{"id":10134,"date":"2011-03-18T23:00:10","date_gmt":"2011-03-18T21:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/?p=10134"},"modified":"2011-03-18T22:19:23","modified_gmt":"2011-03-18T20:19:23","slug":"mit-dem-einachser-eggen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/mit-dem-einachser-eggen\/","title":{"rendered":"Mit dem Einachser und der Egge den Garten vorbereiten. Ich kann es schon fast wachsen sehen. (Video)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/gemueseanbau\/mit-dem-einachser-richtig-pfluegen-will-gelernt-sein\/\" target=\"_self\">Gepfluegt<\/a> hatte ich meinen &#8222;kleinen Acker&#8220;, aber bereit zur Aussaat oder zur Pflanzung war ich damit noch lange nicht. Erst einmal habe ich zwei Saecke <a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/dies-und-das\/ph-wert-des-bartenbodens-richtig-messen\/\" target=\"_self\">Kalk<\/a> und einige Kilo <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hornsp%C3%A4ne\" target=\"_blank\">Hornspaene<\/a> verteilt. Dazu noch einen Sack <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urgesteinsmehl\" target=\"_blank\">Urgesteinsmehl<\/a>. Das sollte reichen. Ich will es auch nicht uebertreiben. Wenn im naechsten Jahr alles Gras verrottet und die Erde ein wenig homogener geworden ist, werde ich eine Bodenuntersuchung machen lassen, und dann weiss ich genau, woran ich bin.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir jetzt hinten auf der Wiese ein Flaeche von 7 mal 45 Metern zur Verfuegung. Das ist genug Platz zum\u00a0Experimentieren. Das ist genug, um mit Gruenduengungen zu arbeiten. Ich brauche mich nicht so sehr um Fruchtfolgen und Bodenkrankheiten zu sorgen. Dazu habe ich die\u00a0Flaeche\u00a0in einzelne Abschnitte von jeweils 10 Metern eingeteilt. So kann ich in jedem Jahr mit meinem Gemuese und was sonst noch so wachsen soll, immer ein Stueck weiterrutschen. Das ist mit einer der Gruende dafuer gewesen, eine so grosse Flaeche zu pfluegen. Bestelle ich den Garten immer im Wechsel, so komme ich fruehestens im vierten Jahr wieder auf dasselbe Stueck. Fuer die meisten Gemuesearten sollte der zeitliche Abstand ausreichen. <!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/garten-richtig-vorbereitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-10141\" title=\"garten-richtig-vorbereitet\" src=\"http:\/\/neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/garten-richtig-vorbereitet-300x199.jpg\" alt=\"garten-richtig-vorbereitet\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/garten-richtig-vorbereitet-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.neulichimgarten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/garten-richtig-vorbereitet.jpg 563w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><em>Unser kleiner Acker. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.<\/em><\/p>\n<p>Nachdem alles verteilt war, musste ich nun die Schollen zerbroeseln und den Kalk, die Hornspaene und das Urgesteinsmehl etwas in die Erde einarbeiten. Mit der Harke haette ich Wochen dafuer gebraucht. Viel zu gross ist das Stueck. Aber zum Glueck habe ich mit meinem Einachser auch eine kleine Egge erworben, und die schien mir ideal\u00a0dafuer zu sein (ich hatte ja auch keine andere Wahl). Verglichen mit dem Pfluegen ist die Arbeit mit der Egge ein wahres Kinderspiel. Besonders tief bin ich mit der Egge nicht in die Erde gekommen. Ich hatte die Klappgreifer an den Raedern entfernt, und so war die Traktion nicht mehr so gut und die Raeder drehten ab und zu einmal durch. Vielleicht haette ich sie belassen sollen und auf die Egge einige groessere Ziegelsteine legen sollen. Damit haette ich vielleicht mehr Erfolg gehabt. Aber so konnte selbst der Grosse mit seinen sieben Jahren\u00a0die Maschine problemlos ueber den Acker steuern.<\/p>\n<p><object width=\"640\" height=\"450\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/f9ibzEqH0XM?fs=1&amp;hl=de_DE\" type=\"application\/x-shockwave-flash\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/f9ibzEqH0XM?fs=1&amp;hl=de_DE\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p>So bin ich also hin und her gefahren, auf und ab und bei jedem Durchgang zerbrachen mehr Klumpen, bei jedem Durchgang sah es schon etwas mehr wie ein Garten, oder wenigstens wie einer der vielen Aecker hier in der Gegend aus. Und bei jedem Durchgang habe ich vor meinem inneren Auge mehr und mehr gesehen, wie das Ganze hier in einigen Monaten hoffentlich aussehen soll. Ich muss zugeben, so einen Einachser zu fahren macht richtig Spass. Wenn ich bedenke, wie viel Arbeit das alles mit der Hand gewesen waere, ich waere daran verzweifelt.<\/p>\n<p>Man mag sich jetzt fragen, wozu solch ein grosses Stueck Garten. Natuerlich nicht nur, um mehr anbauen zu koennen, auch nicht um weniger Probleme mit der Fruchtfolge zu haben. Da gibt es noch einen anderen Grund. Aber den moechte ich erst einmal noch fuer mich behalten. Kommt in einigen Tagen. Jedenfalls ist es eine Sache, die es so meines Wissens in der deutschsprachigen Gartenblogszene noch nicht gegeben hat.\u00a0Ich \u00a0konnte niemanden finden, der es je ausprobiert und darueber im Internet geschrieben hat. Lassen Sie sich ueberraschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gepfluegt hatte ich meinen &#8222;kleinen Acker&#8220;, aber bereit zur Aussaat oder zur Pflanzung war ich damit noch lange nicht. Erst einmal habe ich zwei Saecke Kalk und einige Kilo Hornspaene verteilt. Dazu noch einen Sack Urgesteinsmehl. Das sollte reichen. 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