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Die ersten Tage unserer neuen Bienen, oder von Fragen, auf die ich jetzt eine Antwort weiss. (Video)

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Nachdem das Fruehjahr nun wirklich alles andere als berauschend war, fuer den Garten, aber auch fuer die Bienen, geht es jetzt richtig rund. Die Bienenkiste brummt, sie haben alle Mittelwaende im Honigraum ausgebaut, mein Schwarm, den ich vor einigen Tagen bekommen habe, geht ab “wie eine Rakete”, und vorgestern habe ich noch einen Ableger vom Verein bekommen. Sind also mittlerweile schon drei Voelker, die bei uns leben. Da geht es richtig rund.

Bisher laeuft alles richtig

Der Ableger auf vier Waben, recht stark, habe ich noch am Abend im Garten aufgestellt Heute dann hatte ich Besuch von einem Imkerkollegen, der mit mir zusammen noch mal durch die Voelker gesehen hat. Das hat mich sehr beruhigt. Vielen vielen Dank an dieser Stelle nochmal. Alleine kann man sich ja vieles zurechtdenken, ich bin aber beruhigter, wenn ich von jemand anderem hoere, bisher noch keinen gravierenden Fehler gemacht zu haben. Ausser mal, dass ich die Futtertasche beim Schwarm mitten hinein gehaengt habe, anstatt sie an den Rand zu haengen. Da habe ich wohl die Staerke des Schwarms unterschaetzt oder aber im Unterricht nicht richtig aufgepasst (letzteres wird wohl der Fall sein :) ).

Aber zuerst noch schnell einige Antworten auf Fragen, die nach meinem letzten Bienenfilm eingegangen sind. Ich wurde gefragt, warum ich die Beuten nicht mit bienenungefaehrlichem Holzschutz gestrichen habe.

Antwort:

Das ist nicht unbedingt noetig. Wenn denn, dann haette ich es aber vor dem Einzug der Bienen tun muessen. Aber wie gesagt, nicht unbedingt noetig. Auch im Bienenlehrgang ist das nicht zur Sprache gekommen. Also nehme ich mal an, so eine Prioritaet hat ein Schutzanstrich nicht.

Die zweite Frage war, warum ich kein Dach ueber den Bienen gebaut habe. Eine Art Unterstand, damit die Beuten nicht so schnell nass werden.

Antwort:

Auch das habe ich nachgefragt, und die Antwort war klar. Man kann, muss aber nicht. Die Beuten sind darauf ausgelegt, auch freistehend zu funktionieren. Ein Unterstand ist nicht noetig. Ein Windschutz vielleicht. Dafuer stehen ja dahinter und an der Seite Buesche und Baeume. Zwar noch klein, aber das wird schon.

Die dritte Frage war, warum ich den Schwarm nicht mit Milchsaeure gegen die Varroamilbe behandelt habe.
Antwort:

Erstens hatte ich keine zur Hand, und zweitens kann man das zuverlaessiger machen, wenn die Bienen auf den Waben sitzen. Dann braucht man nur die Wabe zu ziehen und einzuspruehen. Haben wir uebrigens heute nachgeholt.

Wie geht es weiter?

Tja, das ist mir als Laien immer noch nicht so wirklich klar. Unbedarft wie ich bin, haette ich angenommen, die Bienen werden staendig mit Zuckersirup versorgt, damit das Volk noch vor dem Winter moeglichst gross wird und mit vielen Bienen eingewintert werden kann. Ist aber ein Trugschluss. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte zwar immer genuegend Futter zur Verfuegung stehen, man sollte aber auch nicht zu viel fuettern. Tut man dies naemlich, dann wuerden die Bienen zuviel Futter einlagern und ihnen wuerde dann der Platz fuer die Kinderpflege fehlen.

Gut, leuchtet ein. Wie ich das aber als Anfaenger abschaetzen soll, ist mir immer noch ein Raetsel. Gut, auf einer Wabe konnen zwei Kilo Honig sein. Was aber wenn sich, so ist es nun mal, der Honig auf verschiedenen Waben verteilt? Wie ich das ohne die noetige Erfahrung abschaetzen soll, weiss ich immer noch nicht. Beim Schwarm soll ich darauf achten, dass die Bienen immer genug Platz zum Bauen haben. Eventuell noch eine zweite Zarge aufsetzten (wenn ich sehe, wie voll die jetzt schon ist, dann kann das nicht mehr lange dauern, wenn die erste Brut schluepft). Fuer den Ableger gilt dasselbe. Alle fuenf oder sechs Tage nachsehen, Futtervorrat abschaetzen, eventuell zufuettern und neue Mittelwaende geben. Das immer (ich lerne ja dazu :) ), immer in die Mitte des Brutnestes und nicht an den Rand.

Ich bin also zufrieden. Drei Voelker, ich hoffe nur, die kommen diesmal ueber den Winter. Ich habe doch so einen Appetit auf ein Brot aus eigenem Weizen bestrichen mit selbsterzeugtem Honig. :)

Ein kleiner Hinweis aber schon mal vorweg.  Quasi, so als Appetithaeppchen auf die kommenden Bienenartikel. Es kommt naemlich noch dicker. Ich hatte die Gelegenheit, einen Schwarm einzufangen, und diesen haben wir in die Beute einlaufen lassen. Das war ein Abenteuer, ein Schauspiel das man sich, wenn man es nicht selbst erlebt hat, nicht vorstellen kann. Davon aber in den naechsten Tagen.

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Veröffentlicht unter Bienen, Dies und Das, Selbst gemacht, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen Getagged mit: , , ,
5 comments on “Die ersten Tage unserer neuen Bienen, oder von Fragen, auf die ich jetzt eine Antwort weiss. (Video)
  1. Ingo V. sagt:

    Hmm kann sein das meine Bienchen nicht so die Streicheltiere sind :) Ging lange gut aber meinen ersten Stich hab ich in die Stirn bekommen, an einem windigen Tag. Danach wusste ich wenigstens, das ich nicht allergisch bin ;) hatte auch was positives dadurch. Danach war ich auch vorsichtiger, trotzdem auch Stich Nummer zwei in die Stirn, deine Kappe hat also durchaus schutzwert ;) Beim dritten mal sind sie mir unterns Hosenbein gekrabbelt, nachdem meine Tochter mir die Bienen auf den Schuh gekehrt hatte… das war schon um längen unangenehmer und auch das Bein ist geschwollen. Seitdem nur noch mit Gummistiefel :)

    • admin sagt:

      Hallo Ingo

      Dann denke ich mal, ich muss meine eigenen Erfahrungen machen. Dann werde ich auch an den Punkt kommen, an dem du bist. Manche lernen einfach nur dursch Schmerz.

  2. Ingo V. sagt:

    Nachdem ich den Film geschaut habe, muss ich noch eins loswerden. RESPEKT ! Ich gehe ohne Schutzkleidung nicht ans Volk, du bist da echt schon Profi :)
    Nochwas wegen dem Futter. Wenn man Brutwaben in der Hand hat und ringsum sind schöne Honigeinlagerungen (egal ob mit oder ohne deckel) würd ich mir um Futter auch keine Sorgen machen. Grüße

    • admin sagt:

      Hallo Ingo V

      Das wird wohl nur so lange gut gehen, bis ich mal richtig gestochen worden bin. Vielleicht werde ich dann schlauer.

  3. Ingo V. sagt:

    Prima es geht weiter mit den Bienen. Was das Füttern betrifft, hab ich mir sagen lassen, das man bis August problemlos mit Futterteig füttern kann, das hätte den Vorteil, die würden das nur annehmen, wenn drausen sowieso nichts blüht. Im Gegensatz zum flüssigen Futter, das immer sofort eingelagert wird. Und du hast natürlich vollkommen Recht, wohin mit den Eiern der Königin, wenn alle Waben mit Honig voll sind ? :) Außerdem kannst du besser zu früh wie zu spät eine weitere Zarge draufstellen, wenn es zu früh ist gehen sie einfach nicht rein, besser wie wenn es zu spät wäre :)
    Ich habe dieses Jahr auch viele Fehler gemacht, beide Völker sind weggeschwärmt zB. aber immerhin ein bischen Honig ist es geworden :)
    Das mit dem Schwarm ist natürlich Klasse, bei mir sind nur zwei raus aber keiner rein ;)
    Wird alles schon kommen, es ist noch kein Imker vom Himmel gefallen oder so :)

2 Pings/Trackbacks für "Die ersten Tage unserer neuen Bienen, oder von Fragen, auf die ich jetzt eine Antwort weiss. (Video)"
  1. [...] Bienen, Bienenhaltung, video So weit ich das beurteilen kann, geht es unseren Bienen gut. Der erste Schwarm hat kraeftig gebaut und es waren viele verdeckelte Brutzellen zu sehen. Auch beim unserem Ableger [...]

  2. [...] Meinen ersten Schwarm habe ich dazu einfach von oben in die gefuellte Beute geschuettet. Das hat auch gut geklappt. Sie sind geblieben wo sie bleiben sollten und machen sich auch gut (soweit ich das beurteilen kann :) ). Den selbstgefangenen Schwarm wollte ich aber nicht auf diese Weise eine neue Heimat geben. [...]

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