{"id":8540,"date":"2010-08-08T23:30:30","date_gmt":"2010-08-08T21:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/?p=8540"},"modified":"2010-08-08T23:27:49","modified_gmt":"2010-08-08T21:27:49","slug":"freilandtomaten-versus-tomaten-im-topf-vor-und-nachteile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/freilandtomaten-versus-tomaten-im-topf-vor-und-nachteile\/","title":{"rendered":"Tomaten im Freiland und in Toepfen. Wer macht das Rennen?"},"content":{"rendered":"<p>So wirklich grossen Erfolg hatten wir mit <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/tomaten\/\">Tomaten<\/a> nie. In keinem der Jahre sind wir von <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/ende-der-tomaten\/\">Krankheiten<\/a> verschont geblieben, in keinem der vergangenen Jahre haben wir es geschafft, unsere Tomaten konsequent auszugeizen, und der Geschmack hat uns auch nie so wirklich voll und ganz ueberzeugt. Entweder wir waren uns nicht sicher bei der Menge an Duenger oder hatten Probleme, das richtige Mass Giesswasser zu finden. Also gar kein so einfaches Gemuese. Klar, die gekauften aus dem Supermarkt sind oft haarstraeubend im Geschmack. Erst letztens habe ich welche aus dem Markt mitgebracht, die schmeckten nicht nur nach nichts, sie schmeckten sogar wirklich schlecht, so dass ich sie nicht einmal kleingeschnitten im Salat essen mochte. Aber diese wollen wir auch nicht als Mass anlegen. So einen wirklich tomatigen Tomatengeschmack haben wir noch nie an einer von uns geernteten Tomate erlebt. (Oder vielleicht legen wir die Messlatte einfach zu hoch).<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"385\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/r5R9maOlbUA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/r5R9maOlbUA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"385\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Und doch, wir versuchen es in jedem Jahr erneut. So auch in diesem Jahr. Allerdings in sehr kleinem Massstab. Nicht wie im letzten Jahr, in dem wir so viele Tomaten ernten konnten, vor allen Dingen bei der Sorte <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/de-berao-tomaten-braunfaeule-nicht-resistent\/\">De Berao<\/a>, dass wir immer noch reichlich eingemachte Tomatensosse im Keller stehen haben und problemlos noch ein weiteres Jahr ohne Tomatensosse herstellen zu muessen auskaemen. Vier Pflanzen wachsen dieses Jahr im kleinen Garten, den wir auf der Wiese angelegt haben, einige weitere wachsen in Toepfen neben dem Huehnergehege. Diese beiden Standorte und Bedingungen wollen wir einmal vergleichen.<\/p>\n<p>Die Tomaten in den Toepfen sehen <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/krautfaeule-phytophthora-im-schrebergarten-was-tun\/\">scheusslich<\/a> aus. Sie haben kaum Blattwerk gebildet, sehen gelblich und verblichen aus und machen keine Freude. Bedenkt man die ganze Arbeit mit dem taeglichen Giessen, kann man diese Methode nicht als Erfolg bezeichnen. Geduengt haben wir sie mit einem Duengestaebchen fuer Tomaten von Compo. Eines mit in den Topf gesteckt und gehofft, es wuerde reichen. So ganz gereicht wird es aber wohl nicht haben. Sie tragen zwar einige Tomaten, die aber klein sind. <\/p>\n<p>Ganz im Gegensatz dazu die vier Tomaten hinten im Garten. Die Sorten sind die gleichen. Alle Pflanzen stammten aus dem Baumarkt (uns fehlte die Zeit selbst welche heranzuziehen) und waren mit dem Zusatz &#8222;freilandtauglich&#8220; gekennzeichnet. Unser Stueck Garten auf der Wiese haben wir erst wenige Tage vor der Pflanzung in <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/gemuesegarten-neu-anlegen-eine-anleitung-mit-video\/\">Gartenland verwandelt<\/a>. Vorher diente es als <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/pferdewiese-mit-rasentrimmer-maehen\/\">Pferdewiese<\/a>. Umso erstaunlicher, wie gut diese vier Pflanzen gewachsen sind. Viele kraeftige und satt gruene Blaetter, eine Unmenge an langsam reifenden Tomaten die alle um einiges groesser sind als die Tomaten an den Pflanzen in Toepfen. Eine Freude anzuschauen, jedenfalls bis zum heutigen Tag. Und dabei haben sie, ausser einige Male unseren selbst angesetzten <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/komposttee-ansatz-und-zubereitung\/\">Komposttee<\/a>, keine weiteren Duengergaben bekommen. Wie uebrigens der gesamte Garten nicht. Die Tomaten zeigen keine Anzeichen von Krankheiten und wachsen weiterhin kraeftig. Das alles ohne Regenschutz auf offener Wiese. An den gewaehlten Sorten kann es nicht liegen. Diese sind, wie gesagt, gleich. Ob es an dem Komposttee liegt, wer weiss.<\/p>\n<p>Wir sehen nur, dass auch andere Pflanzen sehr gut gedeihen. Wir konnten einige stattliche Blumenkohlkoepfe ernten. Spitzkohl ist auch schon abgeerntet und hat einen ordentlichen Ertrag eingebracht. Ganz besonders unsere Rote Beeten sind eine wahre Freude anzusehen. Kein krankes Blatt. Einige haben bestimmt schon mehr als 15 Zentimeter Durchmesser erreicht. Auch der Mais und die Bohnen wachsen so gut, wie wir es in den vergangenen Jahren noch nicht erlebt haben. <\/p>\n<p>Ich denke mal, neben unserem Komposttee wird es an der wesentlich besseren Gartenerde liegen die uns hier zur Verfuegung steht. Nicht umsonst ist unsere Gegend bekannt fuer seine ueppige Landwirtschaft. Das macht Hoffnung. Im naechsten Jahr, wenn wir, so Gott will, um einiges mehr Anbauflaeche zur Verfuegung haben, wird sich zeigen, ob wir mit der Vermutung richtig liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So wirklich grossen Erfolg hatten wir mit Tomaten nie. In keinem der Jahre sind wir von Krankheiten verschont geblieben, in keinem der vergangenen Jahre haben wir es geschafft, unsere Tomaten konsequent auszugeizen, und der Geschmack hat uns auch nie so wirklich voll und ganz ueberzeugt. 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