Da ich nicht von Grünzeug leben will (über dein Müsli würde sich mein Mann freuen, ich garantiert nicht):
    Hühner kommen im Frühjahr 2015 dazu und die Kaninchen im Herbst 2015. Der Stall sollte dieses Jahr noch gebaut werden.
    LG summeryam

  7. Wilhelm sagt:

    Alles sehr interessante Zahlen, nur frage ich mich das ganze Jahr schon, wo und wie diese ganzen Erträge eingelagert wurden. Dazu gab es leider keine Videos zu sehen.
    Für solche Mengen bräuchte man doch schon einen stattlichen Kühlraum, oder nicht ??

  8. Dieter sagt:

    vielen Dank für diesen äußerst informativen Beitrag. Auch ich habe (auch durch deine Anregungen) letztes Jahr viel geerntet und stehe vor einem ähnlichen Problem: Was macht man, wenn man plötzlich 20 kilo Superschmelz-Kohlrabi hat, etc.? Mich würden deine Erfahrungen mit Lagerhaltung und Konservieren sehr interessieren. Natürlich kann man fast alles Einfrieren, aber vielleicht gibt es ja auch ökologischere Methoden?
    Und was wirst du mit dem Obst machen, dass du in den nächsten Jahren tonnenweise ernten wirst?

    Alles Gute, Dieter

  9. JP-Airbrush sagt:

    Super!
    Bin ja ein Fan von Zahlen, Daten und Fakten..daher gefällt mir dieses Video besonders gut. Noch interessanter finde ich sicher, wenn dann in einen der nächsten Videos das Ergebniss der Einsparungen gegenüber dem Bio-Einkauf gebracht hat. Ist teilweise unglaublich, wieviel Masse an Gemüse oder Obst in einem Jahr aus dem Boden wächst. Ich glaub, das werde ich dieses Jahr bei mir auch mal machen..alles wiegen, aufschreiben…super Idee, warum ich da nicht selbst schon drauf gekommen bin =) Danke!

  10. Martin sagt:

    Respekt Ralf! Das ist eine wirklich tolle Ernte und die Mengen sind ja der Hammer. Das hätte ich nicht erwartet! Welch ein kleines Wunder doch unsere Erde vollbringt und hier so viele leckere Früchte und leckeres Gemüse zu Tage trägt.

    Was mich interessieren würde. Hast du auch Tierdünger benutzt für die Pflanzen?

    Beste Grüße und weiterhin auch viel Erfolg!

  11. wranger sagt:

    Moin,

    vielen Dank für die Aufstellung, mach weiter so! Bei mir geht’s heute los mit der Aussaat, viel Glück fürs nächste Gartenjahr.

  12. enora sagt:

    hallo ralf,

    vielen dank, für die arbeit, die du dir gemacht hast. ich finde deine aufstellung äußerst interessant.
    ernüchtert hat mich dann schon die menge von ca. 1220 g pro Person täglich. klar kann kein mensch 1,2 kg kartoffeln oder nüsse am tag essen aber wenn man bedenkt, das ja nicht immer alles das ganze jahr zur verfügung steht, dann wärt ihr vielleicht doch verhungert. von 1,2 kg erdbeeren oder gurken wird niemand satt. da kann man nur hoffen, das die kartoffeln von ernte zu ernte reichen.

    da bin ich doch schon sehr gespannt auf deine kalorienbilanz. wahrscheinlich müßtet ihr euch ohne zukaufmöglichkeiten doch an manchem tag im jahr mit 100g honig pro person über die runden helfen.

    du machst das richtig gut.liebe grüße enora

  13. Anna sagt:

    Mirabellen kann keiner essen? Mein Partner und ich lieben Mirabellen (bei uns in Ostösterreich heißen sie Kriecherln). Als Kompott (Die Früchte mit etwas Zucker, aber ohne Wasser, kochen bis sie zerfallen und heiß in Gläser füllen) schmecken sie gewaltig gut und halten Jahre (bei Raumtemperatur), aber der absolute Renner ist Fruchtleder aus diesem Kompott. Dazu das Kompott pürieren, auf Backpapier aufstreichen und über Nacht im Dörrautomat trocknen. Wenn Deine Kinder das nicht lieben, weiß ich auch nicht. Bei uns geht das weg wie nichts.

    Dafür wüsste ich mit so vielen Paprikas kaum etwas anzufangen. Wir essen zwar schon ab und zu Paprika, aber 40 Kilo garantiert nicht.
    33 Kilo Zucchini erscheinen mir dafür sehr wenig.

    Um die Wassermelonen Ernte beneide ich Dich.

    Insgesamt scheint es, hast Du eine tolle Ernte eingefahren. Gratulation!

  14. Nils sagt:

    Super cool, immer wieder :)

  15. Marc sagt:

    Hallo RRHASE,
    ich bin durch die Bienen auf ihren Blog und den YouTube Kanal gestoßen und verfolge diese nun schon einige Monate. In wenigen Wochen, wenn alles klappt, darf ich mich dann auch Hobbyimker neben. Sie haben sehr zu meiner Entscheidung beigetragen und ich konnte auch sehr viel lernen.
    Wird es zum Thema Bienen auch eine ähnliche Kosten-Nutzen Aufstellung geben? Alle sagen immer, Bienenhaltung wäre ein sehr teures Hobby. Die Anschaffungskosten sind natürlich nicht ohne, aber dann ist doch der größte Kostenberg überwunden und die laufenden Kosten halten sich nach meinen Berechnungen in Grenzen und sollten mit dem Erlös des Honig’s locker aufgefangen werden, oder?
    Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

    Gruß Marc

    • Marcel S. sagt:

      Also du kannst im Schnitt mit 15-40 (in guten Regionen sogar bis zu 50) Kilo pro Wirtschaftsvolk rechnen. Ich rechne so im durchschnitt mit 25 Kilo (sind zwar meist mehr erheblich mehr aber mann sollte immer lieber mit etwas weniger rechnen, freut man sich umso mehr wenns doch mehr geworden ist).

      Preise sind sehr unterschiedlich ich zb nehme 4 Euro das Glas macht wenn großzügige abzüge für Gläser und Ettiketten berechne ca 6 Euro Gewinn das Kilo ( es bleibt ja immer ein bisschen Resthonig in der Schleuder und in den Abfüllern).

      Bei meinem Durschnittsbeispiel von 25 Kilo wären das ca 150 Euro davon musste etwaig kaputt gegangene Rähmchen ersetzen das Winterfutter, Mittelwände (anfangs teuer weil zukaufen musst dann wenn genug hast kannste dein Eigenwachs umarbeiten lassen) und die Varroabehandlungsmittel.

      Im Grunde kann man sagen ist eine Beute die man neu gekauft hat mit allem Zubehöhr in spätestens 2 Jahren durch den Honig finanziert, vorrausgesetzt man hat keine Winterverluste erlitten.
      Dann kann man nach und nach den Rest wie Schleuder usw wieder reinholen, also es ist möglich wieder auf plus minus null zu kommen, aber das geht nicht von Heute auf Morgen und meist kauft man doch immer mal wieder etwas dazu …Großer Gewinn bei ein paar Völkchen ist jedenfalls nicht zu erwarten meiner Meinung nach.

      Ich hoffe das hilft dir bei deinen Berechnungen,in wie weit es sich lohnt ein wenig Anhaltspunkte.

  16. Michel sagt:

    Es ist immer wieder interessant Ihrem Blog zu folgen und die Videos anzuschauen. Weiter so. Zu dem heutigen Thema kann ich ein Buch empfehlen: Rodolphe Grosleziat “Unser Garten ist Gold wert”. Es hat sich also doch schon jemand die Mühe gemacht, alles nachzuwägen. :-)

  17. Petra K. sagt:

    Du machst ja dem statistischen Bundesamt arge Konkurenz. Respekt! Was Du machst, machst Du richtig. Wie viele Stunden hat Dein Tag? Es ist unglaublich, was Du alles auf die Beine stellst.
    Viel Erfolg im diesjährigen Gartenjahr.

    LG Petra K.

  18. Chris sagt:

    Wirklich extrem interessant. Können Sie auch die Liste der genauen Sorten und Anbauflächen ins Internet stellen?
    Das würde mir und sicher auch vielen anderen enorm bei der Anbauplanung helfen. Ich habe auch eine ähnliche Liste gemacht, aber nicht so detailliert. Meine Anbaufläche ist auch viel kleiner, Selbstversorgung kann ich nur bei einzelnen, im Laden nicht erhältlichen oder besonders teuren Sorten erreichen.
    Meine Frage nach den Sorten hängt auch mit den Zuchinis zusammen. Ich denke, der Ertrag hängt mehr von der Sorte und dem Ort, an dem sie wächst als der Farbe ab. Meine gelben Gold Rush haben etwas besser getragen als meine grünben Diamant.

    Es ist ja schon mehrfach vorgeschlagen worden, überschüssiges zu verkaufen. Wird es das in absehbarer Zeit geben? Getrocknete Aronias erzielen ziemliche Preise im Internet.
    Es wäre zwar keine Selbstversorgung in dem Sinne, alles selbst zu machen mehr, aber wenn man sich mit anderen in der Nähe zusammentäte könnte man Überschüsse austauschen. Dann hätte Ihnen jemand Radieschen für ihre Gurken gegeben. Wie ist da Ihre Einstellung?

  19. Sanne sagt:

    Vielen Dank fuer diesen Film, den ich schon lange erwartet habe. Ist schon ganz schoen viel, was du so geerntet hast. Wenn du das Futter, dass du fuer deine Tiere anbaust noch mit rechnest, kommt noch eine ganze Menge zusammen.
    Ich freue mich ueber jedes Kilo, das ich ernte, da ich in einem nicht so optimalen Klima anbaue.
    Ich hoffe noch auf einen Film ueber die Verarbeitung und Haltbarmachung deiner Ernte.
    Liebe Grüße
    Sanne

  20. Tanja sagt:

    Vielen – Vielen Dank für Ihre Mühe!

    Die ganzen Daten helfen uns sehr bei unserer aktuellen Planung. Was wir im Garten Ihnen “nachgemacht” haben – sind die Japanischen Weinbeeren (3 Sträucher seit einem Jahr) und dieses Jahr kommen noch 4 Yacon – Pflanzen dazu. :-)

    Liebe Grüsse aus Rhein/Main Gebiet
    Tanja

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