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Bei der Bienenkiste den Honigraum mit Mittelwaenden bestuecken. (Video)

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Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, machen wir es also heute kurz. Bei unseren Bienen standen noch zwei wichtige Aufgaben an, die zu erledigen waren. Zum einen hatte ich ja festgestellt, dass die Bienen in der Bienenkiste schon unter dem Trennschied hindurch gebaut hatten. War also hoechste Zeit, dieses zu entnehmen und die Mittelwaende in den Honigraum einzusetzen. Im letzten Jahr war das noch eine simple Sache. Die Bienen hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal bis an das Trennschied heran die Kiste ausgebaut. Heute hatte ich ein paar Probleme mehr. Musste zuerst das Trennschied freischneiden. Die Brut reichte schon bis ans Trennschied heran. War also wohl hoechste Zeit. Ein wenig Bammel hatte ich ja davor, der sich aber im Nachhinein als vollkommen grundlos erwiesen hat. Das Volk ist absolut friedlich, es war kein grosses Problem, das Trennschied herauszuschneiden und freizubekommen.

Beim naechsten Mal werde ich allerdings frueher dran sein und auch den Naturbau etwas weiter zurueckschneiden. Die Mittelwaende hingen nicht frei herunter, und ich musste ein wenig herumschieben.

Zum anderen habe ich ueber Kommentare die Information erhalten, dass es besser gewesen waere, die Erweiterungszargen unter die Zarge zu platzieren, in der die Voelker ueberwintert haben. Bienen sollen ihren Honig immer direkt ueber dem Brutnest einlagern und, haette ich es in der unteren Zarge belassen, haetten sie ihn erst einmal in der Erweiterungszarge gelagert. Da sollte er nicht hin. Habe also an beiden in Frage kommenden Beuten die Zargen getauscht. Bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die Futterwaben entnommen, die mir ueberschuessig erschienen. Das waren zwei aus der Segeberger Beute. Aus den anderen Beuten habe ich keine entnommen. So viel schien mir dort nicht drin zu sein.

Das war’s. Ich hoffe, damit bin ich jetzt gut vorbereitet.

Es gibt aber noch eine Frage, die sich mir stellt. In den konventionellen Beuten wird doch im Herbst das Volk auf eine Zarge eingeengt. Das muesste, sofern ich mich da richtig erinnere, die obere der beiden sein. Die untere wird ausgetauscht, da sich normalerweise darin die aelteren Waben befinden. Soll dies in diesem Jahr nicht so sein, oder werden die Zargen zu einem spaeteren Zeitpunkt nochmals getauscht?

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Veröffentlicht unter Bienen, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen Getagged mit: , , ,
10 comments on “Bei der Bienenkiste den Honigraum mit Mittelwaenden bestuecken. (Video)
  1. S.P. sagt:

    Das ist doch ein wahnsinniger Aufwand und völlig unpraktikabel…stell dir mal vor du hast drei oder mehr Völker?
    Dazu kommt, das ich in der Schwarmverhinderung keinen Nachteil für die Bienen erkennen kann und ja, ganz klar. Das Hinterherlaufen nervt mich, daher lasse ich einen Schwarm, wenn mal einer fällt auch Schwarm sein und verfolge ihn nicht.
    Nur ärgere ich mich über den Honigverlust – daher: Schwarmverhinderung.

  2. Erhard sagt:

    @S.P. “…keine Wabenhygiene möglich…”

    auch wenn man ein falsches Vorurteil immer wieder wiederholt, wird es dadurch nicht richtiger. Wabenhygiene ist selbstverständlich in der Bienenkiste möglich und in die Betriebsweise integriert.

    • S.P. sagt:

      na das ist doch sicherlich für viele andere auch interessant: Wie verhindere ich z.B. bebrütete Honigwaben zu ernten…nicht so lecker die Brutreste im Honig zu haben.
      Um Waben zu tauschen muss ich Kunstschwärme bilden und den dann später neu einschlagen, bei der Magazinimkerei kann man sehr schön mit der Zeit Waben austauschen und den Bienen die Möglichkeit geben neu zu bauen, ohne gleich alles “kaputt” zu machen.
      Und ist es nicht verdammt nervig hinter seinem Schwarm herlaufen zu müssen?
      Als Magazinimker kann ich das Schwärmen schön verhindern und mir gehen weder Bienen noch Honig verloren.

      • Simon sagt:

        Ohne mich jetzt für oder gegen die Bienenkiste auszusprechen:
        > Honig wird in solchen Mengen geerntet, dass man die wenigen Zellen mit Brut ausschneiden kann.

        > Wabenhygiene ist grundsätzlich möglich, auch ohne Kunstschwarmbildung:
        siehe:
        https://www.youtube.com/watch?v=k9g4UEko1i8

        > Ja, beim Magazinimkern kannst du Schwärme meistens verhindern, musst in der Regel keinen Schwärmen nachlaufen, was für dich anscheinend nervig ist.
        Das liegt aber auch im Konzept der Bienenkiste:
        Naturnah imkern! Und Schwärme sind definitiv naturnah.

  3. S.P. sagt:

    Also kann man machen was man will…die Bienenkiste ist nicht mein Ding, zu umständlich, keine Wabenhygiene möglich und schleudern kannst den Honig auch nicht :-(
    Tja und bei den Einfachbeuten würde mich dieser Wildbau nerven, sowas wirst du in der Segeberger nicht haben.
    Von diesem auseinandergezerre des Brutnestes halte ich auch nix, aber das kann ich nicht beurteilen, arbeite mit nur einem Brutraum.
    Die eine Segeberger Zarge solltest du noch streichen, da Polystyrol nicht UV-Beständig ist (hat man mir gesagt und da ich in Chemie nicht aufgepasst habe glaube ich das einfach mal).
    Im Übrigen würde ich jetzt schonmal die Augen nach einer Schleuder offen halten, manchmal gibt es jetzt schon günstige gebrauchte.
    Ich empfehle: Eine Motorschleuder (mit der Hand macht keinen Spaß), einen Edelstahlabfüller, Ein Grob- und ein Feinsieb sowie einen Honigrührer (“Auf-und-ab”). Alles natürlich aus Edelstahl.
    Lass dir bloß keine alte verzinkte Schleuder andrehen!! Einige gemeine Leute versuchen den Schrott noch gewinnbringend los zu schlagen.
    Die

    • Simon sagt:

      Also bei dieser Völkerzahl und auch bei mehreren Völkern reicht eine Handschleuder völlig.
      Beim Edelstahl stimme ich dir zu.
      Schau dich um nach einer 4 Waben Edelstahlschleuder. Diese passt zu deiner Imkereigröße und da hast du noch Platz nach oben.

      LG

  4. Matthias Just sagt:

    Tolle Videos!

    Wo bleibt dein Flattr?
    http://blog.flattr.net/2013/04/adding-support-for-youtube/

    Was für Video Equipment benutzt du eigentlich?
    Die Videoquallität ist ja Super.

  5. puschkin sagt:

    Im Herbst werden die Völker auf zwei Zargen eingeengt, nicht auf eine. Das geht recht einfach da im unteren Brutraum keine Brut mehr vorhanden ist. Hat was mit Wabenhygiene zu tun. Das sollte man schon machen um die evtl. mit Vieren und Pilzsporen infizierten Altwaben zu entsorgen. Da sehe ich bei der Bienenkiste ein Problem.
    Desshalb hält Dr. Liebig auch nichts davon.
    Irgendwan wirst du hoffentlich ein Resüme` pro Magazinbeuten ziehen.

  6. Kirsten sagt:

    Schön zu sehen, wie Du in der Bienenkiste die Mittelwände in den Honigraums eingebaut hast. Ist es nicht sehr früh? Aber egal, Deine Bienen sehen ja toll aus, die ganze Bienenkiste voll ausgebaut. Das lässt auf viel Honig hoffen.

    Die Magazinimkerei missfällt mir komplett. Die Bienen haben es in der Bienenkiste wesentlich besser, das ist wesensgemäße Bienenhaltung.

    Ich werde mir deine vielfältige Imkerei weiterhin mit Freude ansehen.

    Viel Honig wünscht Dir
    Kirsten

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