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Ochsenblutdielen schleifen, wir haben es doch versucht.

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Nach reiflicher Ueberlegung (nicht zuletzt aufgrund von Kommentaren und Hinweisen von Freunden) haben wir uns doch entschlossen zu versuchen, die alten, mit Ochsenblut bemalten Holzdielen die wir in den meisten Zimmern vorgefunden haben, abzuschliefen. Der Gedanke daran, einen tollen natuerlichen Holzboden (wie z.B. hier vom Fachmann gezeigt) zu besitzen hat uns doch gereizt, und ich habe meine Bedenken gegen
alles “Alte” etwas beiseite geschoben.

Wir hatten eine Laegler Bandschleifmaschine und eine zweite Maschine fuer die Raender gemietet und uns vier Tage im neuen Haus sozusagen eingeschlossen. Aber ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, ist es dann doch nicht gelaufen.

Schade drum. Das erste Problem waren die Schleifbaender, die uns mitgegeben wurden. Diese waren fuer den Zweck, mit Ochsenblut bemalte Holzdielen zu schleifen mehr oder weniger ungeeignet. Als groebstes Schleifpapier hatten wir 36 zur Verfuegung. So eine Parkettschleifmaschine ist schon eine feine Sache. Mit dem richtigen Schleifband mag das noch gehen. 36er ist allerdings bei weitem zu fein. Damit haben wir gerade mal etwas mehr als 2 Quadratmeter pro Band geschafft, bis es so “ausgelutscht” war, dass wir Stunden weiterschleifen hatten koennen, um das Ochsenblut auch nur grob entfernen zu koennen. Und so ein Band ist nicht gerade preiswert. Zwischen 5 und 7 Euro, je nach Feinheit kostet so ein Band. Bei 2 Quadratmetern pro Band konnten wir uns ausrechnen, dass es nicht gerade billig geworden waere. Wir nehmen an, mit 16er Band waere es bestimmt erheblich schneller und zuverlaessiger vorangegangen.



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Selbst wenn wir dieses zur Verfuegung gehabt haetten, es haette uns nicht geholfen. Besonders die beiden Zimmer im Erdgeschoss waeren auch so unbrauchbar gewesen. Oberflaechlich war nicht zu erkennen, dass die Holzdielen darunter ziemlich stark von Holzwuermern zerfressen waren. Sie haben sich bis an die Farbe herangefressen und dann wieder umgedreht. Kein einziges Holzwurmloch war von aussen zu erkennen. Wir haben sicherheitshalber im Holzhandel nachgefragt. Bei so alten Brettern kann es sich kaum noch um einen aktiven Befall mit dem gemeinen Holzwurm handeln. Die Dielen haben Jahrzehnte unter Teppichboden in einem mehr oder weniger geheizten Wohngebauede gelegen. Dadurch trocknen die Dielen soweit aus, dass die Feuchtigkeit nicht mehr ausreicht, um dem Holzwurm einen geeigneten Lebensraum zu bieten.

holzwurmloecher-unter-ochsenblutStarker Holzwurmbefall unter der Beschichtung mit Ochsenblut.

Wir haben eine Holzdiele an einer Stelle, an der sehr starker Befall zu sehen war herausgenommen, um uns das Holz etwas genauer an zu sehen. Beim besten Willen haetten wir dies so nicht lassen koennen. Natur hin oder her, einen derart stark zerfressenen Boden, auch wenn er noch so natuerlich gewesen waere, haetten wir nicht haben wollen.

schuettung-unter-alten-ochsenblutdielenSchlackeschuettung als Daemmung unter den Dielen. Wurde frueher so gemacht. Entschliesst man sich dazu, die alten Dielen durch neue zu ersetzen, empfiehlt es sich die Schuettung zu entfernen und durch ein hochwertiges Daemmmaterial zu ersetzen.

alter-dielenboden-abgeschliffenAus der Ferne koennte man meinen, aus diesem Boden haetten wir noch etwas machen koennen.

Wir haben uns daraufhin entschlossen, in den Zimmern mit alten Holzdielen nicht weiter zu schleifen. In den beiden Zimmern auf der ersten Etage war der Befall mit Holzwuermern nicht so stark. Aber immer noch vorhanden. Die Holzdielen dort hatten ziemlich viele Vertiefungen, die wir nur dadurch haetten entfernen koennen, wenn wir einen erheblichen Anteil des Holzes abgeschliffen haetten. Dazu kommt noch, dass in allen Zimmern die alten Dielen von oben auf den Balken festgenagelt waren. Wir haetten alle Naegel sehr tief versenken muessen, um mit dem Bandschleifer eine halbwegs ebene und ansehnliche Oberflaeche zu erreichen.

teilweise-abgeschliffene-ochsenblutdielenDrei Schleifbaender fuer 6 Quadratmeter. Der Verbrauch an Schleifpapier ist enorm.

naegel-und-vertiefungen-in-dielenbodenBei von oben genagelten Dielen muessen alle Naegel versenkt werden.

Sehr stoerend war auch eine Art von Kitt, die beim Bau in die Zwischenraeume zwischen den Dielen gedruckt wurde. Eine unansehnliche grau-schwarze Masse, die an vielen Stellen schon herausgebroeckelt war. Und an den Stellen an denen sie noch in den Spalten hing, haetten wir muehsam den gesamten Kitt herauskratzen muessen. Und selbst dann noch haetten wir schwarze Fugen gehabt.

Jetzt liest man im Internet gelegentlich, man koenne die Fugen mit einer Mischung aus Schleifstaub, der beim Abschleifen entsteht und Holzleim fuellen. Die einen empfehlen diese Methode, die anderen nicht. Wir haben bei einigen Firmen nachgefragt, die sich damit auskennen und alle rieten davon ab. Die Fuellung wuerde ueber kurz oder lang wieder broeckeln und den Boden unansehnlich werden lassen. So haben wir auch diese Methode nicht weiter verfolgt.

Bleibt schlussendlich nur zu sagen, dass ein solcher Boden, wenn er denn geschliffen und aufgearbeitet ist, eine tolle Sache gewesen waere. Man muss sich nur von dem Gedanken frei machen, mal so nebenbei ein bisschen zu schleifen und am Ende einen tollen Holzboden zu erhalten der wie neu aussieht. Da braucht man schon einige Tage fuer. Besonders als Laie. Einige Tage steht man im feinen Schleifstaub mit Gehoerschutz und Maske im Gesicht. Man verbraucht eine stattliche Zahl Schleifbaender, die auch nicht gerade preiswert sind. Und ob das Ergebnis dann so aussieht, als haette es ein Fachmann gemacht wagen wir zu bezweifeln. Wir empfehlen jedem, der mit dem Gedanken spielt, seine alten Dielen aufzuarbeiten, reiflich zu ueberlegen, ob dies Sinn macht. Zuerst sollte an diversen Stellen die alte Farbe entfernt werden um zu sehen, in welchem Zustand das Holz darunter noch ist und um welche Holzart es sich handelt. Vielleicht sollte man darueber nachdenken, eine Diele auszubauen, sie genauer ansehen und ansaegen, eventuell auch einem Holzfachmann vorlegen der besser entscheiden kann, um welches Holz es sich handelt und ob es Sinn macht, dieses wieder aufzuarbeiten. Wichtig ist auch zu klaeren, wie die alten Dielen befestigt sind. Bei uns waren ausserlich keine Naegel zu sehen. Sie waren alle mit Ochsenblut ueberstrichen. Von oben genagelte Dielen sind erheblich aufwendiger zu schleifen. Nachdem man festgestellt hat wo die Naegel liegen, muss man jeden einzelnen davon mehrere Millimeter tief ins Holz schlagen um zu verhindern, das Band der Schleifmaschine zu beschaedigen.

fichtendielenboden-perfekt-abgeschliffenDas kann sich sehen lassen. Das Wohnzimmer sieht fast wie neu aus.

laegler-bandschleifmaschineLaegler Bandschleifmaschine. Eine ziemliche Hoellenmaschine. Gehoerschutz und Atemschutz dringend zu empfehlen.

Trotzdem war es einen Versuch wert. Eine Schleifmaschine haetten wir so oder so fuer den einen Raum gebraucht, in dem der Vorbesitzer anstatt der alten mit Ochsenblut bestrichenen Holzdielen schon neue Weichholzdielen, vermutlich Fichte, verlegt hat. Auch der Boden in diesem Raum war ziemlich abgewohnt, so dass wir ihn schleifen mussten. Auf diesen frischen nur geoelten Holzdielen macht die Arbeit richtig Spass. Die Vorgehensweise hierbei ist recht simpel. Die ersten Schleifgaenge sollten diagonal zu den verlegten Dielen verlaufen um eventuellen Schmutz oder Farbe nicht in die Holzfasern hineinzuarbeiten. Alle weiteren Schleifvorgaenge folgen dann in Richtung der verlegten Dielen. 36er Papier ist fuer den ersten Schleifgang ausreichend. Um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen, sind noch weitere 3 Schleifgaenge mit jeweils feinerem Papier erforderlich.

Bei jedem Gang mit der Schleifmaschine kommt mehr und mehr das frische helle Holz zum Vorschein. Nach einigen Stunden sieht der Boden fast wieder wie neu aus. Nur Beschaedigungen in der Holzoberflaeche, entstanden durch herabgefallene scharfe oder spitze Gegenstaende bleiben zu sehen. Aber damit kann man leben.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Neues Haus Getagged mit: ,
22 comments on “Ochsenblutdielen schleifen, wir haben es doch versucht.
  1. MrX sagt:

    Hallo Du,

    danke auch nochmal für deine tollen Youtube Videos und diese Seite.

    guck mal hier haut er mit einem Stift/Meisel die überstehenden Nägel einfach tiefer in’s Holz.

    Aber das Problem bei Dir scheint ja der Holzwurm zu sein?

    https://youtu.be/BnIFfClbzEE

    Wobei ein Holzwurm auch einen “antique look” geben kann.

    Meine Nachbarn haben in einer alten Mühle einen wirklich uralten Holzdielenboden mit bestimmt 4-5cm dicken Brettern voller Holzwurmbefall.

    Bisher ist noch keiner durchgebrochen.

    PS: Ich weiß nicht soll ich einfach nur Leinöl verwenden?

    Leinöl riecht jedenfalls SUPER LECKER, dringt tief ein und schützt das Holz gegen Feuchtigkeit.

    http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/Hartoel_Pure_Solid/Hartoel_PureSolid.htm

    oder versiegeln: https://www.dielendesign.de/

    Acryl-Wasserlack

    Hartöl + Hartwachsöl

    Öllack Le Tonkinois Parquete
    Auro, Leinos, Aglaia oder Faxe auf Anfrage

    Viel Erfolg!

  2. Johanna Seibel sagt:

    Hallo zusammen,
    herzlichen Dank für diesen spannenden Beitrag. Mein Mann und ich haben ebenfalls Dielen im Wohnzimmer. Wir haben noch nie versucht diese Dielen zu schleifen. Allerdings haben wir keine Ochsenblutdielen, unsere Dielen sind viel heller. Auf der folgenden Webseite habe ich weitere Informationen zum Thema gefunden: http://www.dielenschleifen-berlin.de/dielen

  3. Dieter Nuler sagt:

    Hilft das wirklich gegen Holzwürmer oder denen vorzubeugen? Würde mich sehr interessieren, denn ich hatte auch mal Probleme mit Holzwürmern in meinem Holzboden auf dem Dachboden und wusste gar nicht so genau, was ich da jetzt machen soll. Ein Fan von chemischen Mitteln bin ich nämlich nicht. Deshalb habe ich mich erst einmal von einem Schädlingsbekämpfer http://www.irt-lippstadt.de beraten lassen, die mir ein pflanzliches Mittel empfohlen haben, das auch sehr gut geholfen hat. Daher kann ich jedem nur empfehlen, sich erst gründlich zu informieren und ruhig Rat bei einem Experten in Sachen Schädlingsbekämpfung zu suchen.

    • gartenadmin sagt:

      Die befallenen Stellen haben wir ausgetauscht. Ansonsten sind hier keine neuen Schaeden aufgefallen. So weit ich weiss, tritt das auch nur auf, wenn ein Haus nicht beheizt ist.

  4. Tina sagt:

    Das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen! Da ärgere ich mich fast ein bisschen, dass wir im Schlafzimmer nicht doch die Dielen aufgearbeitet haben und stattdessen einfach Laminat drauf gelegt haben. Aber nach dem Abschleifen der Türen schien das nach einer unüberwindlichen Aufgabe auszusehen… Na ja, vielleicht in Zukunft irgendwann noch mal. Läuft ja zum Glück nicht weg… so ein alter Dielenboden und die Arbeit.
    Durch Schleifpapiere ohne Ende sind wir aber auch mit den Türen gegangen wie Buttersemmel. Man bedenkt ja nicht, wie viel man noch per Hand machen muss.

    Liebe Grüße!
    Tina

  5. Mario sagt:

    Hallo,

    wir haben in diesem Jahr auch eine solche Aktion hinter uns (Haus von 1928). Der überwiegende Teil war bereits abgeschliffen, es gab aber noch das eine Zimmer mit ca. 24qm, mehreren Ochsenblut- und Farbschichten und zu oberst als Krönung noch ganzflächig Teppichkleber mit den Resten eines Teppichrückens.

    Wir hatten zuerst die “kleine” 1500W-Maschine von Boels und waren skeptisch, ob das klappt. Daraufhin hat uns ein befragter Schreiner zu der großen Maschine mit 3000W (ca. 90kg!) und Schleifbändern mit 16er (!) Körnung geraten. Diese gab es bei unserem Boels nicht, somit haben wir sie vom Schreiner bezogen (war günstiger als Boels!). Hätten wir genug Zeit gehabt, hätte man sie noch deutlich günstiger im Internet bestellt.

    Was soll ich sagen? Mit dem 16er Band geht einfach alles fliegen ohne zu verkleben. Die Dielen waren teilweise auch stark geschüsselt. Ich glaube es waren 4 oder eher 6 Bänder nötig um die ca. 24qm von allen Farb- und Kleberresten zu befreien und die Dielen komplett einzuebnen. Der Grobschliff wurde schräg im Kreuzgang gemacht (16, 24, 40, 60 oder so). Der Feinschliff (80+120) nur noch längs mit der Maserung. Ich meine, dass es so ca. 2-3 Manntage gedauert hat, allerdings muss man sich abwechseln oder Pause machen, das Maschinchen zieht mit fast 4 Pferdstärken an den Armen…

    Holzwurm hatten wir auch stellenweise. Dort gibt die Holzdiele auch schon merklich nach, wenn man mit einem Fuss darauf herumwippt. Aber wer macht das schon im normalen Leben? Manche Leute geben für ein auf diese Art “verdeltes” Holz viel Geld aus ;-). Shabbychic. Uns stört es überhaupt nicht, es gehört irgendwie dazu…

    Also nicht den Mut verlieren, die große Maschine geliehen und vor allem grobes Band mit 16er Körnung kaufen!

    Grüße, Mario

    • Mario sagt:

      …achja, und Nägel versenken nicht vergessen. Dafür gibts im Baumarkt “Splintentreiber”, die sehen aus wie ein Körner mit platter Spitze. Dazu noch ein paar Handschuhe (zumindest den linken ;-) und ein paar Knieschoner lohnen sich auch. Ich bin damals nach jedem Scheifgang erneut auf die Knie gegangen und habe Nägel versenkt. Tut man das nicht, geht nicht nur das Scheifband schnell kaputt, auch kommen einem die Dielen irgendwann hoch, wenn man alle Nagelköpfe abgeschliffen hat…

  6. Ulrich sagt:

    Wir hatten vor 22 Jahren das gleiche Problem mit unserem Dielenboden. Die Lösung war recht einfach. Nachdem wir die Nägel ca. 2 mm versenkt hatten haben wir die Dielen mit einem Elektrohobel ca. 1 mm abgehobelt und danach mit der Schleifmaschine weiterbearbeitet. Das Ergebnis kann sich heute noch sehen lassen.

  7. Auch wenn die Dielen mit dem Ochsenblut Anstrich ein Klassiker sind finde ich den neuen Boden schöner. Es ist farblich neutral und der Raum wirkt gleich gleich viel heller und sieht freundlicher aus!

    Gruß Thomas

  8. Hallo, hat jemand eine Idee wo wir preiswert 350qm Dielen für ein Haus in Leipzig herbekommen können? Restposten-Verkauf oder Ähnliches! Was muss man denn rechnen, wenn man Dielen im schlechten Zustand abschleifen lassen möchte? Gruß, Ralf

  9. Herbert sagt:

    Mir ging es so ähnlich wie dir. Meine Bänder waren mit 24er Körnung noch halbwegs brauchbar, aber ich habe am Anfang nicht den Kreuzschliff benutzt sondern bin direkt mit der Wuchsrichtung gegangen. Das war Murks. Im zweiten Zimmer habe ich es dann richtig gemacht. Da war das bissel Ochsenblut schnell im Schleifsack ;)

  10. Frank sagt:

    Hallo,

    wir haben Ähnliches gerade hinter uns – am Schluss half nur noch eine
    Schruppscheibe an der Flex um die Reste des auf den Dielen verklebten
    Bodens zu entfernen. Eine Riesenarbeit, die sich für uns aber gelohnt hat.

    Noch ein paar Tipps:
    die große Schleifmaschine für Flächen ausleihen, für die
    Ecken und Ränder besser einen Bandschleifer kaufen (ab ca. 50 Euro)
    – wird deutlich billiger und ist genauso effektiv.

    Überlegt euch ob ihr euch die Mühe machen wollt, besonders wenn
    irgend etwas auf den Dielen verklebt war wird es eine absolute
    Knochenarbeit und es dauert Wochen um den Staub herauszubekommen.
    Auf keinen Fall Maske und Brille vergessen, der Staub ist
    mindestens gesundheitsschädlich, einige krebserregend.

    Grüße
    Frank

    • admin sagt:

      Hallo Frank

      Wir haben es nachher drangegeben. War zu viel Arbeit und viele Bretter waren Wurmstichig. Sah nicht schoen aus. Jetzt liegen Fichtendielen, selbst verlegt. Die halten erst einmal viele Jahre.

      Gruss RR

  11. Walter sagt:

    Ja auch wir haben gerade ein altes Häuschen erworben und kämpfen nun seit Wochen mit den Dielen. Frei gelegt unter stinkenden Teppichstücken und Linoleum, schleifen wir uns einen Wolf! Werde bald mürbe. Da wir 8 Zimmer haben und mind. 3 zum Umzug benötigen, gibt es noch einiges zu tun. Leider ist kein Geld mehr da um den alten Boden zu entsorgen.

    Dabei waren unsere Visionen beim Kauf so idyllisch. Die Realität hat uns jedoch eingeholt.

    Walter

    • admin sagt:

      Hallo Walter

      In der Phantasie sieht das immer alles prima aus. Wenn man dann aber ran muss, verliert man schnell die Lust. Mir geht es jedenfalls so. Ich mag diese Bauarbeiten nicht sonderlich. Habe ich nie Spass dran gehabt. Dann mal noch viel Glueck fuer euch mit eurem neuen Haus

      Gruss RR

  12. Jürgen Spormann sagt:

    Sorry, soll natürlich “Augenhöhlen” heissen!

    • admin sagt:

      Hallo Juergen

      Wir haben uns um die Fenster noch nicht gekuemmert. Bis auf die Rolladen, die wir weggelassen haben. Wir wollen erst einmal das Haus in einen bewohnbaren Zustand bringen. Im Moment ist es mehr wie Zelten. Campingkocher, Abwasch im Waschbecken der Toilette und so.

      Ist aber schon richtig. Die Fenster passen eigentlich nicht zum Haus. Von der Sorte Haus gibt es noch einige in der Strasse. Gleiche Bauweise. Von all denen ist das unsrige mit den haesslichsten Fenstern ausgestattet. Und noch so einiges mehr. In ein paar Monaten sieht es bestimmt schon anders aus.

      Gruss RR

  13. Jürgen Spormann sagt:

    Hallo!

    Erstmal finde ich es toll, daß Ihr versucht habt, etwas altes zu erhalten!
    Was ich jedoch sehr schade finde, sind die bei euch eingebauten Fenster. Diese passen überhaupt nicht zu einem alten Gebäude, sehen von außen aus wie tote, leere Augenhölen! Habt Ihr geplant, da noch etwas zu ändern? Macht mal ein Digitalfoto Eures Hauses von außen und ergänzt am PC die Fenster mit Sprossen, das Ergebnis wird Euch überraschen!

    Grüße
    Jürgen

  14. frida sagt:

    Das ist ja schade, dass die Dielen unter dem Ochsenblut nicht mehr brauchbar waren. Aber das Wohnzimmer sieht wirklich toll aus. Wir haben auch in einem Raum komplett neue Kieferndielen verlegen müssen, weil die alten zu oll waren, hat sich aber gelohnt und war nicht wesenlich teurer als ein hochwertiger anderer Bodenbelag auch. Weiter so!

    Gruß von frida

    • admin sagt:

      Hallo Frieda

      So wir das hinbekommen, wird es wohl eine wirkliche Option sein. So ein Holzboden ist eine feine Sache. Ganz oekologisch werden wir nicht schaffen. Wir fangen ja nicht von vorne an. Wir koennen es jedenfalls versuchen.

      Du hast recht. Kiefern oder Fichtendielen sind gar nicht mal so teuer.

      Gruss RR

  15. Jandra sagt:

    Das Wohnzimmer sieht ganz gut aus! Schade dass die andere Zimmer nicht gelungen könnten.

    Wir sind letzte Woche in Deutschland wohnen kommen und jetzt auch an der Arbeit in einem etwas alteren Haus. Der Fussboden haben wir von einem Fachmann restaurieren und erweitern lassen und das ist uns gut gefallen.

    Viel erfolg noch!

    • admin sagt:

      Hallo Jandra

      Vielen Dank fuer den Kommentar. Wir werden euer Blog auch abonieren und verfolgen wie Ihr denn zurecht kommt. Viel Spass im neuen Zuhause.

      rr

1 Pings/Trackbacks für "Ochsenblutdielen schleifen, wir haben es doch versucht."
  1. [...] sieht natürlich aus und würde vor allem Helligkeit hier rein bringen, denn meine Dielen sind in Ochsenblut gestrichen ………..es wäre ein Schlingenteppich, allerdings würde ich keine Wolle [...]

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