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Birnensaft selbst gemacht, oder der Weg der Birne vom Baum bis ins Glas (Video)

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Ich mag mir ja ab und zu noch eine Birne dieser Sorte essen, dem Rest der Familie ist es allerdings schwer, diese schmackhaft zu machen. Die sind naemlich nicht schmelzend zart und wunderbar aromatisch, sondern saftig, dafuer aber eher herb, grob und fest. Alles andere als diese klassischen butterzarten Birnen, die man aus dem Supermarkt kennt. Um welch eine Sorte es sich ueberhaupt handelt, kann ich nicht sagen. Einer der wenigen Baeume, der schon bei unserem Umzug hier stand. In jedem Jahr beschert er uns mit reichlich Birnen, selbst wenn schon die ersten faulenden Fruechte gegen Ende des Sommers vom Baum fallen es bleiben immer noch mehr als genug uebrig. Waere doch schade, diese nicht in irgend einer Weise fuer unsere Ernaehrung zu nutzen.

Was macht man mit so einer Birne?

Ich habe sie auch schon im Keller einige Wochen gelagert, in der Hoffnung, sie wuerden vielleicht noch nachreifen und an die Birnen aus dem Supermarkt heranreichen. Ist aber nicht so. Die bleiben wie sie sind und ehe sie sich in zart schmelzende solche verwandeln, vergammeln sie lieber im Regal.

Birne identifizieren

Um welche Birnensorte handelt es sich hier?

Eingekocht habe ich sie auch schon. Eingekochte Birnen essen die Kinder ja noch, ich habe aber die Vermutung, sie essen sie nur des suessen Saftes wegen, in dem sie eingekocht sind. Die Birnen selbst sind dabei Nebensache. :)

Die kann ich doch nicht alle vergammeln lassen!

Seit Jahren aergert es mich, so viele schoene Birnen nicht nutzen zu koennen, weil hier niemand weiss, was man damit anstellen kann. Deswegen habe ich mich mal ans Entsaften gemacht. Fruchtsaefte trinken die Kinder immer, Hauptsache sie sind suess genug. Eine ganzes Schubkarre voll Birnen ist an unserem Erntetag zusammen gekommen. Quasi der letzte Rest vom Schuetzenfest. Welch ein Glueck, dass ich nicht selbst auf den Baum klettern musste. Dazu habe ich meine kostenlosen Erntehelfer. :) Hier werden die Arbeiten eben gleichmaessig (mehr oder weniger :) ) verteilt. Waehrend die Erntehelfer pfluecken, bleibt die langwierige Entsafterei immer an mir haengen.

Ganz nebenbei, wo wir gerade von Erntehelfern sprechen. Ich bekomme doch regelmaessig Anfragen aus dem Osten, ob ich nicht fuer mein Unternehmen Erntehelfer benoetige. Es gibt Tage, da wuerde ich liebend gerne “JA” sagen. :)

Schubkarre voller Birnen

Mangel an Birnen leiden wir nicht. Rund die Haelfte der diesjaehrigen Ernte von diesem Baum.

Wie nun entsaften?

Ich denke mal, es gibt elegantere Methoden, Birnen zu entsaften. Vom Fruchtfleisch aehnelt diese Sorte eher einem Apfel als einer reifen Birne. Deswegen waere eine Apfelsaftpresse bestimmt die bessere Wahl. Nur, deren besitze ich keine und es wuerde wohl auch wenig Sinn machen, fuer http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/hardcore-garten-obstgplantage/ in unserem Garten eine anzuschaffen. Die Ernte ist auch nicht nicht so riesig, als dass es sich lohnen wuerde, das Entsaften von einem Profi erledigen zu lassen. Wie so oft bei uns, zu gross oder zu viel fuer Handarbeit, zu klein und zu wenig fuer richtige Maschinen.

Birnen im Dampfentsafter

Ich rechne mir einfach aus, es ginge geschnetzelt vielleicht etwas schneller. Vielleicht aber auch nur Einbildung. Dampfentsaften ist so oder so eine ziemlich energieintensive Methode

Erst mal mit dem Dampfentsafter

So blieb mir als einzig praktikable Variante nur der Dampfentsafter. Der ist zwar ziemlich energieintensiv, was mir schon lange ein Dorn im Auge ist, aber was soll ich machen? Allerdings gebe ich die Birnen nicht in Stuecke geschnitten in den Entsafter, sondern zerkleinere sie vorher mit einer elektrischen Reibe in kleine Schnitzel. Dadurch wird, so rechne ich mir aus, die Oberflaeche vergroessert, die Entsaftung geht etwas schneller vonstatten und ich meine auch, die Ausbeute waere etwas hoeher. Mag aber auch nur meine subjektive Empfindung sein.

Vier Liter Saft ergibt so eine Randvoll mit Birnenschnitzeln gefuellte Dampfentsafterladung. Dafuer braucht er aber auch mehr als eine Stunde. Die gesunde Ernaehrung soll es uns wert sein.

Birnensaft selbst herstellen

Der Rest ist eigentlich Routine. In sterile Glaeser abfuellen und kuehl im Keller lagern. Ein Jahr lang Birnensaft aus eigener Herstellung.

Zucker nach Wahl

Nach dem Auffangen des Saftes wird dieser mit ein wenig Zucker versetzt, ich nehme so zwischen 50 und 100 Gramm Zucker pro Liter Saft, nochmals in einem separaten Topf aufgekocht und in sterile Glaeser abgefuellt. Sterilisieren geht ganz leicht im Backofen bei Temperaturen ueber 100 Grad. Fuer die Schraubdeckel benutze ich ein Wasserbad. Schnell zudrehen, umdrehen und fertig.

Ein halber Liter dieses selbstgemachten Birnensaftes reicht fuer 1,5 bis 2 Liter Getraenk. mit Sprudelwasser und ein paar Eiswuerfeln im Glas ergibt das ein koestliches Getraenk, das sich hinter einem Supermarkt-Fruchtsaft nicht zu verstecken braucht. Und wenn es den Kindern schmeckt, dann bin ich zufrieden.

Geht das auch mit Honig?

Eine Frage stelle ich mir aber noch: Es sollte doch auch moeglich sein, den Saft mit Honig anstatt mit Zucker zu suessen. Man sagt zwar, Honig verliere beim Erhitzen viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe, aber schaden kann es ihm doch nicht. Wenn denn dereinst die grosse Honigwelle :) ueber uns schwappt, waere das doch eine tolle Verwendung dafuer.

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Veröffentlicht unter Ernte, Neues Haus, Obstanbau, Versuche Getagged mit: , , ,
21 comments on “Birnensaft selbst gemacht, oder der Weg der Birne vom Baum bis ins Glas (Video)
  1. Viola sagt:

    Hallo Ralf,

    ich verfolge schon seit längerem deinen Blog und insbesondere deine Videos udn habe darin fast so etwas wie eine Sucht entwickelt ;)

    Was viele nicht wissen: Honig sollte man nicht nur wegen des Vitaminverlustes nicht erhitzen, Honig bildet außerdem bei Erwärmung über 40 Grad Toxine. Die sind zwar nicht tödlich, aber auf Dauer auch nicht gut für uns.

  2. Peter sagt:

    Das schaut mir nach Kochbirnen aus. Da hast den Saft instinktiv richtig eingekocht. Aber: ich bin kein Pomologe.

    Wir haben eine Saftpresse. Die insgesamt dritte in 30 Jahren, die erste selbstgebaute, und die erste die hält!: aus 40x40x2 Rechteckrohr, selbstgenähten Pressäcken, selbstgebauten Buchenholz-Saftgittern, einen fetten Hydraulikautoheber und einer V2A-Saftwanne vom lokalen Edelstahlschlosser. Und halt so gebaut, dass es keine toten Winkel gibt – einfacher zum saubermachen. Was man kaufen kann taugt alles nicht so recht, wir haben es spätestens im 3 Jahr kaputtbekommen, meist mitten in der Arbeit.

    Süße Birnen kannst nur in einer solchen Press-Sack-Presse auspressen, die werden ziemlich breiig. Zum einmachen 4:1 mit Apfelsaft mixen und *peinlich* genau auf Hygiene achten, Birnensaft ist sehr empfänglich für Buttersäuregärung…und hibbeliger wie Apfelsaft.

    Apfelsaft kommt nur noch in Druckmostfässer. Normalerweise lässt man die angären, aber wir haben auch kleine Mittrinker, die den Cidre-Geschmack nicht mögen und deswegen kommt gleich nach dem Abfüllen CO2 aus der Flasche rein. Das Faß für meine Vorfahren natürlich nicht ;)

    Weil die Presse selbstgebaut ist, hat sie eine Tülle für dem Gummischlauch, mit welchem wir den Saft gleich direkt durch das Fenster im Keller in die Druckmostfässer laufen lassen. Filtern mit einem dreistufigen Sieb wird sehr empfohlen, es verkürzt das Mostfassauswaschen erheblich.

    Wir haben übrigens keine eigenen Bäume, aber holen schon seit 20 Jahren zuverlässig und pünktlich alte Streuobstwiese leer. Im Gegenzug verleihen wir die Presse und den Obsthäcksler.

    Seit der lokale Händler in Rente gegangen und gestorben ist, kommt das Equipment meist von www . brouwland . com/de

    Der Rest vom laufenden Jahr (sollte etwas überbleiben) wird im Glasballon Apfelessig. Essig herstellen ist nochmals diffiziler als Wein herstellen. In manchen Jahren ist er göttlich und schmeckt super, in manchen Jahren kann man damit nur das Klo und das Bad putzen.

  3. Chaosgarten sagt:

    Auch wenn hier alle ihre Sortenvorschläge zum Besten geben – vermutlich liegt ihr alle daneben. Der Obstbauer aus der Gegend ist meistens genauso schlau und kennt höchstens seine eigenen Sorten. Es gibt haufenweise ähnliche Birnen, da wirst Du nicht umhinkommen, einen Pomologen aufzusuchen oder zumindest erstmal ordentliche Schnittbilder zu machen und mal in diversen größeren Gartenforen zu fragen, ob dazu jemandem etwas einfällt. Für einen kleinen Unkostenbeitrag bestimmen manche Pomologen auch per Post geschickte Früchte. Jan Bade ist ein Birnenfachmann, von dem ich weiß, dass er das macht. In der Regel kostet die Bestimmung 2,50 € pro Sorte. Man sollte mindestens 5 gut entwickelte, reife Früchte vorlegen/einschicken. Mehr schadet auch nicht.

    LG
    Lorenz

  4. Jörg sagt:

    Guten Morgen Ralf,

    muss dir hier an dieser Stelle auch nochmal ein Riesenlob für deine “Garten-web-Arbeit” aussprechen. Nach einem langen und stressigen Bürotag freue ich mich abends immer mal wieder über solche Videos, denn ein bissel hat man hier das Gefühl, man kann von dem, was man leider tagüber im Büro immer verpasst, abends nochmal “mitnehmen zu können”. Macht immer wieder riesig Spass!

    Als kleine Anregung / Bitte -> es wäre mal super, wenn du eine schöne Erntedoku von deinen Blumenkohlerträgen machen könntest und möglicherweise noch ein paar Anbautipps geben zum Besten geben kannt ;)

    Besten Dank und weiterhin viel Spass und gute Erträge!

  5. Jonas Klingen sagt:

    Ich kenn die Sorte leider nicht Namentlich aber ich glaube meine Nachbarin hat die gleiche Sorte. Die Birnen sind auch ziemlich hart mit einer leicht herben Schale. Da wir eine ca 80 Jahre alten Sandsteinkeller, ehemals zur Futterrüben und Kartoffellagerung gebaut, besitzten und jedes Jahr eine Schubkarre voll Birnen bekommen, lagern wir diese in dem Keller und jetzt ende Oktober anfang November sind sie eigentlich sehr weich. Unsere Nachbarn haben es mit der Lagerung in ihrem Hauskeller schon öfters versucht aber das hat nicht so hingehauen. Ich schätze mal das hängt mit der Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusammen.

  6. Thomas Immel sagt:

    Hi Ralf
    Das mit dem Honig könnte klappen wenn du den erst hinterher rein gibst. Honig sollte nicht über 40 °C erwärmt werden.

  7. S.P. sagt:

    Edit: Such doch mal nach einer günstigen Obstpresse zum kaltpressen. Die sind nicht so teuer und es lassen sich auch relativ große Mengen Obst, so bis ca. 4 oder 5 Zentner Äpfel damit verarbeiten.
    Die Mühle dazukaufen!

  8. S.P. sagt:

    Könnten das Kochbirnen sein?
    Wenn ja, dann gibt es ein gaaaanz tolles Rezept: Birnen, Bohnen und Speck, dazu Kartoffeln.

  9. Ron sagt:

    Mahlzeit! Keine Presse? Kein Problem! Schick mir deine Adresse und ich schicke dir eine alte selbstgebaute von meinem Vater! Ist vollständig aus Metall und hat für meine Verhältnisse immer gereicht. Man könnte sie von innen noch mit Kelterlack streichen, das würde vor einer Braunfärbung des Saftes schützen. Also, wenn du sie haben willst – meld dich einfach!

  10. Super Groover sagt:

    An alle Gartenfreunde,

    bitte lesen :
    http://denkbonus.wordpress.com/
    2012/05/04/warnung-monsanto-unter
    -falscher-flagge/

    Euer Super Groover.

  11. Martell sagt:

    Hallo Ralf,
    die Sorte Birnen hatte meine Großmutter im Garten. Sie nannte sie, glaube ich, “Steinbirne”, was es ja recht gut trifft. Sie selbst hat nur Kompott daraus gekocht, dafür ist diese Frucht genau richtig, sie wird nämlich durch langes Kochen zwar weich, aber eben nicht matschig. Und lecker ist sie auch…
    Mit Honig süßen ist möglich, es gibt sogar noch eine besondere Geschmacksnote. Für “echte” Selbstversorger geht glaube ich auch nichts anderes, da das Zuckerkochen aus Rüben m.E. nicht wirklich sinnvoll in kleiner Größenordnung machbar ist. Als “unechter” Selbstversorger wird man aber wohl eher Zucker nehmen und den Honig verkaufen, das rechnet sich eher ;-)
    Gruß
    Martell

  12. Birnensaft ist ein sehr gut schmeckendes Getränk. leicht gekühlt mit etwas Mineralwasser ist es sehr erfischend an heißen Tagen oder nach dem Sport.

  13. Hannes sagt:

    Hallo,
    Wenn die Birnen bei Vollreife eine rötliche Schale haben, könntenes Schweizer Wasserbirnen sein, allerdings sind die bei dir fast zu groß. Was aber dafür sprechen würde wäre die immerhin noch erträgliche Genießbarkeit, und das ist bei Schweizer Wasserbirnen als Mostbirnen glaube ich einzigartig. Frage aber lieber noch bei regionalen Bauern nach, die wissen es vielleicht noch besser ;)

    Viele Grüße
    Hannes

  14. Uwe sagt:

    Hallo Einachs-Schummi.

    Nach langer Zeit (imho) wieder mal ein konstruktives Video!

    Mit Honig zu süssen hat seine geschmacklichen Nachteile. Honig ist nicht nur süss sondern hat auch eigene Geschmacksanteile die den Saft geschmacklich verfälschen. Viele mögen dass nicht. Wenn Du wirklich soviel Honig übrig hast mach doch mal Met daraus! Ist zwar nichts für die Kinder, aber Papa will ja auch mal was haben! ;)

    Grüsse

    Uwe

  15. Chaosgarten sagt:

    Hallo Ralf,

    die Birne würde ich an Deiner Stelle mal im nächsten Jahr bestimmen lassen. Wenn sie so hart ist und roh ja offensichtlich genießbar, könnte es eine Lagerbirnensorte sein, die möglicherweise erst nach einigen Wochen Lagerung ihr volles Aroma entfaltet. Als Kochbirne hast Du sie ja offensichtlich auch schon erprobt.

    Eigentlich sollte ein Zuckerzusatz bei Birnensaft nicht erforderlich sein.

    Ich verstehe nicht ganz, warum Du den Saft zwischendurch ablässt. Dabei kühlt er doch bloß ab und muss dann wieder erhitzt werden.
    Flaschen wären vermutlich auch praktischer als Gläser. Am besten nimmt man einen Trichter zum Abfüllen, um die Glasränder nicht zu beschmieren und so Schimmelbrücken zu bilden. Ein Plastiktrichter ist nicht teuer und erleichtert das Eingießen deutlich. Dein Dampfentsafter sieht außerdem ziemlich klein aus, das größere Modell von Tekla findet man manchmal gebraucht recht günstig.
    Das Aufdenkopfstellen der Gläser halte ich nicht für sinnvoll, das scheint aber eine Glaubensfrage zu sein.

    In den kommenden Jahren erwartest Du ja auch eine zunehmende Apfelernte. Ich würde mir die Anschaffung einer Spindelkorbpresse überlegen. Wir haben uns auch eine angeschafft:

    http://chaosgarten.blogspot.de/2013/04/
    neuerwerbung-edelstahl-obstpresse.html

    Den roh gepressten Saft muss man nicht auf Kochtemperatur, sondern nur auf ca. 80 °C erhitzen, was gut im Einkochtopf geht. Einen Obsthäcksler brauchst Du nicht unbedingt, da reicht erstmal die Küchenmaschine. Abfüllen würde ich in heiß ausgespülte Selterflaschen. Bei den Mengen Obst, die bei Dir anfallen werden und der Saftmenge, die Deine Erntehelfer vermutlich konsumieren, dürfte sich die Investition in eine (gebrauchte) Presse lohnen. Ich würde vielleicht gleich ein Modell mit 30l Korbvolumen nehmen. Wir haben mit der 10l Presse zu zweit an einem Tag nur 25l Saft geschafft…
    Das ist aber immernoch besser als der Dampfentsafter. Auch geschmacklich liegen Welten dazwischen.

    LG
    Lorenz

  16. Frank sagt:

    Total cool! Leider haben wir nicht genug Birnen für eigenen Birnensaft.. Aber dafür haben wir just Teile unserer Äpfel verpresst. Auf den Geschmack warte ich immer das ganze Jahr: so ganz unpasteurisiert und so ganz und gar frisch! Das meiste davon habe ich schon gleich weggehauen bzw. verschenkt. Eingefroren hält sich der Rest am besten, aber leicht vergoren ist der auch ganz gut.
    Macht man für Birnensaft auch Schwefel rein, damit er nicht gärt?

    • Chaosgarten sagt:

      Hallo Frank,
      seit wann macht man Schwefel an Saft? Ich habe noch nie einen geschwefelten Apfelsaft gesehen oder getrunken. Der Saft wird durch saubere Verarbeitung und Pasteurisieren haltbar. Dann gärt auch nichts.

      Nur Wein, besonders lieblicher, wird meistens geschwefelt. Auch das ist aber nicht immer zwingend erforderlich, wenn die Gärung zu einem natürlichen Ende gekommen ist, weil entweder der Alkoholgehalt ein für die Hefe giftiges Maß erreicht hat, oder der Zucker aufgebraucht ist.

      LG
      Lorenz

  17. Anna sagt:

    Na dann, lasst es Euch schmecken. Persönlich mag ich ja Birnen am liebsten wenn sie noch ganz hart und ein säuerlich sind, aber da bin ich wohl ziemlich alleine.

    Unlängst bin ich über eine interessate Methode des Entsaftens gestoßen die ich unbedingt mal ausprobieren muss. Wie es bei dieser Methode mit Energieeffizienz aussieht weiß ich leider nicht, aber so funktioniert’s:
    Man friert die rohen Früchte ein bis sie durch und durch gefroren sind. Anschließend lässt man sie auftauen. Das Durchfrieren zerstört die Zellstruktur der Früchte und sie werden ganz weich. Nun gibt man sie in einen Stoffbeutel und drückt den Saft mit den Händen aus (Schüssel drunter stellen nicht vergessen). Zurück bleiben angeblich nur Schalen und Kerne.

    Hier ist der Link zu der Seite auf der ich die Methode beschrieben gesehen habe (inklusive Video): http://www.easydigging.com/blog/freeze-squeeze-juicing.html

    Angeblich funktioniert diese Methode mit jeder Art von Obst.
    Wenn Ihr noch ein paar Früchte übrig habt, könnt Ihr es ja mal versuchen.

    Liebe Grüße

    Anna

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