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Der “kleine Unterschied”, oder wie auch jahrelange Erfahrung nicht weiterhilft. (Video)

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Eigentlich sollte ich alt genug und nach zwei Kindern auch erfahren genug sein, um den “kleinen Unterschied” zu kennen und zu erkennen, wenn er mir begegnet. Sie wissen schon, den “kleinen Unterschied” meine ich, genau den. Aber manchmal ist der “kleine Unterschied” eben so klein, da hilft auch jahrelange Erfahrung nicht weiter. Selbst mit Brille haette ich ihn nicht erkannt. Das glauben Sie nicht? Genauso ist es mir aber vor einigen Tagen ergangen. Da wollte ich naemlich die

Kaninchen nach Geschlechtern trennen. Uns war naemlich aufgefallen, dass die Kaninchen aus unserem ersten Wurf in diesem Jahr schon anfangen, sich aneinander zu reiben. Da kann es bestimmt nicht mehr lange dauern, bis sie eben auch anfangen, sich gegenseitig zu besteigen. Wenn es aber etwas gibt, was wir nun wirklich nicht mehr gebrauchen koennen, dann sind es noch mehr Kaninchen. Wenn ich richtig zaehle, dann haben wir schon 17 Stueck davon. Noch mehr koennen wir nicht beheimaten, nicht mehr fuettern und vor allem auch nicht mehr essen.

Bloss nicht noch mehr Kaninchen

So will ich jeden weiteren “Unfall” nach Moeglichkeit verhindern und hatte mir vorgenommen, die Kaninchen zu trennen. Da sind einmal 5 aus dem ersten Wurf, die mittlerweile etwas mehr als vier Monate alt sein duerften, und acht aus dem zweiten die rund einen Monat juenger sind. (Vom dritten Wurf, den wir mit der Spritze grossgezogen haben, leben uebrigens noch zwei. Ein Schei.. Spiel.) Bei denen aus dem zweiten Wurf mache ich mir noch keine Sorgen. Die sind gerade mal im Teenageralter und wissen bestimmt noch nicht, wo der Hase, aeh, das Kaninchen lang laeuft. Aber bei den ersten sieht das schon anders aus. Da wir aber nur vier Abteile im Kaninchenstall haben, blieb mir nichts anderes uebrig, als beide Wuerfe nach Geschlechtern zu trennen.

Junge, was haben die sich was von gewehrt. Nachdem ich alle Kaninchen durchgesehen hatte, waren beide Unterarme verkratzt und selbst auf den Beinen hatte ich mir einige Schrammen eingefangen. Dabei wollte ich denen doch noch gar nicht an den Kragen :) . Bei einigen war das ganz klar zu erkennen. Bei anderen aber auch nicht. Da konnte ich druecken und mit der Nase fast dran stecken, ich habe keinen eindeutigen Hinweis finden koennen. Ich frage mich wirklich, wie die das bei diesen kleinen “Dingern” ueberhaupt schaffen, sich zu vermehren. :)

3 : 10, eine ziemlich ungleiche Verteilung

Herausgekommen sind am Ende drei, von denen ich ziemlich sicher bin, dass es sich um Rammler handelt. Bei den anderen 10 Kaninchen bin ich mir alles andere als sicher. Meine Guete, warum hat die Natur es nur so schwer gemacht. Warum kann man den Kaninchen nicht, sofern es Maennchen sind, ein fuenftes Bein anzuechten, oder aber einen Kamm wie bei den Huehnern. Von mir aus auch Hoerner, alles was hilft, den Unterschied zweifelsfrei feststellen zu koennen, waere mir willkommen.

Ich habe sogar schon von Tieraerzten gehoert, die damit auch ihre Schwierigkeiten haben. Und die muessten es ja eigentlich noch genauer feststellen koennen. Ich denke mal, ich werde mir die Tiere in einigen Tagen noch mal genauer ansehen muessen.

Dann muessen eben die Fachmaenner, aeh Frauen ran

Dabei hatte ich mir die Sache so schoen vorgestellt. Ich hatte die Kamera bereit, die Viedokamera und wollte das fuer alle die, die vielleicht auch so ihre Probleme mit dem “kleinen Unterschied” haben, ganz genau festhalten und dokumentieren. Aber daraus ist nichts geworden. Erstens, weil wir den Unterschied nicht finden konnten, und zweitens, weil es ziemlich schwer ist, mit einem zappelnden Kaninchen auf dem Arm auch noch ein Photo zwischen den Beinen zu machen. :) Werde ich dann mal auf einen spaeteren Film verschieben.

Was unsere Kaninchen nun betrifft, werde ich wohl mal meine Frau mitnehmen muessen. Wenn die den Unterschied nicht ausfindig machen kann, wer dann?

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Selbst gemacht, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen Getagged mit: , ,
7 comments on “Der “kleine Unterschied”, oder wie auch jahrelange Erfahrung nicht weiterhilft. (Video)
  1. rena sagt:

    Wirklich sicher erkennen kann man das erst später, so meine Erfahrung. Hatte auch einen tollen Bock über den Winter gefüttert, sollte der neue “Stammvater” werden…..ups, da hätte ich doch nach dem Winter lieber nochmal schaun sollen ! Nun ja, hab sie beim Nachbarbock abgegeben und nun hab ich schon wieder “Trennungsprobleme” von ihrem Nachwuchs;-)
    Ich finde ja, dass sie schon ein bischen aufeinander herumhopsen können, da passiert noch nichts, aber da zeigt sich auch schon , welche man besonders untersuchen sollte:-)

    • admin sagt:

      Hallo rena

      Immer wieder schoen zu hoeren, dass ich nicht der Einzige bin, der sich manchesmal schwer tut.

      Gruss RR

  2. Uwe sagt:

    Schredder hat es schon gesagt “Schutzkleidung”! ;)

    Ich kann Deinen Frust nachvollziehen, ich habe da auch meine Schwierigkeiten mit aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
    Mein Schlüsselereignis war die absolut sichere Identifikation eines Neuseeländer Weibchens (als Jungtier) aus der Zucht eines Nachbarn. Habe das “Weibchen” dann nach einigen Monaten ins Freigehege zum Rammler gesetzt und Ratzfatz ging die Keilerei los, der Platzhirsch (-rammler) hat dem Weibchen dann in blitzesschnelle die Hoden rausgebissen. War dann fast ein Weibchen, allerdings nur noch für den Kochtopf gut! ;)

    Dieser Vorfall hat mir geholfen über den “ach wie süss”-Effekt weg zu kommen. Untereinandder sind die nämlich gar “Süss”! Bei mir wird konsequent nach Gewicht geschlachtet. Habe genug Abnehmer dafür und in diesem Fall ist das Selbstversorgung mit Geld um Sachen zu kaufen die man nicht selber machen kann!

    Grüsse aus dem winterlichen (6°C) Brasilien

    Uwe

  3. Bea sagt:

    Hallo Ralf,

    Von zwei Wuerfen dieses Jahr hatte ich einmal 2,6 und einmal 3,5 Geschlechterverteilung (maennlich Komma weiblich), waere also nichts Ungewoehnliches bei dir! Wirst schon richtig getrennt haben!

    Viele Gruesse
    Bea

  4. Callie sagt:

    Viel Erfolg und wenig Kaninchen. Das Problem kenne ich. Kleiner Verwechsler, viele Kaninchen…

  5. schredder sagt:

    Hallo Ralf,
    wie wärs denn mal mit langen Hosen und alter Jacke gegen die Kratzer? ;-)
    Ach ja, immer den kopf oben halten uns nicht nach unten sacken lassen, dann bekommen sie Angst.
    Und hier nochmal auch wenn tw. auf Englisch einen kleinen Link für die Unterscheidung:
    http://www.kaninchen-info.de/anatomie/geschlechter.html

    Also ich glaub Abnehmer für gesundes Biofleisch hättest Du genug… Schlachten tät ich die Dir auch, nur is Berlin leider etwas weit weg… :-)

    Beste Grüße, Stefan

    • admin sagt:

      Hallo Schredder

      Dann muss ich mich doc h extra wieder umziehen. Dann doch lieber einige Kratzer. Bin doch kein Weichei. :)

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