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	Kommentare zu: So wird der Verbraucher verschaukelt, oder warum die Landwirtschaft den Gegenwind nicht spuert? (Video)	</title>
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	<description>Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln für eine Familie mit 4 Personen. Das ist unser Ziel.</description>
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		Von: Maja		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 15:52:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ralf,

erst einmal ein Dankeschön für die tolle Arbeit, die Du hier leistest. Chapeau.

Zu Deinen Fragen hinsichtlich der Landwirtschaft.

Es gibt nicht viele Berufsstände, die ein eigenes Ministerium besitzen. Die Landwirte gehören dazu.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer von dieser Tatsache mehr profitiert. Die Landwirte oder doch die Industrie?

Heutzutage ist ein Landwirt Knecht der Industrie. Wer in unserer Gegend Zuckerrüben in der Fabrik abliefern möchte, muss bereits das Saatgut über den Zuckerproduzenten beziehen. Dies läuft unter Begriffen wie Prozesslenkung und Qualitätssicherung. Mag ja stimmen. Ich allerdings vermisse hier das Wort Gewinnmaximierung.

Letztendlich ist es die Industrie, die den Bauern das Saatgut und die darauf abgestimmten chemischen Mittelchen aufzwängt und als Ausgleich den Ankauf der Produkte garantiert - zu vorgegebenen Preisen und getreu dem Motto &quot;billig einkaufen, teuer an den Endkunden verkaufen.&quot;

Die Industrie diktiert, die Bauern machen mit, die Politiker machen mit. Und der Verbraucher &quot;will das ja&quot;.

Für die Bauern hat solch Vertragsanbau ja auch Vorteile. Die Kosten sind kalkulierbar, der Absatz gesichert. 

Nur werden die Stimmen der Verbraucher immer lauter, die diese Art von Landwirtschaft nicht unbedingt gut heißen, die auch die Schattenseiten dieser Bewirtschaftung erkennen und aussprechen, die Patente auf Tiere und Lebensmittel ablehnen, die kein Verständnis für die Saatgutpolitik in Europa aufbringen, die sich fragen, warum Handelssorten schön aussehen müssen und scheußlich schmecken dürfen, die sehen, wie die Natur um uns herum kaputt gemacht wird.

Da kommt man als Konzern schon mal auf die Idee, idiotische Schilder am Feldrand aufzustellen, die zeigen sollen, dass die chemische Industrie doch gar nichts Böses will.

Aber wer hat nun Schuld? Die Frage ist relativ leicht zu beantworten: Das Kapital hat Schuld. Es ist diese zerstörerische Gier nach Geld, die alle anderen Werte weltweit überschattet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ralf,</p>
<p>erst einmal ein Dankeschön für die tolle Arbeit, die Du hier leistest. Chapeau.</p>
<p>Zu Deinen Fragen hinsichtlich der Landwirtschaft.</p>
<p>Es gibt nicht viele Berufsstände, die ein eigenes Ministerium besitzen. Die Landwirte gehören dazu.</p>
<p>Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer von dieser Tatsache mehr profitiert. Die Landwirte oder doch die Industrie?</p>
<p>Heutzutage ist ein Landwirt Knecht der Industrie. Wer in unserer Gegend Zuckerrüben in der Fabrik abliefern möchte, muss bereits das Saatgut über den Zuckerproduzenten beziehen. Dies läuft unter Begriffen wie Prozesslenkung und Qualitätssicherung. Mag ja stimmen. Ich allerdings vermisse hier das Wort Gewinnmaximierung.</p>
<p>Letztendlich ist es die Industrie, die den Bauern das Saatgut und die darauf abgestimmten chemischen Mittelchen aufzwängt und als Ausgleich den Ankauf der Produkte garantiert &#8211; zu vorgegebenen Preisen und getreu dem Motto &#8222;billig einkaufen, teuer an den Endkunden verkaufen.&#8220;</p>
<p>Die Industrie diktiert, die Bauern machen mit, die Politiker machen mit. Und der Verbraucher &#8222;will das ja&#8220;.</p>
<p>Für die Bauern hat solch Vertragsanbau ja auch Vorteile. Die Kosten sind kalkulierbar, der Absatz gesichert. </p>
<p>Nur werden die Stimmen der Verbraucher immer lauter, die diese Art von Landwirtschaft nicht unbedingt gut heißen, die auch die Schattenseiten dieser Bewirtschaftung erkennen und aussprechen, die Patente auf Tiere und Lebensmittel ablehnen, die kein Verständnis für die Saatgutpolitik in Europa aufbringen, die sich fragen, warum Handelssorten schön aussehen müssen und scheußlich schmecken dürfen, die sehen, wie die Natur um uns herum kaputt gemacht wird.</p>
<p>Da kommt man als Konzern schon mal auf die Idee, idiotische Schilder am Feldrand aufzustellen, die zeigen sollen, dass die chemische Industrie doch gar nichts Böses will.</p>
<p>Aber wer hat nun Schuld? Die Frage ist relativ leicht zu beantworten: Das Kapital hat Schuld. Es ist diese zerstörerische Gier nach Geld, die alle anderen Werte weltweit überschattet.</p>
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