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Von Knoblauch, von Erdbeeren und von sinnlosem Forscherdrang. (Video)

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Ich will mich ja nicht beklagen. Irgendwie habe ich es in jedem Jahr geschafft, ein paar Knoblauchknollen ernten zu koennen. Immer noch mehr, als wir verbrauchen. Denn, so viele davon kann ich den Kindern nicht ins Essen schmuggeln, ohne dass sie es bemerken und unangetastet stehen lassen. Trotzdem, der richtige Erfolg mit Knoblauch ist ausgeblieben. Die Knollen blieben eher klein bis winzig. Nicht einmal annaehernd so gross wie die, von denen ich die Zehen im Fruehjahr in die Erde gesteckt habe. Und niemand kann sagen, ich haette mich nicht drum gekuemmert.

Im Fruehjahr oder im Herbst?

Bisher habe ich die Knollen immer im Fruehjahr gekauft und gesteckt. Mit der Ueberwinterung habe ich es noch nie versucht. Im letzten Herbst allerdings, als es Knoblauchknollen wieder in den Gartenabteilungen zu kaufen gab, habe ich mir welche besorgt. Zwischen den Obstbaeumen hatte ich sie in die Erde gesteckt, und sie sind auch ganz gut gewachsen. Den Winter allerdings haben sie gar nicht gut ueberstanden.

Gut ein Drittel von den Knoblauchpflanzen haben erst gar nicht den Winter ueberlebt. Haben sich in nichts aufgeloest. Die anderen waren bis auf einen winzig kleinen Rest fast komplett zurueckgefroren. Sah alles nicht so gut aus. Dann, vor einigen Tagen, war ich bei den Nachbarn im Garten zu Gast. Da standen Knoblauchpflanzen, ich haette mir die Finger danach lecken koennen. Kraeftig gruen, 20 bis 25 cm hoch, eine Freude die anzusehen. Ganz anders meine. Gerade mal aus dem Winterschlaf aufgewacht, gerade mal ein wenig frisches Gruen, die einzige Erklaerung die ich dafuer habe, mag der Standort sein. Die beim Nachbarn stehen in einem klassischen Garten. Geschuetzt durch Hecken und Gebaeude, kein bisschen dem Wind und dem Wetter ausgesetzt. Meine dagegen stehen mitten im Garten, keinerlei Windschutz, nichts was denen das Ueberleben im Winter haette erleichtern koennen. Der eisige Wind pfeift da im Winter drueber, das kann doch keine Pflanze aushalten. Ich nehme an, das wird der Grund gewesen sein.

Knoblauch ueberwintern

So wirklich gut haben sie den Winter nicht ueberstanden. Ein Drittel verschwunden und der Rest fast erfroren.

Da ist er wieder, der kleine Alexander von Humboldt Abklatsch!

Jetzt bin ich ja auch ein experimentierfreudiges Kerlchen. In diesem Fruehjahr lagen sie wieder in den Gartenabteilungen herum. Knoblauch, zu jeweils drei Knollen im Beutel. Da konnte ich nicht nein sagen. Bin ja immer noch auf der Suche nach einer Methode, mal so eine zu ernten, wie ich sie in die Erde gesteckt habe. Also noch eine Tuete gekauft. Wer das alles essen soll, muss ich mir noch ueberlegen. Was nun besser ist, im Herbst oder im Fruehjahr, das will ich herausfinden. Ein paar Meter entfernt von den ersten eine weitere Flaeche vorbereitet und dort ebenfalls Knoblauch gesteckt. Gleiche Ecke im Garten, gleiche Erde, gleiche Duengung, alles genau gleich. Jetzt wird sich herausstellen, welche sich besser schlagen. Die Ueberwinterten, die sich mittlerweile ganz schoen gemausert haben (jedenfalls die, die den Winter ueberlebt haben), oder die, die neu hinzugekommen sind.

Knoblauch gegen Schimmel an Erdbeeren

Manchmal muss man auch einfach nur dran glauben, oder es selbst testen.

Versuche, Versuche, Versuche

Jetzt hatte ich noch einige Zehen uebrig. Was also damit tun? Haben mich doch diverse Leser darauf hingewiesen, man solle mit Knoblauch den Schimmelbefall von den Erdbeeren fernhalten koennen. Ich muss ja sagen, so wirklich glauben tue ich nicht daran. Viele dieser vielzitierten positiven Beeinflussungen haben sich bei mir nie eingestellt. Weder haben die Zwiebeln die Fliegen von den Moehren ferngehalten, noch haben die Tomaten neben Basilikum besser geschmeckt. Warum sollte das bei Knoblauch und Erdbeeren anders sein. Aber ich lasse mich gerne ueberraschen (wie ich mich kenne, werden wir den trockensten Sommer seit Jahren bekommen, und keine einzige Erdbeere wird vom Schimmel befallen :) ).

So stecken jetzt zwischen den Erdbeeren, die im zweiten Jahr dort wachsen, jede Menge Knoblauchzehen. Jetzt wird sich herausstellen, ob das wirkt.

Und gleich noch einen Test, bekomme ich jetzt den Nobelpreis fuer das sinnloseste Gartenexperiment?

Wo wir gerade bei Versuchen sind. Ich bin sicher, das haben schon andere vor mir bis zum Umfallen ausgetestet. Was mich natuerlich nicht davon abhaelt, es selbst zu versuchen. Auch mit den Erdbeeren mache ich einen Test. Mit denen verhaelt es sich naemlich aehnlich wie mit den Knoblauchzehen. Man kann sie im Herbst in den Laeden kaufen, aber auch im Fruehjahr. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, Erdbeeren muesse man im Herbst pflanzen, damit sie im naechsten Jahr fruchten. Also gleich noch einen Versuch. Ein Erdbeerbeet im zweiten Jahr, ein Beet im ersten Jahr, eine Seite davon mit gekauften und eine Seite mit Jungpflanzen, die ich im Herbst von den anderen abgerupft habe, und gleich daneben eine Reihe Erdbeeren, die ich im Fruehjahr gekauft habe.

Bin mal gespannt, welche sich davon am besten schlagen.

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Gemüseanbau, Ungeklaerte Fragen, Versuche Getagged mit: , , ,
20 comments on “Von Knoblauch, von Erdbeeren und von sinnlosem Forscherdrang. (Video)
  1. Joanna sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    Winterknoblauch wird wirklich 10 cm tief gesetzt, damit er besser überwintert. Er sollte so ca. Mitte Oktober gepflanzt werden, damit sein Grün vor dem ersten Frost bereits 15 cm groß wird. Es ist fast normal, dass bis zur Hälfte der Pflanzen einen frostigen Winter nicht überleben, aber in Deutschland kommen solche Winter eher selten vor. Bitte auch KEINEN chinesischen Knoblauch pflanzen, nur wirklich winterharte Sorten.
    Wenn im Sommer Blütenstände entstehen, sofort entfernen, dann wachsen die Knollen groesser. Einige Blumen kann man jedoch belassen und kleine Zwiebelchen entstehen lassen. Diese dann etwas trocknen uns im Herbst pflanzen. Im ersten Jahr wachsen daraus kleine ungeteilte “Zwiebeln”, so ca. 1 cm im Durchmesser, die man im Sommer erntet, trocknet und im Herbst wieder pflanzt. Nun werden sie sich auch teilen und zu “normalen” Knoblauchknollen aufwachsen.
    Knoblauch nicht zu spät ernten, so Ende Juli, wenn die ersten unteren Blätter eintrocknen. Noch bevor die Knolle sich in Zähe spaltet.

    Interessant ist auch Elefanten Knoblauch (Elephant Garlic) – mal probieren. Wächst viel groesser, ist im Geschmack so zwischen Knoblauch und Zwiebel. Auch winterhart.

    Viel Spaß mit Knoblauch
    Liebe Gruesse an unseren Gastgeber
    und Euch alle
    Joanna aus Polen

  2. Stefan sagt:

    Hallo,

    erstmal Glückwunsch zu der Seite und der Idee sich selbstzuversorgen. Find ich Klasse nur fehlt mir als Berufstätiger die Zeit. Mache das eher nur so Hobbymässug auf so 20 qm im Sommer. Bin verrückt nach dem Knoblauch und hoffe das er was wird, da ich ihn das erste mal selbst anpflanze. Vielleicht lag es bei dir ja auch am falschen knoblauch. Der aus dem Supermarkt verträgt unsere Winter nicht so gut wie einer aus dem Pflanzenhandel der eher für unsere Breiten gedacht ist. Jedenfalls wächst und gedeiht er ordentlich bei mir im Moment. Gesteckt habe ich ihn Mitte Oktober. Jetzt ist er schon ca 10 cm hoch. Schauen wir mal. Auf den Bärlauch im April freue ich mich jetzt auch schon wie ein kleines Kind.

    MfG

    Stefan

    P.S. Mach dir doch noch ne eigene Gruppe auf Facebook oder hier auf deiner Website ein kleines Forum wo man noch besser, einfacher und schneller über den jeweiligen Artikel philosophieren kann. Fände ich toll. Mach weiter so. Freu mich jetzt schon auf mehr Videos von dir. Deine Artikel helfen wir über die karge Jahreszeir wo man nicht viel draußen mache. Kann. Bin jedenfalls schon vorbereitet mit allen Samen bis auf Steckzwiebel, die fehlen mir noch. Sonst ist alles komplett für nächstes Jahr.
    Mein Tomatentipp : Berner Rose. Eine fast vergessene unsagbar leckere Tomatensorte.

  3. Christian sagt:

    Was bei den Erdbeeren rauskommt interessiert mich brennend, bitte berichten! Ich habe weder viel Platz noch viel Geld, daher wachsen bei mir grade Erdbeeren die ich letzten Herbst 10 Stück für 1€ bekommen habe. Der reinen Lehre nach sollten die garnicht mehr richtig tragen. Sind im Frühjahr des zweiten Jahres gepflanzt worden. Mal sehn, was wird.

  4. Heinz sagt:

    Ich habe auch wunderbare Ergebnisse mit tief geseztem Knoblauch erzielt. Eigentlich waren die Zehen schon in Vergessenheit geraten, da sehr tief gesetzt, doch plötzlich wuchsen und wuchsen sie. Im Herbst (ein Jahr später) habe ich dann ordentlich geerntet.

  5. Hannes sagt:

    Grüß Gott miteinander,
    Knoblauch sollte man wegen der Größe zweijährig anbauen.
    D. h.: Im Frühjahr die Zehen stecken und im Herbst die Knollen wieder ausgraben.
    Im nächsten Frühjahr die ganzen Knollen wieder stecken. Im Laufe des Sommers/Herbstes
    bilden sich wie bei den Einjährigen Samenkapseln. Diese bei der Ernte nicht wegwerfen,
    sondern abschneiden und im Keller trocken lagern. Dann kann man im nächsten Frühjahr
    diese ganzen Samenkapsel stecken. Dann schließt sich der Kreis und man brucht keine Zehen mehr kaufen. Man sollte aber nur die Samenkapseln der zweijährig angebauten Knollen verwenden und nicht die, der Einjährigen. In Mischkultur mit Erdbeeren hat sich Lauch besser bewährt, aber das geht bei der Unkrautvliesmethode schwerlich. Die beste Mischkulturmöglichkeit von Knoblauch ist mit Schwarzwurzeln, Kapuzienerkresse und Jungbäumen.
    Ich wunsche viel Freude beim Gärtnern und Essen
    Viele Grüße
    Hannes

  6. hi Ralf,
    nach langer Zeit wieder mal ein Kommentar von mir. Im Moment kümmere ich mich wenig um Erdbeeren, sie sind einfach da. Als wir das Grundstück übernahmen,war der größte Teil des Hofes mit Katzenkopfpflaster bedeckt. In den Steinfugen wuchsen über und über Erdbeeren,zur Reifezeit riecht der ganze Hof danach. Keine Ahnung, welche Sorte. Sie sind (wohl durch den Standort) ziemlich kleinfrüchtig, hell und sehr süß. Ich habe versucht, welche auszugraben. Sie sind aber so mit den Steinen verwachsen, daß es zwecklos war. So bleiben sie, bis wir mal den ganzen Hof neu pflastern. In diesem Herbst werde ich aber ein paar Ableger in ein extra Beet setzen, mal sehen, wie groß sie dann werden. Aus meinen Kinderzeiten weiß ich aber folgendes:Wir haben Erdbeerreihen immer in weitem Abstand gepflanzt, so 60 – 70 cm,dann wurden die Ranken so festgeklemmt, daß zwischen den Reihen neue Erdbeeren anwachsen konnten. Jeweils die erste Ablegerpflanze wurde genommen, die nachfolgenden abgeknipst. Wenn die alten Pflanzen nicht mehr so richtig wollten, wurden sie rausgeworfen,die Ableger wurden die neuen Hauptreihen. Gedüngt wurde mit Mulch und Kompost im Herbst und nur Kompost im Frühling. Knoblauch war damals nicht ” en vogue”, den gab es nicht.
    Wegen der Schimmelpilze wurde in der Erntesaison immer zweimal am Tag geerntet, einmal ganz früh am Morgen, dann noch einmal am Nachmittag, um die nachgereiften Früchte zu erwischen. Das Ernten war meist Kinderarbeit.
    Das Erdbeeren auch im Frühjahr gepflanzt wurden hat sich erst eingebürgert mit neuen Züchtungen, die nicht nur im Mai/Juni tragen, sondern den ganzen Sommer lang.
    mfG, Wolkenwanderer.

    • Nils sagt:

      Sehr interessante Vorgehensweise finde ich. Werde ich auf dem nächsten Erdbeer beet auf jeden fall mal ausprobieren. Ansonsten fahre ich mit Knoblauch IN der Erde auch besser als mit Knoblauch AUF der Erde.

  7. Chris sagt:

    Hallo Selbstversorger,
    ich kann mich nicht erinnern große Probleme mit Knoblauch oder Zwiebeln gehabt zu haben. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass wir die immer im Keller liegen hatten, wo sie im dunkeln vorkeimen konnten. Wenn sie dann bereits grüne Triebe ausgebildet hatten, sind sie in die Erde gekommen.

    Als Alternative kommt für dich vielleicht auch Bärlauch in frage. Kannst dir das ja mal anschauen. Kann früher geerntet werden als Knoblauch und lässt sich in Verbindung mit Hagebutten wohl auch haltbar machen.

    Siehe auch:
    1) http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch
    2) http://www.pandalis.de/de/pflanzen/barlauch/

    Schöne Grüße

  8. Alex.Gronkhfan sagt:

    Hi!

    Ich hätte einen kleinen Tipp, wie du zum RICHTIGEN Selbstversorger wirst!
    Kauf dir doch ca. 2 Ziegen. Die verbrauchen nicht viel Platz und sind leicht zu füttern und du hast dann jeden Tag FRISCHE Milch und ab und zu Ziegenfleisch :D
    Ziegen sind SUPER Nutztiere :D

    Mfg. Alex

  9. Udo sagt:

    Nee, Knoblauch steckt man im Herbst. Natürlich keine “10” Zentimeter tief. 3 Zentimeter reichen meist. Dann noch reichlich Hühnermist drauf. Sollst mal sehen, wie der Knoblauch wächst.
    Übrigens, Knoblauch mag es gern feucht, aber KEINE Staunässe. Auch Lehmboden sollte man meiden.

  10. Martin sagt:

    Hallo Ralf,

    Ich geh da mit Nino mit! Tiefer Stecken, gern im frühen Herbst – und wenn dann im späten Herbst die Sprosse Schauen, kannst du auch gern den Mulch wieder drüber machen. Zwiebelgewächse mögen aber meiner Erfahrung nach eher weniger eine dicke, “fette” und feuchte Mulchschicht, dort Faulen sie eher, als wenn du sie blank lässt.

  11. Biene sagt:

    Ich bekomme das mit dem Knobi auch nie hin … stecke ihne aber immer zwischen die Erdbeeren weil ich glaube damit Schädlinge abhalten zu können. Und irgendwas muss dran sein, denn nachdem ich letzten Hrbst mein Erdbeerbeet umgesiedelt habe und vergessen hatte den Knobi dazwischen zu stecken, wunderte ich mich in diesen Wochen wer weis wo meine Erdbeeren bleiben. Sage und schreibe 30 meiner rund 40 Pflanzen sind weg! Einfach weg! Ich also angefangen zu buddeln und zu suchen … nichts mehr da außer Mauselöcher. Ich hoffe es hat geschmeckt. Also ab in den Baumarkt und 2 Paletten – 24 Pflanzen nachgekauft. Kostennote 24€. Ich könnte mich übergeben!

  12. Nino sagt:

    Hallo Ralf,

    also ich habs im Zwiebelbeitrag schon geschrieben und mir dämmert glaube ich, an was es bei dir scheitert.
    Wenn ich sehe, wie du die Zehen halb in die Erde steckst, wird’s mir ganz komisch in der Magengegend :D
    Ich habe jedes Jahr prima Ergebnisse mit allen Zwiebelgewächsen.
    Ich habe Knoblauch schon als Herbst- und Frühlingspflanzung gesetzt.
    Aber Fakt ist, das Zeuch muss UNTER die Erde, oder es muss wenigstens angehäufelt werden.
    Mindestens 10 Zentimeter für Herbstanbau. Sonst ziehen dir die Vögel die Hälfte raus, und den Rest erledigt der Winter.
    Es ist auch eine Frage der Wasserverfügbarkeit, tiefer gesetzt braucht zwar ein paar Tage länger, bis der Spross aus der Erde schaut, aber dafür sind die Wurzeln gleich in der tieferen feuchten Erde.
    Also tu dir bitte selbst den Gefallen und mach noch einen dritten Versuch mit tief gepflanzten Zwiebeln und Knoblauch.
    Gruß und Gärtnerglück-auf :)

    Nino

    • admin sagt:

      Hallo Nino

      Also ich halte mich ungefaehr an die Anleitungen auf den Packungen. 10 Zentimeter unter der Erde, das habe ich ja noch nie gehoert fuer Knoblauch. Sollte ich mal versuchen.

      • Alex sagt:

        Hallo Ralf!

        ob du es glaubst oder nicht, der knoblauch überlebt VIEL BESSER den Winter wenn er 5-10 Zentimeter UNTER der Erde ist. Ich empfehle aber 5-8 Zentimeter :)

        Gruß aus Österreich :D

      • Nino sagt:

        Nunja, gerade bei Herbstpflanzungen wären die Zehen ja den ganzen Winter dem Wetter ausgesetzt, wenn man sie nur so halb in die Erde steckt.
        Das halte ich nicht für erfolgsversprechend.
        Grüße

    • Michael sagt:

      Auch bei mir drehte sich der Magen um als ich das Video vom Knoblauch stecken sah :-)
      Ich stecke Knoblauch im Herbst Ende Oktober bis Ende November je nachdem wie das Wetter ist. Es sollte Nicht mehr zu warm sein. Pflanztiefe ist Sortenabhängig kleine Sorten 6 cm tief große bis 10 cm tief.
      Als Standort wird Sandiger Boden benötigt am beste in voller Sonne. Dein Boden sieht sehr schwer und lehmig aus. Das mag Knoblauch nicht. Am besten an einer Stelle den Boden austauschen.
      Staunässe verträgt Knoblauch auch nich also nur bei langer Trockenheit ein wenig gießen.
      Bei mir sind nach einer Woche die ersten Blätter da. Durch die Wärme waren sie Weihnachten schon 15 cm lang trotz 10 cm Pflanztiefe. Diese Blätter dürfen bei Frost nicht geknickt werden sonst sterben sie später ab und rauben der Pflanze die Energie. Am besten mit Reisig schützen.

      • gartenadmin sagt:

        Viel zu viel “Bohei”. Knoblauch waechst auch in unseren schweren Boden. Sie werden vielleicht nicht so gross, aber auf einem m2 ernte ich immer noch genug um damit ueber das Jahr zu kommen.

  13. Kerstin sagt:

    Oh, das mit dem Erdbeertest habe ich dir quasi schon zur Hälfte abgenommen. Habe letztes Jahr im Frühjahr welche gepflanzt. Kamen fünf Erdbeeren bei raus (drei davon gingen an die Ameisen). Dann bin ich doch auf Spätsommer umgeschwenkt… mal sehen wie es dieses Jahr wird! Ich habe noch große Hoffnungen!

  14. Andre sagt:

    Hi,
    zum Problem schlecht wachsender Knoblauch usw,
    hab ein ähnliches Blatt-Problem gehabt – bei mir hat biologisches Gemüsestreumittel (gegen Gemüsefliege usw mit Kieselalgen etc) geholfen, da anscheinend Spurenelemente und wichtige Mineralstoffe fehlten.

    500g Dose von Neudorf oder Schacht holen und mal ausprobieren insbesonders lehmiger Boden ist eher Mineralstoffarm

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