Gaensehaltung, oder was laeuft da denn schief? (Video)

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4 Tiere habe ich zum Schlachter gebracht. Drei habe ich wieder bekommen. Die andere ist, so hart das auch klingen mag, beim Tierkoerperbeseitiger gelandet. Das war mir irgendwie schon vorher klar. Als ich die naemlich eingefangen habe, war sofort festzustellen, dass die nun wirklich nichts auf die Waage bringen wuerde. Die hatte nicht einmal das Gewicht von einem gut gefuetterten Masthuehnchen. Was ist da bloss wieder schief gelaufen?

Aber auch im Vorfeld waren da schon Anzeichen zu erkennen. Die eine war von Beginn an kleiner, blieb immer kleiner, stapfte den anderen immer nur hinterher. Machte manchmal den Eindruck, als koenne sie da nicht mithalten. Langsam, ein wenig torkelig auf den Beinen. Da stellt sich mir die Frage, woran das wohl gelegen haben mag.

Bisher immer ein voller Erfolg

Denn, in den vergangenen Jahren hat das mit unseren Gaensen immer prima funktioniert. Bis auf eine, die wohl mal an einem Hitzschlag oder Herzversagen gestorben ist, haben die anderen sich immer prima gemacht und waren schlussendlich auch zu verwerten.

Gaensetelegramm
Vier mussten gehen, drei kamen zurueck.

Was war der Grund fuer diese schlechte Ausbeute? Gibt es da vielleicht Parasiten, die sich erst mit der Zeit eingestellt haben? Gibt es da Krankheiten, die eine Gans so schwaecht, dass sie nicht mithalten kann? Ich persoenlich koennte mir ja vorstellen, dass es ein Parasit ist, der zu Beginn unserer Gaensehaltung nicht vertreten war, der sich aber jetzt eingenistet hat. Vielleicht weiss ja da draussen jemand, woran das gelegen haben mag.

Gaense auf dem Weg zum Schlachter
Oder ist das einfach nur Natur?

Aber nicht alle

Erstaunlich ist allerdings, dass die beiden aeltesten Gaense, die schon im zweiten Jahr bei uns leben und von denen wir hoffen, dass sie irgendwann selbst brueten, keinerlei Anzeichen von Schwaeche zeigen. Das sind gut genaehrte und vitale Tiere. Wenn es doch eine Art von Parasit waere, dann muessten doch auch die anderen, und vor allem die, die schon laenger hier leben, Anzeichen zeigen.

Waere echt nett, wenn Sie mir mal Ihre Meinung zum Thema mitteilen wuerden.

Heute nur ein kurzes Gaensetelegramm mit eben dieser Frage.

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3 Kommentare zu „Gaensehaltung, oder was laeuft da denn schief? (Video)“

  1. hallo bin erst vor kurzem auf deinen blog gestossen und finde es echt klasse .
    Zu deiner frage zwecks den Gänsen, wenn es Parasiten wären wären die anderen auch nicht gut beinander. habe 15 Jahre auf einem kleinen Geflügelhof gearbeitet und weiss daher das man oft minderwertige wahre bekommt weil die Elterntiere nicht die besten sind wie zbsp inzucht. Das kann man echt schlecht beeinflussen leider. Was auch noch sein kann das die Gänse einfach mal was gegessen haben was nicht in ihren magen gehört. Gänse knabbern überall rum und schlucken echt auch alles habe das oft erlebt 🙁 wenn die kleine drähte fressen dann bekommt das den wenigsten gut und sie bleiben dann sehr mager.

  2. Hi
    mit was und wie oft werden die Gänse entwurmt?
    Wurmbefall kann die Tiere sehr schwächen!
    Bei starkem Wurmbefall können die Tiere auch anfangen zu “lahmen”!
    Regelmässig entwurmen oder mind. sobald man merkt das sie Gewicht verlieren!
    Beim TA kann man eine Kotprobe machen lassen!

    Evtl. haben sie auch Haarlinge oder Milben, denn bei einigen Gänsen sieht das Gefieder doch sehr mitgenommen aus!

    Würde die Tiere und den Stall nach Milben und Haarlingen absuchen und gegebenenfalls behandeln!
    Neue Tiere stecken sich sonst schnell mit den Parasiten wieder an!

    Auch hierfür gibts es was z.B. für Haarlinge Verminex (frei von toxischen Insektiziden, Lösungsmitteln und anderen bedenklichen Stoffen) und für Milben Kieselgur und Stall kalken!

    Gegen “Wildleger” kann man im Stall ein Nestei plazieren so werden die Gänse animiert dazu zu legen und man muss nicht das ganze Gelände absuchen ;)!

    LG
    Uschi

  3. Martin Drewelius

    Hallo,

    ja, Parasiten können bei Gänsen vorkommen. Mal den Tierarzt fragen. Inzucht kann es auch sein. Immer wieder frisches Blut hinzufügen.

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