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Ein Garten im Fruehjahr, das keines war. (Video)

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Da gibt es doch tatsaechlich Leser und Zuschauer, die mich drauf hingewiesen haben, dass ich bisher in diesem Jahr noch keinen meiner ueblichen Gartenrundgaenge gemacht haette! Ist das Sensationslust oder was? :) Was meinen die denn was es hier zu sehen gibt. Sehen die sich nicht die Wetterberichte im Fernsehen oder im Internet an? Wetter.com ist da eine gute Adresse. Kann ich nur empfehlen.

Egal wann ich da nachsehe, ich sehe immer nur Schmuddelwetter, ich sehe immer nur Temperaturen bei denen man die lange Unterhose und den Wollpullover braucht, aber mit Sicherheit kein Wetter was unsere geliebten Gemuesepflanzechen dazu anregen koennte, mit dem eigentlichen Wachstum zu beginnen.

Gut, ein paar Zentimeter haben sie ja schon geschafft. Ich habe aber schwer die Vermutung, die Schnecken fressen sie schneller ab, als sie bei diesen Temperaturen wachsen koennen. Mag ja Gegenden in Deutschland geben, wo das anders ist. Hier jedenfalls bietet der Garten ein nicht sonderlich rosiges Bild.

Die Keimraten bei vielen Aussaaten “unter aller Sau” bis ungenuegend. Unkraut wohin das Auge reicht,  ich warte jeden Moment darauf, dass der Wetterbericht Schneefall ankuendigt. :)

Aber nun gut, fuer all die “Sensationsgeilen” :)  Zuschauer habe ich doch mal einen kleinen Rundgang durch unseren Gemuesegarten gemacht, und zwar nur den. Dann hat mir naemlich der Regen die Laune verdorben. :)

Ich weiss, Spott und Haeme sind mir sicher.

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Veröffentlicht unter Beikraut, Dies und Das, Gartenansichten Getagged mit: ,
15 comments on “Ein Garten im Fruehjahr, das keines war. (Video)
  1. Claudia sagt:

    Hallo Ralf,

    ich wohne in Köln, und habe mit meinem zum Küchengarten umfunktionierten 40m² Vorgarten hier bestenfalls die Lacher auf meiner Seite. Aber immerhin konnte ich in den letzten 2 Jahren Tomaten, Bohnen, Zuckerschoten, Zucchini, Kürbisse und diverse Kräuter in Mengen ernten, die uns zumindest bei diesen Gewächsen zu Selbstversorgern machten. Ja, amüsiert euch ruhig alle. Ist in völlig in Ordnung.

    Aber dieses Jahr sehe ich schwarz. Selbst die Aussaaten im Haus und meinem kleinen Folien-GWH waren eher schlecht und mussten wiederholt werden. Was tatsächlich wuchs vergeilte im Haus. Beim Anblick der Freilandpflanzen kriege ich Zahnfleischbluten. Aber immerhin 2 Kohlrabi habe wir gestern verspeist – gekaufte Pflanzen aus dem Hochbeet. Alles andere ist eher kümmerlich. Ich hoffe für uns alle, dass das Wetter jetzt mal auf Sommer schaltet und die Natur die Verspätung wieder einholt.

    ps: Ich liebe deine Videos. Die bescheren mir gerade schlaflose Nächte vor dem PC weil ich dabei die Zeit vergesse.

    • admin sagt:

      Hallo Claudia

      Nur nicht uebertreiben mit meinen Filmen. :) Und warum sollte es dir anders ergehen als mir. Der Garten ist kahl. Was sich bisher getan hat, passiert normalerweise in 10 Tagen. :)

      • Claudia sagt:

        Hallo Ralf,

        ich übertreibe nicht. Ich muss ja erst mal alle Videos gucken die du bisher gemacht hast – und das sind ja ne Menge. Tagsüber fehlt mir dazu die Zeit.

        Laut aktuellem Wetterbericht soll es ja jetzt aufwärts gehen. Ich hoffe es!
        Also sähe ich jetzt noch mal Gurken neu und warte auf Wachstum.

  2. Sandra sagt:

    Hallo Ralf,

    ich kann aus 690 NN folgendes berichten:
    Knoblauch: Im Herbst gepflanzt, da die Zehen ausgetrieben haben: Lässt auf gute Ernte hoffen
    Radieschen: Mögen wir nicht so gern, daher nur 20 Stück versuchsweise gesät. Wachsen gut. 4 Stück, welche zu eng standen, habe ich bereits geerntet.
    Rhabarber: Noch vom Vorgänger im Garten. Teilernte bis Dato: 8 kg. Wurde zu Kuchen und mit einem Teil der Apfelernte vom letzten Jahr zu Kompott verarbeitet. 1 kg hab ich noch eingefroren.
    Salat: 20 kräftige kleine Pflänzchen. Vom Schnittsalat kann man in 2 Wochen bestimmt schon mal naschen.
    Schwarzer Senf: mickerige Pflänzchen (15 bis 30 cm hoch): Bekommt Blütenansätze. Ein paar schöne Tage und ich kann mit etwas Glück ein paar Samen ernten
    Erdbeeren: schwächeln noch. – Müssen dieses Jahr auch ohne Dünger auskommen.
    Brennesseln: Binnen 3 Wochen 1,60 m hoch gewuchert und damit auch nicht mehr für die Küche brauchbar. – Vielleicht sollte ich versuchen Fasern daraus zu gewinnen. Gartenschnur kann ich hier nicht genug haben.
    Pastinaken: Saat ist bereits 3 Jahre alt. Habs versuchsweise dennoch probiert. Immer 3 Samen in ein Pflanzloch. Was passiert? An jeder Pflanzstelle spriessen 3 kleine Pflänzchen. Mal sehen, was davon Erntereif wird.
    Topinambur: Treibt endlich aus.
    Alles andere: Mit dem unbewaffneten Auge fast nicht zu erkennen. Selbst das Unkraut auf dem Beet hatte bis Dato keine Gelegenheit zum Durchstarten. Bin ja mal gespannt wer das Rennen macht.
    Tomaten, Paprika und Auberginen sind in meiner Wohnung bereits wegen Lichtmangel verkümmert. Die wollte ich unter Vlies im Freien ziehen. Glashaus hab ich noch keins.

    Ich wünsch Dir eine gute Ernte, dem widrigen Wetter zum Trotz :-)

  3. Dani sagt:

    Ach übrigens, die Pflanzen, die wie verrückt wachsen als “Unkraut” mit den handförmig gelappten Blättern, das ist Hahnenfuss, ein Anzeiger für eher schwere, dichte, stickstoffreiche Böden. Die sorgen mit ihren dicken Wurzelsträngen dafür, dass die Erde gelockert wird – davon habe ich massenhaft…

  4. Dani sagt:

    Im Wald hat es am meisten Wurzeln im Boden, deshalb ist die Fruchtbarkeit dort am Höchsten. Ein sehr interessantes Video über Bodenfruchtbarkeit und die Aufgabe von Bewuchs, Pilzen etc ist das hier: http://vimeo.com/18519509 , der zweite Teil ist der: http://vimeo.com/18524635 . Seit einem Jahr habe ich ein Stück Wiese übernommen, wo ich einen Garten aufbaue. Letztes Jahr räumte ich auch grössere Flächen frei und säte sie dann ein oder bepflanzte sie. Ich hatte viele, sehr viele Schnecken. Ich liess gegen Herbst mehr und mehr “Unkraut” einfach wachsen, wo ich den Platz nicht gerade benötigte und liess einige Pflanzen sich selbst aussähen. Dieses Jahr säe ich in den meisten Fällen zwischen den natürlichen Bewuchs und mache nur soviel Fläche frei, wie ich zum Bebauen benötige. Die Fläche wird danach sofort bepflanzt oder eingesät. Ich habe dieses Frühjahr überhaupt kein Problem mit Schnecken, obwohl alle andern hier jammern. Die wenigen Schnecken, die ich sehe, sind an der Pfefferminze und im Unkraut, am Salat hat es keine, auch an den dicken Bohnen, Erbsen, Knackerbsen, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika etc hat es keine Schnecken. Ich habe aber auch viel mehr Unkrautbewuchs zwischen den Nutzzpflanzen als Nutzpflanzen selbst. Die Salate stehen mitten im Gras – wachsen aber sehr gut. Rucola, die sich selbst ausgesät hat, wächst wunderbar – wie jede Pflanze, die sich natürlich aussähen kann und dort zu wachsen beginnt, wo die Bedingungen stimmen. Salate kann man sehr gut sich selbst aussähen lassen – die Junbgpflanzen werden dann in der Regel von den Schnecvken viel mehr gemieden, als wenn man pflanzt oder selbst in eine Reihe sät. Die Aufgabe der Schnecken ist es, schwache Pflanzen zu beseitigen. Gut, zwischendurch können sie auch mal an einer ihrer Lieblingspflanzen naschen, die nicht schwach ist wie an Kürbisblüten, Pfefferminze oder Basilikum…
    Je mehr verschiedene Pflanzen durcheinander wachsen, desto robuster sind die Pflanzen und desto gleichmässiger werden die Bodennährstoffe beansprucht. Dann werden die Pflanzen auch viel weniger von Schädlingen befallen und Schutznetze etc können zum grossen Teil entfallen.

  5. Dani sagt:

    Unkraut: In der Natur hat alles einen Sinn: Unbedeckten, nicht bewachsenen Boden / Erde ist in der freien Natur nicht zu finden. Der natürliche Zustand ist Bewuchs. Die Aufgabe der Pflanzen ist, den Boden zu bedecken, damit die Bodenlebewesen wie Pilze (ich meine das Myzel, also die feinen Pilzwurzeln, nicht die Fruchtkörper), Bakterien, Würmer etc sich wohl fühlen und organische Materialien abbauen und den Pflanzen zur Verfügung stellen können. Jede Pflanze hat ihre Aufgabe, um den Boden gesund zu halten. Je mehr der Mensch eingreift, desto mehr zerstört er das natürliche Gleichgewicht im Boden. Wenn der Boden über einen längeren Zeitraum unbedeckt ist – gerade über den Winter – sterben gewisse Bodenorganismen ab oder ziehen sich in tiefere Bodenschichten zurück, weil es ganz oben zu kalt oder zu trocken ist. Pilze, die die Nährstoffe dorthin bringen, wo sie von Pflanzen benötigt werden, wachsen im Boden nur dort, wo es in der Nähe (ca 2 cm) auch Wurzeln hat – keine Wurzeln im Boden = keine Pilze = weniger Fruchtbarkeit.

  6. Dieter sagt:

    Hallo Ralf,
    auch bei mir in Hannover sieht es nicht besser aus. An einem der wenigen frostfreien Tage im Februar hatte ich dicke Bohnen gelegt. Die haben erstaunlicherweise überlebt und wachsen recht gut. Und Rhabarber: Habe 10 kg geerntet! Das habe ich noch nie erlebt, 30 Gläschen Marmelade und Kuchen! Ja, jedes Jahr ist anders. Letztes Jahr gab es “tonnenweise” Rote Beete. Dieses Jahr muss ich die Pflänzchen mit der Lupe suchen. Ich bin trotzdem optimistisch, einfach abwarten. Und wenn es jetzt nicht doch noch friert, sollte die Obst- und Beerenernte recht gut werden. Auch die Erdbeeren wachsen und blühen wie verrückt. Alles Gute!

  7. Biene sagt:

    Hallo Ralf,
    konnte leider länger nicht reinschauen da mein Internet nicht so will wie ich.
    “Das Frühjahr das keines wahr” … wohl wahr.
    Tief Winterliche Verhältnisse inkl. Schnee und Frost bis Ende März und seit dem mal Hü mal Hot. So ist es lustig zu beobachten das unsere Bohnenpflanzen genau so groß sind wie unsere (ersten) Radieschen die längst verspeist sein sollten. Es kommt nun halt alles auf einmal. Sachen die man sonst in einem Zeitraum von 10 wochen gesäät und gesetzt hat sind nun in nicht mal 6 Wochen in die Erde gekommen.
    Aber es macht sich alles gut. Mal warm mal kühler, mal sonnig mal naß – das scheint den Pflanzen zu bekommen. Ich denke wir bekommen ein gutes Obstjahr und auch die Tomaten, Fenchel und Kohl machen sich bis jetzt ausgesprochen gut. Die Wurzelgemüse schwächeln hier noch etwas, aber das wird :-)
    Ich bin sehr zuversichtlich was diese Saison betrifft. Solange wir im Hochsommer nicht wieder eine abnormale mehrwöchige Monsun-zeit bekommen können wir mit vollen Vorratskammern rechnen.

  8. Rob sagt:

    Wunderbar, da bin ich wenigstens nicht allein, bei dem nix wächst! Und das bisschen was wächst, lassen sich die Schnecken schmecken. Da bin ich mal gespannt, was sich bis zum Herbst halten kann.

  9. Rübi sagt:

    Hallo
    ich wohne in der nähe von Dortmund und habe heute schon Salate aus dem Frühbeet und Radieschen vom Beet geerntet.Aber mit der Zeit kommt das bei dir bestimmt auch.

  10. Heiko sagt:

    Bei uns waechst Rabahrber wie ungescheid. Was ausserdem gut waechst ist Spinatund Giersch – ja den ess ich :-)

    Alles andere lass ich im moment im Wintergarten vorwachsen.

    Gruesse

    Heiko

  11. Axel Stolpe sagt:

    Das ist rundblättriger Strochenschnabel Geranium rotundifolium

  12. Brechti sagt:

    Hallo Ralf,

    is ja witzig! Obwohl wir in Mittelfranken, also gut und gerne 400 km von dir weg wohnen, schaut es bei uns fast genauso aus!
    Es ist heuer einfach so, es wächst wirklich alles sehr, sehr langsam.
    Das einzige, was heuer extrem gut bei uns wächst, sind Pastinaken!
    Und zwar nicht die, die wir gesät haben, da kommt nämlich keine einzige davon,
    sondern die, die sich letztes Jahr selbst ausgesät haben.
    Die sind jetzt schon gute 30 cm hoch und haben 5 oder 6 prächtig entwickelte Triebe. Hätten wir auch net gedacht. Vor allem ist es uns nicht mal
    aufgefallen, dass die geblüht und sich ausgesät haben!

    Lass den Kopf nicht hängen, wenn es warm wird, wächst bestimmt alles Ruck zuck riesengroß und du wirst eine tolle Ernte haben!

  13. jan sagt:

    Hallo
    Sie müssen das saatgut 24 Stunden vor der Aussaat in eine Schüssel mit Wasser geben das bringt bessere keimung

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