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Unser Freud und Leid mit den Erdbeeren

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Erdbeeren sind eine tolle Sache. Durch den Garten zu gehen und eine frische perfekte Erdbeere zu pfluecken, diese noch an Ort und Stelle zu essen – kaum eine Ernte im Garten die solch ein Genuss ist. Aber bis dahin ist es ein langer und steiniger Weg. Und da wir nun nicht die einzigen sind, die gerne Erdbeeren essen, muessen wir uns schon darum kuemmern, ueberhaupt etwas abzubekommen.

erdbeerbeet

Unser Erdbeerbeet ist ca. 6 Meter lang. Zwei Reihen mit jeweils 30 Zentimeter Abstand in der Reihe. Um wenigstens den Kampf gegen das Un- Äh Beikraut zu gewinnen, stehen unsere Erdbeeren auf einem Mulchvlies. Diese Methode hat sich auch bewaehrt. Vor allen Dingen sind es Schnecken und Amseln, die es auf unsere Erdbeeren abgesehen haben. In dem dichten Blaetterdschungel der Erdbeeren muss sich jede Schnecke wie im Schlaraffenland fuehlen. Hier einen Happen, dort einen Happen. Das kann uns schon zur Verzweiflung treiben. Sollen die doch bitte erst eine aufessen, bevor sie sich an die naechste heranmachen. Aber auch die Amseln rauben uns die Nerven. Wir haben unsere Erdbeeren schon mit einem Netz ueberspannt, aber diese netten Tiere sind nicht so dusselig wie wir gerne haetten. Auch nur die geringste Oeffnung in der Netzabdeckung, und wir koennen sie schon kichern hoeren. Wir sind sicher, kaum haben wir den Garten verlassen, kommen sie in Scharen angeflogen, huepfen unter dem Netz hindurch, heben es an oder picken einfach unsere Erdbeeren durch die Maschen an und schlagen sich ihre Baeuche voll. Vor einigen Tagen mussten wir sogar eine Amsel aus dem Netz befreien, die sich darin hoffnungslos verfangen hatte. Wir haben ihr das Leben geschenkt. Sie will ja auch nur leben (aber verdammt noch mal, warum gerade in unserem Garten!!!!!)

angefressene-erdbeere

Fuer die naechsten Tage ist weiterhin unbestaendiges und regnerisches Wetter angesagt. Das ist nicht gut fuer Erdbeeren. Zum einen fuehlen sich die Schnecken noch wohler als sie es sonst schon tun. Zum anderen kommt noch ein weiterer Fressfeind dazu, der uns den Appetit verderben will. “Botrytis cinerea“, wenn wir uns da richtig belesen haben. Bisher konnten wir in dieser Saison nur sehr wenige befallene Erdbeeren finden. In den vergangenen Jahren hat uns dieser Pilz allerdings doch arg zu schaffen gemacht. Haben wir auch nur die kleinsten Anzeichen fuer einen Befall der Fruechte entdeckt, wurden die Erdbeeren sofort aus dem Garten entfernt. Genutzt hat es wenig. Vielleicht gehoert es einfach dazu, ohne Chemie einen Teil seiner Ernte zu verlieren. Und so werden wir auch in diesem Jahr eine Menge Erdbeeren opfern muessen. Aber keine Sorge, es bleibt schon noch ein klein wenig uebrig.

Ganz nebenbei, bei der Suche nach Botrytis cinerea im Internet, konnten wir auch einige andere Probleme im Garten aufklaeren. Botrytis cinerea scheint nicht besonders waehlerisch zu sein. Dieselben Symptome konnten wir schon an vielen anderen Pflanzen finden. Besonders an unseren Bohnen im letzten Jahr.

erdbeerernte

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Veröffentlicht unter Dies und Das, Obstanbau, Schaedlinge, Tiere Getagged mit:
2 comments on “Unser Freud und Leid mit den Erdbeeren
  1. admin sagt:

    hallo Elke

    Brekkies um die Voegel abzulenken, das ist doch mal ein Versuch wert. Wir halten keine Haustiere. Muessen wir mal sehen wo wir ein Schuesselchen herbekommen.

    Spass :”und die Mäuse dezimieren offenbar tatsächlich die Gartenkatzen” :)

  2. Elke sagt:

    Hallo,
    Erdbeeren habe ich ja auch, wenn auch nur in kleiner Zahl ( 16 Pflanzen). Ohne Netz und Bodenschutz ( nur den angetrockneten Grasschnitt als Mulch, Schnecken bisher komischerweise keine). Die paar, die an den noch jugendlichen Pflanzen reifen, sind unbeschädigt. Und auch an Vatterns Pflanzen haben sich bisher weder Mäuse noch Amseln zu schaffen gemacht ( toi, toi, toi – dreimal auf Holz geklopft). Die Amseln ziehen die für die Katzen parat stehenden Brekkies vor ( echt witzig, das zu beobachten, auch ein Rotkehlchen kommt regelmäßig stibitzen) und die Mäuse dezimieren offenbar tatsächlich die Gartenkatzen. Auch im Braunsdorf-Schrebergarten gab’s ja mal eine Katze, die gegen die Mäuse geholfen hat. Wie wär`s damit? Mein Graukaterchen ließe sich vielleicht noch umsiedeln? ( Nicht ernst gemeint, ich versuchte noch immer, ihn zu zähmen). Liebe Grüße, Elke

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