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Giganten des Gartens, Teil 2.

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Sehen wir uns heute das zweite Video von John Evans an. In diesem Video beschreibt John, wie er diese riesigen Gemuesepflanzen zustande bringt, und wie er seinen Komposttee ansetzt. Sicher will der Mann auch etwas verdienen, und so sehen wir auch, was er verkauft. So jeck, uns einen Eimer, eine Tuete Kompost und ein wenig Gesteinsmehl aus Alaska schicken zu lassen, sind wir nun doch nicht. Wir wollen ja auch nicht im Guinness Buch der Rekorde stehen. Einen Versuch ist seine Methode allerdings allemal wert.

Was braucht man nun dazu, um seinen eigenen Komposttee herzustellen. Einen Eimer von ungefaehr 20 Litern und eine Aquarienpumpe mit einem Sprudelstein. Das ist die Hardware.

Der interessante Teil, die Software, besteht aus Wasser, das zuerst in den Eimer gefuellt wird und dann mit Sauerstoff angereichert wird indem man die Pumpe erst einmal 2 Stunden laufen laesst. Der Hauptbestandteil ist bei John Evans “Alaska Humus” von dem er meint, er waere nur in Alaska zu finden und einzigartig, da er durch die Vulkane Alaskas mit Lavagestein und damit mit Mineralien voll waere.

Nun, “Alaska Humus” duerfte bei den meisten Gaertnern gerade nicht greifbar sein. Man koennte ja auf normalen guten Kompost ausweichen.

Dieser “Alaska Humus” wird nun in den Eimer gegeben und umgeruehrt. Hinzu kommt noch ein geheimes Puelverchen von dem John nicht sagt, was es enthaelt (verstaendlich). Das Ganze wird dann bei etwas mehr als 20 Grad (70 Grad Fahrenheit) gerade mal 24 bis 30 Stunden durch die Aquarienpumpe gut mit Sauerstoff versorgt und durchgemischt. Das wars.

Was macht man nun mit so einem Tee? Zuerst wird der Tee durch ein Sieb oder eine Strumpfhose zum Beispiel von dem verbleibenen “Alaska Humus” getrennt und ist dann gebrauchsfertig.

Anzuwenden ist der fertige Tee 1:5 verduennt zum Giessen aber auch zur Pflanzenstaerkung direkt auf und unter die Blaetter. John Evans spricht von einem “Schutzfilm” der sich auf die Blaetter legt und der Pflanze hilft, sich gegen Schaedlinge und Pilze zu wehren.

Klingt doch alles ganz logisch. Die im Kompost enthaltenen Bakterien koennen sich durch die Sauerstoffzufuhr reichlich vermehren und schliessen die Naehrstoffe im Kompost schon soweit auf, dass sie den Pflanzen direkt zur Verfuegung stehen.

Wir muessen doch mal nachsehen, ob wir nicht noch eine alte Aquarienpumpe auf dem Speicher haben.

Wird fortgesetzt.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Ungeklaerte Fragen, Versuche Getagged mit: , ,
5 comments on “Giganten des Gartens, Teil 2.
  1. E. Bachmann sagt:

    Ich finde diese Technik ausgezeichnet. Ich lebe in den Philippinen. Da hat es grosse Familien und die Erde ist sehr einseitig und hart. Gemüse kommt auf langen Wegen aus dem Norden (Baguio) und ist für die arme Bevölkerung fast unerschwinglich. Ich habe auf der Insel Palawan eine Heilkräuter und Gemüsefarm. Wir lernen die Einwohner hier mit Kompost selber herzustellen und zu verwenden. Der Komposttee ist noch das Tüpfchen auf dem I um tolle Erträge zu haben.
    Wie ich heute herausgefunden habe (per Internet) ist John Evans (der auf dem Video) nun auch in den Philippinen in eigener Mission und hilft nun auch den Menschen auf anderen Inseln der Philippinen bessere Erträge zu erwirtschaften. Respekt!!!!

    • admin sagt:

      Hallo Herr Bachmann

      Ich denke auch, die Methode ist eine tolle Sache. Alles was den Menschen ín wirtschaftlich “nicht so weit entwickelten” Laendern hilft ohne sie in Abhaengigkeit von den Grossen Konzernen zu bringen, ist einen Versuch wert.

      Gruss auf die Philippinen rr

  2. admin sagt:

    Uns geht es auch nicht darum nachzueifern. Keineswegs wollen wir Pokale gewinnen oder Rekorde aufstellen. Dazu gehoeren sicher neben Komposttee noch eine ganze Reihe anderer Faktoren wie Gartenboden und Klima. Wie bei allem aus Amerika setzten wir auch hier eine ziemlich dicke Filterbrille auf.

    Allerdings, ganz so abwegig ist die Idee mit dem Komposttee nicht. Ist ja auch keine neue Erfindung. Und wenn er nur dabei hilft, unsere Tomaten 2 Wochen laenger am leben zu halten oder ein paar Blattlaeuse weniger im Salat vorzufinden. So aufwendig ist die Herstellung nicht und wir basteln an einem Versuch. Macht keine Muehe ein wenig davon mit ins Giesswasser zu mischen.

    Gruss

  3. Elke sagt:

    Schließe mich Sisah an – und was macht man mit einem 10-Kilo-Kohlrabi und dergleichen mehr? Kann man ja nur der Tafel spenden!

  4. Sisah sagt:

    Größer, höher, weiter…wo ich hingucke Megalomanie…Habe ich es überhört oder überlesen, preist er auch den Geschmack, die Konsistenz und die Haltbarkeit seines hypertrophen Gemüse an ?

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