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Riesenkohlrabi, dank Komposttee.

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Solch eine Kohlrabi ist manchem Lokalblaettchen schon eine Meldung wert. So zum Beispiel hier. Und der Fernsehsender ODF, Fernsehen fuer Ostbrandenburg hat sogar einen kleinen Film auf Lager. In die Zeitung oder ins Fernsehen wollen wir allerdings nicht. Fuer uns war es einfach nur ein Spass, zuzusehen wie aus diesem kleinen Pflaenzchen solch ein Riesenkohlrabi geworden ist.

riesenkohlrabiIn den Blattansaetzen haben sich schon kleinere “Kohlrabi” gebildet, die sehr zart sind und gut schmecken.

Wir hatten 5 Kohlrabi Superschmelz auf eine Flaeche von etwas mehr als einem Quadratmeter gepflanzt. Die Anordnung wie die Fuenf auf einem Wuerfel. Eine davon haben wir schon vor Wochen ernten muessen, da sie begann zu faulen. Drei weitere erreichten ein Gewicht von 3 bis 4 Kilo. Eine aber, unsere Riesenkohlrabi, liess sich durch nichts im Wachstum aufhalten und hatte bei der Ernte vor einigen Tagen ein Gewicht von 7,8 Kilogramm ohne Blaetter erreicht. Das kann sich sehen lassen.

Noch einmal betont, uns ging es nicht darum Rekorde zu erzielen. Weder haben wir uns besonders um diese Kohlrabis gekuemmert, noch haben wir sie mit Kunstduenger versorgt. Alle paar Wochen unseren Komposttee verduennt eins zu zehn als Giesswasser und sonst nichts. Fuer uns ein klares Anzeichen dafuer, dass Komposttee doch etwas bringt. Wir haben in den vergangenen Jahren immer Superschmelz angebaut, aber keine einzige hat auch nur annaehernd solch eine Groesse erreicht. Drei bis vier Kilo ist durchaus ohne Muehe moeglich. Darueber hinaus ist schon seltener.

Offensichtlich hat unser Komposttee auch bei anderen Gemuesesorten geholfen. Auf dem gleichen Beet standen einige Knollensellerie, die auch allesamt eine Groesse erreicht haben, von der wir in den vergangenen Jahren nur traeumen konnten. Und auf dem Beet daneben, auf dem wir nach den Dicken Bohnen Porree gepflanzt haben, wirkt unser Komposttee. Seit unser Garten vor einigen Tagen durch einen Bahnmitarbeiter zwecks Wertermittlung besucht wurde, wir werden ja verkaufen, hat sich in der Gartenkolonie herumgesprochen, dass bei uns weit und breit die dicksten Porreestangen wachsen. Waehrend andere Gaertner schon froh sind, wenn ihre Porreestangen fingerdick werden, haben einige von unseren schon die Dicke von “Koelschglaesern” erreicht. Das hat sich herumgesprochen. Es waren schon einige andere Gartenbesitzer bei uns und haben nach dem Geheimnis gefragt. Aber so richtig verstanden hat es glaube ich niemand. Zuckerruebenkraut und eine Aquarienpumpe, das schien fuer einige doch ein wenig zu abstrus zu sein.

Ein klein wenig grinsen muessen wir schon, wenn uns jetzt nach mehreren Jahren Mitgaertner besuchen und doch ein wenig bewundernd dreinschauen. Waehrend sie vor einigen Jahren noch haemisch gegrinst haben, ob dieses “komischen Vogels” der sich da eine Pferdewiese genommen hat und anfing Gemuese anzubauen. Und dann auch noch all die vielen alt hergebrachten Vorgehensweisen einfach in Frage gestellt hat. Wir hatten eben keine Ahnung vom Gaertnern und sind unvoreingenommen an die Sache herangegangen. Jetzt sind doch einige dabei die erkennen, dass nicht alles so falsch und “an den Haaren herbeigezogen” ist, was wir so im Garten fabriziert haben.

So richtig Gemuese angebaut hat eigentlich nur ein alter Mann der vor kurzem seinen Garten hat aufgeben muessen. Aufgewachsen mit einem Garten, immer einen gehabt. So einer von der ganz alten Sorte. Dieser hat uns immer mal wieder besucht und uns mit Tipps versorgt. Wir haben richtig bemerkt, wie sich seine Einstellung zu unserer Art des Gaertnerns im Laufe der Jahre veraendert hat. Als dickstes Lob und als wirkliche Bestaetigung fassen wir einen Satz auf, den er vor einigen Wochen gesagt hat: “Von Ihnen kann ich noch was lernen.” Wie gesagt, wir mit unseren paar Jahren Erfahrung und dieser alte Mann mit 60 Jahren Erfahrung.

Kommen wir aber zurueck zu unserer Kohlrabi. So sehr wir uns auch darueber gefreut haben, so eine “Bombe” zu verarbeiten ist dann doch nicht so einfach. Wir haben kurzen Prozess gemacht und mit der elektrischen Kettensaege etwas nachgeholfen. Das ist schon eine ziemlich dicke Schale. Erstaunlich war, dass auch die Verdickungen an den Blattansaetzen noch verwertbare und leckere Kohlrabi gebracht hat.

Das hat sich gelohnt.

das-ist-eine-kohlrabiKann sich sehen lassen.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Verarbeitung und Zubereitung, Versuche Getagged mit:
3 comments on “Riesenkohlrabi, dank Komposttee.
  1. Pandea sagt:

    Hallo.

    Ich gratuliere euch zu dem Prachtstück.

    Liebe Grüße
    Pandea

  2. Manuela sagt:

    Wow! Die ist wirklich riesig! Was Komposttee ist, werd ich mir noch genauer ansehen. Scheint ja ein Wundermittel zu sein!

    • admin sagt:

      Hallo Pandea, Hallo Manuela

      Danke fuer das Lob. Ein klein wenig stolz sind wir schon. War schon ziemlich gross.

      Das mit dem Komposttee werden wir auch weiterhin verfolgen. Wenn wir denn wieder einen neuen Garten in unserem neuen Heim haben. Die Pflanzen welche wir damit versorgt haben haben sich sehr gut entwickelt. War ein Erfolg.

      Gruss RR

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