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Was haben Hobbygaertner und Zugvoegel in diesen Tagen gemeinsam?

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Klar doch, sie warten auf den Fruehling!

Letztens habe ich sie wieder gesehen. Zugvoegel, die in meisterhafter Formation ueber den Himmel zogen. Als wir noch in der Stadt wohnten, ist mir dieses Schauspiel nie aufgefallen. Normalerweise schaut man ja nicht in den Himmel, und bei dem Geraeuschpegel in unseren Staedten nimmt man das Geschnatter gar nicht erst wahr. Seit wir aber auf dem Land leben, beobachte ich die Zugvoelel in jedem Herbst und in jedem Fruehjahr und kann mich nie satt dran sehen. Ich kenne mittlerweile auch die Richtung, in die sie fliegen muessen. Kommen sie aus Richtung Garten, wird es Zeit, die Wollmuetze herauszuholen. Kommen sie aus Richtung der RWE Kraftwerke angeflogen, weiss ich, ich sollte mich schleunigst an die Aussaat der Tomaten machen. Eigentlich brauchte ich gar keinen Kalender.

Ganz so einfach scheint die Sache aber doch nicht zu sein. Vor einigen Tagen konnte ich wieder einen ziemlich grossen Schwarm Wildgaense beobachten. Nur, die taten ueberhaupt nicht das, was sie haetten tun sollen. Deren Flugrichtung war nicht die uebliche, nach Norden, nein, die zogen 15 Minuten lang ihre Kreise ueber das Dorf. Das kam mir so komisch vor, dass ich unseren Grossen herbeirief und ihm dieses Schauspiel zeigen musste. Wirklich, die flogen im Kreis. Immer wieder bis sie dann in sued-oestlicher Richtung davonflogen.

Stoerungen im Erdmagnetfeld, aus dem Lot geratener Orientierungssinn aufgrund der Klimaerwaermung, was auch immer, die waren auf dem falschen Weg. Keine Frage. :)

Heute lese ich durch Zufall eine Meldung im Internet. “Zu kalt, die Zugvoegel kehren wieder um“. Und schon hatte ich die Erklaerung fuer dieses mir unerklaerliche Phaenomen. Dieser Meldung nach sollen naemlich schon Zugvoegel den Rueckweg nach Sueden eingeschlagen haben, weil sie auf den verschneiten Gegenden, ueber die sie ihr Weg nach Norden fuehrt, nichts zu fressen finden. Einige Arten warten wohl ab, vornehmlich die, die in ihrer Nahrung nicht so zimperlich sind. Andere Arten wiederum finden auf den verschneiten Flaechen rein gar nichts und muessen, wohl oder uebel, noch mal ein Stueck zurueck in waermere Gefilde fliegen. Es soll sogar schon so weit sein, dass damit begonnen wurde, Zugvoegel zu fuettern.

Was es alles gibt! Und ich habe geglaubt, ich waere der Einzige, dem dieses kalte weisse Zeugs auf die Nerven geht. :)

PS: Sind Sie uebrigens schon mal unter so einem Schwarm hindurchgefahren? Letztens war ich wieder mal Huehnerfutter kaufen. Auf freier Strecke ein riesiger Schwarm Voegel ueber mir, eine perfekte “Eins”. Kostet mich wieder eine halbe Stunde, die Karre zu waschen.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Im Internet gefunden, Tiere Getagged mit: ,
7 comments on “Was haben Hobbygaertner und Zugvoegel in diesen Tagen gemeinsam?
  1. Tina sagt:

    Oh… Ich habe das gerade gelesen und Tränen gelacht.. Dabei hab ich in letzter zeit gar nicht so viel zum Lachen
    Ich liebe diese Berichte!

  2. Biene sagt:

    Kleiner Nachtrag: Von wegen es wird!
    Heute morgen nähe Bielefeld 90m ü. N. (an sich eine vergleichsweise sehr milde Region) wieder starker Schneefall und alles weiß bei leichten Plusgraden – geht nun langsam im Regen über. Wetterdienst hat wieder kurzfristig alles nach unten korrigiert und es soll die ganze kommende Woche mit Schnee und Schneeregen weitergehen bei nun nur noch max. 5 Grad und Nachtfrost. Und mal wieder ohne Sonne.
    Puhhh … also bis zu Beginn der Osterferien wieder nichts mit weiteren Außenarbeiten. Habe mich selten so nach Frühling gesehnt.

  3. Nils sagt:

    Ich warte auch gespannt auf den Frühling, wenn der nicht immer der blöde Winter zurück kommen täte.Wir wollten den Hühnerauslauf bauen, aber wenn Schnee liegt dann geht das ja nicht.Wir haben auch schon zugvögel gehört und gesehen aber die sind jetzt wieder weggeflogen.

  4. Axel Stolpe sagt:

    Nun red’ doch mal mit den großen Wettermanitou, mach ein Fuer auf dem Hof und Tanz mit der Familie da herum. Ich bin ja nur froh, irgendwann muß es ja Frühling werden.

  5. Markus sagt:

    Hallo Ralf,

    :-) – Ja so ist das mit den Zugvögeln –
    und mit diesem blöden laaaaaaangen Winter dieses Jahr.
    Heute Nacht bei uns: Tiefsttemperatur minus 10,7 °C,
    der Boden steinhart gefroren und es liegt auch noch Restschnee – bääh.
    Kann mich noch an ein Jahr erinnern, es war 2006, da war der Schnee
    erst am 01.04. komplett weg und der Winter dauerte damals auch so lang.
    Wenn´s so weiter geht – da sind ja nur noch 2 Wochen hin, dann dauerts
    dieses Jahr auch so lange. Würdest bestimmt auch schon gern deinen Weizen
    säen, nicht wahr?

    Dafür hatten wir Erfolg in unserer ersten Kükenbrut. Vor drei Wochen
    schlüpften unsere allerersten selbst ausgebrüteten Küken im Brutautomat.
    Ein echt schönes Erlebnis – 10 Küken haben wir jetzt – und sie wachsen
    sehr schnell.

    Viele Grüße,
    Markus

  6. Hanna sagt:

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für die Erklärung. Ich habe das Phänomen auch schon beobachtet und mich gefragt, was mit den Zugvögeln los ist.
    Dann müssen die Tomaten wohl noch warten ;-)

    Viele Grüße
    Hanna

  7. Biene sagt:

    Ja, ich habe mich ja über das Wetter in deinem Blog in den letzten Wochen schon zu genüge ausgekotzt. ;-) Auch hier liegen immer noch leichte Schneereste, aber es taut gerade wie sonst was. Sollte sich bis heute Nachmittag entgültig erledigt haben!
    Wird jetzt laut Wetterfrosch auch über Tage keinen Frost mehr geben. Immer so zwischen 2 und 10 Grad in den kommenden 1-2 Wochen. Nachts mal schlimmstenfalls bis -2. Da wir jetzt aber vermehrt mit Regen rechnen müssen werden Arbeiten wieder nur Stundenweise möglich sein und der Acker kann immer noch nicht richtig bearbeitet werden. Wenn ich überlege, das ich sonst um diese Zeit schon etliche Sachen in der Erde habe wird mir ganz anders. Verschiebt sich dieses Jahr halt alles so 3-4 Wochen nach hinten. Andererseits lässt das (an sich richtige Wetter) was wir z.Z. haben auf einen tollen Sommer schließen. Was bringen einem 20 Grad Ende März und 30 Grad im April wenn man im Juni und Juli 6 Wochen Regenzeit hat bei unterirdischen Temperaturen und der Sommer ab Mitte August die Grätsche macht … gar nichts! Vor uns liegen nun hoffentlich 7 schöne Monate voller Gartenzeit. Auch heute geht es wieder in den Garten. Salate kommen ins GW und Tomatenhäuser werden aufgebaut.

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