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Ueber Kirschfruchtfliegen, deren Maden, oder wie ich mein erstes eigenes Geld verdiente. (Video)

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Sie haben doch sicher auch Kindheitserinnerungen, die sich unausloeschlich in Ihrem Kopf eingebrannt haben. Kindheitserinnerungen, die die meiste Zeit tief verborgen in Ihrem Hirn schlummern, aber bei bestimmten Gelegenheiten, angeregt vielleicht durch einen fluechtigen Blick, ein Geraeusch oder einen Geschmack, sich wieder vor Ihrem inneren Auge aufbauen, als waeren sie erst gestern gewesen. Vielleicht die erste 6 im Englischunterricht (welch ein Glueck, die habe ich alle vergessen), die erste selbst gekaufte Schallplatte (wissen eigentlich die juengeren Leser hier noch was eine Schallplatte ist?) oder das beim Fussball aufgeschlagene Knie und den mit Blut getraenkten Turnschuh, mit dem man zuhause ankam. Ist ja sonst meist nicht viel uebrig aus den guten alten Zeiten, in denen die Welt noch in Ordnung war, wo die Welt noch Ueberraschungen und Abenteuer barg. Das bringt das Alter eben so mit sich. :(

Ich habe die auch

Auch ich habe einen solchen Moment (unter anderen natuerlich :) ), der vor meinem inneren Auge immer dann erscheint, wenn ich an unserem Kirschbaum vorbeigehe. Vielleicht nicht so sehr jetzt im Winter, aber im Fruehsommer, wenn die Kirschen reifen, gehe ich nicht am Baum vorbei, ohne mich an einen Tag in meine Kindheit zu erinnern. Das ist schon ziemlich lange her. Das war noch in den Zeiten, in denen es keine Handys gab, der Fernseher ganz sicher noch in schwarz-weiss flimmerte, der Computer, vor dem Sie jetzt gerade sitzen nur in Perry Rhodan Heftchen zu finden war, und jeder junge Mann von einem NSU Prinz traeumte, anstatt an Gummiseilen von Bruecken herunter zu springen.

reife Kirschen

So muss es frueher auch ausgesehen haben.

Ich muss wohl so 12 oder 13 gewesen sein, da habe ich mein erstes Geld selbst verdient. Mit Kirschenpfluecken auch noch. Koennen hoechstens einige Groschen gewesen sein. :( Aber es war mein erstes selbst verdientes Geld und das ist immer etwas Besonderes.

Ein Dorf, viele Frauen und viele Kirschbaeume

Im Dorf gab es einen Bauern, der auch einige Kirschbaeume besass. Mehr als er haette selbst abernten koennen, und so fanden sich zur Erntezeit immer Frauen aus dem Dorf ein, die gegen Bezahlung Kirschen pflueckten. Zweifuffzich der Eimer, oder war es schon ein Heiermann? Einmal durfte ich mitgehen und Kirschen pfluecken. Ich war noch jung, voller Tatendrang (der ist mir gluecklicherweise nicht abhanden gekommen :) ) und natuerlich kletterfreudig, wie Kinder nun mal so sind (ganz im Gegensatz zu heute. Da brauche ich schon fast einen Aufzug um rauf und runter zu kommen). Das sehe ich an unseren eigenen Kindern, die den Kirschbaum zu ihrem Kletterbaum gemacht haben. Und ich gebe zu, ich kann oft gar nicht hinsehen, wenn die beiden da in den Aesten herumklettern, die sich gefaehrlich nach unten biegen oder sich im Wind wiegen. Aber nun gut, ich war auch mal so wie die heute sind.

im Kirschbaum klettern

Rauf geht ja noch, aber runter…. :) Ist eigentlich etwas fuer die juengeren Semester.

Jedenfalls war so ein “agiles Kerlchen” wie ich damals natuerlich wie geschaffen dafuer, in diesen Kirschbaeumen beim Bauern die Kirschen auch noch ganz oben in der Krone zu ernten, dort wo die Frauen aus dem Dorf mit ihren Leitern nicht hingelangen konnten. Einen Eimer in der Hand und dann ab in den Baum. Ich sehe mich noch heut mit dem Eimer auf einem gefaehrlich duennen Ast sitzen, nur um auch noch die letzten Kirschen, die, die ganz aussen das meiste Sonnenlicht abbekommen haben, zu pfluecken. So jedenfalls erinnere ich mich daran. :)

Wer kann dazu schon nein sagen?

Ich denke mal, bei dieser Gelegeneheit wird auch die ein oder andere Kirsche, eher mehr als weniger, in meinem Mund verschwunden sein. Damals war die Welt ja noch in Ordnung. Als Kind sieht man nicht zuerst die Schattenseiten des irdischen Daseins, sondern erfreut sich an den schoenen Seiten des Lebens. Und die schoenen Seiten des Lebens waren in diesem Falle ganz eindeutig die saftigen knallroten suessen Kirschen, die da zu Tausenden im Baum hingen. Welch eine Verlockung. Wer da als Kind nicht zugreift, wer sich als Kind bei dieser Gelegenheit nicht den Bauch mit Kirschen vollschlaegt, auch auf die Gefahr hin, ziemliche Bauchschmerzen zu bekommen, der war eigentlich schon verloren, bevor sein Leben ueberhaupt richtig angefangen hat.

Kirschen essen

Ohne Analyse esse ich keine Kirsche. Jede wird seziert, geroentgt (mit Kontrastmittel) und ein EKG gemacht. Aber selbst dann ist noch nicht sicher, ob ich sie auch esse.

Als Kind macht man sich aber auch keine Gedanken darueber, ob vielleicht bei einem Sturz aus einem 20 Meter hohen Kirschbaum (so hoch erschienen sie mir ganz sicher :) die Hose schmutzig wird, man macht sich auch keine Gedanken darueber, dass das ein oder andere Pestizid dran haften koennte, und man verschwendet auch keinen Gedanken daran, ob in den Kirschen vielleicht das ein oder andere Tierchen sein Unwesen treibt, welches man lieber nicht zerkauen und verschlucken moechte. Mann oh mann, was muessen Kinder fuer glueckliche Menschen sein.

Heutzutage ist das anders

In jedem Jahr haengt unser Kirschbaum ueber und uebervoll mit saftig roten Kirschen. Aber ob Sie es glauben oder nicht, ich braechte es nicht uebers Herz, auch nur eine einzige davon zu essen. Da helfen auch keine Kindheitserinnerungen, seien sie auch noch so lebhaft. Als Erwachsener denkt und handelt man unterschiedlich. Mit dem Alter wird man abgeklaerter, man wird vorsichtiger, man wird “pingeliger” und man wird, ach, Sie wissen schon was ich meine. So unvoreingenommen wie in den Kindertagen geht man nicht mehr durchs Leben und auch nicht zum Kirschbaum.

Kirschfruchtfliegenmade

Und das ist der Grund dafuer. Hat es die frueher auch schon gegeben? Hoffentlich nicht. Muss doch sicher ein Neophyt sein. :)

Mit der Lupe zum Kirschbaum

Heutzutage nimmt man ein Kuechenmesser mit zum Kirschbaum, wenn zur Hand auch noch eine Lupe :), sucht die saftigsten, roetesten und bestimmt auch leckersten Kirschen heraus, schneidet sie auf, analysiert deren Inhalt und haelt Ausschau nach Bewohnern, die da eigentlich nichts zu suchen haben. Jede kleine Ungenauigkeit in der Kirsche fuehrt sofort dazu, diese an die Huehner zu verfuettern, jede noch so kleine schwarze, weisse oder matschige Stelle, und schon fliegt die Kirsche zu den Huehnern herueuber, die sich natuerlich wie kleine Kinder freuen. Einfach so in den Mund zu stecken ist nicht mehr. Jedenfalls nicht bei mir.

Schauen Sie mal genau hin

Warum? Haben Sie mal genauer untersucht, was Sie da so mit den Kirschen in den Mund stecken? Da gibt es doch diese netten Kirschfruchtfliegen, deren Maden mit Sicherheit immer in den saftigsten und leckersten Kirschen stecken. Da koennen Sie Gift drauf nehmen. Ist uebrigens bei gekauften Kirschen aus dem Supermarkt nicht anders. Auch da haben wir schon erlebt, dass viele davon eine unappetitliche Beigabe enthielten. Ich habe schon einige Artikel zu diesen netten Fressfeinden geschrieben und auch ein paar Worte darueber verloren, welche Moeglichkeiten der Vermeidung es gibt. Vielleicht lesen Sie auch diese Artikel hier und hier.

Ich mache Ihnen die Sache etwas leichter und habe deswegen so eine Kirsche mal genauer unter die Lupe, ach, besser gesagt unter das USB Mikroskop gelegt. Schauen Sie mal genau hin. Das macht doch richtig Appetit auf mehr, hab ich recht?

Es so eine Sache mit den Kindheitserinnerungen

Was war sie doch schoen, die Kindheit. Ich weiss genau, ich war auch so ein lebensfrohes Kerlchen wie unsere Kinder heute. Bis mich dann irgendwann das Leben eingeholt hat. Aber zum Glueck nur eingeholt und nicht ueberholt, wie bei so vielen anderen. Im Vorfeld zu diesem Artikel habe ich meine Mutter nach eben genau dieser Erinnerung mit den Kirschen und dem ersten selbst verdienten Geld befragt. Glauben Sie es oder nicht. Die kann sich ueberhaupt nicht daran erinnern. Die muss damals wohl schon zu erwachsen gewesen sein. :)

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Ernte, Obstanbau, Versuche Getagged mit: , , ,
26 comments on “Ueber Kirschfruchtfliegen, deren Maden, oder wie ich mein erstes eigenes Geld verdiente. (Video)
  1. KingKong sagt:

    Is doch kein Stress … was hat denn die Made gegessen? Nur Kirsche ihr Ganzes leben lang … is ja nicht so als würd die Made irgendwas vergammeltes fressen …

  2. André sagt:

    Will mich hier zu diesem Thema auch mal zu Wort melden. Kenne das leidige Problem mit den Maden der Kirschfruchtfliege. Um die Maden aus den gepflückten Kirschen zu bekommen, machen wir es folgendermaßen: das die Schüssel oder der Eimer mit den Kirschen so mit Wasser auffüllen dass sie komplett unter Wasser sind. Dann eine viertel Stunde oder ggf. noch etwas länger warten. Gegebenenfalls den Behälter etwas schütteln oder umrühren. Die Maden kommen aus den Kirschen. Die meisten schwimmen oben auf dem Wasser und können abgeschöpft werden. Wasser mit den Maden abgießen, Kirschen abspülen und fertig. Wenn vielleicht auch nicht alle, so kann man doch sicher den größten Teil, der nicht so ganz appetitlichen Tierchen auf diesem Weg beseitigen.

    • Karla sagt:

      Mit dieser und ähnlichen Methoden kann man nur einen kleinen Bruchteil der Maden entfernen, die meisten kannst du tagelang einweichen, das stört die Viecher nicht. Die Ausscheidungen bleiben so oder so in den Kirschen.

  3. Interessanter Artikel! Herzlichen Dank!

    Auch in mir kommen Kindheitserinnerungen auf, als ich in den 50er und 60er Jahren zur Kirschernte von früh bis spät auf Kirschbäumen verbrachte und mit der beliebten Frucht die Eimer füllte. Damals konservierte meine Mutter die Kirschen in Gläsern, die im Winter als Beilage zu Speisen dienten, was auch in der Nachbarschaft üblich war.

    Mir war damals aufgefallen, dass in den meist überreifen Sauerkirschen Maden aufzufinden waren, aber es störte mich nicht sonderlich; es war eben “normal”. Ich glaubte immer, die madenlosen Kirschen zu verspeisen, während ich gelegentlich “schlecht schmeckende” ausspuckte.

    Aber jedes Jahr freute ich mich auf die Reifezeit der Kirschen und beobachtete schon etliche Tage zuvor ihren Reifeverlauf.

    Irgendwann fällte mein Vater alle Kirschbäume in unserem Garten, aus “Altersgründen”, wie er sagte, und ich zog kurz danach in eine entfernt gelegene Großstadt.

    Aber die Kindheitserinnerungen an vielfältige Erlebnisse in der Natur habe ich mitgenommen, praktiziere sie heute noch gerne mit Gleichgesinnten.

    Waltraud Katharina Schwefer
    http://www.hutwaltraud.de

  4. Andreas sagt:

    Hallo Ralph
    Das mit den Hühnern schwebt mir auch schon lange im Kopf herum. Ich stelle mir vor, dass das gut funktioniert, denn die Puppen überwintern in den obersten Zentimetern direkt unter dem Kirschbaum (schau mal hier:

    http://orgprints.org/18027/1/
    daniel-haeseli-2008-kirschenfliege.pdf

    Es müsste demnach reichen die Hühner irgenwann im Winter oder im Frühjar unter dem Kirschbaum zu halten. Leider hab ich mir bisher keine Hühner angeschafft (Zeitmangel).
    Grüsse und einen gemütlichen Winter, Andreas

  5. Mike sagt:

    Hallo Ralf

    habe das selbe Problem habe dann die Pheromone Falle ausprobiert ,siehe bei mir hat es geholfen und noch ein Tipp Bäume Kälken Streichen der Rinde hier das Rezept 10lWasser 5kgKalk (ungelöschter) 0,5kgSalz 0,5Schwefel alles schön vermischen aufpassen wird Heiß im Stahleimer anrühren im Herbst einmal Streichen und nicht Vergessen im Frühjahr wiederholen wichtig bis dann MFG MIKE

  6. Bergbauer sagt:

    Wir hatten in diesem Jahr auch zum 1. Mal Würmer. Es gibt wohl einen Unterschied zwischen frühen und späten Kirschsorten. Das könnte hinhauen, denn wir hatten bisher noch nie Würmer, nur in diesem Jahr war der Sommer einfach zu spät.
    Was etwas Mühe macht: Die wurmigen Kirschen den Hühner geben. Ansonsten kann man die Hühner auch unter dem Kirschbaum laufen lassen, das müsste die Würmer und Larven ausrotten. Diese Gelbfallen helfen auch nur bedingt, hab ich gehört.

  7. Mario sagt:

    Hallo an den Selbstversorger. Bin zwar kein Selbstversorger aber 35 jähriger Kleigärtner. Ich hatte in meinem Garten einen riesigen Kirschbaum aber wie auch bei euch jedes Jahr die netten Untermieter in den Kirschen. Nach 4 Jahren hatte ich die Schn….. voll und ging zu dem Gärtner meines Verztrauens. Nach den gelben Tafeln gab es noch die Lösung, den alten Kirschbaum wech und nen neuen an anderer Stelle. Die Fliegen gehen nämlich auf die noch gelben unreifen Kirschen. Wenn man eine frühe oder sehr späte Sorte nimmt hat man keine Fliegen als Mitesser, da die Kirsche beim Schlupf der Fliegen entweder noch grün oder schon reif sind. das klappt bei mir und den anderen Gartenfreunden seid Jahre. Ich kann mit meinen Kindern bedenkenlos naschen.

    • admin sagt:

      Hallo Mario

      Habe ich auch schon gelesen. Aber auch, dass das Klima sich so weit veraendern wird, dass in wenigen Jahren auch dieser Vorteil nicht mehr zaehlt. :(

  8. der Imker sagt:

    Wir haben unseren Kirschbaum damals vor 8 Jahren in einer kleinen Gärtnerei gekauft – der Gärtner hat uns damals geraten eine sehr früh blühende Sorte zu nehmen (wenn wir nicht madige Kirschen wollen) – da um diese Zeit diese Fruchtfliegen noch nicht unterwegs sind. Recht hat er gehabt – bisher ;)
    Einziger Nachteil – Spätfröste können die Blüten halt niedermachen oder es ist für Bienen einfach noch zu kalt zum fliegen und bestäuben – weniger potentielle Ernte halt. Merkt man richtig bei zu kalten Frühjahren und die paar Hummeln die da fliegen reissen es halt nicht raus.

  9. Frank sagt:

    Hallo Ralf,

    laut Hampels Gartenbuch für Jedermann (von etwa 1900, sehr zu empfehlen!), soll man entweder den Boden um den betreffenden Baum kalken (wie bereits oben beschrieben) oder/und den Boden im Winter runterherum aufbrechen, wenden und wieder festtreten, um die Insekten los zu werden.

    Frank.

  10. S.P. sagt:

    Ja, ich weiß noch was Schallplatten sind, kaufe regelmäßig immer noch selber welche :-D
    Auch Musik von heute gibt es meist noch auf LP

    • BioGärtner sagt:

      …mit dem entsprechenden Tonabnehmer und Wiedergabegerät, eine wahrer Ohrenschmaus. Dazu kommt die Qualität des tuns (Platte herausziehen, Cover bewundern, Platte auflegen, Nadel drauf und genießen :))

  11. Chaosgarten sagt:

    Hallo Ralf,

    solange die Maden noch klein sind, merkt man die ja garnicht. Wenn sie etwas größer sind allerdings meist auch nur dann, wenn man die Kirschen aufschneiden würde. Meistens steckt man sie aber ja ganz in den Mund und spuckt nur den Kern aus. Für die Verarbeitung in der Küche haben wir einen Entsteiner, da sieht man die Maden auch nicht. Keine Ahnung, ob die Maden oder ihre Ausscheidungen schädlich sind, aber die Made ist ja nur einen Bruchteil so groß, wie eine Kirsche. Wenn man es einer Kirsche von außen ansieht, kann man sie ja aussortieren.

    Bei vielen anderen Früchten ist es schließlich nicht anders. Bei Himbeeren kommt man z.B. auch kaum umhin, die Maden mit zu essen, es sei denn, man hat eine sehr späte Sorte.

    In der “professionellen” Erzeugung wird der Befall vermutlich durch Spritzmittel minimiert, allerdings kann ich mir kaum Vorstellen, dass die Früchte dadurch gesünder werden im Vergleich zu einer leicht madigen Frucht.

    LG
    Lorenz

    • Karla sagt:

      Was ist denn eine “leicht madige Frucht”? Entweder ist eine Made drin oder nicht, oder?
      Die Maden werden gut einen halben Zentimeter lang. Auch wenn es Leute wie dich gibt, die mit Genuss madenverseuchte Kirschen plus Madenkacke essen, sollte doch jeder normalempfindende Mensch zumindest Verständnis dafür haben, dass die meisten Leute sich davor ekeln, so eine dicke Made samt ihrer Kacke zu essen.

  12. D.Kloser sagt:

    Hallo Herr Hase,
    bitte eine Frage: wissen Sie, ob es bei Sauerkirschen weniger Madenbefall gibt?
    Zweitens: lehnen Sie Chemie grundsätzlich ab oder brächte das auch nichts?
    Vielen Dank, ich sehe Ihre Filme mit großem Interesse!
    D. Kloser

    • admin sagt:

      Hallo D.Kloser

      Ich habe gehoert, Sauerkirschen werden wesentlich weniger befallen. Sie sind aber nicht 100 % davor geschuetzt. In der Not frisst der Teufel Fliegen.

  13. Andreas sagt:

    Beim essen von Süßkirschen gibt es einen alten Trick. Man muß sie im Dunkeln essen.

  14. Janus Stobbenrock sagt:

    Hallo RRHase ;) irgendwie ist meine YT Kommentarfunktion infunktionabel… daher auf diesem weg =)

    aus diversen Büchern habe ich galesen das man den Stamm seiber Bäume glätten soll und dann kann man da sonne lem Mist minaeralpampe drann schmieren nachdem man mit ner Drahtbürste die groben fürchen geglättet hat ( darin sitzen ausch schädlinge und der frost kann besser in den baum eindringen,

    so dann kann man auch noch die Stämme Kalken was schon von Uhrgroßmutter aus ein tip ist, aber du sagtest ja schon richtig die Fliegen sitzen im Boden! da geb ich dir auch recht! jahre lang hatten wir keine Maden in nachbars Kirschen doch dann das eine Jahr volle Kanne… so was hat der nachbar mit dem 7 M Kirschbaum gemacht? den Boden um den baum gekalkt und den stamm gleich mit und siehe da nächstes jahr keine / kaum Maden, sehr gut!

    also KALK ist ne möglichkeit oder schlepp deinen Chickentraktor da hin dann laufen die Hühner nicht frei =) falls da der Platz passt =)

    grüße Flo

  15. Markus sagt:

    Hallo,

    ich verfolge diesen Blog schon ne halbe Ewigkeit und kann nur sagen weiter so! Macht immer wieder Spaß die Videos und Blogartikel anzuschauen.

    Aber jetzt mal zum Thema:
    Also bei Süßkirschen war das schon immer so. Hat mir schon meine Oma erzählt, dass wenn in den Einmachgläsern Maden schwammen, das ganz normal ist. (Meine Kindheitserinnerrung ;) )
    Einziger Ausweg sind Sauerkirschen, die scheinen diesen Tierchen nicht zu schmecken, sind halt eben Feinschmecker. Somit kann man getrost weiter Kirschkuchen essen, denn da sind meist nur Sauerkirschen drin.

    Grüße Markus

    • rubi sagt:

      Hallo Markus
      das in Sauerkirschen keine Maden sind stimmt nicht.Wir haben auch einen Baum und haben ihn mal ein Jahr gepflückt und fast alles war voll maden

      • Markus sagt:

        Hallo rubi,

        das ist interessant. Welche Sorte war denn das? Bei uns wächst eine alte Schattenmorelle (Hauptbaum ist inzwischen abgestorben, aber dafür gab’s einen neuen Trieb).
        Ansonsten hatten wir wohl einfach immer nur Glück, oder genug Süßkirschen in der Nähe?! (nicht zu ernst nehmen ;-) )

        Grüße Markus

  16. Biene sagt:

    Toi toi toi … in 9kg Kirschen letztes Jahr nicht eine(!) Made. :-)
    Auch die reiche Brombeerernte wurde restlos verschont. :-)
    Aber dafür waren von 30kg Zwetschgen knapp die Hälfte für die Tonne. Bah !!!
    Es schüttelt mich jetzt noch wenn ich dran denk! :-(

    Aber so ein “Würmchen” ist wohl im Gegensatz zu Rückständen von Pestiziden, Genmanipulationen und Zusätzen, völlig unbedenklich! :-D

  17. Miez Katz sagt:

    Hallo und danke,

    dass mir mit solchen schönen Beschreibungen (+Film natürlich;-) wieder einmal das Glück meiner Kindheit auf dem Lande, auch oder gerade in dieser etwas trüben Jahreszeit, bewusst gemacht wird.
    “Von der Schallplatte bis zum Perry Rhodan Heftchen” – ist das übrigens alles sehr lyrisch und talentiert geschrieben, was wohl nicht jedem so “einfach” gelingen würde. Klar, neben jeder Menge Arbeit und technischem Verständnis spielt hier mit Sicherheit auch die eigene Person und die authentische, menschliche Art (ich schrieb das schon mal als Kommentar bei YouTube) eine riesengroße Rolle im Erfolg dieses Kanales. Zu Deutsch gesagt: Vielen Menschen (jüngere und alte) fehlt genau das, was dieser Kanal herüber bringt. Da wird nix vorgeschrieben, da kann auch mal über “arme” Gänse rumgemeckert werden und da wird man im tiefsten Winter (naja, so tief iss er noch nicht;-) mit Kindheitserinnerungen, Sommer und Kirschen konfrontiert und kommt ins schwärmen: “…ach wär´ doch bald wieder…schön warm!”
    Ich hoffe, das bleibt uns mit dem Kanal noch recht lange erhalten. So, und jetzt mach ich mich wieder an meine Musik. Bis dahin viele Grüße Miez Katz

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