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Enten, Bienen, Huehner und Kaninchen, die halten uns auf Trab. (Video)

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Ich habe in den letzten Tagen unseren Garten genauer vorgestellt, da bietet es sich an, auch mal einen Rundgang bei unseren diversen Tieren zu machen. Angefangen von Barbarieenten ueber Huehner, von Bienen zu den Laufenten und weiter bis zu den Kaninchen. Denn auch da gibt es viel zu berichten. Das Fruehjahr ist ja bekanntlich die beste Zeit sich zu vermehren. Und das tun sie auch, mit aller Gewalt. :)

Anfangen moechte ich mit den Barbarieenten. Eine der beiden Enten hat gebruetet und 14 kleinen Enten das Leben geschenkt. Die war clever, hat ihr Nest im Holzschuppen in der hintersten dunkelsten Ecke gebaut, die es ueberhaupt gibt. Hat sich von den Huehnern nicht irritieren lassen und ihr Werk vollbracht. Hat sie prima gemacht. Da uns aber im letzten Jahr einige kleine Enten verloren gegangen sind, haben wir sie sofort, nachdem die Kleinen die letzen Reste der Eierschalen vom Kopf geschuettelt hatten, in einen separaten sicheren Stall verfrachtet. Zusammengezimmert aus einer alten Voliere. Das mag nicht sonderlich huebsch aussehen und den Enten auch nicht sonderlich viel Platz bieten, ist aber immer noch besser als sie der Reihe nach an die Katzen, Ratten oder was weiss ich an wen zu verlieren.

Sie will es einfach nicht verstehen

Denen zuzusehen macht wirklich Freude. Ganz anders verhaelt es sich bei unserer zweiten Ente. Die war und ist nicht so clever wie die erste. Hat zuerst ihr Nest im Huehnerstall gebaut, in einem der Legeeimer. Drei Eier hat sie unter sich liegen gehabt. Einen Morgen komme ich in den Huhnerstall, da ist das arme Tier mitsamt dem Eimer umgefallen. Die Eier unter dem Eimer und die Ente daneben. Wie lange sie nun schon so da gesessen hat, kann ich nicht sagen. Jedenfalls waren die Eier kalt.

ente-bruetet-im-huehnerstallSo sitzt sie nun im Huehnerstall. Ob das noch was wird?

Gut, ich also die Eier wieder in den Eimer an seinen Platz zurueckgelegt, was macht die Ente? Setzt sich in den Eimer daneben. Erkennt nicht, dass gar keine Eier mehr da sind und liess sich auch nicht wieder heraus locken. Ich also die drei Eier der Ente wieder untergeschoben. Am Abend haben wir versucht, sie mitsamt den Eiern auch in den Holzschuppen zu verfrachten. Keine Wirkung. Sie hat sich wieder in den leeren Eimer gesetzt. Die Eier also wieder zurueck.

Das ging dann wieder einige Tage gut, bis sie auch aus diesem Eimer herausgerutscht ist. Hat sich daraufhin ein Nest mitten im Huehnerstall gebaut und sitzt jetzt dort unbeirrt auf ihrem Ei. Richtig, zwei der drei Eier sind naemlich spurlos verschwunden. Muessen wohl die Huehner verspeist haben. Ob das noch etwas wird? Das Ei war einmal ausgekuehlt.

entennachwuchsDiese hat es richtig gemacht. 14 kleine Entenkueken. Da macht das zusehen Spass.

Auch die Huehner sind nicht ohne

Aber auch unsere Huehner sind nicht ohne. Habe ich doch als erste Plfanzen nach unserem Umzug zwei Holunder zu den Huehnern gepflanzt und mit Maschendraht umgeben. Der eine hat sich gut gemacht und mittlerweile eine Groesse erreicht, bei dem ihm die Huehner mit ihrem Hunger nach Gruenem nicht mehr schaden koennen. Den anderen aber hat es auch in diesem Jahr hart getroffen. Nachdem die Huehner schon im letzten Jahr den Zaun ueberwunden und den Strauch kahl gefressen haben, haben sie es auch in diesem Jahr wieder geschafft. Ich wuerde ihnen doch so gerne einige schattenspendende Straeucher oder Baeume pflanzen, aber so einfach ist das gar nicht.

Wird wohl nichts mit eigenem Honig

Weiter gehts zu unseren Bienen. Die machen sich ganz gut. Ich hoffe, in dieser Woche meine drei neuen Beuten mit Bienen fuellen zu koennen. An Honig glaube ich allerdings nicht mehr. Habe eben noch mal nachgesehen. Sie fangen gerade erst an, die Mittelwaende in der Bienenkiste auszubauen. Wird also wohl nichts geben.

Chickentractor

Dagegen haben sich die Huehner in unserem Chickentractor gut eingewoehnt. Sie vertragen sich gut. Nur legen sie recht wenig Eier. Ein Ei pro Tag ist bei vier Huehnern nicht gerade viel. Aber damit koennen wir leben. Sind ja noch genuegend andere da.

chickentractorHier herrscht im Moment Ruhe. Wie lange noch?

Auch die Laufenten wollen Eltern werden

Die Laufenten machen dagegen schon wieder mehr Sorgen. Mal abgesehen davon, dass ich sie mehrfach am Tag wieder einfangen muss, und sie unseren Salat zum Fressen gerne moegen, haben auch die nichts anderes im Kopf, als sich zu vermehren. Die meisten Nester haben wir mittlerweile gefunden. Eine allerdings bruetet. Drei Eier haben wir ihr gelassen. Fuer diese drei habe ich naemlich Abnehmer. Ich hoffe, es werden nicht doch wieder mehr.

kaninchen-bodenhaltungDer letzte Wurf haette nicht sein sollen. Schande ueber unser Haupt. Deswegen, eine weitere Abtrennung musste her, und das schnell

Kaninchen, Kaninchen, Kaninchen

Die meisten Probleme im Moment bereiten allerdings die Kaninchen. Ich hatte es in meinem letzten Artikel ueber die Kaninchen schon vermutet, wir muessen da wohl an einem Tag wieder die Staelle nicht richtig geschlossen haben. Zuerst hatte ich gehofft, der “Kelch” eines weiteren Wurfes ginge an uns vorueber. Als dann die Haesin nur noch traege auf der Erde lag, alle Viere von sich gestreckt, war mir klar, dass da wieder Nachwuchs im Anmarsch war. Den konnten wir nun wirklich nicht gebrauchen. Trotzdem, passiert ist passiert. Ich habe den Kaninchenstall schleunigst umgebaut. Er ist nun in vier Abteile eingeteilt. Eines fuer den Rammler, eines fuer die fuenf aus dem ersten Wurf, eines fuer die Mutter mit ihren mittlerweile nur noch acht kleinen Kaninchen und ein weiteres fuer die werdende Mutter, oder besser gesagt, die Mutter, denn sie hat acht Junge zur Welt gebracht. Das ist jetzt schon zwei Wochen her, und zuerst sah alles gut aus.

kaninchenwurfIch hoffe, die Mutter laesst uns nicht im Stich. Was wir nun wirklich nicht gebrauchen koennen, nochmal Kaninchen von Hand aufzuziehen.

Dann aber schien das Muttertier zu schwaecheln. Lag nur noch teilnahmslos in der Ecke herum, liess sich ohne Murren streicheln und in die Hand nehmen. Das war kein gutes Zeichen. Zum Glueck sind die Jungen schon zwei Wochen alt. Selbst wenn sie jetzt sterben sollte, wir fangen mit der Flaschenaufzucht nicht ganz am Anfang an. Waeren dann vielleicht nur zwei, maximal drei Wochen, in denen wir uns mit der Aufzucht per Hand beschaeftigen muessen. Noch mal 5 Wochen, vier mal am Tag Kaninchen mit der Flasche fuettern, das muss nun wirklich nicht sein. Doch ich befuerchte Schlimmes.

Man sieht, unsere Tiere halten uns ganz schoen auf  Trab. Mal sind es die Enten, mal die Kaninchen, und wenn bei denen mal gerade nichts zu tun ist, dann sind mit Sicherheit andere dabei, die uns beschaeftigen. So ein “Moechtegern-Selbstversorgerleben” ist nicht ganz einfach, aber immer wieder interessant, jeden Tag.

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Veröffentlicht unter Bienen, Dies und Das, Gartenansichten, Selbst gemacht, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen, Versuche Getagged mit: , , , , , , ,
19 comments on “Enten, Bienen, Huehner und Kaninchen, die halten uns auf Trab. (Video)
  1. malvenblüte sagt:

    Hallo Ralf,

    so wie ich sehe, hast Du nur Hybrid-Hühner. Wie wär’s wenn Du umsteigst auf diese hier:

    http://www.kollbecksmoorhuhn.de/index.php?id=2

    Wenn Du bei aller Arbeit Zeit findest, Dich beim Kollbecksmoorhuhn durchzulesen, dann denk’ daran, dass Du bei einer Umstellung auf dieses Hühnchen ein gutes Werk tust und weg von der kommerziellen Hybrid-Zucht kommst. Hybride werden im großen Stile produziert, sie legen 1-2 Jahre Eier und müssen dann geschlachtet werden. Meiner Meinung nach Unsinn, eine reine Gebrauchszüchtung. Eigentlich würde ich ja für Rasse-Geflügel plädieren, aber solange diese Tiere mehrheitlich auf Schönheit gezüchtet werden und die Legeleistung vernachlässigt wird, lasse ich die Finger davon.

    Was sagst Du dazu?

    Grüße Malvenblüte

    • admin sagt:

      Hallo Malvenbluete

      Nein, unsere Huehner sind keine Hybridhuehner. Die hatten wir mal, sind aber davon abgegangen. Im Moment sind es Sperber und Sussex, also so weit ich weiss, Zweinutzungshuehner. Ich habe aber auch kein Problem damit, die Huehner nach ein oder zwei Jahren schlachten zu lassen. Das ist Teil der Selbstversorgung. Sie gehoeren auf den Speiseplan. Ich wuerde aber auch eine andere Rasse nehmen, nur kann ich die nicht ueber den hiesigen Gefluegelhof beziehen. Da muss ich mich entweder um Bruteier oder um Kueken kuemmern. Vielleicht im naehsten Jahr.

    • admin sagt:

      Hallo Malvenbluete

      Wir haben jetzt keine Hybridhuehner mehr. Nur noch Sussex und Sperber. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, dann beschaffe ich mir einen Brutapparat und kann mir dann Bruteier selbst ausbrueten. Dann bin ich nicht auf die Rassen angewiesen, die im Landhandel hier angeboten werden. Dann koennen das auch aeltere oder vom Aussterben bedrohte Rassen sein. Aber im Moment komme ich nicht dazu.

  2. Hi Ralf,
    ich komme mal wieder spät, aber besser als nie,denke ich mal.
    Beim Ansehen Deines Gartens sind mir ein paar Dinge aufgefallen,jetzt wollte ich einfach mal Verschiedenes ansprechen. Als Erstes: Es war direkt beruhigend, daß Du einen Haufen Totholz im Garten liegen hast, ich dachte schon, Du räumst immer alles weg. Sowas ist nämlich immer nützlich für die vielen Gartenhelfer aus dem Bereich Fauna ( Igel, Eidechsen, Ringelnattern, Kröten usw.).Wie sieht es denn damit in Deinem Garten aus?
    Mein nächster Tip:Vielleicht kannst Du Dich mal (demnächst) um Deine Kräuter und Blumen ein Minimum intensiver kümmern? Nicht nur des Essens und Teetrinkens wegen, sondern als Futterpflanzen für Deine Bienen.Das war jetzt keine Kritik an Dir, aber immer wenn ich mir einen Gartenrundgang von Dir ansehe, fallen mir auch die Nachbargrundstücke auf, die in punkto Bienenfutter sehr karg aussehen.
    Danke, daß dir mein Tip zur Holundervermehrung gefallen hat, hier der nächste: Genauso kannst Du, falls Du noch irgendwo eine Ecke am Zaun findest, eine Kopfweide stecken. Ein etwa 3-5 cm dickes und 30 cm langes Aststück eingraben, so daß ca. 5 cm aus dem Boden schauen. Eine Weide empfehle ich Dir nicht nur als Bienenfutterpflanze. Nach meinen Erfahrungen kann man im Garten immer junge Triebe zum Festbinden irgendwelcher Sachen gebrauchen oder aus langen Ruten Rankhilfen herstellen. Sie sind auch für Flechtzäune bzw. kleinere Hürden geeignet (um z.B. deine Tiere von etwas fernzuhalten).
    Bye, Wolkenwanderer

    • admin sagt:

      Hallo Wolkenwanderer

      Das mit den Weiden hatte ich geplant, aber keine im Fruehjahr bekommen. Wollte mir jemand schicken, hat es aber nicht getan. Sind hier nicht so haeufig und ich weiss nicht, wo ich welche herbekommen soll. Das mit dem Bienenfutter ist so eine Sache. Von unserem kleinen Grundstueck koennen die so oder so nicht leben. Es kommen aber noch, nach den Ernten, Bluehpflanzen dazu.

  3. Imme sagt:

    Also, bei allem Respekt, mit einer säugenden Häsin, die krank ist, geht man zum Tierarzt, auch wenn es sich um ein Nutztier handelt. Das ist nämlich gar nicht so teuer wie man denkt. Immerhin liefert sie Euch doch div. Braten!! Ein Landtierarzt macht auch gerne für eine Kaninchenmutter einen kleinen Abstecher und kommt bei Euch vorbei. Wenn Tiere krank sind, holt sogar der Bauer den TA!!

    • admin sagt:

      Also, bei allem Respekt. Wir bei uns waechst auch noch kein Geld auf Baeumen. Haben wir zwei mal mit kranken Kaninchen gemacht und beide sind trotzdem gestorben. Hat jeweils 45 Euro gekostet. Da gibt es naemlich eine Gebuehrenordnung, wie bei den Humanmedizinern auch. An die halten die sich, jedenfalls die, die wir kennen. Im uebrigen, selbst der Tierarzt meinte, Kaninchen waeren dermassen anfaellig, das eine Behandlung eigentlich keinen Sinn mach, schon gar nicht bei Nutztieren. Bei einem Schmusekaninchen kann man das vielleicht noch machen, damit die Kinder nicht heulen, aber bei Nutztieren ist das witzlos. Selbst eine Impfung im Vorfeld macht finanziell erst ab wirklich vielen Kaninchen Sinn. Habe mich letztens noch mit jemandem aus dem oertlichen Kaninchenzuchtverein darueber unterhalten.

      Gruss RR

  4. Aepfelbrei sagt:

    Naja wenn sie die Häsin ist die direkt hinter einander zwei oder mehrmals schon geworfen hat (auch wenns nicht mit absicht war) war sie wohl einfach ausgelaugt.
    Bei der Anzahl an jungen hat sie keine zeit sich zu erholen und ist meines erachtens, wenn sie die Häsin war, daran auch eingagangen… so leid es einem tut.

    Die kleinen Entchen sind ja echt super süß :-) und 14 stück ist schon beachtlich^^ freut mich für euch.

    Was das Füttern angeht bei deiner Anzahl an Tieren, da kannst net für jeden Hasen sein Lieblingskraut rupfen Tag für Tag….. das musst du dann schon verallgemeinern…. ansonsten steigt dir das ganze demnächst über den Kopf…
    Gras mähen mit der Sense oder Balkenmäher, Heu und Körner…. ab und an trockenes Brot und was so im Garten anfällt….. meine Erfahrungswerte, mag nicht jeder damit einverstanden sein aber bei mir klappt es und Arbeite 2-3 Schichten da hab ich einfach nicht die Zeit jeden Tag extra Grünzeug für um die 30 Hasen zu suchen.

    Weiterhin viel Erfolg mit deim Projekt :-)

    ps vielleicht kannst mal kurz bescheid geben wenn dir jemand was genaues zu den abgefrorenen Bäumen zukommen lässt. Dank dir

    Grüße Aepfelbrei

    • admin sagt:

      Hallo Apfelbrei

      Zwischen den beiden Wuerfen lagen ungefaehr 8 Wochen. Ist doch schon einige Zeit vergangen. Das mit den Obstbaeumen vesuche ich noch mal mit der Baumschule zu klaeren.

      Gruss RR

  5. Bea sagt:

    Hallo Ralf,

    Ich hoffe, die Kaninchenmutter lebt noch! Hast du die Moeglichkeit, sie in einen kleinen Auslauf draussen zu setzen? Sie nur mit Heu zu fuettern ist m.E. das Verkehrteste, was du machen kannst. Sie hat einen grossen Wurf zu versorgen und braucht entsprechend viel Fluessigkeit.
    Entweder schmeiß’ ihr alles, was du an Unkraut finden kannst, in ihr Gehege (große Mengen verschiedenster Kraeuter, wenn sie waehlen kann, frisst sie nur das, was sie braucht und ihr bekommt oder lass’ sie draußen selber suchen, was sie braucht (So, wie sie aussieht, m.E. die bessere Wahl fuer’s Erste). Der Aufwand ist bestimmt geringer, als die Kleinen mit der Flasche zu fuettern.

    Schafgarbe wird als Mittel beschrieben, was die hartnaeckisgsten Futterverweigerer zum Fressen bringt.

    Ich druecke dir die Daumen!
    Bea

    • admin sagt:

      Hallo Bea

      Nein, sie ist nach wenigen Tagen verstorben. Ich wuerde sagen, von dem Moment, an dem uns das aufgefallen ist, bis zu ihrem Tod vergingen gerade mal 5 Tage. Aber den Kleinen geht es gut. Stehen jetzt in der Kueche und haben es gelernt, aus der Spritze zu trinken.

  6. Markus sagt:

    Hallo Ralf,

    ich weiß ich hab mich in der letzten Zeit ein wenig rar, gemacht – Sorry dafür, aber ich hatte einfach keine Zeit dazu … zuviel Arbeit (aber deine Beiträge und Videos hab ich trotzdem alle verfolgt) … wollte dir ja auch schon längst wieder Fotos schicken, aber ich komm im Moment einfach nicht dazu – aber vielleicht klappts die nächsten Tage Mal.

    Jetzt zu deinen Tieren: KOMPLIMENT – also das mit den 14 Enten hast du ja supergut hinbekommen. Echt RESPEKT – und schön eingemacht hast du sie auch, damit keines mehr verloren gehen kann … da krieg ich echt auch Lust auf Entenhaltung ;-). Sind wirklich sehr nett anzusehen !!
    Ein kleiner Tipp, falls du mal dazu kommen solltest, ein Außengehege für deine Kaninchen zu bauen – Unbedingt solltest du die Einzäunung dann ca. einen halben Meter tief in die Erde graben – die buddeln nämlich, meinem Nachbar sind dadurch mal welche abhanden gekommen. Die waren weg – auf Nimmer-Wiedersehen …
    Vielleicht denkst du dir jetzt, was redet der denn, das weiß ich doch … wollte es aber trotzdem nur mal gesagt haben ;-).

    Viele Grüße
    Markus

    • admin sagt:

      Hallo Markus

      Wenn es einen gibt, der das mit der Zeit versteht, dann bin ich das. Also kein Problem.

      Das mit den Kaninchen habe ich aber auch anders gehoert. Die sollen nur am Gehegerand graben, niemals in der Mitte. Wenn man einfach den Draht am Kaefigrand einen halben Meter nach innen umschlaegt, merken sie, dass es nicht geht. So einen langen Gang von mehr als einem halben Meter graben die nicht. Irgendwo ma auf einer englischsprachigen Seite gefunden.

      Gruss RR

  7. Uwe sagt:

    Hallo Einachs-Schummi.

    Das Problem bei der ganzen Vermehrungswelle ist der Faktor Zeit! Ich weiss ja nicht was DU sonst noch machst (ausser Videos in Youtube ;) ) ? Aber der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden und irgendwann kommt man an die Kapazitätsgrenze. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, immer mehr Aktivitäten, immer noch was Neues, und Schafe… , und Gänse… , und Kaninchen…, und Wintersaat… , und neue Obstbäume… , und Reis pflanzen… , und irgendwann wird das ganze zum Stressfaktor und sogar Gesundheits schädigend. Un datt wolle mer doch niet!!!

    Ich schaue mir Deine Beiträge immer gerne an, und damit es so bleibt ein konstruktiver Tip: Manchmal ist weniger einfach mehr!!! ;) Man kann sich nicht selbst versorgen wenn man gestresst, geschwächt oder sogar krank von den ganzen Aktivitäten wird!

    Grüsse

    Uwe

    • admin sagt:

      Hallo Uwe

      Ich gebe dir voll und ganz Recht. Die Zeit ist der Faktor, der einem Grenzen zeigt. Es ist aber nicht so sehr die Tiere und der Garten, es sind die ganzen anderen Sachen. Das Leben ist eben nicht mehr so, wie es vor vielleicht 100 Jahren noch war. Wenn ich all die anderen Sachen bedenke, dann wird mir uebel. Im Mai z.B. hatten wir alle Wochenenden beide Tage Termine. Schulfest, Geburtstage, Besuche. Das war frueher nicht so. Die Kinder z.B. gingen frueher in die Schule. Da gabe es einen Elternsprechtag im Jahr und sonst nichts. Den Rest der Zeit spielten die Kinder im Dorf. Heutzutage faehrt man sie jeden Tag woanders hin. Schwimmkurs, Fussball, Freunde usw usw.

      Papierkram tut sein uebriges. Jeden Tag irgendwer der was von einem will. Diese ganzen Nebensachen (oder Hauptsachen, wie man moechte :) ) machen den Stress aus. Das ist wirklich nicht zu unterschaetzen. Der Garten und die Tiere sind da nur ein kleiner Teil.

      Jetzt versteh mich nicht falsch. Ich liebe meine Kinder. Ich frage mich nur manchmal, warum das Leben sooo kompliziert geworden ist, oder gemacht wird.

      Gruss RR

  8. rena sagt:

    Schön, und immer mehr “Urlaub am Bauernhofidylle” kommt hier rüber. Hoffentlich verletzt so ein banaler Termini keine Selbstversorger-gefühle, möchte hier nicht ins Fettnäpfchen treten. Nur die harte Arbeit sieht man dabei nicht sofort, jetzt verstehe ich warum das Gèmüse im Garten einfachen wachsen soll, ohne extra intensive Bodenbearbeitung .
    Vielleicht etwas doofe Frage meinerseits ? Was machst du mit dem Mist ? Misthaufen (für die Hühner wohl das schönste) seh ich keinen ? Mischt du ihn zum kompostieren direkt auf deine Kompostmieten (mit den K. Würmern) zum Grasschnitt ? Hühnermist sollte ja auch ablagern ? Dein Federvieh und Kaninchen müßten ja doch schon ziemlich Mist ergeben, denk ich mal so laienhaft. Bringst du den wieder in den Kreislauf ein ?
    Die Entenkücken sind ja entzückend …. einfach schön anzusehen. Schade das hier alles nur für den Kochtopf ist. Aber so ists nunmal. Finde ich trotzdem alles sehr faszinierend. Ich muß ja auch nicht täglich füttern, wässern oder den Stall ausmisten. :-) . Ich finde dein Projekt Selbstversorgung – super.

    Liebe Grüße
    Rena

    • admin sagt:

      Hallo rena

      Sicher, alles geht bei uns wieder in den Kreislauf ein. Wird aber alles zuerst kompostiert. Selbst jede Eierschale und jede Kartoffelschale. Wir haben sogar die Biotonne abbestellt.

      ich kann mir gut vorstellen, meine Filme sehen manchmal aus wie Urlaub auf dem Lande. ist auch oft so. Nur die Familie will das noch nicht so recht verstehen. :)

      Gruss RR

  9. Anna sagt:

    Hallo Ralf,
    sollte die Häsin eingehen, vielleicht kannst Du die kleinen Häschen ja der anderen Hasenmutter unterjubeln. Einen Versuch wäre es doch auf alle Fälle wert.
    Wenn Du gerne HÜhner-Kücken haben möchtest, die Hühner aber nicht brüten möchten, warum schiebst Du der Ente nicht einfach ein paar Hühnereier unter. Die ist doch eh ganz wild darauf zu brüten und so intelligent wie sie ist merkt sie den Unterschied vermutlich eh nicht. Damit sparst Du Dir irgendeinen Brutapparat und die Ente kommt vielleicht doch noch zu Kücken.
    Liebe Grüße Anna

    • admin sagt:

      Hallo Anna

      Nein, die andere Haesin ist schon zuweit vom Saeugen weg. Das sind schon mehrere Wochen. Die wird es nicht wieder aufnehmen. Sie ist uebrigens verstorben. Dei kleinen stehen in der Kueche und werden mit der Spritze gefuettert.

      Gruss RR

1 Pings/Trackbacks für "Enten, Bienen, Huehner und Kaninchen, die halten uns auf Trab. (Video)"
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