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Das Aufraeumen findet kein Ende, oder Containerfahrer haben´s nicht leicht.

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Was sind wir froh, wenn der ganze Muell und Krempel vom Grundstueck runter ist. Was haben wir uns darueber schon aufgeregt. Wie jemand sein Grundstueck so vergammeln lassen kann, das ist schon fast straeflich. Besonders auf der Wiese hinten. Ueberall auf der Wiese verstreut liegen Haeuflein von Bauschutt, Kies oder Sand. Dazu noch Holz, zum groessten Teil morsch.

Die Gegend, in der wir wohnen ist bekannt fuer ihre intensive Landwirtschaft. Zuckerrueben, Getreide, Gemuese, Spargel, es fehlt an nichts. Und auch die Wiese hinter dem Haus hat besten Mutterboden.

Nicht zu vergleichen mit unserem Schrebergarten in Aachen wo wir mehr mit Lehm als mit Erde zu tun hatten. Und solch einen Boden mit Schutt und Kies, mit Muell und Geruempel zu versauen ist schon ein Trauerspiel. Mir als Gaertner tut es in der Seele weh, solch guten Boden durch Steine und Schutt ruiniert zu sehen. Schaue ich bei den Nachbarn ueber den Zaun und sehe, welch feine Erde in den Gaerten vorzufinden ist, dann juckt es mir in den Fingern, sofort einen Spaten zu nehmen und loszulegen. Aber dazu muessen erst einmal die noetigen Voraussetzungen geschaffen werden.

containerfahrzeug-festgefahren

Nachdem wir unseren Chemieabfall losgeworden sind, sehen wir jetzt zu, die restlichen Hinterlassenschaften unseres Vorbesitzers zu beseitigen. Wir haben lange ueberlegt. Wollten erst alles mit einem Haenger zur Kippe fahren. Bei der Menge aber nicht moeglich und letztendlich auch nicht preiswerter. So haben wir dann doch einen Container bestellen muessen. Und mit dem hatten wir schon das erste Problem. Wir hatten uns das so schoen ausgedacht. Lassen den Container bis an die Schuppen, wo der Muell liegt heranbringen und muessen dann nur noch befuellen. Pustekuchen. Es hatte die ganze Nacht geregnet. Der Mann vom Containerdienst fuhr auf die Wiese, kam aber keine 10 Meter weit und steckte schon fest. Wir haben mit allen moeglichen Methoden versucht, den Wagen wieder freizubekommen. Vergeblich. Allzuviel Erfahrung kann der Fahrer allerdings auch nicht gehabt haben. Der hat probiert und probiert, bis er vorne als auch mit den Hinterradreifen so tief feststeckte, dass er alleine bis zum Hochsommer nicht mehr herausgekommen waere . Nach mehr als eineinhalb Stunden stand dann sein Chef ebenfalls mit einem Containerfahrzeug vor dem Gatter, und erst dieses konnte den armen Fahrer samt seinem Fahrzeug aus seiner Lage befreien. Die Wiese erst einmal ruiniert durch Reifenspuren. Ich moechte nicht in der Haut dieses Fahrers gesteckt haben. Der hat sich bestimmt in der Firma noch eine ziemliche Abreibung anhoeren muessen.

container-mit-muell

Fuer uns war das allerdings mehr als unbefriedigend. Damit stand der Container gut 50 Meter entfernt von all dem Muell. So blieb nur, alles mit einer Schubkarre und einem Bollerwagen dorthin zu befoerdern. Eine ziemliche Plackerei. Es hat trotzdem nicht gereicht. 8 Kubikmeter, und wir haben immer noch Muell hier liegen. Vornehmlich Bitumenpappe. Muss wohl von einem alten, abgerissenen Stall stammen. Alleine dafuer haetten wir schon einen eigenen Container benoetigt. Jetzt bleibt uns nichts anderes uebrig als noch einen Container kommen zu lassen und auch noch den Rest zu entsorgen. Bei der Gelegenheit hoffen wir, noch den Platz zu finden um Teppichboden aus dem oberen Stockwerk zu beseitigen.

muell-entfernt

Dann kratzen wir noch so gut es geht den Kies und die Steine von der Erde, sammeln alle kleineren Holzteile (eventuell mit Chemie behandelt) auf und koennen uns dann endlich an die Planung unseres Gartens machen.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Neues Haus Getagged mit: ,
6 comments on “Das Aufraeumen findet kein Ende, oder Containerfahrer haben´s nicht leicht.
  1. Ines sagt:

    Diese Wäscheleine gibt es schon mindestens 30 Jahre nicht mehr.
    Aber genügend Ersatz an anderen Stellen ;-)

    Und mit dem Waschmittel aus dem Bioladen , haben bei meinem Schatz das Jucken und die Pickelchen auf dem Rücken ein Ende gefunden.

    • admin sagt:

      Hallo Ines

      Ich habe mal irgendwo im Internet jemanden gefunden der seine Waschmittel aus Kernseife selbst herstellt. Ist doch ein Versuch wert. Vielleicht noch besser als die aus dem Bioladen. Wir jedenfalls werden es mal versuchen. Wenn wir die Zeit finden.

      Gruss RR

  2. Ines sagt:

    Und keine Frage: Beim nächsten Beet wird alles leichter!
    Das liegt nämlich jetzt schon unter einer Mulchfolie, dekorativ beschwert und abgedeckt mit feinem Schotter. In diesem “Kiesbeet” werden dann im Sommer Kübel stehen und der Schotter wird dann eines Tages voraussichtlich für einen Terrassenbau benötigt :-)

    Und erhalten bleiben wird uns dieser Garten wohl tatsächlich. Es ist der Garten meiner Kindheit, in dem ich als Knirps die Radieschen aus der Erde gemopst und das Zwiebelgrün abgeknabbert habe. Später wurde ein Ziergarten draus!

    Bei der Gartenanlage kommen Erinnerungen aus meiner frühestens Kindheit wieder hoch. Stimmt – hier flatterte ganz früher mal die Wäsche auf der Leine.
    Diese Reste von Baumwurzeln – da stand doch mal ein Birnbaum? Nee – Apfelbaum! Der Birnbaum stand da hinten. Und dort der Pflaumenbaum…
    Aber – mit jedem Knochen, den ich zutage fördere, frage ich mich welches unserer zahlreichen Haustiere ich in seinem ewigen Frieden störe. :-(

    • admin sagt:

      Wenn Ihr schon die Waescheleine abmontiert, dann hoffe ich, Ihr seid nicht auf Trockner umgestiegen. Meine Frau meint jedenfalls, seit wir die Waesche draussen trocknen, waere sie viel angenehmer zu tragen.

      Gruss

  3. Ines sagt:

    Das schreibst du jetzt erst, dass du so wild auf den Spaten bist.
    Ich hätte dich doch in den letzten Wochen glatt eingeladen!
    Dann hättest du dich bei mir austoben können (neue Beete aus der Wiese anlegen hast du ja hoffentlich noch nicht verlernt :-) )
    Aber dann wäre deine Gartensehnsucht nur noch größer geworden – zwei Spaten tiefe Humusschicht – genial was?

    Weniger genial waren die Rodungsmassnahmen alter Sträucher und die Betonsockel der ehemaligen Wäschepfäle. Und weil ein Stück vom alten Gartenweg auch weichen musste, musste das 80cm tiefe Betonfundament unter den Randsteinen auch raus.

    Es scheint eine Plackerei-Seuche zu grassieren. Bei unseren neuen Nachbarn läuft zur Zeit genau das gleiche ab.

    Jetzt bin ich aber klar im Vorteil:
    Seit Samstag habe ich nämlich die ersten Saaten im Boden und freu mich deshalb wie Bolle :-)

    • admin sagt:

      Hallo Ines

      Und diesen Vorsprug wirst du auch noch weiter ausbauen. Keine Frage. Aber abwarten, spaetestens im naechsten Jahr starten wir hier so richtig durch. Dann musst du dich sputen. :) Und abgesehen davon, die Buddelei macht nur im eigenen Garten so richtig Spass. :)

      Dann hoffe ich fuer euch, dass ihr den Garten auch fuer lange Zeit halten werdet, und nicht wie wir, wieder neu anfangen muesst.

      Gruss rr

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