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	Kommentare zu: Gaertnern mit Holzhackschnitzeln, Beet anlegen. (Video)	</title>
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	<description>Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln für eine Familie mit 4 Personen. Das ist unser Ziel.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 25 Sep 2018 08:30:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-139288</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 08:30:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo

Hab gesehen, dass du dein Beet im 2015 angelegt hast. Wie sieht&#039;s derzeit aus, hat&#039;s gut funktioniert über die letzen 2-3 Jahre?
Würde mich sehr freuen über einen kurzen Input, da ich diesen Herbst auch ein Beet starten werde...
LG Thomas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Hab gesehen, dass du dein Beet im 2015 angelegt hast. Wie sieht&#8217;s derzeit aus, hat&#8217;s gut funktioniert über die letzen 2-3 Jahre?<br />
Würde mich sehr freuen über einen kurzen Input, da ich diesen Herbst auch ein Beet starten werde&#8230;<br />
LG Thomas</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PH Wert, Feuchtigkeit und Lichteinfall im Garten ganz einfach ermitteln, oder ueber Technik im Garten. (Video) &#124; Selbstversorgung aus dem eignen Garten		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-119284</link>

		<dc:creator><![CDATA[PH Wert, Feuchtigkeit und Lichteinfall im Garten ganz einfach ermitteln, oder ueber Technik im Garten. (Video) &#124; Selbstversorgung aus dem eignen Garten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2015 23:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] war das Gartenleben leichter. Nix mit technischen Hilfsmitteln und Bodenuntersuchungen, nix mit neumodischen Gartenbaumethoden und nix mit Gartenyoutubern, die einen mit &#8220;Halbwissen&#8221; und eigenen schlechten [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] war das Gartenleben leichter. Nix mit technischen Hilfsmitteln und Bodenuntersuchungen, nix mit neumodischen Gartenbaumethoden und nix mit Gartenyoutubern, die einen mit &#8220;Halbwissen&#8221; und eigenen schlechten [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Hamecher		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Hamecher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 05:14:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, danke für das Video!

Mir ist ein kleiner Unterschied zum Original aufgefallen. Paul sagt, dass man den Rasen nicht umgraben muss, sondern lediglich mit einer Schicht (4 Blätter dick) mit Zeitungspapier auslegen soll. 

Darüber dann eine Schicht Kompost und dann erst die Holzhackschnitzel. Aber es scheint bei Ihnen auch gut zu funktionieren.

Vielen Dank für Ihre Videos!

Viele Grüße aus dem Elsass,
Johannes Hamecher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, danke für das Video!</p>
<p>Mir ist ein kleiner Unterschied zum Original aufgefallen. Paul sagt, dass man den Rasen nicht umgraben muss, sondern lediglich mit einer Schicht (4 Blätter dick) mit Zeitungspapier auslegen soll. </p>
<p>Darüber dann eine Schicht Kompost und dann erst die Holzhackschnitzel. Aber es scheint bei Ihnen auch gut zu funktionieren.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Videos!</p>
<p>Viele Grüße aus dem Elsass,<br />
Johannes Hamecher</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gärtnern mit Holzhackschnitzeln. Was waechst und was waechst nicht! (Video) &#124; Selbstversorgung aus dem eignen Garten		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117821</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gärtnern mit Holzhackschnitzeln. Was waechst und was waechst nicht! (Video) &#124; Selbstversorgung aus dem eignen Garten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 21:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] zu bewirtschaften. Wie ich dieses Stueck angelegt habe, hatte ich vor einigen Wochen ja schon mal in einem Film gezeigt. Heute geht es darum, wie ich dieses Beet bestellt habe und was davon waechst und was nicht. Ich [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] zu bewirtschaften. Wie ich dieses Stueck angelegt habe, hatte ich vor einigen Wochen ja schon mal in einem Film gezeigt. Heute geht es darum, wie ich dieses Beet bestellt habe und was davon waechst und was nicht. Ich [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus B		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117705</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus B]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 14:23:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bin auf Resultate gespannt. Habe in einem Hochbeet Zucchini und hab da auch eine Schicht Holzhackschnitzel drauf. Einen kleinen Teil im Tomaten Gewächshaus hab ich auch so gemulcht. Bisher kann ich nur sagen, dass der Boden schön feucht bleibt. Der Boden daneben ist schon wieder staubtrocken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin auf Resultate gespannt. Habe in einem Hochbeet Zucchini und hab da auch eine Schicht Holzhackschnitzel drauf. Einen kleinen Teil im Tomaten Gewächshaus hab ich auch so gemulcht. Bisher kann ich nur sagen, dass der Boden schön feucht bleibt. Der Boden daneben ist schon wieder staubtrocken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carmen Rogowski		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117681</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carmen Rogowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 19:04:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neulichimgarten.de/blog/?p=20356#comment-117681</guid>

					<description><![CDATA[Moin,
Es ist diese Jahr zu lange zu Kalt und zu trocken gewesen. Jetzt mitte Juni ist mein Schnittsalat immer noch mimi und der Kohl will auch nicht so recht. Hab jetzt auf einen alten Trick zurück gegriffen und verteile großzügig Rasenschnitt zwischen die Reihen. Bei Kürbis und co mach ich das immer. Erst einen Erdwall um die kleinen Pflanzen anlegen und dann gut mit Rasenschnitt den Wall bedecken. Kann man dann gut gießen und die Pflanzen sind gut geschützt. Hab auch ein gutes Rezept für große Zucchini. Schreib ich später mal. LG Carmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,<br />
Es ist diese Jahr zu lange zu Kalt und zu trocken gewesen. Jetzt mitte Juni ist mein Schnittsalat immer noch mimi und der Kohl will auch nicht so recht. Hab jetzt auf einen alten Trick zurück gegriffen und verteile großzügig Rasenschnitt zwischen die Reihen. Bei Kürbis und co mach ich das immer. Erst einen Erdwall um die kleinen Pflanzen anlegen und dann gut mit Rasenschnitt den Wall bedecken. Kann man dann gut gießen und die Pflanzen sind gut geschützt. Hab auch ein gutes Rezept für große Zucchini. Schreib ich später mal. LG Carmen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frauke		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117673</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 10:05:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bitte meinen Kommentar löschen wenn er nicht veröffentlich wird aber nur vor den Gesundheitsgefahren waren wollen
 
Frauke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bitte meinen Kommentar löschen wenn er nicht veröffentlich wird aber nur vor den Gesundheitsgefahren waren wollen</p>
<p>Frauke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117665</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 19:48:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neulichimgarten.de/blog/?p=20356#comment-117665</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Ralf,

ich stimme Dir zu, dass das Konzept „Bauerngarten“ wohl sehr zielführend ist für unsere Breitengrade, ich selbst betreibe einen solchen rein biologisch und lese Deinen Blog seit 2010. Ich möchte aber Deiner Aussage widersprechen, dass für einen Bauerngarten &#062;&#062;keinem anderen Ökosystem Material entzogen werden muss&#060;&#060;.

Beschränke ich mich hier nur auf den mengenmäßig wichtigsten Nährstoff, den Stickstoff, wird denke ich sehr schnell klar, dass auch ein Bauerngarten nicht mit seiner eigentlichen Fläche auskommt. Nehmen wir also an, ein Bauerngarten müsste mit dem gedüngt, werden, was er selbst produziert. Jeglicher Stickstoff der in den produzierten Pflanzen enthalten ist müsste also zurückgeführt und/oder Stickstoff müsste auf der Fläche (und nur dort) des Bauerngartens produziert werden. Dann gibt es genau 2 Möglichkeiten:

1.) Kompostierung der im Bauerngarten anfallenden Ernterückstände.

2.) Anbau von Leguminosen wir Erbsen, Bohnen, Lupinen etc. zur Anreicherung von pflanzen verfügbarem Stickstoff aus der Luft.

Die Kompostierung kann nicht den gesamten Stickstoff in den Bauerngarten zurückführen, da ein nicht unwesentlicher Teil des Stickstoffs wieder zu gasförmigen Stickstoff umgebaut wird und in die Luft entweicht. Der wie jeder Gartenbesitzer weiß nur in geringen Mengen anfallende Kompost hat nur einen relativ geringen Stickstoffgehalt (ca. 1 %) und kann eher als „Bodenverbesserer“ betrachtet werden. Der Anbau von Leguminosen würde prinzipiell funktionieren. Es geht aber aus Gründen des Fruchtwechsels und des Flächenbedarfs nicht. Man müsste in jedem Jahr auf jeder Fläche des Bauerngartens Leguminosen anbauen und hätte zudem dann vielleicht gerade genug Stickstoff, um eine einzige Folgefrucht anzubauen, was wenig effektiv ist und deshalb wohl auch nicht praktiziert wird.
 
Hierin noch NICHT berücksichtigt sind dann noch weitere Dinge, die zu einem zusätzlichen Verlust von Stickstoff über die Jahre führen: Für gewöhnlich wird der menschliche Urin nicht zurückgeführt (was zu einem weiteren Stickstoffverlust führt), in den Kompost wandern auch zugekaufte Lebensmittelreste, die nicht aus dem Bauerngarten stammen und ein nicht zu vernachlässigender Teil des organisch gebundenen Stickstoffs wird auch von Mikroorganismen im Boden in gasförmigen Stickstoff zurückgewandelt, bevor ihn Pflanzen aufnehmen könnten.

FAZIT: Es ist NICHT möglich den gesamten Stickstoff im System Bauerngarten zu halten.


Was nun? Man muss also zwangsläufig anderen Ökosystemen oder Orten Stickstoff „klauen“, um die Verluste, die in einem (Bauern)garten entstehen wieder auszugleichen. Folgende Hauptmöglichkeiten ergeben sich nun, um Stickstoff von anderen Orten zu „klauen“ und in unserem Bauerngarten anzureichern. Die Klauorte sind dabei jeweils in Klammern gegeben.

1.) Leguminosenschrot (Klauort: Die Felder anderer Bauern)

2.) Tierexkremente/-abfälle wie Tiermist, Tiergülle, Hornspäne/-mehl, Blutmehl etc. (Klauort: Die Weiden anderer Bauern oder bei -- im ungünstigsten Falle -- reiner Stallhaltung die Felder auf denen die zur Fütterung verwendeten Sojabohnen angebaut wurde, häufig Amerika)

3.) Mineraldünger (Klauort: Bislang hauptsächlich unser endliches Erdöl, denn über die Haber-Bosch Synthese wird Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Nährsalze umgewandelt, die dann als Mineraldünger verkauft werden und das kostet Energie oder Minen zum Abbau des sogenannten „Chilesalpeter“)

Für den Biogärtner wie mich entfallen die Mineraldünger aus Prinzip. Das Alles ist nichts Neues, auch in den „alten, verklärten Tagen“ hatte derjenige schon der einen Bauerngarten hatte, stets auch Nutzvieh, das es ermöglichte Stickstoff von Weiden zu „klauen“ und den im Bauerngarten angebaten Pflanzen zugänglich zu machen. Der Unterschied war vielleicht der, dass der Besitzer des Bauerngartens und des „Klauorts: Weide“ identisch waren. Aus meiner Sicht spricht auch gar nichts dagegen, dass man Stickstoff von anderen Orten klaut, um ihn auf eine Fläche zu bringen, um die man sich intensiv kümmert, und auf der man vergleichsweise hohe Erträge erzielen kann, man muss sich nur dessen bewusst werden.

Um die Frage der viel strapazierten Nachhaltigkeit zu klären müsste man dann aber für jede im Bauerngarten erzeugte und konsumierte Frucht pro Jahr eine Bilanz aufstellen, wieviel Fläche sie aufgrund ihres Nähstoffbedarfs auch außerhalb des Bauerngartens verbraucht hat (die Summe aller benötigten Fläche der Klauorte). Das Resultat einer solchen Rechnung wäre dann die „tatsächlich erforderliche“ Fläche des Bauerngartens inkl. der verwendeten Klauorte durch dei Düngung. Die Methode der Wahl ist dann die „Ökobilanz“ (mit ihren zig Detailmethoden). 

Wäre das nicht mal wieder was für lange Winterabende und ein schönes – gerne provozierendes – Video für den Statistiker Ralf mit seinen Exceltabellen vielleicht im Frühling 2016? Die Frage, ob die Fläche dann inkl. der Klauorte 10x so groß sein müsste (siehe Dein Artikel oben), wäre dann auch geklärt ;-)

Beste Grüße aus AC und Danke für die vielen inspirierenden Artikel!

Frank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ralf,</p>
<p>ich stimme Dir zu, dass das Konzept „Bauerngarten“ wohl sehr zielführend ist für unsere Breitengrade, ich selbst betreibe einen solchen rein biologisch und lese Deinen Blog seit 2010. Ich möchte aber Deiner Aussage widersprechen, dass für einen Bauerngarten &gt;&gt;keinem anderen Ökosystem Material entzogen werden muss&lt;&lt;.</p>
<p>Beschränke ich mich hier nur auf den mengenmäßig wichtigsten Nährstoff, den Stickstoff, wird denke ich sehr schnell klar, dass auch ein Bauerngarten nicht mit seiner eigentlichen Fläche auskommt. Nehmen wir also an, ein Bauerngarten müsste mit dem gedüngt, werden, was er selbst produziert. Jeglicher Stickstoff der in den produzierten Pflanzen enthalten ist müsste also zurückgeführt und/oder Stickstoff müsste auf der Fläche (und nur dort) des Bauerngartens produziert werden. Dann gibt es genau 2 Möglichkeiten:</p>
<p>1.) Kompostierung der im Bauerngarten anfallenden Ernterückstände.</p>
<p>2.) Anbau von Leguminosen wir Erbsen, Bohnen, Lupinen etc. zur Anreicherung von pflanzen verfügbarem Stickstoff aus der Luft.</p>
<p>Die Kompostierung kann nicht den gesamten Stickstoff in den Bauerngarten zurückführen, da ein nicht unwesentlicher Teil des Stickstoffs wieder zu gasförmigen Stickstoff umgebaut wird und in die Luft entweicht. Der wie jeder Gartenbesitzer weiß nur in geringen Mengen anfallende Kompost hat nur einen relativ geringen Stickstoffgehalt (ca. 1 %) und kann eher als „Bodenverbesserer“ betrachtet werden. Der Anbau von Leguminosen würde prinzipiell funktionieren. Es geht aber aus Gründen des Fruchtwechsels und des Flächenbedarfs nicht. Man müsste in jedem Jahr auf jeder Fläche des Bauerngartens Leguminosen anbauen und hätte zudem dann vielleicht gerade genug Stickstoff, um eine einzige Folgefrucht anzubauen, was wenig effektiv ist und deshalb wohl auch nicht praktiziert wird.</p>
<p>Hierin noch NICHT berücksichtigt sind dann noch weitere Dinge, die zu einem zusätzlichen Verlust von Stickstoff über die Jahre führen: Für gewöhnlich wird der menschliche Urin nicht zurückgeführt (was zu einem weiteren Stickstoffverlust führt), in den Kompost wandern auch zugekaufte Lebensmittelreste, die nicht aus dem Bauerngarten stammen und ein nicht zu vernachlässigender Teil des organisch gebundenen Stickstoffs wird auch von Mikroorganismen im Boden in gasförmigen Stickstoff zurückgewandelt, bevor ihn Pflanzen aufnehmen könnten.</p>
<p>FAZIT: Es ist NICHT möglich den gesamten Stickstoff im System Bauerngarten zu halten.</p>
<p>Was nun? Man muss also zwangsläufig anderen Ökosystemen oder Orten Stickstoff „klauen“, um die Verluste, die in einem (Bauern)garten entstehen wieder auszugleichen. Folgende Hauptmöglichkeiten ergeben sich nun, um Stickstoff von anderen Orten zu „klauen“ und in unserem Bauerngarten anzureichern. Die Klauorte sind dabei jeweils in Klammern gegeben.</p>
<p>1.) Leguminosenschrot (Klauort: Die Felder anderer Bauern)</p>
<p>2.) Tierexkremente/-abfälle wie Tiermist, Tiergülle, Hornspäne/-mehl, Blutmehl etc. (Klauort: Die Weiden anderer Bauern oder bei &#8212; im ungünstigsten Falle &#8212; reiner Stallhaltung die Felder auf denen die zur Fütterung verwendeten Sojabohnen angebaut wurde, häufig Amerika)</p>
<p>3.) Mineraldünger (Klauort: Bislang hauptsächlich unser endliches Erdöl, denn über die Haber-Bosch Synthese wird Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Nährsalze umgewandelt, die dann als Mineraldünger verkauft werden und das kostet Energie oder Minen zum Abbau des sogenannten „Chilesalpeter“)</p>
<p>Für den Biogärtner wie mich entfallen die Mineraldünger aus Prinzip. Das Alles ist nichts Neues, auch in den „alten, verklärten Tagen“ hatte derjenige schon der einen Bauerngarten hatte, stets auch Nutzvieh, das es ermöglichte Stickstoff von Weiden zu „klauen“ und den im Bauerngarten angebaten Pflanzen zugänglich zu machen. Der Unterschied war vielleicht der, dass der Besitzer des Bauerngartens und des „Klauorts: Weide“ identisch waren. Aus meiner Sicht spricht auch gar nichts dagegen, dass man Stickstoff von anderen Orten klaut, um ihn auf eine Fläche zu bringen, um die man sich intensiv kümmert, und auf der man vergleichsweise hohe Erträge erzielen kann, man muss sich nur dessen bewusst werden.</p>
<p>Um die Frage der viel strapazierten Nachhaltigkeit zu klären müsste man dann aber für jede im Bauerngarten erzeugte und konsumierte Frucht pro Jahr eine Bilanz aufstellen, wieviel Fläche sie aufgrund ihres Nähstoffbedarfs auch außerhalb des Bauerngartens verbraucht hat (die Summe aller benötigten Fläche der Klauorte). Das Resultat einer solchen Rechnung wäre dann die „tatsächlich erforderliche“ Fläche des Bauerngartens inkl. der verwendeten Klauorte durch dei Düngung. Die Methode der Wahl ist dann die „Ökobilanz“ (mit ihren zig Detailmethoden). </p>
<p>Wäre das nicht mal wieder was für lange Winterabende und ein schönes – gerne provozierendes – Video für den Statistiker Ralf mit seinen Exceltabellen vielleicht im Frühling 2016? Die Frage, ob die Fläche dann inkl. der Klauorte 10x so groß sein müsste (siehe Dein Artikel oben), wäre dann auch geklärt 😉</p>
<p>Beste Grüße aus AC und Danke für die vielen inspirierenden Artikel!</p>
<p>Frank.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frauke		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117663</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 14:37:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neulichimgarten.de/blog/?p=20356#comment-117663</guid>

					<description><![CDATA[Hackschnitzel sind m. E. unterschidelich zu sehen. 
so schredder ich selbst mein Holzschnitt als Gründüngung unter Beerensträuchern, 
Auch vom heimischen Sägewerk  holten sich mein Eltern diesen frischen echten Rindenmulch aus Abfällen vom Sägen und Entrinden.

Allerdings dann hört es bei mir auch auf. 
Denn wenn dieser Rinden-  und auch anderer Mulch gelagert wird, entwickeln sich darin sehr gesundheitsschädliche Pilze.
 so muss ich Abstand halten wenn jemand Rindenmulch aus der Tüte verteilt.
Da bekommen  bekomme ich Atemnot, da ich auf diverse Schimmelpilze sehr allergisch reagiere. 
Und davor warnen auch die Lungenärzte im Netz.  siehe Link 
http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=1332&#038;nodeid=18&#038;nodeid=18&#038;query=mulch
herzliche Grüße Frauke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hackschnitzel sind m. E. unterschidelich zu sehen.<br />
so schredder ich selbst mein Holzschnitt als Gründüngung unter Beerensträuchern,<br />
Auch vom heimischen Sägewerk  holten sich mein Eltern diesen frischen echten Rindenmulch aus Abfällen vom Sägen und Entrinden.</p>
<p>Allerdings dann hört es bei mir auch auf.<br />
Denn wenn dieser Rinden-  und auch anderer Mulch gelagert wird, entwickeln sich darin sehr gesundheitsschädliche Pilze.<br />
 so muss ich Abstand halten wenn jemand Rindenmulch aus der Tüte verteilt.<br />
Da bekommen  bekomme ich Atemnot, da ich auf diverse Schimmelpilze sehr allergisch reagiere.<br />
Und davor warnen auch die Lungenärzte im Netz.  siehe Link<br />
<a href="http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=1332&#038;nodeid=18&#038;nodeid=18&#038;query=mulch" rel="nofollow ugc">http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=1332&#038;nodeid=18&#038;nodeid=18&#038;query=mulch</a><br />
herzliche Grüße Frauke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: iomc		</title>
		<link>https://www.neulichimgarten.de/blog/gaertnern-mit-holzhackschnitzeln-beet-anlegen-back-to-eden/#comment-117661</link>

		<dc:creator><![CDATA[iomc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 05:03:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neulichimgarten.de/blog/?p=20356#comment-117661</guid>

					<description><![CDATA[ich habe (kennst ja) ein hobby-klein-garten und ich bin mit meiner &quot;bauerngarten&quot;methode ganz zu frieden - von holzhacksch... halte ich nicht viel - sogar fuer mein kleinen garten ist mir der aufwand zu gross - kompost stellen wir selbs her und apropo kritik - du hast vergessen das man fuer so ein fahrrad gummireifen braucht also fuer 7 billiarden menschen je 2 reifen - hmmmm :) auf der anderen seite immernoch besser als 7 billiarden mal 4 reifen fuer das auto - lg und viel erfolg bei deinem versuch 
dz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe (kennst ja) ein hobby-klein-garten und ich bin mit meiner &#8222;bauerngarten&#8220;methode ganz zu frieden &#8211; von holzhacksch&#8230; halte ich nicht viel &#8211; sogar fuer mein kleinen garten ist mir der aufwand zu gross &#8211; kompost stellen wir selbs her und apropo kritik &#8211; du hast vergessen das man fuer so ein fahrrad gummireifen braucht also fuer 7 billiarden menschen je 2 reifen &#8211; hmmmm 🙂 auf der anderen seite immernoch besser als 7 billiarden mal 4 reifen fuer das auto &#8211; lg und viel erfolg bei deinem versuch<br />
dz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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