{"id":14719,"date":"2012-06-29T00:20:56","date_gmt":"2012-06-28T22:20:56","guid":{"rendered":"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/?p=14719"},"modified":"2012-06-29T00:21:56","modified_gmt":"2012-06-28T22:21:56","slug":"richtige-ansendung-von-gruenduengungen-im-hobbygarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/richtige-ansendung-von-gruenduengungen-im-hobbygarten\/","title":{"rendered":"Welche Gruenduengung eignet sich fuer den Hobbygarten. Teil 2 (Video)"},"content":{"rendered":"<p>Zwei haben es nicht geschafft! Nein, diesmal nicht die Kaninchen. Es geht um unsere Gruenduengungen, die ich <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/gruenduengung-im-garten-richtig-anwenden\/\" target=\"_self\">Ende April ausgesaet habe<\/a>. Das waren drei verschiedene Sorten. Buchweizen, Quirlmalve und Zottelwicke. Von allen dreien ist etwas gewachsen, nur die Frage war, wie schnell. Denn schnell sollten sie wachsen, um das Unkraut zu unterdruecken.<\/p>\n<p>So richtig geschafft hat es keine. Die Zottelwicke hat von den dreien am schlechtesten abgeschnitten. Dicht gefolgt von Quirlmalve. Beide sind so langsam gewachsen, dass mehr Unkraut als Gruenduengung wuchs.\u00a0 Mag an der extrem kalten Witterung gelgen haben, mag daran gelegen haben, dass ich vielleicht zu frueh ausgesaet habe. Wie auch immer, so wie das Stueck aussah, konnte ich es nicht belassen. Hirtentaeschel, Wilde Melde, Vogelmiere, Hahnenfuss, was die Umgebung aber auch an Unkraut zu bieten hat, alles war vertreten. Das dann in rauhen Mengen, bei der die eigentliche Gruenduengung nicht den Hauch einer Chance hatte. Einzig der Buchweizen hat es einigermassen geschafft, gross zu werden.<\/p>\n<h2>Ich finde die Idee immer noch gut<\/h2>\n<p>Meine Idee war folgende. <!--more--><\/p>\n<p>Bei einer Gruenduengung im Fruehjahr haette ich sie so oder so zur Bluete absensen muessen.\u00a0Im Fruehjahr keine Mulchschicht, damit sich der Boden schneller erwaermt. Im Sommer dann die abgeschnittenen Pflanzen von dem Stueck Gruenduengung dazu benutzt, den Gemuesegarten zu mulchen. Nach dem Schnitt entweder weiter wachsen lassen, so sie weiter waechst, oder aber neu aussaeen und diese dann bis zum Fruehjahr in Ruhe lassen. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da die Stuecke ja gleich gross sind, haette ich auf einem so viel Gruenmasse wachsen gehabt, um damit eine ganze weitere Parzelle mulchen zu koennen. Ausserdem die Flaeche mit der Gruenduengung ueber den Winter auch noch bedeckt zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/die-vorteile-des-mulchens.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-14723\" title=\"die-vorteile-des-mulchens\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/die-vorteile-des-mulchens-300x200.jpg\" alt=\"die-vorteile-des-mulchens\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/die-vorteile-des-mulchens-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/die-vorteile-des-mulchens.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Die Staengel des Buchweizens sind recht hart und lassen sich\u00a0prima unter groesseren Pflanzen wie Zuchini, Kuerbis oder Tomaten zum mulchen nutzen.<\/em><\/p>\n<h2>Aber&#8230;<\/h2>\n<p>Tja, wenn es denn so funktioniert haette. Der Buchweizen, der es einigermassen geschafft hat, laesst sich nicht sonderlich gut zum mulchen zwischen dem Gemuese nutzen. Die Staengel sind zu sperrig und hart. Habe ich probiert. Ist im Film zwar nicht zu sehen, aber auf den Bildern. Da waere die Zottelwicke besser gewesen. Die hat keine harten Staengel und haette sich prima verteilen lassen, auch zwischen den kleineren und feineren Gemuesesorten. Quirlmalve haette nur dann einen Nutzen gehabt, wenn sie schnell gewachsen waere und das Unkraut zuverlaessig unterdrueckt haette, wie ich es vor <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/quirlmalve-gruenduengung-vor-und-nachteile\/\" target=\"_self\">zwei Jahren schon mal versucht habe<\/a>. Aber keine Spur davon. Viel zu langsam gewachsen und dem Unkraut nichts entgegenzusetzen gehabt.<\/p>\n<p>Beide musste ich abmaehen und so gut es eben ging zum mulchen nutzen. Ebenso den Buchweizen. Jetzt sollen dort zwei weitere Gruenduengungspflanzen wachsen. Ausgesucht habe ich mir\u00a0Lupinen, von denen ich aber denke, ich habe die <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/sie-man-eine-saatmaschine-richtig-einstellt\/\" target=\"_self\">Saatmaschine<\/a> mit zu geringer Aussaatmenge eingestellt, und Seradella. Seradella habe ich noch nie versucht. Einfach mal ausprobieren. Eventuell finde ich noch ein Stueck, auf dem ich noch Phacelia aussaeen kann. Damit haette ich die wichtigsten Gruenduengungspflanzen ausprobiert. Es sollte doch wohl eine zu finden sein, die schnell genug waechst, nicht zu sperrig wird und dabei noch genuegend Gruenmasse liefert.<\/p>\n<h2>Keine Kreuzblueter im Garten<\/h2>\n<p>Bevor jetzt jemand fragt, warum ich keinen Senf oder Raps nehme. Die gehoeren zu den Kreuzbluetern und sind verwandt mit Kohl. Sollten also, um die Fruchtfolge nicht zu belasten, im Hobbygarten, wenn ueberhaupt, nur sehr sparsam eingesetzt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/mulch-im-hobbygarten.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-14724\" title=\"mulch-im-hobbygarten\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/mulch-im-hobbygarten-300x200.jpg\" alt=\"mulch-im-hobbygarten\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/mulch-im-hobbygarten-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/mulch-im-hobbygarten.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Bei feineren und kleineren Gemuesearten wird es schwer. Da waere z.B. Klee viel besser geeignet.<\/em><\/p>\n<h2>Die Idee war gut, nur an der Umsetzung haperte es<\/h2>\n<p>Ich finde meine Idee immer noch gut, auch wenn es nicht so funktioniert hat, wie ich es mir ausgerechnet hatte. Das Problem war einfach das Unkraut. Irgendwo habe ich gelesen, so ein Hirtentaeschel kann bis zu 60000 Samen pro Pflanze hervorbringen. Ok. bei der Menge an Unkrautsamen, der schon im Boden vorhanden ist, wuerde das den Kohl auch nicht fett machen. Muss aber nicht sein. Haette ich es geschafft, diese mit weniger Unkraut ans Wachsen zu bekommen, meine Rechnung waere aufgegangen.<\/p>\n<p>Ach so, ich habe mir das alles nicht aus den Fingern gesogen. Sind alles Ueberlegungen, die ich mal irgendwann in Gartenbuechern gelesen habe. wie z.B. im Fruehjahr nicht zu mulchen, damit sich der Boden schnell erwaermen kann, dafuer dann aber im Sommer, um sich ein Teil der Wasserschlepperei zu ersparen.\u00a0<\/p>\n<p>Abwarten, ich kriege das schon irgenwie hin.<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/ohBcAZ7k1B8\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/center><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei haben es nicht geschafft! Nein, diesmal nicht die Kaninchen. Es geht um unsere Gruenduengungen, die ich Ende April ausgesaet habe. Das waren drei verschiedene Sorten. Buchweizen, Quirlmalve und Zottelwicke. Von allen dreien ist etwas gewachsen, nur die Frage war, wie schnell. Denn schnell sollten sie wachsen, um das Unkraut zu unterdruecken. 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