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Roggen dreschen wie zu Grossvaters Zeiten oder, von meinem Respekt vor unseren Vorfahren. (Video)

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Jetzt weiss ich es. Ich weiss jetzt, warum niemand sonst Getreide im Garten anbaut. Dabei ist Getreide doch, neben Kartoffeln unser Grundnahrungsmittel. Eigentlich muessten doch alle Hobbygaertner, die im Hinterkopf eine gewisse Selbstversorgung mit gesunden, biologisch angebauten Nahrungsmitteln im Sinn haben, genau dies ins Auge fassen. Mag sein, ich gehoere zu den Unbelehrbaren. Oder aber ich habe den Schuss nicht gehoert.

Unser Versuch, im Hobbygarten eigenes Getreide anzubauen.

Jeweils ca. 50 Quadratmeter Roggen und Weizen habe ich in diesem Jahr angebaut. Zugegeben, nicht besonders viel. Laut meinen Informationen sind Erntemengen zwischen einem halben und einem Kilo heutzutage machbar. Fuer die gesamten 100 Quadratmeter kann ich also, selbst wenn es schlecht laufen wuerde, mit ca. 50 Kilo Getreide rechnen. Das wuerde schon fuer einige Brote reichen. Keine Selbstversorgung, aber immerhin. Die Aussaat war schon muehsam, ohne passende Geraetschaften, die Ernte noch ein wenig muehsamer, aber was ich jetzt mit dem Dreschen, und mit dem spaeteren Trennen des Korns von der Sreu erlebt habe, ueber das ich in einem weiteren Artikel schreibe, hebt meinen Versuch noch einmal eine Stufe hoeher. Ich meine das mit der Unbelehrbarkeit. :)

Als erstes hatte ich mir den Roggen vorgenommen. Diesen hatten wir lose geerntet, also nícht zu Garben gebunden, sondern einfach mit der Sense abgeschnitten und halbwegs trocken in einen Schuppen gelegt. Trockener wird er dort auch nicht, habe ich mir gedacht, und mich vor einigen Tagen ans Dreschen gemacht. Und davon moechte ich heute berichten.  

Ueber das Dreschen im allgemeinen.

Wie bekommt man aber die begehrten Koerner aus den Aehren, ohne Dreschmaschine? Darueber habe ich mir schon lange Zeit den Kopf zerbrochen. So viele Gedanken ich mir darueber aber auch gemacht habe, ich bin zu keinem anderen Ergebnis gekommen, als es genau so zu machen, wie es ueber viele Jahrhunderte von unseren Vorfahren auch gemacht wurde. Mit einem Dreschflegel. Zu allererst braucht man einen grossen, und ich meine einen wirklich grossen Dreschplatz. Dazu habe ich zwei Plastikplanen ausgebreitet, die aber immer noch nicht ganz gereicht haben. Ich habe im Laufe der Arbeiten festgestellt, dass ein fester Untergrund, also ein gepflasterter Hof oder eine Asphaltflaeche, eventuell mit Bettlaken ausgelegt, die bessere Variante gewesen waere. Ich habe meine Planen auf dem Rasen ausgebreitet, denke aber, die Schlaege mit dem Dreschflegel waeren auf einem haerteren Untergrund wirkungsvoller gewesen. Sowohl die Plane, als auch der Rasen federn die Schlaege etwas ab. Besonders die Plane fuehrt dazu, dass die Koerner bei jedem Schlag hochspringen und meterweit fliegen. Deshalb eben einen grossen Dreschplatz.

Getreide dreschen mit dem Dreschflegel.

Mein improvisierter Dreschflegel bestand aus einem alten Besenstiel, einem Vierkantholz, beide mit der Bohrmaschine gelocht und mit einem Befestigungsband aus Plastik verbunden. Ein schwereres Holz als Fichte waere sicher besser gewesen. Und eine andere Art der Befestigung haette die Arbeit noch mal erheblich erleichtert. Das Holz verkantete sich oft, wodurch der Arbeitsfluss immer wieder unterbrochen wurde.

selbstgebastelter-dreschflegelMein selbstgebauter Dreschflegel. Fichtenholz ist etwas zu leicht und die Befestigung nicht optimal. Das Kantholz verkantet sich und unterbricht den Arbeitsfluss. Ziemlich nervig.

Das Getreide in der Mitte aufgeschichtet und dann gedroschen. Ich weiss nicht, wie oft ich darauf herumgeschlagen habe. Es muessen Tausende Male gewesen sein. Und da ich ja so ein Erbsenzaehler bin, mir tat jede Aehre leid, in der noch ein Korn zu finden war. Ich habe es wirklich gruendlich gemacht. Aber so sehr ich auch zugeschlagen habe, jedesmal wenn ich genauer nachgesehen habe, konnte ich noch Aehren mit Koernern finden. Es ist wirklich mit vertretbarem Aufwand nicht machbar, alle Koerner aus den Aehren herauszuschlagen. Man muss nur ganz genau hinsehen, dann findet man immer noch welche.

Ich bin so vorgegangen, dass ich zuerst alles Getreide grob ausgedroschen habe, sagen wir mal gut die Haelfte der Koerner. Danach wurde es gesammelt und als ich alles komplett durch hatte, der grosse Haufen nochmals durchgedroschen. Wenn nicht mehr so viele Koerner in den Aehren sitzen, spritzen sie nicht mehr so durch die Gegend und man kann wesentlich kraeftiger zuschlagen. Ab und zu das Stroh mal wieder in der Mitte zusammenschieben und weiter dreschen. Auf diese Weise habe ich drei Durchgaenge gemacht. Aber auch nach dem dritten Durchgang waren noch viel zu viele Koerner in den Aehren zu finden. Man muss aber irgendwann auch einsehen, alle wird man niemals erreichen. Jedenfalls nicht mit vertretbarem Aufwand. So haben wenigstens die Huehner auch noch was davon.

roggen-von-hand-dreschenDas Ergebnis stundenlanger “Drescherei”. Eine Waschbuette voll Koerner.

Warum es so war, weiss ich nicht. Nicht alle Aehren waren gleich. In einigen sassen die Koerner ziemlich locker. Das waren die, die grosse Koerner enthielten, die schon aus den Aehren herausstanden. Andere wiederum enthielten nicht so grosse Koerner, und diese dort herauszubekommen erforderte erheblich mehr Aufwand. Die sitzen viel fester drin. Solch eine Aehre muesste man schon mit dem Dreschflegel mehrfach genau treffen, um die Koerner herauszuschlagen.

Eine boese Ueberraschung

Ich haette mir doch mehr Muehe bei der Ernte geben sollen. Lose aufgeschichtet war keine gute Idee. Obwohl der Roggen eigentlich trocken war, hat sich im Inneren des Haufens Schimmel gebildet. Es mag an den vereinzelt mitgeernteten Unkraeutern gelegen haben, die zu viel Wasser enthielten, vielleicht ist das Dach des Schuppens ein wenig undicht und Regenwasser ist duchgetropft. Jedenfalls musste ich ca. ein Drittel der Ernte entsorgen. Weisser Schimmelbelag auf den Halmen und ein ziemlich unangenehmer Geruch. Ich habe alles was mir trocken und nicht vom Schimmel befallen erschien nach Moeglichkeit abgeschnitten und ausgedroschen. Trotzdem, ich haette mehr ernten koennen. Schade drum. Aus Fehlern wird man klug.

Die bessere Variante waere wohl gewesen, den Roggen sofort nach der Ernte zu dreschen und die Koerner zu trocknen. Wie weiss ich auch nicht, aber so wie ich es gemacht habe, war es keine gute Idee.

Ich habe grossen Respekt vor unseren Vorfahren.

Was habe ich nun aus diesem Versuch gelernt? Ich habe wirklich grossen Respekt vor unseren Vorfahren, die auf diese Art und Weise ihr taeglich Brot schaffen mussten. Welch ein Aufwand, welch Muehe und Kraft noetig ist um ein paar Kilo geniessbaren Roggen zu erhalten kann man erst dann ermessen, wenn man es selbst versucht hat. Dabei bin ich ja noch nicht einmal fertig. Das Ergebnis dieser “Dreschrei” war eine Waschbuette voll dreckiger, staubiger, halb ausgedroschener Aehren, ein mit Ohrenkneifern und anderem Getier durchsetzter Haufen, etwas, das nur entfernt mit einer Tuete Roggen aus der Getreidemuehle Aehnlichkeit hatte. Heutzutage kauft man Getreide abgepackt in Tueten, sauber und wohlriechend. Niemand macht sich mehr Gedanken darueber, welch ein Segen so ein Maehdrescher eigentlich ist. Ein Maehdrescher haette diese 50 Quadratmeter in Sekunden abgeerntet. Herausgekommen waere ein Sack Getreide, fertig verbacken zu werden. Meinereins hat alleine mit der Drescherei einen ganzen Tag verbracht. Gut, ich habe mir das alles sehr genau angesehen. Habe nach Moeglichkeiten gesucht, mir bei zukuenftigen Anbauversuchen die Arbeit zu erleichtern. So sehr ich aber auch nachgedacht habe, ich konnte keine Methode finden. Ist auch vermessen anzunehmen, unsere Vorfahren zu nicht motorisierten Zeiten waeren alle zu dusselig gewesen. Wenn es eine einfachere Moeglichkeit geben wuerde, sie haetten sie bestimmt erfunden.

roggen-selbst-gedroschenIm “Rohzustand sieht das nicht sonderlich “lecker” aus. Staubig, dreckig, mit allerlei Ohrenkneifern, Aehren und Stroh durchsetzt. Das wird noch viel Arbeit, dies in halbwegs verzehrfertigen Zustand zu bringen. Aber darueber in einem weiteren Artikel.

Ich kann wirklich nur hoffen, unser Weizen laesst sich einfacher dreschen. Hoffentlich tut meine selbstgebastelte Dreschmaschine ihren Dienst so, wie ich mir das vorstelle. Die Voraussetzungen sind besser. Der Weizen haengt zu Garben gebuendelt unter einem Dachvorsprung, kann gut trocknen und was noch viel wichtiger ist, alle Aehren haengen in eine Richtung, was mir hoffentlich erlaubt, sie mit der Maschine zu dreschen.

Sollte ich jemals wieder auf die Idee kommen, Roggen anzubauen, dann muss ich mir eine Sorte suchen, die standfester ist, die vom Wind nicht umgedrueckt wird. Vielleicht kennt sich ja jemand da draussen damit aus und weiss, welche Sorte weniger anfaellig ist. Ach so, mag ja auch sein, jemand da draussen kennt eine andere Verwendung fuer Roggen als ein Sauerteigbrot daraus herzustellen. Ich bin schon mal fuer jeden Hinweis dankbar.

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Veröffentlicht unter Backen, Beikraut, Dies und Das, Ernte, Getreideanbau, Schaedlinge, Selbst gemacht, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen, Verarbeitung und Zubereitung, Versuche Getagged mit: , , , ,
16 comments on “Roggen dreschen wie zu Grossvaters Zeiten oder, von meinem Respekt vor unseren Vorfahren. (Video)
  1. Irene sagt:

    Geteiltes Leid ist halbes Leid – tut mir irgendwie gut zu sehen, dass es anderen auch so geht… Genau die gleichen Erfahrungen habe ich mit unserem Roggen gemacht, den ich mit meiner Schulklasse angebaut habe. Das Dreschen steht jetzt bevor, und deshalb bin ich auf dieser Seite gelandet. Nun weiß ich, was uns erwartet.
    Herzlichen Dank für die ausführlichen Berichte und Videos. Sie sind wirklich spannend und lehrreich. Weiter so!

  2. Maya sagt:

    Hallo R,

    ich lasse Roggen (und anderes Getreide, besonders gerne Buchweizen und Dinkel) auch für mein Frischkornmüsli keimen. Ein paar Stunden in Wasser einweichen und dann wie andere Sprossen auch keimen lassen. Grad Buchweizen schmeckt mir da besondere morgens mit geriebenem Obst, eventuell auch als “Smoothie”, wenns schnell gehen soll, oder auch in deftigen Salaten als zusätzliche kleine Einlage.

    Verfolge Deinen Blog schon seit einigen Monaten sporadisch und beneide Dich ein bisschen um Dein eigenes Stück Land, ich muss lange fahren und dementsprechend happert es an täglicher Pflege und Einsatz.

    • admin sagt:

      Hallo Maya

      Ist der Buchweizen aus eigener Ernte? Dann wuerde mich interessieren, wie due die Kerne aus den Schalen bekommst?

      Gruss RR

  3. Marga sagt:

    Biergartengespräch:
    Mir hat jemand erzählt, dass er seine Getreideähren – ohne Strohhalme – portionsweise in einen Stoffsack füllt und gegen die Kante eines alten Tisches schlägt. Auch eine Möglichkeit zum Dreschen.

    • admin sagt:

      Hallo Marga

      Das geht. Keine Frage. Ist nur eine Frage der Menge. Bei meinem Stueckchen haette ich dafuer Tage gebraucht. Alleine die Aehren alle abzuschneiden. Soetwas kann ich mir als Schulprojekt gut vorstellen. Aber um damit eine “moechtegern” Selbstversorgung aufzuziehen, viel zu aufwendig.

      Gruss RR

  4. Sebastian sagt:

    Hi

    Danke
    Habe in Reihen gesät.Aufgrund von Vogelfraß,geringer Bestäubung oder was auch immer,war auch einiges an leeren Ähren dabei.Erfahrung fehlt mir,sind erstmal nur Möglichkeiten.
    Fürs Brennen brauch man erstmal eine Destille (http://www.schnapsbrennen.at/anlagen.php)und ein Rezept (http://www.schnapsbrennen.at/diskussion/20070907104946-01.html).Der Kaffee ist in der Theorie einfach,Korn rösten,mahlen und mit kochendem wasser überbrühen.Doch kann hier noch mit Gerste,Zichorienwurel,Malz und diversen Zutaten gemischt werden.Auch die passende Temperatur und Dauer des Roestvorganges dürften für einen geniessbaren Kaffee wichtig sein.
    Und Pumpernickel benötigt eine sehr lange Backzeit 24h,sonst nur Roggenschrot,Wasser und Salz.
    Das mit dem Sauerteigbrot finde ich auch interessant,(http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/index.php?c=5).

  5. Sebastian sagt:

    Hi
    Habe auch Roggen(Winter-) auf ca.4m² angebaut bei ca.1,5kg Ertrag.bei der kleinen Menge habe ich im Stoffbeutel gedroschen. Meine Großeltern hatten früher (50er)auch Getreide im Garten(vor meiner Zeit).Damals gab es noch mobile Dreschmaschinen(wie in älteren Beiträgen zu sehen),deren Besitzer für einen Teil der Ernte oder Entgeld zuhause vorbeikamen und vorm Haus auf der Strasse die Spreu vom Weizen trennten.
    Zur Verwendung :Getreidekaffee,Pumpernickel,Selbstgebrannten oder Bier.Eventuell für die Hühner und Kaninchen als Futter.
    Hab übrigends einen Teil Des Roggens wieder ausgesäht.Leider ohne Auslese.
    Danke

    • admin sagt:

      Hallo Sebastian

      Noch jemand mit Getreide? Das freut mich. 1,5 Kilo sind nicht besonders viel auf 4 Quadratmetern. Wie hast du denn ausgesaet? in Reihen oder ausgestreut? Das Dreschen im Stoffbeutel geht in kleinen Mengen, keine Frage. Wenn du aber mehr hast, dann wird das sicher eine ziemliche Arbeit.

      Hast du Erfahrung mit Selbstgebranntem oder mit Geteidekaffee? Wie macht man sowas denn?

      Gruss RR

  6. Matthias sagt:

    Danke für den Bericht!
    Hatte schon länger drauf gewartet und heute nach längerer Zeit mal wieder Deinen Blog besucht. Und sieheda: man konnte Dich beim Dreschen sehen!
    Ich denke, die zwei Punkte, die Du am Ende genannt hast, waren entscheidend: dass Du keine Garben binden konntest (und dadurch 1/3 Einbuße durch den Schimmel) und das Dreschen mit den nicht ausgerichteten Ähren (wie bei Garben ja ursprünglich). Beides hat Dir die meiste Mühe gemacht und den Erfolg geschmälert. Auch denke ich, dass das maschinelle Dreschen befriedigender ist, das ursprüngliche Video von dem Engländer hat auch mich motiviert und dort sah man natürlich, wie schön das mit seiner Maschine schnurrte.
    Auf alle Fälle hast Du für uns noch Zögerliche wichtige Vorarbeit geleistet und dafür nochmal Danke! Ich will noch im Oktober eine kleine Fläche mit Winteremmer versuchen, der ist dann fürs nächste Jahr und neigt wohl auch nicht so zum Hinlegen (Lagerbildung). Auf das Dreschen Deines Weizens bin ich gespannt. Bleib dran! Auch wenn es so mühevoll ist…
    liebe Grüße aus dem Oberharz
    Matthias (auf dem Weg zum Selbstversorger)

    • admin sagt:

      Hallo Matthias

      Das freut mich, wenn du sagst, ich wuerde hier Vorarbeit leisten. Aber du hast damit schon irgendwie recht. Ich weiss jedenfalls niemanden, der sich ernstlich mit Getreideanbau in nennenswertem Stil beschaeftigt, jedenfalls nicht, wenn er kein Landwirt ist und die entsprechenden Maschinen besitzt. Ich bleibe auch dran. Der Bericht zum Weizen kommt in einigen Tagen.

      Gruss RR

  7. Anna sagt:

    Mal vorne weg, von Getreide-Anbau, dreschen usw. habe ich persönlich keinerlei Erfahrung. Mein Gedanke war nur, vielleicht könntest Du nächstes Jahr das Korn vor der Ernte zu Bündeln zusammenbinden. Wenn es noch am Boden festhängt ist es vermutlich einfacher als wenn es schon geschnitten quer durcheinander liegt. Dann könntest Du den Roggen wie den Weizen zum trocknen hängen und nachher mit Deiner selbst gebastelten Dreschmaschine bearbeiten.
    Schade jedenfalls, dass Du so viel wegschmeißen musst, ich hätte Dir eine tolle Ausbeute gewünscht.

    • admin sagt:

      Hallo Anna

      Ach, so schlecht war die Ausbeute nicht. 30 Kilo Roggen, da kann man schon einige Brote draus backen. Wart mal ab, in Kuerze kommt der Bericht zum Weizen dreschen. Da kannst du meine Erfahrungen mit der Dreschmaschine lesen.

      Gruss RR

  8. Idefix sagt:

    Hi,

    schau mir regelmäßig deine Videos an.
    Gefallen mir.

    Ich bin selbst Imker und wenn ich mal groß bin, könnt ich mir vorstellen, dass ich mir dann auch so ‘nen Selbstversorgergarten zuleg.

    Jedenfalls habe ich auch dieses Video gesehen.
    In der Schule, haben wir früher auch einmal ein Acker bestellt mit allem drum und dran.
    Und das Dreschen haben wir mit originalen Geräten gemacht, die schon früher in Gebrauch gewesen waren und unter sachkundiger Anleitung.
    Das hat auch gut geklappt, die Ehren waren zu 100% leer.

    Was du hier, meines Erachtens, falsch gemacht hast ist, dass du einfach alles auf einen Haufen geworfen hast.
    Eigentlich müsstest du die Garben zusammenhalten und dann auf der Folie so hinlegen, dass alle Ehren sich in der Mitte befinden.
    So klappt das dann auch.
    Außerdem kannst du auch mit deutlich mehr Schmagges zum Schlag ausholen – die Körner halten das schon aus.

    Das nur so als kleine Tipps.

    Und also nochmal:
    Schöne Berichte! Schau ich gerne.

    Weiter so!

    • admin sagt:

      Hallo Idfix

      Klar, das waere die bessere Variante gewesen. Schau dir aber mal meinen Bericht und Film ueber die Roggenernte an. Dann wirst du sehen, in Garben war das nicht zu ernten. Jedenfalls nicht mit vertretbarem Aufwand. Ich muss beim naechsten Versuch einen groesseren Dreschplatz haben. Die Koerner sind meterweit geflogen. Deswegen habe ich zuerst vorsichtig auf die noch vollen Aehren geschlagen, dann aber bei den naechsten Durchgaengen viel kraeftiger. Mein Dreschflegel war auch nur ein Provisorium. Viel zu leicht.

      Viel Spass weiterhin mit meinen Filmen

      Gruss RR

1 Pings/Trackbacks für "Roggen dreschen wie zu Grossvaters Zeiten oder, von meinem Respekt vor unseren Vorfahren. (Video)"
  1. [...] sonst. Immerhin “schwimmen” sie in Dreschresten, die ich ihnen nach der Ernte und dem Dreschen unserers Getreides ins Gehege geworfen habe. Sie sind aber nicht die [...]

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