{"id":9612,"date":"2011-01-13T09:00:00","date_gmt":"2011-01-13T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/?p=9612"},"modified":"2011-01-16T21:39:55","modified_gmt":"2011-01-16T19:39:55","slug":"huehner-selbst-schlachten-unsere-erfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/huehner-selbst-schlachten-unsere-erfahrungen\/","title":{"rendered":"Essen Sie gerne Brathaehnchen? Dann sollten Sie mal selbst ein Huhn schlachten. Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huhn-selbst-geschlachtet.jpg\"><\/a>Jetzt waren unser Haehne am Schlachttag schon ziemlich gross. Viel groesser als manch eines, das tiefgefroren in den Supermarktkuehltheken liegt. Jedenfalls kam es mir so vor, und die Waage hat mich spaeter auch darin bestaetigt. Sie begannen schnell an Temperatur zu verlieren. Unsere Aufgabe bestand nun darin, diese toten Tiere zu rupfen, auszunehmen und zu zerlegen. Ein grosser Topf Wasser stand schon auf dem Herd, es dauerte aber noch einige Zeit bis dieses heiss genug war. So fingen wir erst einmal an, die Federn ohne heisses Wasser zu rupfen.<\/p>\n<p>Bitte\u00a0nur\u00a0weiterlesen wenn\u00a0Sie nicht zu zart besaitet sind.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p><strong>Das Rupfen<\/strong><\/p>\n<p>An der Brust, wo die\u00a0Federn klein unf flauschig sind,\u00a0ging das auch noch relativ gut, je groesser die Federn allerdings wurden, umso schwerer war es, diese herauszuziehen. An beiden\u00a0Haenden klebten unzaehlige\u00a0flauschiger Federchen, so dass\u00a0wir nicht mehr richtig zufassen konnten\u00a0um weitere auszurupfen. Immer wieder die Federn von den Fingern streifen, zwischendurch einmal abwaschen, eine elende Arbeit.<\/p>\n<p>So ein Hahn hat ziemlich viele Federn. Macht man sich sonst keine Vorstellung von. Fliegen die Federn aber erst einmal lose umher, sieht man erst einmal wie viele Federn so ein Tier hat (selbst jetzt nach einigen Wochen finde ich immer noch einzelne kleine Federn vor dem Haus). Wir haben nach Moeglichkeit versucht, diese direkt in eine Plastiktuete zu stopfen, aber wie gesagt, alles nass. Der Tisch, die Haende, die Tuete und dann auch noch bei Temperaturen knapp an Null Grad. Was haben wir da an den armen Tieren herumgezupft, bis endlich das Wasser heiss genug war, um die Haehne kurz hineinzuhalten. Dabei war Vorsicht geboten. Zu lange und die Haut des Tieres war schon angekocht. Zu kurz und die Federn liessen sich immer noch nicht aus der Haut ziehen. Trotz aller Vorsicht, wir haben doch an einigen Stellen ein Stueck Haut mit den Federn herausgezogen. Irgendwann, nach scheinbar unendlicher Zeit hatten wir es dann aber doch geschafft. Vor uns lagen drei ziemlich nackte Haehne ohne Kopf die doch irgendwie grotesk aussahen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9616\" title=\"gerupfte-huehner1\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gerupfte-huehner1-300x200.jpg\" alt=\"gerupfte-huehner1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gerupfte-huehner1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gerupfte-huehner1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ich weiss, es wird wieder Leute da draussen geben, die mich fuer verrueckt oder aber\u00a0fuer ein Weichei\u00a0halten. Es wird wieder Leute geben, fuer die so eine Sache\u00a0die alltaeglichste der Welt ist. Sicher, man kann das wesentlich professioneller machen. Ich haette die drei Haehne auch zum oertlichen <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/gaensepeter-herbstmarkt-mit-traktortreff\/\" target=\"_self\">Gaensezuechter<\/a> bringen koennen. Der haette sie mir fuer einige Euros auch geschlachtet. Wahrscheinlich haette ich sie noch nicht einmal zerlegen muessen, sondern haette sie sorgfaeltig eingeschweisst auf einer Styroporplatte wieder mit nach Hause nehmen koennen. Es gibt auch tolle Maschinen, mit denen man die Federn der Huehner rupfen kann. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zhHojM2IeIE\" target=\"_blank\">Dieses Video<\/a> in englischer Sprache zeigt zum Beispiel sehr anschaulich, wie einfach das Schlachten und das Rupfen von Huehnern sein kann, wenn man nur die richtigen Geraetschaften zu Verfuegung hat.<\/p>\n<p>Aber gerade das wollte ich nicht. Ich toene immer so laut von Tierhaltung, ich toene immer so laut wie lecker ein ordentliches Stueck Fleisch ist, wie sehr mir das Wasser im Mund zusammen laeuft, wenn ich nur an einen knusprigen Huehnerfluegel denke. Und genau deshalb wollte ich es selbst machen. Ich wollte einmal sehen, wie so etwas gemacht wird, und ich wollte erleben was in mir vorgeht, wenn ich daran beteiligt bin. Ich wollte den ganzen Prozess mit meinen eigenen Haenden durchfuehren, ich wollte selbst dabei sein.<\/p>\n<p>Ich muss ehrlicherweise sagen, nachdem wir diese Tiere von ihren Federn befreit hatten,\u00a0ist mir ein ziemlich grosser Stein vom Herzen gefallen. Und dabei hatten wir das Schlimmste, das Ausnehmen\u00a0ja noch vor uns.\u00a0Und\u00a0bevor jetzt jemand ueber mich lacht sollte er bedenken, dass jeder einmal angefangen hat.\u00a0Wir sind, bevor wir aufs Land gezogen sind, <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/8267\/\" target=\"_self\">Stadtmenschen<\/a> gewesen, haben unser ganzes Leben mit so etwas nichts zu tun gehabt. Fuer uns kamen die Huehnchen aus der Plastiktuete oder vom\u00a0Grill um die Ecke. Fuer uns war das Schlachten von Tieren so weit weg\u00a0wie fuer einen Maulwurf der Mond. Eben genau so wie die meisten Menschen in diesem Lande\u00a0so leben. Samstags in den Supermarkt und die Karre vollmachen. Woher und wie all die Koestlichkeiten dort hingekommen sind,\u00a0hat uns bis vor einigen Jahren auch nicht interessiert. Wir haben uns darauf verlassen, dass schon alles seine Richtigkeit haben wird (ein Trugschluss wie gerade jetzt wieder klar wird, wo\u00a0die Zeitungen voll sind vom Futtermittelskandal und Dioxin in der Nahrung).\u00a0Wir haben keinen Gedanken daran verschwendet, was alles noetig ist bis auf unseren Tellern die leckere Haehnchenbrust liegt. Jedenfalls nicht mehr und nicht weniger als die meisten Menschen in diesem Land.<\/p>\n<p><strong>Das Ausnehmen<\/strong><\/p>\n<p>Bei John Seymour in seinem Buch &#8222;Selbstversorgung aus dem Garten&#8220; hoeren sich die naechsten Schritte gar nicht so schwer an. Ich zitiere:<\/p>\n<p><em>Schneide nach dem Rupfen die Haut an den Beinen ringsherum mit einem scharfen Messer ein, ziehe die Sehnen straff und trenne die Fuesse im Gelenk ab.<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p>Das haben wir nicht gemacht. Meine Mutter meinte, frueher haetten sie es auch nicht so gemacht, und so haben wir uns auf ihre vage Erinnerung verlassen, was sich im Nachhinein auch als besser herausgestellt hat.<\/p>\n<p>Als naechstes, ich zitiere:<\/p>\n<p><em>Schneide den Kopf ab und ziehe das Messer so am Hals abwaerts, dass ein Hautlappen haengenbleibt. <\/em><\/p>\n<p>Gut, die Koepfe waren schon ab, und wir haben es wirklich nicht geschafft, irgendetwas wie einen Hautlappen uebrig zu lassen.<\/p>\n<p>Weiter schreibt Seymour:<\/p>\n<p><em>Trenne den Hals dicht am Koerper unter dem Hautlappen mit einer Gefluegelschere durch. <\/em><\/p>\n<p><em>Stecke einen Finger in die Halsoeffnung und drehe ihn herum, damit die die Innereien haltenden Baender reissen.<\/em><\/p>\n<p>Prima. Wir haben versucht, unsere Finger in die Halsoeffnung zu stecken und herumzudrehen. Das kann aber bei uns nicht so wirklich funktioniert haben wie Seymour sich das vorstellt. So weit sind wir naemlich nicht mit der Anatomie eines Huhnes vertraut, als das wir mit dieser Beschreibung zurechtgekommen waeren.<\/p>\n<p><em>Schneide rund um die Afteroeffnung, aber vorsichtig damit die Eingeweide nicht verletzt werden.<\/em><\/p>\n<p>Das ist klar, die Eingeweide, vor allen Dingen die Galle darf beim Ausnehmen nicht verletzt werden. Sonst wird das Fleisch ungeniessbar. Aber versuchen Sie das mal selbst, bevor sie ueber unsere klaeglichen Versuche lachen.<\/p>\n<p>Als letzten Punkt schreibt er:<\/p>\n<p><em>Fuehre deine Hand ein und ziehe alle Eingeweide einschliesslich der Lungen heraus. Wasche dann das Huhn innen und aussen gruendlich.<\/em><\/p>\n<p>So sehr ich mir auch diese Beschreibung durchgelesen habe, so sehr ich auch die Bilder betrachtet habe, wie schon gesagt, grau ist alle Theorie. Machen Sie das mal selbst. Ich moechte denjenigen sehen, der das beim ersten Mal richtig macht, wenn niemand mit Rat und Tat zur Seite steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9615\" title=\"huehner-ausnehmen1\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huehner-ausnehmen1-300x200.jpg\" alt=\"huehner-ausnehmen1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huehner-ausnehmen1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huehner-ausnehmen1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Jedenfalls war das fuer uns eine ziemliche Muehe, die Eingeweide aus den Haehnen zu holen. Und ich bin hundertprozentig sicher, ohne meine Mutter haette ich spaetestens an dieser Stelle aufgegeben. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft. Ich habe die Beine der Haehne festgehalten, und meine Mutter hat mit aller Kraft die Innereien versucht herauszuziehen, was wir auch mit viel Muehe hinbekommen haben. Ehrlich gesagt, uns haben dabei schon einige Schweissperlen auf der Stirn gestanden. Und wenn ich mich an den Geruch erinnere, dann vergeht mir jetzt noch der Appetit. Ich moechte\u00a0mir gar nicht vorstellen, wie es bei sommerlich warmen Temperaturen riecht.<\/p>\n<p><strong>Das Zerlegen<\/strong><\/p>\n<p>Dann ging es ans Zerteilen. Auch das ist nicht so einfach, wie es sich anhoert. Hat man ein Brathaehnchen vor sich auf dem Teller liegen, weiss man genau wo die Gelenke sitzen und wo man ziehen muss, um den Fluegel herauszuziehen. Bei einem frischen Huhn sieht das aber irgendwie ganz anders aus. Kein Bein, keinen Fluegel bei dem wir beim ersten Schnitt die richtige Stelle getroffen haben um es abzuschneiden. Wir haben mit unseren Kuechenmessern, die uebrigens nicht unbedingt dafuer geeignet sind, immer wieder daneben\u00a0auf den Knochen geschnitten und mussten zwischendurch sogar nachschaerfen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis\u00a0wir die drei Tiere zerteilt hatten, und es war eine ziemliche Fledderei.<\/p>\n<p>Auch die Innereien haben wir untersucht und uns die essbaren Stuecke herausgesucht. Vor allem das Herz. Aber auch der Magen soll essbar sein, bestes Muskelfleisch. Wir haben ihn aufgeschnitten, entleert und gewaschen und dann die innere Haut abgezogen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals willentlich und wissentlich einen Huehnermagen gegessen zu haben. Aber ich werde es probieren. Vermutlich sind noch andere Teile wie die Nieren essbar. Daran haben wir uns allerdings nicht herangewagt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9614\" title=\"drei-geschlachtete-huehner1\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/drei-geschlachtete-huehner1-300x200.jpg\" alt=\"drei-geschlachtete-huehner1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/drei-geschlachtete-huehner1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/drei-geschlachtete-huehner1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Junge Junge, wenn ich daran zurueckdenke, dann laufen mit noch jetzt die Schauer ueber den Ruecken (Weichei eben).<\/p>\n<p><strong>Die Quintessence<\/strong><\/p>\n<p>Alles in allem waren wir mit diesen drei Tieren fast drei Stunden beschaeftigt. Kein\u00a0besonders guter Schnitt. \u00a0Auch wenn der Lohn der Muehe eine grosse Schuessel voll Haehnchen war, selbst erzeugt, von ganz klein an. Wir haben die Kueken mit auf die Welt gebracht, wir haben sie gehegt und gepflegt, wir haben sie mit Futter versorgt und stundenlang beobachtet. Wir haben zugesehen, wie aus winzig kleinen &#8222;Wattebaeuschchen&#8220; grosse kraeftige und gesunde Haehne geworden sind. Wir haben dieses Fleisch ganz alleine erzeugt. Keine Industrie, kein Bauer, keine Legebatterie und kein Handel. Wir haben uns damit selbst bewiesen, dass\u00a0auch wir\u00a0unser eigenes Fleich zur Ernaehrung produzieren koennen. Wir wissen was drin ist, naemlich keine\u00a0Chemie, keine Farbstoffe und keine was weiss ich noch welch andere Zusaetze in den Regalen der Supermaerkte mit verkauft werden, die wir eigentlich nicht wollen.\u00a0\u00a0Ein gutes Gefuehl, trotz alledem.<\/p>\n<p><strong>Hat sich das Ganze jetzt gelohnt?<\/strong><\/p>\n<p>Waere es nicht billiger und viel viel einfacher gewesen, ein tiefgefrorenes Haehnchen im Supermarkt zu kaufen und sein Hirn fuer einen Moment abzustellen und nicht darueber nachzudenken wo es herkommt und wie es gelebt hat, anstatt mit eigenen Huehnern zu hantieren?<\/p>\n<p>Keine Frage, unter diesen Gesichtspunkten kann man an die Huehnerhaltung nicht herangehen. Weder\u00a0in bezug auf die Kosten, noch\u00a0in bezug auf die Arbeit haben wir mit diesen Haehnen ein gutes Geschaeft gemacht.\u00a0Um rentabel\u00a0zu sein, haetten sie nicht einmal annaehernd so lange leben duerfen wie sie gelebt haben. Sie haetten viel schneller Fleisch ansetzen muessen und sich viel weniger bewegen duerfen. Eben\u00a0wie in der modernen Massentierhaltung ueblich. Wer glaubt, mit Huehnerhaltung, (ich bin sicher auch bei unseren Kaninchen wird es nicht anders sein) in unserem kleinen Massstab\u00a0auch nur einen Cent zu sparen, der irrt gewaltig. Futter, Arbeit, Zeit. Huehner zu halten kann man nur aus Ueberzeugung und nicht um Geld zu sparen. Huehner halten um sie zu essen braucht nur der zu versuchen, der sich von der Agrarindustrie und dem Handel nichts mehr vorsetzen lassen moechte, von dem er nicht weiss was drin ist. Einen anderen Grund kann es dafuer nicht geben.<\/p>\n<p>Nach all der Arbeit habe ich mir am Abend gleich ein Hahnenbein gebraten. Ich weiss nicht, es hat irgendwie anders gerochen als ich es sonst gewohnt bin (oder kam es mir nur so vor).\u00a0 Ich hab es bewusst nur mit ein wenig Salz und Pfeffer gewuerzt. \u00cdch wollte schmecken, wie unsere ersten eigenen Huehner, wie unser erstes selbst erzeugtes Fleisch schmeckt. Ich habe mich dann mit meinem Hahnenbein knusprig gebraten an den Tisch gesetzt und, ich weiss nicht warum, ich hatte von der ganzen harten Arbeit einen Baerenhunger, aber ueberhaupt keinen Appetit.\u00a0Es sah so lecker aus. Knusprig und duftend und doch, ich konnte keinen Bissen davon herunterbekommen. Ich habe mit einem grossen Glas Korn\u00a0nachhelfen muessen, und selbst damit hat es mich einiges an Ueberwindung gekostet, dieses Fleisch zu essen, das noch vor wenigen Stunden hinten im Garten bei den Huehnern froehlich herumgelaufen ist.<\/p>\n<p>Wie schon gesagt, ich bin sicher, jeder der dies einmal\u00a0selbst machen musste, der wird in Zukunft am Haehnchenwagen zweimal ueberlegen ob er kaufen soll oder nicht.\u00a0<\/p>\n<p>Es gibt aber einen Gesichtspunkt unter dem sich der Aufwand wirklich gelohnt hat. <strong>Wir haben\u00a0sehr viel\u00a0dazugelernt<\/strong>.<\/p>\n<p>Uebrigens, den ersten Teil meines Berichtes ueber unseren <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/huehner-selbst-schlachten-das-erste-mal\/\" target=\"_self\">ersten Schlachttag finden sie hier<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/drei-geschlachtete-huehner1.jpg\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huehner-ausnehmen1.jpg\"><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9622\" title=\"huhn-selbst-geschlachtet\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huhn-selbst-geschlachtet-300x200.jpg\" alt=\"huhn-selbst-geschlachtet\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huhn-selbst-geschlachtet-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/huhn-selbst-geschlachtet.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gerupfte-huehner1.jpg\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt waren unser Haehne am Schlachttag schon ziemlich gross. 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