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Bienen fuettern, oder von einem “um sein Leben” laufenden Hobbyimker. (Video)

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Also, entweder mein Imkerlotse hat sich verschaetzt, :) oder meine Bienen sind besonders “gefraessig”. Jetzt stelle ich ihnen doch schon seit fast drei Wochen jeden zweiten Tag Zuckerloesung hinein, und genau so lange sind bei jedem meiner Besuche die beiden Futterbehaelter leer. Ratzikale leer. Von den beiden Kanistern Zuckerloesung, die ich vorraetig hatte, ist einer aufgebraucht, und der andere reicht gerade noch fuer zwei weitere Fuetterungen. Ich meine, das merkt man den beiden Voelkern aber auch an.

Bienen fuettern

Waehrend noch vor einer Woche die Arbeit an den Bienen immer recht flott von der Hand ging, ist mir heute wirklich zum ersten Mal etwas mulmig geworden.

Das erste Volk,das ich fuettern wollte, war das in der Bienenkiste. Da war bisher nie besonders viel los. Wenn ich die hintere Klappe geoeffnet habe, krabbelten da ab und zu mal einige Bienen herum, aber keineswegs so viele als dass ich mir haette Sorgen machen muessen.

Heute war das anders. Als ich den Deckel hinten abnahm, sassen so viele Bienen im hinteren Bereich der Bienenkiste und von innen auf dem Deckel, ich habe vor Schreck fast denselben fallen gelassen. Das kam so ploetzlich. Natuerlich war der Futterbehaelter wieder leer, wie immer. Ich habe in einer Wolke von Bienen gesessen, das auch noch mit einem kurzaermeligen Hemd. Vielleicht habe ich mir doch etwas zu viel zugemutet.

In der Segeberger Beute sieht das alles noch viel “schlimmer” aus. Da sind so viele Bienen, ich weiss weder wo ich den Futterbehaelter anfassen soll, noch wie ich ihn von den Bienen befreien soll. Ich muss ja nun die Bienen aus dem Futterbehaelter herausbekommen, um ihn wieder aufzufuellen. Meistens klopfe ich ihn leicht auf das Gras. Das hat zur Folge, dass ich umgeben von herumschwirrenden Bienen bin, und ich bin immer wieder froh, wenn ich es geschafft habe, den Behaelter aufgefuellt und wieder hineingestellt zu haben.

Ein “richtiger Imker” muss auch mal gestochen werden.

Vor zwei Tagen ist mir ein Malheur passiert, da bin ich was von gerannt. Ich habe den Deckel der Segeberger Beute abgenommen, an dem von innen ja immer einige hundert Bienen haengen. Beim Wegstellen bin ich mit dem Deckel ziemlich forsch gegen einen der Holzpfosten des Bienenunterstandes geschlagen. Das hat die Bienen so was von erschreckt, es hat keine Sekunde gedauert, da hatte ich den ersten Stich, rechte Hand genau zwischen Daumen und Zeigefinger. Und weitere hatten es auf mich abgesehen. Zum Glueck hatte ich einen dicken Pullover an, so dass mich die Stiche durch den Pullover nicht so arg getroffen haben.

Jedenfalls bin ich da ganz schnell gerannt, habe alles stehen und liegen gelassen und bin gut dreissig Meter bis zu den Kartoffeln gelaufen, mich immer wieder geschuettelt und Bienen abgeschlagen. Junge, da habe ich einen Schreck bekommen. Ist vielleicht bisher einfach nur “zu glatt” gelaufen, dass ich noch nie gestochen wurde. Bei den Kartoffeln, weit weg von jeder Biene habe ich erst einmal einige Minuten Pause gemacht und mich und meine Gedanken gesammelt und mir auch selbst wieder ein wenig Mut zugesprochen. Ich gebe ja zu, ich war vielleicht etwas leichtsinnig, so ganz ohne Smoker an die Sache heranzugehen. Hat eben bei den vergangenen Fuetterungen immer gut geklappt, warum sollte das an diesem Tag nicht auch so sein?

Auf jeden Fall werde ich mich den Bienen nicht mehr ohne rauchenden Smoker naehern. Der Stich in die Hand hat naemlich ziemlich weh getan.

Von der heutigen Fuetterung habe ich einen kurzen Film gemacht. Ich hatte mein Stativ nicht dabei, so dass der Film vielleicht ein wenig ruckelig ist. Im Anschluss an den Film folgen dann noch mal alle Bilder aus der Bienenkiste hintereinander. Entstanden sind sie im Abstand von 2 Tagen, bei jeder Fuetterung. Ich glaube, man kann gut erkennen, dass das Volk in der Bienenkiste Fortschritte macht. Schade nur, dass man schlecht abschaetzen kann, wieviel der Kiste nun schon ausgebaut ist.

 

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Veröffentlicht unter Bienen, Dies und Das, Selbst gemacht, Tierhaltung, Versuche Getagged mit: , , , ,
2 comments on “Bienen fuettern, oder von einem “um sein Leben” laufenden Hobbyimker. (Video)
  1. sandra sagt:

    hallo,

    ich habe mir vor jahren bei

    http://www.nua.nrw.de/nua/content/de/
    oeffentl/publikat/info_02.htm

    infoblätter für den naturgarten bestellt. die kann man jetzt auch online per pdf ansehen. da sind ganz viele tolle tips und anregungen dabei. ein muss für jeden hobbygärtner.

    grüße aus leipzig
    sandra

    • admin sagt:

      Hallo Sandra

      Vielen Damk fuer den Link. Sind tolle Infos darunter. Liegt jetzt in der Bppkmarkliste ziemlich weit oben.

      Gruss RR

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